Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » So 25. Aug 2013, 08:39

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt möchte aber wissen, was genau da im Innersten passiert. Da muss ich noch etwas nachdenken, aber es hat mit Schwingungen zu tun.


Hallo McDaniel-77,

um überzeugend zu wirken ist es unumgänglich zu zeigen wie das was du behautest abläuft/ablaufen kann.
Die Schwingungen hab ich ja vorgegeben, es ist die von grünem Laserlicht.

Erkläre wie Plasma es schafft, die Art des Plasmas musst du natürlich auch aufzeigen, aus einer grünen Schwingung eine rote zu machen.
Und zwar auf technischer Ebene.
Mit "Energie" das erklären zu wollen geht nicht, denn eine Rechengrösse verändert keine Frequenz, diese Rechengrösse ergibt sich aus der Frequenz.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » So 25. Aug 2013, 09:50

Ralf Maeder hat geschrieben:Muss ein ziemlich grosses Labor sein, damit eine auf kosmologischen Groessenordnungen messbare Rotverschiebung zustandekommt.


So ein grosses Labor gibt's überhaupt nicht, denn diese Rotverschiebung kommt nicht zustande.

Ralf Maeder hat geschrieben: Ist wohl so einfach zu messen wie die Raumkruemmung oder die Haerte deines TS-Mediums.
Nehme ich mal an. ;)


Natürlich, die Raumkrümmung ist ein Hirngespinnst dass notwendig ist um Postulate zu bedienen.
Die "Kristallhärte" der TS ist es ebenfalls.
Dieses Gespinnst ergibt sich nicht aus falschen Postulaten, sondern aus dem was beobachtbar ist, aus dem Verhalten von Licht.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » So 25. Aug 2013, 13:25

Lieber Kurt,

die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache. Sogar das Licht unserer Sonne ist ins Rote verschoben und zwar in Abhängigkeit von der Wegstrecke, die das Licht durch die Plasma-Atmosphäre der Sonne nahm.

- Redshift of Spectral lines in the Sun's Chromosphere: http://www.newtonphysics.on.ca/chromosphere/
Bild
Zum Rand hin nimmt die Rotverschiebung zu.
Hier eine erklärende Skizze:
Bild
Längere Wegstrecken durch Plasma führen zu einer stärkeren Rotverschiebung. Im Kosmos ist es so, dass weiter entfernte Sterne ihr Licht längere Wegstrecken durch das Plasma zurücklegte und deshalb stärker ins Rote verschoben ist. Auch die enorme Rotverschiebung von Quasaren lässt sich dadurch erklären, dass Quasare eine dichte Plasma-Atmosphäre besitzen und diese die EM-Strahlung dramatisch ins Rote verschiebt.

Um den Blödsinn der Standard-Lehrmeinung zu verdeutlichen: http://www.cosmostv.org/2011/07/scientists-discover-brightest-earliest.html
Bild
"Light from this brilliant, starlike object took nearly 13 billion years to reach Earth, meaning the quasar existed when the universe was only 770 million years old — a kid by cosmic standards. The discovery ranks as the brightest object ever found."

So? Das Licht dieses Quasars soll von 13.000.000.000 Lichtjahren Entfernung stammen. Überlegen diese Spinner eigentlich, bevor sie so einen Mumpitz behaupten? Wie groß soll dieser Quasar sein?
Wiki übertrifft wieder alle: http://de.wikipedia.org/wiki/ULAS_J1120%2B0641

Wiki hat geschrieben:ULAS J1120+0641 hat eine gemessene Rotverschiebung von z=7,085, das entspricht einer comoving distance von 28,85 Mrd Lichtjahren. Seit Juni 2011 ist es der am weitesten entfernte je beobachte Quasar. Das vom Quasar ausgesandte Licht, das jetzt beobachtet wird, entstand weniger als 770 Mio Jahre nach dem Urknall, also vor etwa 13 Mrd Jahren. Dies ist 100 Mio Jahre früher als vom bisher am weitesten entfernten Quasar. Die geschätzte Leuchtkraft des Quasars beträgt die 6,3*10^12 fache Leuchtkraft der Sonne.
Der Energieausstoß wird von einem supermassereichen Schwarzen Loch erzeugt, das über 2±0,7*10^9 Sonnenmassen verfügt. Während das Schwarze Loch den Quasar mit Energie versorgt, kommt das Licht nicht vom Schwarzen Loch selbst. Daniel Mortlock, der Hauptautor der Veröffentlichung über die Entdeckung von ULAS J1120+0641, erklärte, dass das supermassereiche Schwarze Loch selbst nicht strahlt, jedoch über eine Gas- oder Staubscheibe verfügt, die so heiß wird, dass sie eine Galaxis voller Sterne überstrahlt.


Was sind schon 6,3*10^12 Sonnenleuchtkräfte? 6,3 Billionen Sonnen scheibenartig verteilt, ganz dicht zusammen und direkt zur Erde ausgerichtet, würde der Leuchtkraft des Quasars entsprechen. Man kann sagen rund 10-20 Galaxien Leuchtkräfte, alles kein Problem wozu gibt es Schwarze Löcher, wenn nicht zur Erklärung dieses haarsträubenden Blödsinns?

Mit verblüfftem Gruß!

McDaniel-77
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » So 25. Aug 2013, 14:21

McDaniel-77 hat geschrieben:die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache.


Nein, ist sie nicht.

McDaniel-77 hat geschrieben:Sogar das Licht unserer Sonne ist ins Rote verschoben und zwar in Abhängigkeit von der Wegstrecke, die das Licht durch die Plasma-Atmosphäre der Sonne nahm.


Nein, du solltest ausfiltern von Blauanteilen aus dem Sonnenlicht nicht mit Rotverschiebung verwechseln.
Diese findet nämlich nicht statt.

Schau dir die untergehende Sonne an, die ist dunkelroter je weiter sie sich dem Horizont nähert.
Findet da auch Plasmarotverschiebung statt?

Oder ist es einfach so, so wie auf der Sonne auch, dass, bedingt durch den weiten Weg in Materie, egal ob diese nun ionisiert ist oder nicht, einfach höherfrequente Anteile stärker abgeschwächt werden als die anderen.

Es findet keine Frequenzänderung statt, egal wie lange das gesendete Signal unterwegs war.
Entweder wird es absorbiert und (komplett) neu erzeugt, oder es bleibt wies gesendet wurde.

Du musst schon darlegen wie das mit/in dem Plasma so vor sich geht, einfache Behauptungen reichen da nicht aus.
Nimm den grünen Laser und leg los.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ernst » So 25. Aug 2013, 16:45

Kurt hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache.

Nein, ist sie nicht...
Oder ist es einfach so, so wie auf der Sonne auch, dass, bedingt durch den weiten Weg in Materie, egal ob diese nun ionisiert ist oder nicht, einfach höherfrequente Anteile stärker abgeschwächt werden als die anderen.

Natürlich existiert eine Rotverschiebung. Dabei handelt es sich nicht, wie du meinst, um die ankommende Farbtemperatur.
Sondern die Rotverschiebung wird ausgemacht an der Verschiebung der Wellenlängen diskreter bekannter Spaktrallinien.

Die Ursache dieser statistisch entfernungsabhängigen Rotverschiebung ist letztlich unbekannt. Es gibt unterschiedliche Modelle:

- ART Urknall Raumezeitxpansion. Naja.
- Beschleunigunseffekt infolge Rotation der Quellen (erklärt von Lothar Pernes) und wohl die beste Deutung.

Diese Plasmageschichte ist natürlich Unfug. Da kann keine Frequenzänderung auftreten.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » So 25. Aug 2013, 17:50

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache.

Nein, ist sie nicht...
Oder ist es einfach so, so wie auf der Sonne auch, dass, bedingt durch den weiten Weg in Materie, egal ob diese nun ionisiert ist oder nicht, einfach höherfrequente Anteile stärker abgeschwächt werden als die anderen.


Natürlich existiert eine Rotverschiebung. Dabei handelt es sich nicht, wie du meinst, um die ankommende Farbtemperatur.


Ernst, da meine ich nicht.
Damit da keine Unsicherheiten auftreten können habe ich ja den grünen Laser angesetzt, also nur eine einzige Frequenz genommen.
Damit diese beim Empfänger zu rot werden kann muss sich entweder der Sender wegbewegen, beim Empfänger ebenso, oder der Träger selber verändert sich während das Signal in ihm läuft oder der Sender -damals- mit eine anderen Farbe gesendet haben.

Es können auch mehrere Effekte gleichzeitig vorhanden sein.

Ernst hat geschrieben:Sondern die Rotverschiebung wird ausgemacht an der Verschiebung der Wellenlängen diskreter bekannter Spaktrallinien.


Klar, denn sonst hat man ja keine Bezugsreferenz


Ernst hat geschrieben:Die Ursache dieser statistisch entfernungsabhängigen Rotverschiebung ist letztlich unbekannt. Es gibt unterschiedliche Modelle:

- ART Urknall Raumezeitxpansion. Naja.
- Beschleunigunseffekt infolge Rotation der Quellen (erklärt von Lothar Pernes) und wohl die beste Deutung.


Die Sender rotieren nicht, sie sind Resonanzkörper und meisst zum Nachbarn fest gebunden, zumindest im Prinzip.
Bewegung, und auch Rotation, führen zu breiteren -Linien-.

Der Urknall ist Sache der Urknaller, mein Vavorit ist das oszillierende All.
da sind die Umstände vorhanden die ev. die beobachte Rotverschiebung zumindes teilweise erklären könnten.

Ernst hat geschrieben:Diese Plasmageschichte ist natürlich Unfug. Da kann keine Frequenzänderung auftreten.


Das sehe ich auch so, das ist physikalisch unmöglich.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » So 25. Aug 2013, 22:58

Hi Kurt und Ernst,

ich finde es verblüffend, wie ihr physikalische Fakten aus Labor-Messungen ignoriert.

Nur das eine Beispiel der Stokes-Verschiebung:
Bild

Wiki hat geschrieben:Bei dem von Stokes durchgeführten Experiment lässt sich die Verschiebung durch zwei Effekte beschreiben. Elektronen befinden sich nach der Absorption bzw. Emission nur selten im vibronischen Grundzustand des elektronisch angeregten Zustands bzw. des elektronischen Grundzustands, wodurch es zu einer nichtstrahlenden Relaxation in den jeweiligen vibronischen Grundzustand kommt. Der in den meisten Fällen stärkere Effekt ist jedoch die Lösungsmittelrelaxation.
Fluoreszente Farbstoffe werden im Allgemeinen als Dipole betrachtet. Das nicht angeregte System liegt meist in einem Gleichgewicht vor. Dadurch ist der elektronische Grundzustand energetisch bevorzugt. Nach der Absorption befindet sich das System nicht mehr im Gleichgewicht, da sich der Dipol des Farbstoffs geändert hat. Sobald sich das System wieder im Gleichgewicht befindet, ist der elektronisch angeregte Zustand bevorzugt, sein Energieniveau liegt folglich tiefer als zuvor, das des elektronischen Grundzustands jedoch höher. Dadurch ist die Energiedifferenz zwischen den Zuständen im angeregten System kleiner als im nicht angeregten, sodass bei der Emission weniger Energie abgegeben wird als bei der Absorption aufgenommen wurde.
In manchen Fällen kann es abweichend von dieser grundsätzlichen Regel auch vorkommen, dass das wieder emittierte Licht in seiner Wellenlänge nicht verändert wurde. In diesen Fällen spricht man vom Auftreten einer Resonanzfluoreszenz.


Zeigt bereits, das Licht durch Wechselwirkung mit Materie ins Rote verschoben wird. In Ausnahmefällen tritt keine Rotverschiebung auf, dass ist dann der Fall, wenn der Absorber die gleiche EM-Strahlung emittiert, die er empfängt, es also keinen Unterschied in den Frequenzen gibt. Meistens ist es so, dass hochfrequente EM-Strahlung absorbiert wird und dabei die Frequenz sinkt, der Absorber nimmt einen Teil der Schwingungen in sich auf, was zu Bewegung oder niederfrequenter EM-Strahlung führt. Das Prinzip der Wechselwirkung bedingt diese Effekte.

Wenn du dein Essen in die Mikrowelle stellst, wird es heißer und heißer, nimmst du das erwärmte Mahl aus der Mikrowelle, kühlt es sukzessive ab, d.h. seine thermale Strahlung wird ins Rote verschoben. Die Rotverschiebung ist nichts anderes als eine Abkühlung. Vielleicht versteht ihr es jetzt?

Übrigens, der Artikel "Redshift of Spectral lines in the Sun's Chromosphere", den ich weiter oben zitiert habe, beschreibt die Rotverschiebung der Spektrallinien von der Sonne, welche am Rand der Sonne weiter ins Rote verschoben sind, als zur Mitte der Sonne hin. Das liegt daran, wie ich es in meiner Skizze weiter oben dargestellt habe.

Die "Rotverschiebung" in der Erdatmosphäre ist keine Plasma-Rotverschiebung, sondern hat mit der stärkeren Absorption von kurzwelligem Licht zu tun. Licht durchdringt Wasser oder Glas auch nur begrenzt, ab einer bestimmten Schichtdicke ist Schluss und kein Licht geht mehr hindurch. Materie schluckt Licht weg, es wird absorbiert und auf die eine oder andere Weise ins Rote verschoben.

Der Gag bei der kosmischen Rotverschiebung ist, dass die bekannten Spektrallinien, als Absorptionslinien ins Rote verschoben wurden. Das funktioniert aber nur, wenn das restliche Spektrum ins Rote verschoben wurde, denn die Absorptionslinien sind dunkel. Es wurden sozusagen die Schatten ins Rote verschoben. Dabei fällt auf, dass keine gleichmäßige Rotverschiebung auftritt. Widerspricht das nicht bereits der Doppler-Interpretation?
Bild

Mit augenöffnenden Grüßen!

McDaniel-77
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Vorherige

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste

cron