Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 21. Sep 2015, 18:59

Ernst hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
Dieser eindeutige physikalische Zusammenhang, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß, wird nur deutlich, wenn man ein Seil zwischen den Massen annimmt. Sowie man statt des Seils die Gravitation annimmt, wird dieser physikalische Zusammenhang praktisch völlig verschleiert.

Da wird gar nichts verschleiert, weil beides die gleiche Mechanik beinhaltet. Das kann man natürlich nur erkennen, wenn man ein Mindestmaß an Mechanikkenntnissen und ein gewisses Abstarktionsvermögen besitzt. Beides fehlt dir. Daher auch dein unsäglicher Unsinn:
...daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß

Hättest du mal von Newton gehört, was der zu actio reactio gefunden hat, und wie die Mechanik das mit Schnittkräften verarbeitet, dann wüßtest du, was jeder Zweitsemestler weiß:
Im Seil ist eine Zugkraft vorhanden. Die Zugkraft wirkt auf die eine Masse und entgegengesetzt auf die andere Masse. An jede Masse wirkt diese Zugkraft radial nach innen und beschleunigt die Massen auf eine Kreisbahn. Reale Trägheitskräfte gibt's da nur in deiner Traumphysik..
.


Wie ersichtlich, redet er viel dummes Zeug von "Mindestmaß an Mechanikkentnissen", "unsäglicher Unsinn" und Zweitsemester usw., bevor er endlich zur Sache kommt mit dem Satz: "Im Seil ist eine Zugkraft vorhanden". Das wars aber auch schon, denn der springende Punkt ist hier, woher diese Zugkraft kommt. Im Seil ist nämlich nur und nur dann eine Zugkraft vorhanden, wenn etwas an den Enden des Seils nach außen zieht. Und da erst beginnt der springende Punkt mit der Frage: Was zieht an den Enden des Seils nach außen, und mit welcher Kraft, und woher kommt die Kraft, welche da nach außen zieht?

Das weiß er natürlich, der Hütchenspieler, und daß es dann kritisch für ihn wird. Deshalb ist alles was er dazu sagt nur, daß eben eine Zugkraft im Seil da ist. Aus. Kein Woher und Warum. Dafür aber ablenkend weiter: Und diese Zugkraft wirkt usw. Hütchenspielerei.

Also wodurch entsteht eine Zugkraft im Seil? Woher kommt diese Zugkraft im Seil? Was zieht an den Enden des Seils nach außen und warum? Und mit welcher Kraft? Das kann er natürlich nicht beantworten, zumindest nicht direkt und richtig und aufrichtig.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Re: Geschlossen

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 19:13

Highway hat geschrieben:Ein Seil welches an seinem Ende zwei Massen nach innen zieht wird kürzer. Kann man an jedem Gummiseil praktisch erfahren wenn man will.

Dein kindliches Gemüt möge dir erhalten bleiben.
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Zugkraft

Beitragvon rmw » Mo 21. Sep 2015, 19:18

Lothar Pernes hat geschrieben:Also wodurch entsteht eine Zugkraft im Seil? Woher kommt diese Zugkraft im Seil? Was zieht an den Enden des Seils nach außen und warum?

Ja es ist der Tat unglaublich welchen Unsinn sich manche selbst einreden können.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mo 21. Sep 2015, 19:25

Spacerat hat geschrieben:Nee, hier hapert es daran, dass eine deutlich spürbare Kraft geleugnet wird. Gäbe es die Zentrifugalkraft nicht, würde man, wie schon soooooo oft gesagt, durch die Zentripetalkraft zum Zentrumgezogen, statt auf die selbe Kreisbahn gedrückt zu werden, auf welche die umlaufenden Massen von der Zentripetalkraft gezogen werden.

Wenn ein Objekt ständig zum Zentrum gezogen wird, dann ergibt eine Kreisbahn. Nimm dir halt eine Kreisbahn, bilde die zweite Ableitung nach der Zeit und mal die Vektoren mal hin.

Was ich mich sowieso ständig frage:
Nehmen wir ein Objekt auf eine Kreisbahn in einem IS. Dann sollen ja nach der allgemeinen Mehrheitsmeinung hier sowohl Zentripetal- alsauch Zentrifugalkraft auf das Objekt wirken. Das heißt, die Zentripetalkraft zieht das Objekt nach zB. rechts, während die Zentrifugalkraft das Objekt genauso stark in die genau entgegengesetzte Richtung, also nach links zieht. Wohin bewegt sich das Objekt nun, nach links oder nach rechts?

Spacerat hat geschrieben:Wobei mir einfällt: @contravariant... wo bitte hast du in *) einem Inertialsystem überhaupt eine Kraft, geschweige denn eine Zentrifugal- und/oder eine Zentripetalkraft? Inertialsysteme müssen doch kräftefrei sein?

*) "in" ist hier ohnehin falsch... in einem Inertialsystem kann sich vieles bzw. alles befinden, das Inertialsystem selber aber darf nur eine gleichmäßig, geradlinige und kräftefreie Bewegung vollziehen/beschreiben.

Ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem, in dem sich ein kräftefreier Körper gradlinig, gleichförmig bewegt. Ein Körper ist kräftefrei, wenn sich alle an ihm angreifenden Kräfte vektoriell zu Null addieren.
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Re: Geschlossen

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 19:27

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ja, vieles erscheint geheimnisvoll, wenn man keine Ahnung hat.
Nur seltsam, dass es hier immer nur einen gibt, der Ahnung hat. Immer der mit der größten Fresse und der größten Anzahl entkräfteter Argumente. :lol:

Jedenfalls hat derjenige schlechte Karten, der die Mechanik mit den Augen eines Kindes betrachtet.

Wie gerade Highway mit seinem Gummiseil. Und du mit deinem Regen. Und chief mit seinem Gleichgewicht und der Pferdewagenspezi mit seiner Zentripetal-Zentrifugal-Parodie und rmw mit seiner hier Fehlamplatz - SRT-Phobie. Fehlt noch Kurt mit seinem "Kraft gibt es gar nicht, die liegt ja nicht auf dem Tisch".
Ihr seid schon eine lustige Komikergesellschaft.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mo 21. Sep 2015, 19:36

Spacerat hat geschrieben:Gut abgeschrieben. Also, was ist eine Kreisbahn nicht? Wie wird eine Kreisbahn zu einem Inertialsystem und was kann man dabei nicht gebrauchen?

Eine Kreisbahn ist eine Trajektorie eines Objektes, also eine Abfolge von Koordinaten in einen BS. Eine Kreisbahn ist kein BS.

Achja: linksrum oder rechtsrum?
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180 Grad

Beitragvon rmw » Mo 21. Sep 2015, 19:38

Chief hat geschrieben:Vor einigen Jahren (2009) hat Ernst eine ganz andere Theorie erklärt welche sogar mit Newton kompatibel ist:

Ich staune nur mehr. Drehung um 180 Grad also.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 19:50

Lothar Pernes hat geschrieben:Was zieht an den Enden des Seils nach außen, und mit welcher Kraft, und woher kommt die Kraft, welche da nach außen zieht?

Ja, das möchtest du gerne wissen, was? Warum weißt du das nicht? Nichts dergleichen gelernt und auf die Weisheit von Highway und Co, der Laienspielgruppe, angewiesen. Tolle Spezialisten hast du dir da ausgesucht.

Ich beschreib es mal für Kinder. Senkrecht über einem Kind fliegt eine Kugel horizontal geradeaus hinweg. Gerade als sich die Kugel über dem Kopf des Kindes befindet, klinkt ein Engel das eine Ende eines Gummiseiles an die Kugel, dessen anderes Ende das Kind in der Hand hat. Die Kugel fliegt weiter, das Seil dehnt sich (Zugspannung) und zieht die Kugel nach unten auf eine Kurve. Das Seil zieht und längt sich weiter, bis die Kurve der Kugel in einen Kreis übergeht. Das Seil dehnt sich nicht weiter und zieht mit der jetzt konstanten Zugkraft das Seil weiter auf diese KreisKurve. Würde das Seil das nicht tun, dann würde sich die Kugel geradlinig entfernen. (Falls sich jemand daran stört: Das Kind steht auf dem Sprungbrett eines Wassersprungbrettes, damit die Kugel auch unten Platz hat, um einen Vollkreis zu beschreiben.

Nicht, daß ich glaube, du verstehst das. Aber eventuell lesen ja auch Kinder mit.
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Re: Zugkraft

Beitragvon Mikesch » Mo 21. Sep 2015, 19:51

rmw hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Also wodurch entsteht eine Zugkraft im Seil? Woher kommt diese Zugkraft im Seil? Was zieht an den Enden des Seils nach außen und warum?

Ja es ist der Tat unglaublich welchen Unsinn sich manche selbst einreden können.

Anhand Ihrer Ausführungen ist es nicht glaubhaft, daß Sie 15 Jahre lang in mehreren Abteilungen mit technischen Berechnungen beschäftigt gewesen sein sollen.
viewtopic.php?f=8&t=536&start=1120#p95418
Möglicherweise haben Sie als technischer Zeichner gearbeitet oder technische Zuarbeiten gemacht. Warum Sie so häufig die Abteilung gewechselt haben, könnte auch nicht sehr vorteilhat für Sie interpretiert werden.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mo 21. Sep 2015, 19:54

Spacerat hat geschrieben:Ein IS wäre dann auch keines. Was ist überhaupt ein Bezugssystem?

Das gleichförmig, geradlinig bewegte Objekt bildet das IS, maw. ruht das gleichförmig, geradlinig bewegte Objekt in diesem IS. Eine Kreisbahn kann somit auch ganz simpel zu einem IS werden, indem man die Zentripetalkräfte herausrechnet bzw. Null werden lässt, womit auch die Zentrifugalkräfte wegfallen, denn sie sind ja in einer Kreisbahn immer gleich der Zentripetalkräfte. Die Umfangsgeschwindigkeit des Objektes auf der Kreisbahn wird dann zur Geschwindigkeit des Objektes im IS.

Das ist aber alles nur Berechnungsgrundlage und beschreibt in keinster weise die Realität, in welcher die herausgerechneten Kräfte durchaus vorhanden und sogar spürbar sind.

Gut, wenn nun Zentripetal- und Zentrifugalkraft gelten, in welche Richtung wird das Objekt denn nun beschleunigt?
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