Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » So 18. Jan 2026, 14:19

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nach dem Standardmodell sind das die Photonen als Teilchen der elektromagnetischen Wechselwirkung.

Na ja, passt ja ganz gut.
Man braucht ja nur noch diese ganze hypothetische Wellentheorie aufzugeben (nicht dort wo es sich tatsächlich um Wellen handelt) und die daraus folgende RT erst recht, wobei allerdings für die RT Hypothese wirklich zuviel gesagt ist.


So einfach kann man es sich nicht machen. Die Wellentheorie wird in der modernen Physik insofern erweitert, daß es den Welle-Teilchen Dualismus gibt. Also bei Objekten wie Licht Welleneigenschaften und Teilcheneigenschaften je nach Experiment festgestellt werden können. Das gilt auch für Elektronen wie Neutronen, die eigentlich Teilchen sind aber auch bei Beugungsexperimenten Welleneigenschaften haben.

Gruß
Rudi Knoth

Kannst du ein Doppelspaltexperiment mit Elektronen zeigen? Keine Simulation.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Jan 2026, 14:25

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Na ja, passt ja ganz gut.
Man braucht ja nur noch diese ganze hypothetische Wellentheorie aufzugeben (nicht dort wo es sich tatsächlich um Wellen handelt) und die daraus folgende RT erst recht, wobei allerdings für die RT Hypothese wirklich zuviel gesagt ist.


So einfach kann man es sich nicht machen. Die Wellentheorie wird in der modernen Physik insofern erweitert, daß es den Welle-Teilchen Dualismus gibt. Also bei Objekten wie Licht Welleneigenschaften und Teilcheneigenschaften je nach Experiment festgestellt werden können. Das gilt auch für Elektronen wie Neutronen, die eigentlich Teilchen sind aber auch bei Beugungsexperimenten Welleneigenschaften haben.

Gruß
Rudi Knoth

Kannst du ein Doppelspaltexperiment mit Elektronen zeigen? Keine Simulation.


Also Beugungsexperimente an Kristallgittern gibt es bei Elektronen wie bei Neutronen. Von den Ergebnissen wurde mir berichtet.

Gruß
Rudi Knoth
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Elektronen

Beitragvon rmw » So 18. Jan 2026, 14:27

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Wellentheorie wird in der modernen Physik insofern erweitert, daß es den Welle-Teilchen Dualismus gibt. Also bei Objekten wie Licht Welleneigenschaften und Teilcheneigenschaften je nach Experiment festgestellt werden können. Das gilt auch für Elektronen wie Neutronen, die eigentlich Teilchen sind aber auch bei Beugungsexperimenten Welleneigenschaften haben.

Wie gesagt, für eine Beobachtung zwei grundverschiedene Modelle zu verwenden ist ganz einfach sinnfrei, da hilft der schöne Begriff Dualismus auch nichts.

Bei den Elektronen sind ja einzelne Teilchen zu beobachten was ausschließt dass es etwas mit einer Welle zu tun hat. Es kommen einfach an manchen Orten Elektronen an und an anderen Orten keine. Möglicherweise spielt hier die Spinachse eine Rolle, ähnlich einer Polarisation.

Auf dieser völlig unbegründeten Schlußfolgerung einer Welle baut dann die ebenso hypothetische Schrödingergleichung auf.
Daraus zieht man dann die noch hypothetischere Folgerung einer Unbestimmtheit.

Und wenn sich die Teilchen dann nicht so verhalten wie sie sich aufgrund dieser Hypothesenkette verhalten sollten dann wird das damit begründet dass sich die Teilchen beobachtet fühlen.

Ich bin einfach ein zu höflicher Mensch um das in angemessener Weise zu komentieren.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Jan 2026, 15:22

@rmw » So 18. Jan 2026, 14:27

Wie gesagt, für eine Beobachtung zwei grundverschiedene Modelle zu verwenden ist ganz einfach sinnfrei, da hilft der schöne Begriff Dualismus auch nichts.


Aber manchmal sind für manche Experimente beide Eigenschaften etwa von Gammastrahlung oder Neutronenstrahlung in einem Experiment notwendig. Dies kenne ich aus eigener Erfahrung.

Bei den Elektronen sind ja einzelne Teilchen zu beobachten was ausschließt dass es etwas mit einer Welle zu tun hat. Es kommen einfach an manchen Orten Elektronen an und an anderen Orten keine. Möglicherweise spielt hier die Spinachse eine Rolle, ähnlich einer Polarisation.


Bei Elektronen wurde vor 100 Jahren schon Beugungsmuster an Metallfolien festgestellt. Dieses und Annahmen von Niels Bohr führte zur Welleneigenschaften von Elektronen.

Auf dieser völlig unbegründote]
eten Schlußfolgerung einer Welle baut dann die ebenso hypothetische Schrödingergleichung auf.
Daraus zieht man dann die noch hypothetischere Folgerung einer Unbestimmtheit.
[/quote

Also bei Elektronen ist dies experimentell festgestellt worden. Aus diesem Experim]ent folgte dann die Schrödingergleichung, die das Spektrum von Wasserstoff erklärte. Ebenso konnte man das Periodensystem der Elemente damit erklären. Deshalb war dies für andere Bereiche recht nützlich. Also es geht hier um experimentelle Tatsachen. Die Unbestimmtheitsrelation ist eher von Heisenberg als von Schrödinger aufgestellt worden.

Und wenn sich die Teilchen dann nicht so verhalten wie sie sich aufgrund dieser Hypothesenkette verhalten sollten dann wird das damit begründet dass sich die Teilchen beobachtet fühlen.


Das ist nun wirklich Unsinn. Welcher Physiker sagt denn dies?

Gruß
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Hypothese

Beitragvon rmw » So 18. Jan 2026, 17:19

Wie gesagt, aus der Ablenkung einzelner Elektronen auf eine Wellenbeugung zu schließen erscheint mir nicht einmal als Hypothese.

Und die Aussage dass sich Teilchen bei Beobachtung anders verhalten ist oft genug zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=sAm7iVdAvTA
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Re: Hypothese

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Jan 2026, 17:58

rmw hat geschrieben:Wie gesagt, aus der Ablenkung einzelner Elektronen auf eine Wellenbeugung zu schließen erscheint mir nicht einmal als Hypothese.

Und die Aussage dass sich Teilchen bei Beobachtung anders verhalten ist oft genug zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=sAm7iVdAvTA



Also "einzelne Elektronen" reichen für die Feststellung der Wellenbeugung nicht aus. Nur wenn man eine größere Anzahl gemessen hat, kann man an der Verteilung der Elektronen, Photonen oder Neutronen auf den Wellencharakter schließen.

Was die Beeinflussung eines Teilchens durch ein Messung angeht, so ist dies seit 100 Jahren bekannt unter dem Namen "Kopenhagener Deutung".

Gruß
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Re: Hypothese

Beitragvon rmw » So 18. Jan 2026, 18:15

Rudi Knoth hat geschrieben:Also "einzelne Elektronen" reichen für die Feststellung der Wellenbeugung nicht aus. Nur wenn man eine größere Anzahl gemessen hat, kann man an der Verteilung der Elektronen, Photonen oder Neutronen auf den Wellencharakter schließen.

Was die Beeinflussung eines Teilchens durch ein Messung angeht, so ist dies seit 100 Jahren bekannt unter dem Namen "Kopenhagener Deutung".

Ja, aber es wird jedes Teilchen für sich beobachtet, nicht wie bei Luftschall wo es eine Wechselwirkung sehr vieler Teilchen ist.

Und das Wort "Deutung" sagt eigentlich auch schon alles.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » So 18. Jan 2026, 21:12

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Kannst du ein Doppelspaltexperiment mit Elektronen zeigen? Keine Simulation.


Also Beugungsexperimente an Kristallgittern gibt es bei Elektronen wie bei Neutronen. Von den Ergebnissen wurde mir berichtet.

Gruß
Rudi Knoth

Alles muss eine logische Erklärung haben. Elektron hat ein elektrisches und ein magnetisches Feld, Neutron hat ein magnetisches Feld. Das sind die Felder die Welleneigenschaften haben. Die Masse des Elektrons stammt hauptsächlich vom Feld.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Jan 2026, 07:07

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Kannst du ein Doppelspaltexperiment mit Elektronen zeigen? Keine Simulation.


Also Beugungsexperimente an Kristallgittern gibt es bei Elektronen wie bei Neutronen. Von den Ergebnissen wurde mir berichtet.

Gruß
Rudi Knoth

Alles muss eine logische Erklärung haben. Elektron hat ein elektrisches und ein magnetisches Feld, Neutron hat ein magnetisches Feld. Das sind die Felder die Welleneigenschaften haben. Die Masse des Elektrons stammt hauptsächlich vom Feld.



Beim Neutron ist das aber nicht der Fall. Besonders sollte bedacht werden, daß die Strahlzeiten für Neutronen schon gut begründet werden müssen (au jeden Fall war das vor 45 Jahren so). Im Falle von Gips war der Grund, daß man die Wassermoleküle "messen" wollte. besonders die Wasserstoffatome reagieren mit den EM-Wellen nicht so gut aber dafür umso besser mit den Neutronen. Also man hat es eindeutig mit Materiewellen zu tun deren Wellenlänge aus dem Impuls bestimmt ist. Es werden Neutronen ausgesendet, sie reagieren mit magnetischen Feldern oder den Atomkernen ud werden mit speziellen Detektoren für thermische Neutronen gemessen.

Gruß
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Jan 2026, 09:14

Bild

Das Bild zeigt ein Elektron mit dem zugehörigen Feld - man sieht Wellenstruktur.

Bild

Heliumatom.
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