rmw hat geschrieben:Wenn es den Widerstand der Zentrifugalkraft nicht gäbe bräuchte man auch keine Zentripedalkraft um einen Gegenstand von der Geraden abzulenken.
Während mich bei Theoretikern, die oft über mathematische Spielereien nicht hinaus kommen, schon lange nichts mehr wundert, überrascht mich schon dass der ganze Schwachsinn auch Leuten einzureden ist für die angewandte Mechanik nicht ganz ein Fremdwort ist.
Weißt du, ich hab lebenslang weiter nichts getan, als mich mit angewandter Mechanik befaßt. Erst studiert, dann Bauteilenetwicklung, theoretisch und experimentell, dann gelehrt.
Und ich weiß, daß manche Dinge, die mir und anderen in dieser Branche geläufig und ganz selbstverständlich sind, weniger damit Befaßten mitunter äußerst schwer zu vermitteln sind. Selten aber ist mir solche Ignoranz von Ichstellmirdasmalsovorspezis vorgekommen.
Ich weiß nicht, was du so machst oder gemacht hast. Bisher nahm ich an, daß du einer der wenigen Insider hier bist. Aber das was du da gerade schreibst, ist mechanisch purer Unsinn.
Wenn es real einen gleichgroßen Widerstand gäbe, würde gar nichts abgelenkt (beschleunigt).
Die durch die
einzig real vorhandene Zentripetalkraft F beschleunigt die Masse m mit a=F/m.
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