Yukterez hat geschrieben:Masse A steht für den Mond, B für den Hammer und C für die Feder.
Die Verhältnisse werden so gewählt, daß allen klar ist, daß hier keine der Massen vernachlässigt werden muss.
B und C sind gleich weit von A entfernt (die Konstellation ist ein gleichseitiges Dreieck).
Ich behaupte:
B und C kommen gleichzeitig bei A an.
Ich hoffe, es gibt keine Einwände.
gr.png
Final konstatierend, Yukterez.
Also ich weiß ja nicht was Yukterez mit dem Beispiel nun wieder "beweisen" will.
Zuerst hab ich mal keine Ahnung was die Aussage "B und C kommen gleichzeitig bei A an" bedeuten soll.
Was IST dieses "A"? Soll das ein bestimmter Punkt sein?
Das System besteht in der Ausgangslage aus 3 verschieden großen Massen. Sie sind nicht bewegt und haben daher auch keinen gemeinsamen Bewegungsimpuls.
Es ist völlig logisch und unabdingbar, dass diese 3 Massen am Ende der ganzen Bewegungen sich bewegungslos an dem Punkt befinden müssen, welche diese 3 Massen in der Ausgangsposition als gemeinsamen Schwerpunkt haben. Nur so bleibt das System auch hinterher bewegungslos und ohne Bewegungsimpuls.
Das heißt, dass dieser Treffpunkt "A" also diese gemeinsam Schwerpunkt sein muss. Wie LANGE dann die einzelnen Massen zu diesem "Treffpunkt" BRAUCHEN hängt von den Positionen und den einzelnen Massen ab.
So auf die Schnelle würde ich mal sagen, dass es komplex beim Rechnen wird und ich keine Abschätzung geben kann bzw. keine Lust habe mich damit herumzuschlagen.
Ein paar Gedanken:
WENN die 3 Massen an diesen angegebene Positionen GLEICH groß wären, würden sie sich gleichzeitig treffen - keine Frage.
Wenn 3 gleich große Massen aber an anderen Positionen wären, würden sich die zwei näheren Massen zuerst treffen und dann gemeinsam erst durch Bewegung zur 3ten Masse zubewegen ( die sich natürlich auch auf die zwei zubewegt).
Ob in einem gleichschenkligen Dreieck die verschiedenen 3 Massen gleichzeitig zusammentreffen ist schwer zu berechnen, weil sich die effektiven Anziehungskräfte ja nicht nur mit dem Abstand, sondern auch mit dem Winkel verändern, was es nicht einfach macht die zeitabhängigen Beschleunigungswerte zu bestimmen.
Könnte sein, dass bei gleichschenkliger Ausgangslage - auf Grunde der sich dynamisch entwickelnden Gravitationspotentiale - immer ein gemeinsames Zusammentreffen erfolgt - wag ich "so aus dem Bauch" nicht zu entscheiden. Vielleicht gibt es Leute die ein passenden Mathematikprogramm mit Simulationsmöglichkeit dieser Situation haben und das daher ausrechnen können.
Nur war so ein Beispiel NIE die Frage.
Wenn ich mich recht erinnere war das Beispiel ob ein Hammer oder eine Feder gleich schnell am Mondboden auftreten.
Die Frage war es also, ob zwei Massen von z.B. 1000 kg und 100 kg gleich schnell zusammenstoßen werden, wie zwei Massen von z.B. 1000 kg und 1 kg.
Und das ist definitiv NICHT der Fall, wenn man diese beiden Fallereignisse voneinander getrennt betrachtet !
Man muss ja nur in dem Bild von Yukterez immer eine Masse weglassen und dann schauen, wie schnell sich die beiden restlichem Massen treffen. Es gibt 3 Möglichkeiten ( A B, A C, B C) und es werden drei VERSCHIEDENE Zeiten für das Zusammentreffen herauskommen.
Das heißt eindeutig: Die "Falldauer" - also der Zeitpunkt vom loslassen der Massen bis zum zusammentreffen !!!! - ist von BEIDEN beteiligten Massen abhängig!
Ausgehend von diesem Beispiel von Yuktarez ist das aber so was von eindeutig und unwiderlegbar, dass ich mich über die damalige (und nun anscheinend wieder auftretende) Diskussion nur wundern kann.