Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Welllen

Beitragvon rmw » Mi 14. Jan 2026, 13:07

Kurt hat geschrieben:Hier eine Schöne Animation.

Da ist Licht und Schall im Medium gut dargestellt.
Selbstverständlich gilt die untere Hälfte, die braunen Bällchen.

rmw hat geschrieben:So ungefähr so dürfte es sich schon verhalten.

Kurt hat geschrieben:Anders kann es sich nicht verhalten.

Na ja, Luftschall breitet sich tricherförmig bis kreisförmig aus und wird dementsprechend immer schwächer, bis nichts mehr übrig ist.

Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Nur dass eine Schallwelle gegen eine Wand oder sonst einen Gegenstand läuft und sich dort zerstreut.

Was soll sich denn da zerstreuen?

Die kreisförmig auftreffende Wellenfront wird nicht gleichzeitig reflektiert und zerstreut sich dann.

Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Überhaupt wird der Schall bald unschärfer, etwa so wie auch eine Wasserwelle sich bald verläuft.

Von welcher Wasserwelle redest du? Welle im Medium, oder Oberflächenwelle?

Alle Wellen verlaufen sich schließlich. Und vom Luftschall versteht man immer weniger je weiter man entfernt ist. Es wird genau so zunehmend verschwommen wie in den schönen Bildchen von Wasserwellen.

Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Das ist beim Licht nicht zu beobachten, Licht hält seine Frequenz exakt bei.
Über sehr weite Strecken kommt es zu einer Verschiebung der Frequenz deren Ursache in Wirklichkeit nicht bekannt ist.

Es kommt weder bei Schall noch bei Licht zu einer Frequenzänderung, das ist physikalisch unmöglich.

Licht bleibt tatsächlich über beliebig lange Strecken erhalten, aber es wird immer "dünner". Licht verhält sich so wie wenn in größerer Entfernung immer weniger Teilchen eintreffen, aber mit exakter Frequenz.
Das ist ein völlig anderes Verhalten als bei Schallwellen oder Wasserwellen.
rmw
 
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Re: Masse und Geschwindigkeit

Beitragvon rmw » Mi 14. Jan 2026, 13:11

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Und Energie besteht aus Masse und Geschwindigkeit.

Dann sind wir bei der Formel von Einstein E=m*c**2.

Ja, Masse und Geschwindigkeit eben, in einem ganz wörtlichen Sinne.
Masse der Photonen und deren Geschwindigkeit und die Energie ihrer Frequenz.

Ein Ball den man wirft und der sich um eine Achse dreht hat auch kinetische Energie und Rotationsenergie.
rmw
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Jan 2026, 13:22

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:[quote="rmw"
Und Energie besteht aus Masse und Geschwindigkeit.


Dann sind wir bei der Formel von Einstein E=m*c**2.

Gruß
Rudi Knoth

Daraus folgt, dass ein Photon aus zwei Teilchen besteht, so dass die Energie des Photons
E=mc^2/2 (kinetische Energie) + hf/2 (Schwingungsenergie) = mc^2 = hf ist.[/quote]


Nur daß diese Formel aus elektrodynamischen Gesetzen vor Einstein hergeleitet wurde. Darin wurden Kräfte und Energien berechnet, die eine eingeschlossene EM-Welle bei Beschleunigung braucht. Genaugenommen war diese Formel m= E/c**. Auch in der relativistischen Energiegleichung ist das Photon ein "Sonderfall, daß keine Ruhemasse vorhanden ist und die kinetische Energie alleine aus dem Impuls des Teilchen besteht.

Gruß
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Re: Masse und Geschwindigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Jan 2026, 13:26

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Und Energie besteht aus Masse und Geschwindigkeit.

Dann sind wir bei der Formel von Einstein E=m*c**2.

Ja, Masse und Geschwindigkeit eben, in einem ganz wörtlichen Sinne.
Masse der Photonen und deren Geschwindigkeit und die Energie ihrer Frequenz.

Ein Ball den man wirft und der sich um eine Achse dreht hat auch kinetische Energie und Rotationsenergie.


Nur daß man da keine Teilchen braucht. Auch reine elektromagnetische Strahlung verhält sich bei Beschleunigung so, als ob sie Masse hat. Das wurde vor Einstein berechnet.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Masse und Geschwindigkeit

Beitragvon Frau Holle » Mi 14. Jan 2026, 14:58

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Und Energie besteht aus Masse und Geschwindigkeit.

Dann sind wir bei der Formel von Einstein E=m*c**2.

Nach Einstein ist die Gleichung E = mc² eigentlich falsch.
Die korrekte Beziehung gemäß RT ist E² = m₀²c⁴ + p²c² mit der Ruhemasse m₀ und dem Impuls p.
 
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Re: Masse und Geschwindigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Jan 2026, 15:41

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Und Energie besteht aus Masse und Geschwindigkeit.

Dann sind wir bei der Formel von Einstein E=m*c**2.

Nach Einstein ist die Gleichung E = mc² eigentlich falsch.
Die korrekte Beziehung gemäß RT ist E² = m₀²c⁴ + p²c² mit der Ruhemasse m₀ und dem Impuls p.
 


Zu dieser Formel gibt es verschiedene Herleitungen und Deutungen. Wichtig ist es für mich festzustellen, daß man keine Materie in Form von Teilchen für diese Formel benötigt. Es gibt auch Herleitungen, die eine "bewegte Masse" annimmt, um den Energiezuwachs zu verstehen.

Gruß
Rudi Knoth

PS: In dem Film "Oktoberfest 1905" wurde auch diese Formel genannt, obwohl Einstein in seinem Werk von 1905 diese auf jeden Fall nicht 8 Wochen vor dem Oktoberfest geschrieben hat.
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EM-Strahlung

Beitragvon rmw » Mi 14. Jan 2026, 17:12

Rudi Knoth hat geschrieben:Auch reine elektromagnetische Strahlung verhält sich bei Beschleunigung so, als ob sie Masse hat.

Ja, weil EM-Strahlung wahrscheinlich aus Teilchen besteht die eben auch Masse haben.
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Re: EM-Strahlung

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 14. Jan 2026, 17:29

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Auch reine elektromagnetische Strahlung verhält sich bei Beschleunigung so, als ob sie Masse hat.

Ja, weil EM-Strahlung wahrscheinlich aus Teilchen besteht die eben auch Masse haben.


Also doch nur deine Vermutung. Einzelne Photonen sind bei Radiowellen nicht nachgewiesen worden. Und deine Photonenhypothese hat einfach zu viel Löcher wie die bei einer Radarantenne.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Welllen

Beitragvon Kurt » Mi 14. Jan 2026, 18:59

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Anders kann es sich nicht verhalten.

Na ja, Luftschall breitet sich tricherförmig bis kreisförmig aus und wird dementsprechend immer schwächer, bis nichts mehr übrig ist.


Es hängt von der Fequenz ab ob sich Schall kreisförmig oder trichterförmig ausbreitet.
Je höher die Frequenz desto "lichtartiger", also Trichterförmig, ist die Ausbreitung.
Nimm einen dicken Bassbrummer, der ergib einenen kugelförmige Abstrahlung, nimm einen Hochtöner, bei dem ist es trichterförmig.
Irgendwann ist in der Luft nichts mehr vom Sender nachweisbar, die Luft ist sehr weich und verschluckt letzendlich die Anregunen.

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was soll sich denn da zerstreuen?

Die kreisförmig auftreffende Wellenfront wird nicht gleichzeitig reflektiert und zerstreut sich dann.


Eine nichtkeisförmige Wellenfront wird gleichzeitig reflektiert.
Wenn der Sender zu nah am Reflektor ist dann ergeben sich unterschiedlich Laufzeiten bis zum Spiegel, das ist das was du als "Zerstreuung" hier ansetzt, es ist aber keine Zerstreuung.


rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Überhaupt wird der Schall bald unschärfer, etwa so wie auch eine Wasserwelle sich bald verläuft.

Von welcher Wasserwelle redest du? Welle im Medium, oder Oberflächenwelle?

Alle Wellen verlaufen sich schließlich. Und vom Luftschall versteht man immer weniger je weiter man entfernt ist. Es wird genau so zunehmend verschwommen wie in den schönen Bildchen von Wasserwellen.


Redest du von Oberflächen, also Grenzschichtwellen, oder von Wellen im Medium?
Oberflächenwellen kannst du nicht als Beobachtungsobjekte hernehmen, das sind nämlich Wellen die auf Grund der Gravitation zustande kommen.
Willst du Licht und Schall vergleichen dann geht das nur mit gleichartigen Wellen, und die gibts nur im Medium, also Wellen longitudinaler Art.


rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Das ist beim Licht nicht zu beobachten, Licht hält seine Frequenz exakt bei.
Über sehr weite Strecken kommt es zu einer Verschiebung der Frequenz deren Ursache in Wirklichkeit nicht bekannt ist.

Es kommt weder bei Schall noch bei Licht zu einer Frequenzänderung, das ist physikalisch unmöglich.

Licht bleibt tatsächlich über beliebig lange Strecken erhalten, aber es wird immer "dünner". Licht verhält sich so wie wenn in größerer Entfernung immer weniger Teilchen eintreffen, aber mit exakter Frequenz.
Das ist ein völlig anderes Verhalten als bei Schallwellen oder Wasserwellen.


Solange du Birnen (Oberflächenwellen bei Wasser) und Äpfel (Longitudinalwellen im Wasser/Licht) vergleichst kanns nichts werden.
Licht und Schall verhalten sich gleichartig, das von ihnen benutzte Medium ist unterschiedlich.

Kurt

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Re: Welllen

Beitragvon hmpf » Mi 14. Jan 2026, 19:13

Kurt hat geschrieben:...
Solange du Birnen (Oberflächenwellen bei Wasser) und Äpfel (Longitudinalwellen im Wasser/Licht) vergleichst kanns nichts werden.
Licht und Schall verhalten sich gleichartig, das von ihnen benutzte Medium ist unterschiedlich. ...

Gibt es hier nur naturwissenschaftliche Analphabeten?
Schall wird durch Longitudinalwellen dargestellt und existiert nur innerhalb von Materie.
Licht wird durch Transversalwellen dargestellt und existiert sowohl innerhalb von Materie als auch im Vakuum.
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