Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Quod erat demonstrandum

Beitragvon Yukterez » Do 17. Sep 2015, 12:52

Bild hat geschrieben:es ist ein Unterschied, ob Newton Newton erklärt oder Einstein!

Das kannst du gar nicht wissen da du weder den Einen noch den Anderen gelesen hast. Wenn etwas ein Unterschied ist dann das was ein Einsteinleugner aus Newton macht (siehe deinen Gravitationssimulator) und was ein Relativist (siehe meinen Gravitationssimulator).

Den Baum an seinen Früchten erkennend,

Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Do 17. Sep 2015, 13:05

contravariant hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
Drehsystem01.jpg
Drehsystem01.jpg (36.34 KiB) 7389-mal betrachtet

Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,
1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.

Wenn in allen BS diesselben Kräfte auf die Körper wirken, dann sollten diese auch in allen BS diesselbe Trajektorie beschreiben. Da sich laut deiner Skizze Zentripetal- und Zentrifugalkraft in allen BS aufheben, sollten sich die beiden Körper auch in allen BS gradlinig, gleichförmig bewegen. Tun sie das denn?


Aus der dargestellten Versuchsanordnung mit zwei gleich großen, miteinander über ein Seil verbundenen Massen ergibt sich ganz eindeutig, daß die reale Zentripetalkraft der einen Masse von der ebenso realen Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird. Dabei ist diese Zentrifugalkraft ganz genauso im äußeren, inertialen Bezugssystem des außerhalb stehenden Beobachters erkennbar wie die Zentripetalkraft.

Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft treten deshalb immer zusammen auf, und zwar in jedem Bezugssystem.

Die gegenseitige Aufhebung von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft bedeutet nicht, daß nun keine Kraft mehr vorhanden sei, und sich deshalb die beiden Körper geradlinig, gleichförmig bewegen müßten, sondern:

Wenn sich Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft gegenseitig aufheben, sind die beiden Massen zueinander in Ruhe, und der gemeinsame Schwerpunkt ruht in einem Inertialsystem.

Die dargestellte Versuchsanordnung mit zwei gleich großen, miteinander über ein Seil verbundenen Massen, sowie die daraus folgenden Punkte 1 bis 10 sind hier sozusagen der Intelligenztest, oder auch der Idiotentest, je nachdem.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Das Gerede von Pernes beweist nur dass er nichts weiß

Beitragvon Yukterez » Do 17. Sep 2015, 13:13

Pernes hat geschrieben:die daraus folgenden Punkte 1 bis 10 sind hier sozusagen der Intelligenztest, oder auch der Idiotentest, je nachdem.

Sehr richtig, je nachdem. Bild

Dich darüber informierend dass sogar schon 10-jährige Mädchen über dich und deine 10 Punkte lachen,

Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Do 17. Sep 2015, 13:22

Lothar Pernes hat geschrieben:Die gegenseitige Aufhebung von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft bedeutet nicht, daß nun keine Kraft mehr vorhanden sei, und sich deshalb die beiden Körper geradlinig, gleichförmig bewegen müßten, sondern:

Wenn sich Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft gegenseitig aufheben, sind die beiden Massen zueinander in Ruhe, und der gemeinsame Schwerpunkt ruht in einem Inertialsystem.

Ok. Aber wie kommt dann die Kreisbahn der Massen im äußeren IS zustande?
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Do 17. Sep 2015, 13:22

Lothar Pernes hat geschrieben:Die dargestellte Versuchsanordnung mit zwei gleich großen, miteinander über ein Seil verbundenen Massen, sowie die daraus folgenden Punkte 1 bis 10 sind hier sozusagen der Intelligenztest, oder auch der Idiotentest, je nachdem.

Genau, und als xxx entpuppt sich derjenige, der behauptet, Körper in einem IS mit ausgeglichenen Kräften würden auf eine Kreisbahn beschleunigt.
Und die Intelligenz zeigt derjenige, der meint, das ist idiotisch.
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Die moderne Kunst des Lothar Pernes

Beitragvon Yukterez » Do 17. Sep 2015, 14:07


Gratuliere, wirklich superlustig. Aber einmal abgesehen vom Inhalt, was ist denn das für eine Form? Hattest du denn keinen Platz am Monitor dass du deinen Text einfach über die Kreise schmierst und die beiden Kreise rechts im Bild sich sogar gegenseitig überschneiden, oder hat das irgendeinen tieferen Sinn?

Dem Augenkrebs nahe,

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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Do 17. Sep 2015, 14:44

contravariant hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Die gegenseitige Aufhebung von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft bedeutet nicht, daß nun keine Kraft mehr vorhanden sei, und sich deshalb die beiden Körper geradlinig, gleichförmig bewegen müßten, sondern:

Wenn sich Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft gegenseitig aufheben, sind die beiden Massen zueinander in Ruhe, und der gemeinsame Schwerpunkt ruht in einem Inertialsystem.

Ok. Aber wie kommt dann die Kreisbahn der Massen im äußeren IS zustande?


Natürlich kommt die Kreisbahn der Massen im äußeren Inertialsystem durch die Zentripetalkraft und die Zentrifugalkraft zustande, und zwar so, wie es anhand der Versuchsanordnung mit zwei gleich großen Massen, die mit einem Seil miteinander verbunden sind, erkennbar ist: Die Zentripetalkraft der einen Masse wird durch die Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht. Die Massen müssen dabei nicht gleich groß sein, nur ist der Zusammenhang dann halt besonders deutlich.

Und die Zentripetalkraft wird erst dann voll durch die Zentrifugalkraft kompensiert, wenn die Kreisbahn erreicht ist.
Das ist am besten bei einem gravitativen Umlauf erkennbar. Wird der Umlauf-Körper aus der Kreisbahn auf eine höhere Umlaufbahn gehoben, nimmt die Zentrifugalkraft ab, und der Körper fällt wieder auf die Kreisbahn zurück. Sinkt er auf eine niedrigere Höhe ab, nimmt die Zentrifugalkraft zu, und der Körper steigt wieder auf die Kreisbahnhöhe.
In der Kreisbahnhöhe, welche bestimmt wird dadurch, daß dort Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft sich gegenseitig kompensieren, herrscht also ein stabiles Gleichgewicht, das sich durch entsprechende Erhöhung oder Verringerung der Zentrifugalkraft selbst reguliert. Die Erde läuft seit vier Milliarden Jahren stabil nach diesem Gesetz.
Die Kreisbahn entsteht also durch ein Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft, wobei bei einem Zweikörpersystem die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird. Dabei spielt die Zugkraft des Seils oder die Zugkraft der Gravitation nur eine übertragende Rolle.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Do 17. Sep 2015, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Die Inkompetenz des Lothar Pernes

Beitragvon Yukterez » Do 17. Sep 2015, 14:52

Pseudologe Pernes,

Lothar Pernes hat geschrieben:Natürlich kommt die Kreisbahn der Massen im äußeren Inertialsystem durch die Zentripetalkraft und die Zentrifugalkraft zustande

da habe ich aber etwas anderes gelernt:

Sir Isaac Newton hat geschrieben:Die Zentrifugalkraft tritt auch bei Abwesenheit einer Zentripetalkraft auf, jedoch nie in einem Inertialsystem.

Das Selbe hier:

Lothar Pernes hat geschrieben:7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen

Richtig heißt es natürlich:

Sir Isaac Newton hat geschrieben:Die Zentrifugalkraft ist eine „Scheinkraft“. Sie genügt nicht dem Prinzip von Actio und Reactio.

Bild, Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Do 17. Sep 2015, 15:14

Lothar Pernes hat geschrieben:Die Kreisbahn entsteht also durch ein Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft, wobei bei einem Zweikörpersystem die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird. Dabei spielt die Zugkraft des Seils oder die Zugkraft der Gravitation nur eine übertragende Rolle.

Nach Newton bewegt sich ein kräftefreier Körper (ein Körper bei dem sich alle Kräfte zu Null addieren) gradlinig gleichförmig. In deinem Beispiel ist das im mitrotierendem BS ja auch der Fall. Die Zentripetal- und Zentrifugalkraft heben sich genau auf und beide Massen ruhen (was ein Spezialfall von gradlinig, gleichförmig ist). Im äußeren IS soll das Kräftegleichgewicht nun aber zu einer Kreisbahn führen. Das widerspricht zum einem Newton und zum anderen sich selbst. Warum soll ein Kräftegleichgewicht einmal ruhende und einmal rotierende Massen verursachen?

Oder anderes gesagt:
wir sind uns hoffentlich einig, dass die Massen im IS (rotierende Massen) eine andere Bewegung ausführen als im mitrotierendem BS (die Massen ruhen). Siehst du das genauso?
Wenn wir uns da einig sind, dann muss dieser Unterschied irgendwie verursacht werden. Wie erklärst du diesen Unterschied?
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Do 17. Sep 2015, 15:20

Lothar Pernes hat geschrieben:Natürlich kommt die Kreisbahn der Massen im äußeren Inertialsystem durch die Zentripetalkraft und die Zentrifugalkraft zustande,

Und wenn du es hundertmal sagst; es bleibt eine eklatante Narretei.

http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/kreisbewegung/ausblick
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