Tontechniker hat geschrieben:
Moment, das stimmt nicht. Das vom Lautsprecher zurückkommende Signal würde ja nach dem Mikro wieder das Delay durchlaufen. Das Würde aber zu einer Echo-Rückkoppelung führen, also mehren Echos nacheinander. Damit hätte man einen unschönen Nebeneffekt und ausserdem einen weiteren Resonator, der besonders auf tiefe Frequenzen anspricht.
Die Echos sollten nicht das Problem sein, sie sind ja alle von unterschiedlicher Frequenz.
Das mag nicht besonders gut klingen, es ist aber das Ziel erreicht.
Denn sie führen nicht zu dem "Aufeinandereinphaseffekt" in dem Sinne wie es Harald mit seinen beiden Stimmgabeln ("Abstand egal") angesprochen hat.
Die akustische Rückkopplung ist für mich eine sich aufbauende resonante Schwingung die eine phasenpassende Mitkopplung verlangt (sich aufbauende Amplitude des Senders).
Darum verändert sich auch die Tonhöhe/Resonanzfrequenz wenn sich die Umstände im Raum ändern.
Es entsteht eine andere Frequenz.
Auf diese Änderung ziehle ich es ab, möchte ich künstlich herbeiführen.
Durch die Phasenveränderung des Lausprechsignals ergibt sich eine andere Resonanzfrequenz.
Diese muss sich ermal aufbauen, das dauert.
Und wenn inzwischen wieder eine "Raumakustikänderung", also eine Phasenänderung des Signals am Mik (wegen Beeinflussung des Lautsprechersignals) stattgefunden hat dann quietschts halt (noch) nicht.
Klar, es ist ständig zu -wobbeln- bzw. bei Bedarf (sich ankündigende Mitkopplung) eben -wegzuphasen-.
Das mag hörbar werden wenn lange Töne sind, beim "Krach" warscheinlich nicht.
Falls die -langen Töne- nicht im "Einfangbereich" der Mitkopplung liegen dann können diese ja von der -Wobbelung- ausgespart bleiben.
Mit DSP ist das sicherlich möglich.
Da ja der Prozessor weiss was er auf den Weg geschickt hat kann er sogar vor der Echoankunft am Mik reagieren und gegensteuern, das eigentliche Nutzsignal (mit Echo versetzt) sogar von dem (erst noch kommendem) Echo befreien.
Naja, ein bisserl hochgesteckt, könnte aber gehen.
Gruss Kurt