Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Do 9. Okt 2025, 09:29

rmw hat geschrieben:Also ich ignoriere die Auslöschung nicht.
Ich vermute dass es sich um Überlagerung von direkt gestreuten Licht der einen Seite und von gestreuten Licht der anderen Seite, dass an der Stirnfläche der Gegenseite zurück reflektirt wird, handelt. Damit ist ein Auslöschungseffekt durchaus erklärt.
Es geht nicht um ein Streifenmuster, was ja durchaus entstehen kann.

Es geht um Auslöschung. Da ist nichts mit Streuung. Nach dem Spalt breitet sich das Licht in alle Richtungen, hier kreisförmig dargestellt, aus.

Mit 2 Lampen gleicher Wellenlänge erreicht man kein Auslöschen.

Für das Auslöschen und Interferenz werden 2 völlig identische Signale, Signalformen gebraucht. Und das geht nur mittels STRAHLTEILUNG. Das Signal kommt von einer Quelle.
Das Auslöschen ist ja nicht auf voller Breite, sondern nur an bestimmten Stellen.

Licht hat keine saubere Sinusform, wie man sie bei Radiowellen, Sinusschwingungen hat.

Sagnag Interferometer nutzt Strahlteilung,
MMI nutzt Strahlteilung,
Doppelspalt ist ebenso Strahlteilung.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Do 9. Okt 2025, 09:52

bumbumpeng hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Also ich ignoriere die Auslöschung nicht.
Ich vermute dass es sich um Überlagerung von direkt gestreuten Licht der einen Seite und von gestreuten Licht der anderen Seite, dass an der Stirnfläche der Gegenseite zurück reflektirt wird, handelt. Damit ist ein Auslöschungseffekt durchaus erklärt.
Es geht nicht um ein Streifenmuster, was ja durchaus entstehen kann.

Es geht um Auslöschung. Da ist nichts mit Streuung. Nach dem Spalt breitet sich das Licht in alle Richtungen, hier kreisförmig dargestellt, aus.

Mit 2 Lampen gleicher Wellenlänge erreicht man kein Auslöschen.

Für das Auslöschen und Interferenz werden 2 völlig identische Signale, Signalformen gebraucht. Und das geht nur mittels STRAHLTEILUNG. Das Signal kommt von einer Quelle.
Das Auslöschen ist ja nicht auf voller Breite, sondern nur an bestimmten Stellen.

Licht hat keine saubere Sinusform, wie man sie bei Radiowellen, Sinusschwingungen hat.

Sagnag Interferometer nutzt Strahlteilung,
MMI nutzt Strahlteilung,
Doppelspalt ist ebenso Strahlteilung.


Bei Licht ist dies in der Tat kaum mit zwei Lichtquellen realisierbar. Denn neben der Frequenz/Wellenlänge ist auch die Polarisation wichtig. Auch beim LASER hat man keine definierte Polarisation.

Gruß
Rudi Knoth
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Teilchenstrahlen

Beitragvon rmw » Do 9. Okt 2025, 10:30

Rudi Knoth hat geschrieben:Was die Kugelwelle und dem Spiegel angeht, so ist die kürzeste Strecke zwischen Quelle und Beobachter nach dem Fermatschen Prinzip mit dem Prinzip Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel erfüllt. In diesem Fall hat man ein Minimum der Wege für die Teile der Wellenfronten, womit man eine konstruktive Interferenz hat. Also das habe ich im Grundstudium vor 50 Jahren gelernt.

Mit Teilchenstrahlen erklärt sich die Reflektion am Spiegel denkbar einfach.
Man braucht nicht die Erklärungen mit einer Welle die etwas an den Haaren herbei gezogen wirken.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Rudi Knoth » Do 9. Okt 2025, 10:53

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Was die Kugelwelle und dem Spiegel angeht, so ist die kürzeste Strecke zwischen Quelle und Beobachter nach dem Fermatschen Prinzip mit dem Prinzip Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel erfüllt. In diesem Fall hat man ein Minimum der Wege für die Teile der Wellenfronten, womit man eine konstruktive Interferenz hat. Also das habe ich im Grundstudium vor 50 Jahren gelernt.

Mit Teilchenstrahlen erklärt sich die Reflektion am Spiegel denkbar einfach.
Man braucht nicht die Erklärungen mit einer Welle die etwas an den Haaren herbei gezogen wirken.


Und wie ist es mit dem Brechungsgesetz an Grenzschichten zwischen Medien unterschiedlichen Brechungsindizes? Mit dem Fermatschen Prinzip und dem Ansatz des Wellenmodells ist dies möglich. Daneben gibt es noch die Interferenzeffekte und die Funkion von Phasenkontrastmethoden. All dies geht wunderbar mit dem Wellenmodell.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Do 9. Okt 2025, 12:51

rmw hat geschrieben:Mit Teilchenstrahlen erklärt sich die Reflektion am Spiegel denkbar einfach.

Denkbar einfach falsch ist ja nun keine Kunst. Es gibt jede Menge beobachtbare Phänomene, die sich mit schnöden Teilchen nicht erklären lassen, sondern nur mit Wellen.

Erkläre mal denkbar einfach, dass man mehr reflektiertes Licht bekommen kann, wenn man Teile der reflektierenden Schicht wegkratzt. :idea:

rmw hat geschrieben:Teilchen mit einer Frequenz [...] so wie mit Kugeln auf einem Billardtisch, nur dass die Kugeln eben irgend eine Art von Frequenz aufweisen.

Lichtteilchen mit einer Frequenz nennt man Photonen. Nur fliegen die nicht wie Billiardkugeln durch die Gegend. Zum Beispiel wurde bisher noch nie beobachtet, dass zwei Lichtteilchen kollidieren und dann auseinanderschießen können wie zwei Billardkugeln.

Und überhaupt: Wer Frequenz (Schwingung) sagt, muss auch Welle sagen. Billiardkugeln können nicht interferieren und sich nicht auslöschen. Nur Wellenberge und Wellentäler können das und tun es auch.
 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon bumbumpeng » Do 9. Okt 2025, 13:45

Frau Holle hat geschrieben:Lichtteilchen mit einer Frequenz nennt man Photonen.
Nur fliegen die nicht wie Billiardkugeln durch die Gegend.

Zum Beispiel wurde bisher noch nie beobachtet, dass zwei Lichtteilchen kollidieren und dann auseinanderschießen können wie zwei Billardkugeln.

Billiardkugeln können nicht interferieren und sich nicht auslöschen.
Wieso wurde das noch nie beobachtet?
Was ist die Schussfolgerung daraus?
bumbumpeng
 
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon bumbumpeng » Do 9. Okt 2025, 13:52

rmw hat geschrieben:Mit Teilchenstrahlen
Ein Teilchen gibt es immer nur einmal. Ein Teilchen fliegt in eine bestimmte Richtung.

E.-m. Schwingungen BREITEN sich in alle Richtungen aus.
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Geometrie Mathematik

Beitragvon rmw » Do 9. Okt 2025, 14:05

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie ist es mit dem Brechungsgesetz an Grenzschichten zwischen Medien unterschiedlichen Brechungsindizes? Mit dem Fermatschen Prinzip unddem Ansatz des Wellenmodells ist dies möglich. Daneben gibt es noch die Interferenzeffekte und die Funkion von Phasenkontrastmethoden. All dies geht wunderbar mit dem Wellenmodell.

Es sind hypothetische geometrische bzw. mathematische Beschreibungen.
Es gibt keinen Nachweis dafür das diese Erklärungen auch richtig sind.

Wenn es sich um Teilchen mit einer Frequnz handelt dann kann man die sicherlich mit einer Wellenfunktion beschreiben. Das heißt aber noch lange nicht dass es sich auch tatsdächlich um eine Welle handelt.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Frau Holle » Do 9. Okt 2025, 14:26

bumbumpeng hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Lichtteilchen mit einer Frequenz nennt man Photonen.
Nur fliegen die nicht wie Billiardkugeln durch die Gegend.

Zum Beispiel wurde bisher noch nie beobachtet, dass zwei Lichtteilchen kollidieren und dann auseinanderschießen können wie zwei Billardkugeln.

Billiardkugeln können nicht interferieren und sich nicht auslöschen.
Wieso wurde das noch nie beobachtet?
Was ist die Schussfolgerung daraus?

Na weil sie keine klassischen Teilchen sind. Die Schlussfolgerung ist, dass die Vorstellung klassischer Teilchen eben falsch ist.

Jemand hat es mal so erklärt: Ob Licht aus Teilchen oder Wellen besteht ist die falsche Frage. Angenommen, man hat ein Smartphone mit zwei Apps drauf. Mit einer kann man Musik abspielen und mit der anderen Tetris (eines der ersten Computerspiele) spielen. Das Ding bringt man als Zeitreisender zurück in die 80er Jahre. Die Leute fragen dann: Ist das ein Walkman oder ein Gameboy? Sie kennen ja nichts anderes. Mit dem Walkman spielte man Musik ab und mit dem Gameboy spielte man Tetris. Aber die richtige Antwort ist: Weder noch! Es ist ein Smartphone, etwas ganz anderes! So ist das auch mit dem Licht. Es ist nicht Welle und nicht Teilchen, sondern eben etwas anderes, was beides kann: Als Welle auftreten und auch als Teilchen, je nachdem, welches Experiment man damit anstellt, zeigt es sich mal in dieser, mal in jener Gestalt.

Einfach gestrickte Geister kommen damit wohl nicht klar^^.
 
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Re: Geometrie Mathematik

Beitragvon Frau Holle » Do 9. Okt 2025, 14:30

rmw hat geschrieben:Wenn es sich um Teilchen mit einer Frequnz handelt dann kann man die sicherlich mit einer Wellenfunktion beschreiben. Das heißt aber noch lange nicht dass es sich auch tatsdächlich um eine Welle handelt.

Ach Blödsinn... Wenn es aussieht wie eine Ente, quakt und watschelt wie eine Ente, dann ist es eine Ente. So einfach ist das. 8-)
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