Ach Yukterez,das besonders Kluge an der SRT ist doch das Relativ-Prinzip, es ist egal ob sich die Uhr bewegt oder der Beobachter, für den Beobachter sieht das Ergebnis genau gleich aus. Angeblich natürlich. Sobald die Licht-Uhr bewegt wird, ändern sich dadurch die Lichtwege, sie werden länger wenn der Lichtweg nicht auf dem Richtungsvektor der Bewegung liegt. Nach einem kurzen Moment funktioniert dann diese Uhr nicht mehr, weil das Licht nicht mehr reflektiert werden kann, da der Spiegel sich vom Lichtstrahl weg bewegt hat.
Wenn man in einem fahrenden Zug den Laser-Strahl aktiviert, trifft der Laser-Punkt auf der gegenüberliegenden Seite nach hinten versetzt auf, weil es einfach einen Moment dauert, bis das Licht von einer Seite des Zuges zur anderen gelangt, die Lichtgeschwindigkeit ist endlich! Währenddessen ist der Zug aber schon etwas weiter gefahren, deshalb kann der Lichtstrahl nie zu seiner Quelle zurück geworfen werden - in dem Fall, bei parallelen Zugwänden:

Es werden nur optische Täuschungen beschrieben, wenn man nämlich so schlau wäre und in dieser schwachsinnigen Betrachtungsweise die Lichtgeschwindigkeit mit berücksichtigt:

Dann sieht das für den bewegten Beobachter zur Lichtuhr beim Anflug blau- und beim Abflug rotverschoben aus. Das hat nicht damit zu tun, dass das Konzept Zeit beim Anflug schneller und beim Abflug langsamer "verstreicht"!
Beste Grüße!
McDaniel-77