Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 4. Jul 2025, 20:03
Nun hast du die Katze aus dem Sack gelassen.
Sie ist noch teilweise drinnen, es fehlt noch Wichtiges.
Rudi Knoth hat geschrieben:Deine Theorie des "longitudinalen Druckausgleichs" beschreibt einfach einen Dipol, dessen beide Hälften unterschiedliche Potentiale haben und diese auch sich bei einem entfernten Dipol noch bemerkbar machen.
Nein, es wird was ganz anderes beschrieben.
Es wird beschrieben wie es zu dem kommt was Polarisation genannt wird.
Rudi Knoth hat geschrieben:Wie realistisch ist dies denn einem anderen Dipol, der bei einer Wellenlänge von 2 Metern also einer Dipollänge von 1 Meter und einem Abstand der Dipole von 10 Km beträgt. Denn der Winkel, unter dem dieser Dipol in dieser Entfernung wäre dann 2 Bogensekunden. Überhaupt ist es für mich zweifelhaft, daß der Unterschied zwischen den beiden Hälften des Dipols sich senkrecht der Dipolachse ausbreitet und dann noch in dieser Entfernung bemerkbar ist. Wäre es denn nicht plausibler im Sinne eines "Druckausgleiches" daß er schnell schwächer wird.
Der Druckausgleich bezieht sich auf die Funktionsweise von longitudinal sich ausbreitenden Druckzuständen im Medium.
Dabei ist es so das sich die Feldstärke, hier also der "Druck", abstandsproportional mit 1/r² abschwächt/abnimmt. Das wäre bei einen isotropen Rundstrahler, den es ja nicht gibt, der Fall.
Rudi Knoth hat geschrieben:In der Theorie von Hertz nennt man den Bereich nahe der Antenne (2 bis 3 Lambda) den Nahbereich, in dem sich dein beschriebenes Feld deutlich bemerkbar macht. Aber dies schwächt sich schneller ab als die Feldstärke im Bereich weiter weg vom Dipol.
Das ist hier nicht anders als bei Hertz.
Rudi Knoth hat geschrieben:Von daher habe ich Zweifel an deiner Theorie.
Macht nichts, ich habe eine Frage an dich.
Wieso strahlt der Diopl nicht in Längsrichtung ab?
Wieso ist da nur im Nahbereich was zu messen?
Kurt
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