@rmw » So 12. Okt 2025, 11:38
Nun, die ganze strahlenförmige Ausbreitung des Lichts ist nur mit Teilchenstrahlen beschreibbar.
Unterschiedlichste Freuquenzen, mit unterschiedlichen Phasen und unterschiedlicher Polarisation sind nur mit einzelnen Teilchen erklärbar.
Comptoneffekt ohnehin, usw. usf.
Die strahlenförmige Ausbreitung ist eine Vereinfachung und auch mi dem Wellenmodell vereinbar. Ebenso sind Frequenzen, Phasen und Polarisation Teil der Beschreibung von Wellen. Also passt dies wunderbar. Besser als mit Teilchen, bei denen Zusatzannahmen gemacht werden muß. Der Comptoneffekt ist in der Tat ein Effekt, der durch die Teilchennatur des Lichtes erklärt wird also Welle-Teilchen-Dualismus.
Bei einzelnen Elektronen kann es von vornherein keine Interferenz sein, es kann sich nur um Streuung dieser Teilchen handeln. Möglicherweise spielt die Achsenrichtung des Spins eine Rolle.
Nein denn auch für einzelne Elektronen kann man im Doppelspaltversuch eine Verteilung entsprechend der Wellenfunktion nachweise. Und diese Verteilung sieht anders als die Summe der Verteilungen bei den einzelnen Spalten aus.
Mit Fourier-Reihen kann man alles mögliche mathematisch beschreiben. Es ist eine mathematische Methode nicht mehr und nicht weniger. Mit Mathematik kann man nicht darüber entscheiden worum es sich physikalisch handelt.
Aber nur dann wenn die angenommene Wellennatur physikalisch passt. Die Mathematik ist ein wichtiges Mittel zur Beschreibung physikalischer Vorgänge.
Gruß
Rudi Knoth