Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Wellen - Strahlung

Beitragvon bumbumpeng » Mo 3. Nov 2025, 19:40

rmw hat geschrieben:Meines Erachtens gibt es drei grundlegend unterschiedliche Dinge die als Wellen angesehen werden.

Zunächst Wellen in Flüssigkeiten und Gasen, was im wesentlichen einer Bewegubgsweitergabe entspricht.
Nochmal:
Wellen, sowohl bei Energie als auch bei Teilchen, gibt es so nicht. Der Doppelspalt beweist den WELLENCHARAKTER.

Es gibt grundsätzlich immer nur Schwingungen.

Ein Oszilloskop zeigt zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur ein bestimmtes Potential an.

Wasser: die Wassermoleküle schwingen an einer Stelle i.d.R. hoch und runter. Die Welle, die wir sehen, setzt sich demzufolge aus einer ganzen Reihe von schwingenden Molekülen zusammen. Die Energie wird weiter gegeben.

Luft: die Luftmoleküle schwingen an einer Stelle durch Druckschwingungen und geben die Energie weiter.

https://physikbuch.schule/tuned-circuits.html
https://physikbuch.schule/media/tuned-circuit.png
Bild

https://physikbuch.schule/media/compari ... llator.svg
Bild
Die blaue Kurve zeigt die el. Komponente.
Zum Zeitpunkt Null hat diese ein energetisches Maximum.
Zum Zeitpunkt T/4 hat diese Minimum.
Zum Zeitpunkt T/2 hat diese ein entgegengesetzt gepoltes energetisches Maximum.

Die rote Kurve zeigt die magn. Komponente.

Beide Komponenten sind 90 Grad phasenverschoben. D.h., dass die Energie vom el. Feld ins magn. schwingt und vom magn. ins el. immer noch zusätzlich hin und her und nicht nur in einem Feld. Daher der Begriff: elektromagnetisch.
Beide Energien gehören zusammen, so dass die e.-m. Energie immer gleich ist.
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Re: Polarisation

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Nov 2025, 07:40

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wieso soll bei unabhängigen Teilchen der Begriff Polarisation einen Sinn machen?

Elektronen haben eine Drehachse, ein ähnliches Verthalten könnte auch bei Lichtteilchen bestehen.

Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.
 
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Re: Polarisation

Beitragvon Rudi Knoth » Di 4. Nov 2025, 08:03

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wieso soll bei unabhängigen Teilchen der Begriff Polarisation einen Sinn machen?

Elektronen haben eine Drehachse, ein ähnliches Verthalten könnte auch bei Lichtteilchen bestehen.

Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.
 


Also Elektronen wie Photonen wird in der QED ein Spin zugeordnet. Dabei haben Fermionen wie die Elektronen einen Spin mit ungeradzahligen Vielfachen des halben Wirkungsquantums und Bosonen wie die Photonen einen Spin von ganzzahligen Vielfachen des Wirkungsquantums.

Gruß
Rudi Knoth

PS: Der Ausgangspunkt dieses Themas ist eigentlich eine Betrachtung über der Natur des Lichtes aus der klassischen Physik Die Quantenphysik verkompliziert die Sache allerdings.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Di 4. Nov 2025, 09:18

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wieso soll bei unabhängigen Teilchen der Begriff Polarisation einen Sinn machen?

Elektronen haben eine Drehachse, ein ähnliches Verthalten könnte auch bei Lichtteilchen bestehen.

Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.

Was ist mit Einstein-de Haas Experiment?
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Lecherleitung Neutronen

Beitragvon rmw » Di 4. Nov 2025, 09:57

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann stimmt deine Teilchentheorie nicht. Wie erklärst du denn die Wellenbäuche und Knoten in einer Lecherleitung? Wo sollen denn die Teilchenda herkommen und was sollen das für Teilchen sein?

Solch ein "Teilchenmodell" ist aber unrealistisch. Vor allem entstehen die Interferenzen an den Kristallgittern. Übrigens gibt es in diesem Zusammenhang keinen Unterschied zwischen Streuung und Beugung. Auch zeigen sich bei den Neutronen Impuls- und Energieübertragungen zwischen den Neutronen und dem Kristallgitter.

Bei Wechselstrom bewegen sich die Elektronen faktisch hin und her.
Das heißt es gibt Abschnitte wo sich die Elektronen bewegen und solche wo sie ihre Richtung umkehren.
Je nach Bewegungsziustand senden sie mehr oder weniger Strahlen aus.
Das ist jedenfalls eine mögliche Erklärung.
Eine Erklärung mit einer so bezeichneten "Stehenden Welle" ist eine hypothetische Erklärung.

Der Unterschied zwischen Beugung und Streuung ist schon wesentlich.
Beugung ist Ablenkung in den Schattenbereich.
Streuung kann Teilchenstreuung bzw. Reflektion der Teilchen an einem Objekt auch sein.
Impuls und Energie weisen auch auf Teilchen hin die die Eigenschaften Masse und Geschwindigkeit aufweisen.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Di 4. Nov 2025, 10:27

@rmw » Di 4. Nov 2025, 9:57

Bei Wechselstrom bewegen sich die Elektronen faktisch hin und her.
Das heißt es gibt Abschnitte wo sich die Elektronen bewegen und solche wo sie ihre Richtung umkehren.
Je nach Bewegungsziustand senden sie mehr oder weniger Strahlen aus.
Das ist jedenfalls eine mögliche Erklärung.
Eine Erklärung mit einer so bezeichneten "Stehenden Welle" ist eine hypothetische Erklärung.


Bei Zweidrahtleitungen können aber diese "stehende Wellen" gemessen werden. Und man kann ein Muster der Spannungen und Ströme auf der Leitung und in dem Zwischenraum messen. Die Elektronen bewegen sich übrigens auf der ganzen Leitung hin und her. Aber das Muster kann am Besten mit dem Wellenmodell erklärt werden.

Der Unterschied zwischen Beugung und Streuung ist schon wesentlich.
Beugung ist Ablenkung in den Schattenbereich.
Streuung kann Teilchenstreuung bzw. Reflektion der Teilchen an einem Objekt auch sein.
Impuls und Energie weisen auch auf Teilchen hin die die Eigenschaften Masse und Geschwindigkeit aufweisen.


Die Streuung erklärt aber kaum das Interferenzmuster. Übrigens spielen auch beim Einzelspalt-Experiment nicht nur die Begrenzungen des Spaltes eine Rolle sonder auch der Zwischenraum kommt dazu. Denn wie in den Videos erklärt wurde, müsste bei Beugung oder Streuung der Abstand des ersten Minimums vom Zentrum halb so groß sein. Aber wie in beiden Videos dargestellt,speilt die Phasendifferenz zwischen Punkten im halber Spaltbreite eine Rolle. Und das passt wunderbar mit dem Wellenmodell.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Nov 2025, 11:26

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Elektronen haben eine Drehachse, ein ähnliches Verthalten könnte auch bei Lichtteilchen bestehen.

Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.

Was ist mit Einstein-de Haas Experiment?

Kenne ich nicht. Was ist damit?
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Di 4. Nov 2025, 11:48

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.

Was ist mit Einstein-de Haas Experiment?

Kenne ich nicht. Was ist damit?
 



Schau mal hier nach.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Polarisation

Beitragvon bumbumpeng » Di 4. Nov 2025, 14:44

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Elektronen haben eine Drehachse, ein ähnliches Verthalten könnte auch bei Lichtteilchen bestehen.
Elektronen haben keine Drehachse, nicht mal einen Radius. Es sind Punktteilchen ohne Ausdehnung.
Da haben wirs.

Teilchen ohne Ausdehnung??? Was soll das sein???

Wie viele Elektronen haben wir bei 1 Volt? Wie viele Elektronen haben wir bei 100 Volt? Keine. Es sind unterschiedliche el. Ladungen.

Der mathematische Punkt bedeutet Null.
In der Physik gibt es kein Null. Null in der Physik heißt: Nichts. Mit Nichts kann man nichts anfangen. Entweder man hat ein Atom oder man hat keins.

Ob man Null Atome hat oder Null Ahnung von Physik, ist gleich.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon rmw » Di 4. Nov 2025, 17:30

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei Zweidrahtleitungen können aber diese "stehende Wellen" gemessen werden. Und man kann ein Muster der Spannungen und Ströme auf der Leitung und in dem Zwischenraum messen. Die Elektronen bewegen sich übrigens auf der ganzen Leitung hin und her. Aber das Muster kann am Besten mit dem Wellenmodell erklärt werden.

Es ist mit Teilchenstrahlen nicht unbedingt erklärbar, aber mit einer Welle auch nicht wirklich.
Wo, an welchen Objekt, soll die Welle reflektiert werden?
Mit Sicherheit weiß man nur dass von zwei parallelen Leitern in denen Wechselstrom fließt in einen anderen Leiter Strom durch Induktion übertragen wird und dass die Spannung vom Ort abhängig ist.
Die Erklärung dafür ist Hypothese.

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Streuung erklärt aber kaum das Interferenzmuster. Übrigens spielen auch beim Einzelspalt-Experiment nicht nur die Begrenzungen des Spaltes eine Rolle sonder auch der Zwischenraum kommt dazu. Denn wie in den Videos erklärt wurde, müsste bei Beugung oder Streuung der Abstand des ersten Minimums vom Zentrum halb so groß sein. Aber wie in beiden Videos dargestellt,speilt die Phasendifferenz zwischen Punkten im halber Spaltbreite eine Rolle. Und das passt wunderbar mit dem Wellenmodell.

Bei einem Einzelspalt tritt bei Wasserwellen überhaupt keine Interferenz auf und bei Schallwellen meines Wissens auch nicht.
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