kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 22:41

Mikesch hat geschrieben:Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.

Wodurch entsteht denn der Dopplereffekt??? Wenn nicht durch Expansion. Du bist wirklich ein Einfaltspinsel.

Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung

Selten so gelacht. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Hast du überhaupt schon mal ein Hubblediagramm gesehen?
Du kennst ja nicht mal im Ansatz "deine" kosmologische RT. :lol:

https://ned.ipac.caltech.edu/level5/Tyson/Figures/figure2.gif
Bild

Die Rotverschiebung wird über die Spektrallinien festgelegt. Die Breite der einzelnen Linien (z.B. die von Wasserstoff) kann von dem Ideal (senkrechte Linie) abweichen und sich zu einer Kurve verbreitern. Die Breite ist u.a. ein Maß für die Rotation.

Richtig, infolge Beschleunigung durch Rotation.

Wenn Pernes und Sie also behaupten, die Rotation beeinflußt die Rotverschiebung in der Größenordnung der kosmologischen Rotverschiebung, dann steht das im Gegensatz zur Spektralverbreiterung der Rotverschiebung durch Rotation. Diese nämlich, ist in der "Delta-Lambda" Formel gar nicht berücksichtigt. Dafür ergibt sich eine ganz andere Form der Spektralverbreiterung, die sich in den Messungen aber nicht wiederspiegelt. Haben Sie es jetzt verstanden?

Ich hab verstanden, daß du nichts verstanden hast. Die Spektrallinienbreite ist das eine und die Rotverschiebung ist das andere.

Sie müssen sich schon entscheiden, wo und wie denn nun die Rotation im Spektrum abgebildet wird: Spektrallinien-verschiebung oder -verbreiterung. Beides zusammen geht nicht.

Das denkst du in deiner Naivität, weil du den Mechanismus des Beschleunigungseffektes nicht ansatzweise kapiert hast. Selbstverständlich geht beides. Kann man aber nicht vestehen, wenn man nicht denken kann.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 20. Jan 2016, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ernst wird abtrünnig und betrügt seinen Meister

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 22:48

Yukterez hat geschrieben:Wenn du also für das Pernes'sche Weltbild wirbst meinst du damit die Ernst'sche Modifikation des Pernes'schen Weltbilds?

Ja und? Die These im Grundsatz stammt unbestritten von Pernes. Und die ist akzeptabel. Das heißt aber nicht, daß man sie nicht modifizieren kann.

Physik ist kein Dogma, auch wenn ihr Relativisten das so vorbetet.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 22:59

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.

Wodurch entsteht denn der Dopplereffekt??? Wenn nicht durch Expansion. Du bist wirklich ein Einfaltspinsel.

Sie schmeißen Raum Expansion mit Dopplereffekt in einen Topf. Das ist falsch. Es sind völlig unterschiedliche Sachen. Der Rest Ihrer Auswürfe ist folgedessen auch Käse.
Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Wenn Pernes und Sie also behaupten, die Rotation beeinflußt die Rotverschiebung in der Größenordnung der kosmologischen Rotverschiebung, dann steht das im Gegensatz zur Spektralverbreiterung der Rotverschiebung durch Rotation. Diese nämlich, ist in der "Delta-Lambda" Formel gar nicht berücksichtigt. Dafür ergibt sich eine ganz andere Form der Spektralverbreiterung, die sich in den Messungen aber nicht wiederspiegelt. Haben Sie es jetzt verstanden?

Ich hab verstanden, daß du nichts verstanden hast. Die Spektrallinienbreite ist das eine und die Rotverschiebung ist das andere.
Mikesch hat geschrieben:Sie müssen sich schon entscheiden, wo und wie denn nun die Rotation im Spektrum abgebildet wird: Spektrallinien-verschiebung oder -verbreiterung. Beides zusammen geht nicht.

Das denkst du in deiner Naivität, weil du den Mechanismus des Beschleunigungseffektes nicht ansatzweise kapiert hast. Selbstverständlich geht beides. Kann man aber nicht vestehen, wenn man nicht denken kann.

Nochmal: Ihr und Pernes Ansatz erklärt nicht die Messergebnisse der Verbreiterung der Spektralinien. Nach Ihrem und Pernes Ansatz müssten die Verbreiterung der Spektrallinien noch viel größer sein.
Rechnen Sie das doch einmal vor. Ihre Beschimpfungen zeigen nur, daß Sie keine Argumente haben und nicht nachweisen können, daß Ihre Annahmen sich mit den Meßergebnissen deckt.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 23:09

Mikesch hat geschrieben:Sie schmeißen Raum Expansion mit Dopplereffekt in einen Topf. Das ist falsch. Es sind völlig unterschiedliche Sachen.

Du bist wirklich unendlich unwissend. Es geht hier nicht um einen klassischen Dopplereffekt. Der ist lediglich der kosmologischen Rotverschiebung infolge Expansion überlagert. Und letzterer ist immer vorhanden, nicht erst ab 100Mpsac. Jedenfalls wenn es nach RT geht. Du kennst ja nicht mal die Theorie, für die du hier rumflennst.
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Ernst kann nicht rechnen

Beitragvon Yukterez » Mi 20. Jan 2016, 23:27

Ernst hat geschrieben:Und letzterer ist immer vorhanden, nicht erst ab 100Mpsac.

Aber er dominiert erst ab einer gewissen Entfernung, da die Pekulilargeschwindikeiten von Galaxien im Durchschnitt ein paar hundert bis tausend km/sek sind während die Rezessionsgeschwindigkeiten mit dem Abstand immer weiter steigen. Allein unsere Milchstraße hat schon eine Pekuliargeschwindigkeit von 550 km/sek, so eine Rezessionsgeschwindigkeit erreicht eine relativ zur CMB ruhende Galaxie erst in einem Abstand von 8 Mpc und da gibt es noch weitaus schnellere.

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 23:32

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Sie schmeißen Raum Expansion mit Dopplereffekt in einen Topf. Das ist falsch. Es sind völlig unterschiedliche Sachen.

Du bist wirklich unendlich unwissend. Es geht hier nicht um einen klassischen Dopplereffekt.

Wenn Sie so wollen: Es geht hier jedenfalls schon gar nicht um die "Delta-Lambda-Effekte".
Ernst hat geschrieben:Der ist lediglich der kosmologischen Rotverschiebung infolge Expansion überlagert. Und letzterer ist immer vorhanden, nicht erst ab 100Mpsac. Jedenfalls wenn es nach RT geht. Du kennst ja nicht mal die Theorie, für die du hier rumflennst.

Ihre selektive Wahrnehmung ist pathologisch.
Zum Thema Doppler habe ich geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.
Was verstehen Sie daran nicht? Extra für Sie: Der Anteil der Rotverschiebung durch Doppler nimmt mit der Entfernung ab, der der Raumexpansion zu. Rechnen Sie nach. Sollte auch für einen so begriffstutzigen Rechthaber möglich sein.
So zum Thema: Wo sind Ihre Berechnungen und Quantifizierungen? Seit 30 Seiten faseln Sie hier herum und haben noch nichts geliefert, was Ihre und Pernes fixe Idee irgentwie untermauert. Erklären Sie anhand Ihrer Formeln die Messergebnisse.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon julian apostata » Do 21. Jan 2016, 09:39

https://de.wikipedia.org/wiki/Absorptionsspektrum
Bild

Links das Absorptionsspektrum der Sonne, rechts das von einem Galaxienhaufen.
Die dunklen Linien kommen durch Atome zustande, welche bei bestimmten Frequenzen das Licht schlucken. Und diese Atome gibt es nicht nur in unserer Sonne, sondern überall im Universum.

Lothar Pernes hat geschrieben:4. Ein „Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen“ ergibt deutliche Spektrallinien dort, wo sich die Häufigkeitsmaxima all dieser Rotverschiebungen befinden.


Und jetzt legt mal abermilliarden solcher Bildchen übereinander.

Lothar Pernes hat geschrieben:Es ist durchaus wahrscheinlich, daß sich unterschiedliche Rotverschiebungen im Laufe der Laufzeit auf ganz bestimmte Δλ-Werte und damit auf ganz bestimmte Rotverschiebungs-Werte herab „bremsen“.


Ja natürlich. Es explodiert gerade eine Supernova im Galaxienhaufen. Das Licht von abermilliarden Sternen hat ja viele Millionen Jahre Zeit sich untereinander abzusprechen um sich auf die Rotverschiebung der Supernova zu einigen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Ernst kann nicht rechnen

Beitragvon Ernst » Do 21. Jan 2016, 09:57

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und letzterer ist immer vorhanden, nicht erst ab 100Mpsac.
Aber er dominiert erst ab einer gewissen Entfernung,

Na, dann guck mal, wie groß da deine gewisse Entfernung ist:

Bild

Wer solche Freunde hat, ...
Mike hat geschrieben:Bei kleinen Entfernungen dominiert der Doppler-Effekt. falls Sie es noch nicht wussten. Erst ab ~100Mpc geht's an die kosmologische Rotverschiebung.

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 21. Jan 2016, 10:05

Mikesch hat geschrieben:Der Anteil der Rotverschiebung durch Doppler nimmt mit der Entfernung ab, der der Raumexpansion zu.

Blamier dich mal immer tiefer.
Die Raumexpansion erfolgt linear mit der Entfernung; also genau ab Abstand Null.
Dem sind Dopplereffekte infolge der Relativbewegung der Objekte überlagert. Das können Rot- oder Blauverschiebungen sein.
Elementarwissen. Bevor du hier weiter rumeierst, solltest du erstmal das ABC lernen.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Do 21. Jan 2016, 10:12

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Der Anteil der Rotverschiebung durch Doppler nimmt mit der Entfernung ab, der der Raumexpansion zu.

Blamier dich mal immer tiefer.
Die Raumexpansion erfolgt linear mit der Entfernung; also genau ab Abstand Null.
Dem sind Dopplereffekte infolge der Relativbewegung der Objekte überlagert. Das können Rot- oder Blauverschiebungen sein.
Elementarwissen. Bevor du hier weiter rumeierst, solltest du erstmal das ABC lernen.

wiki hat geschrieben:Diese kosmologische Rotverschiebung ist grundsätzlich von der Rotverschiebung durch den Dopplereffekt zu unterscheiden, die nur von der relativen Geschwindigkeit der Galaxien bei der Emission und der Absorption abhängt. Die aus der kosmologischen Rotverschiebung abgeleiteten Fluchtgeschwindigkeiten ferner Galaxien sind demnach direkt auf die Ausdehnung der Raumzeit zurückzuführen. Bereits ab Entfernungen von wenigen 100 Megaparsec ist der Anteil des Dopplereffekts verschwindend gering.

Tja, erst einmal an die eigene Nase fassen. Lernen Sie Lesen UND Verstehen. Sie faseln wieder, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.
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