Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon bumbumpeng » Sa 5. Jul 2025, 03:24

Kurt hat geschrieben:Tipp: die beiden Pulse laufen mit c, somit hast du automatisch deine Laufzeiten.
@Kurt,,
Da irrst du aber gewaltig.
Es ist allgemein bekannt, dass Signale in Leitungen mit ca. 0,66 c laufen.

Es ist aber nicht bekannt, was die Laufzeit mit der Abstrahlung von Signalen einer Sende-Antenne zu tun haben soll. Die Laufzeit interessiert überhaupt nicht.
Die Sende-Antenne überträgt die Signale an das Medium. Dabei darf es nicht zu irgendwelchen Reflektionen kommen.
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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Jul 2025, 06:18

@Kurt » Fr 4. Jul 2025, 20:03

Nun hast du die Katze aus dem Sack gelassen.Deine Theorie des "longitudinalen Druckausgleichs" beschreibt einfach einen Dipol, dessen beide Hälften unterschiedliche Potentiale haben und diese auch sich bei einem entfernten Dipol noch bemerkbar machen. Wie realistisch ist dies denn einem anderen Dipol, der bei einer Wellenlänge von 2 Metern also einer Dipollänge von 1 Meter und einem Abstand der Dipole von 10 Km beträgt. Denn der Winkel, unter dem dieser Dipol in dieser Entfernung wäre dann 2 Bogensekunden. Überhaupt ist es für mich zweifelhaft, daß der Unterschied zwischen den beiden Hälften des Dipols sich senkrecht der Dipolachse ausbreitet und dann noch in dieser Entfernung bemerkbar ist. Wäre es denn nicht plausibler im Sinne eines "Druckausgleiches" daß er schnell schwächer wird.

In der Theorie von Hertz nennt man den Bereich nahe der Antenne (2 bis 3 Lambda) den Nahbereich, in dem sich dein beschriebenes Feld deutlich bemerkbar macht. Aber dies schwächt sich schneller ab als die Feldstärke im Bereich weiter weg vom Dipol.

Von daher habe ich Zweifel an deiner Theorie.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Kurt » Sa 5. Jul 2025, 07:47

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 4. Jul 2025, 20:03

Nun hast du die Katze aus dem Sack gelassen.

Sie ist noch teilweise drinnen, es fehlt noch Wichtiges.

Rudi Knoth hat geschrieben:Deine Theorie des "longitudinalen Druckausgleichs" beschreibt einfach einen Dipol, dessen beide Hälften unterschiedliche Potentiale haben und diese auch sich bei einem entfernten Dipol noch bemerkbar machen.


Nein, es wird was ganz anderes beschrieben.
Es wird beschrieben wie es zu dem kommt was Polarisation genannt wird.

Rudi Knoth hat geschrieben:Wie realistisch ist dies denn einem anderen Dipol, der bei einer Wellenlänge von 2 Metern also einer Dipollänge von 1 Meter und einem Abstand der Dipole von 10 Km beträgt. Denn der Winkel, unter dem dieser Dipol in dieser Entfernung wäre dann 2 Bogensekunden. Überhaupt ist es für mich zweifelhaft, daß der Unterschied zwischen den beiden Hälften des Dipols sich senkrecht der Dipolachse ausbreitet und dann noch in dieser Entfernung bemerkbar ist. Wäre es denn nicht plausibler im Sinne eines "Druckausgleiches" daß er schnell schwächer wird.


Der Druckausgleich bezieht sich auf die Funktionsweise von longitudinal sich ausbreitenden Druckzuständen im Medium.
Dabei ist es so das sich die Feldstärke, hier also der "Druck", abstandsproportional mit 1/r² abschwächt/abnimmt. Das wäre bei einen isotropen Rundstrahler, den es ja nicht gibt, der Fall.

Rudi Knoth hat geschrieben:In der Theorie von Hertz nennt man den Bereich nahe der Antenne (2 bis 3 Lambda) den Nahbereich, in dem sich dein beschriebenes Feld deutlich bemerkbar macht. Aber dies schwächt sich schneller ab als die Feldstärke im Bereich weiter weg vom Dipol.

Das ist hier nicht anders als bei Hertz.

Rudi Knoth hat geschrieben:Von daher habe ich Zweifel an deiner Theorie.

Macht nichts, ich habe eine Frage an dich.
Wieso strahlt der Diopl nicht in Längsrichtung ab?
Wieso ist da nur im Nahbereich was zu messen?

Kurt

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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Jul 2025, 08:00

@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 08:47

Macht nichts, ich habe eine Frage an dich.
Wieso strahlt der Diopl nicht in Längsrichtung ab?
Wieso ist da nur im Nahbereich was zu messen?


Ganz einfach. Weil die elektrischen Felder nun mal nach den Maxwellgleichungen senkrecht zur Ausbreitung sind. Und im Nahbereich befindet man sich im Nahfeld und außerdem sind da die Abstände der Enden des Dipol im Verhältnis noch rech unterschiedlich sind. Weiter weg ist dem nicht so.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Kurt » Sa 5. Jul 2025, 08:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 08:47

Macht nichts, ich habe eine Frage an dich.
Wieso strahlt der Diopl nicht in Längsrichtung ab?
Wieso ist da nur im Nahbereich was zu messen?


Ganz einfach. Weil die elektrischen Felder nun mal nach den Maxwellgleichungen senkrecht zur Ausbreitung sind.

Ganz einfach, es gint keine Felder.

Rudi Knoth hat geschrieben:Und im Nahbereich befindet man sich im Nahfeld

Was soll denn das Nahfeld sein? Wohl auch so etwas eingebildetes wie die elektrischen Felder auch.
Rudi Knoth hat geschrieben: und außerdem sind da die Abstände der Enden des Dipol im Verhältnis noch rech unterschiedlich sind. Weiter weg ist dem nicht so.

Richtig, und darum lässt sich im Nahbereich auch was messen, weiter weg nicht mehr.

Fage: wie kommt so eine Welle zustande, wie entsht diese Form die sich nicht aufweitet, das ergibt doch eine ideale Richtwirkung die verlustlos von Ort zu Ort die beiden Signale überträgt.

Kurt

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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Jul 2025, 08:50

@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 09:18

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: Ganz einfach. Weil die elektrischen Felder nun mal nach den Maxwellgleichungen senkrecht zur Ausbreitung sind.


Ganz einfach, es gint keine Felder.


Nun denn ganz genau: Aus der Maxwellgleichung, daß in einem Raum ohne Ladung div(E)= 0 ist, folgt für eine Welle, daß der Vektor der elektrischen Feldstärke senkrecht zur Ausbreitungsrichtung steht. Denn man hat das Skalarprodukt dieses Wellenvektors mit dem der elektrischen Feldstärke und die ist 0. Damit steht diese senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. So einfach ist das.

Was soll denn das Nahfeld sein? Wohl auch so etwas eingebildetes wie die elektrischen Felder auch.


Dann nennen wir es Nahbereich, wenn dir das besser klingt.

Fage: wie kommt so eine Welle zustande, wie entsht diese Form die sich nicht aufweitet, das ergibt doch eine ideale Richtwirkung die verlustlos von Ort zu Ort die beiden Signale überträgt.



Dies wäre dann eine ebene Welle. Diese kann man sehen, wenn man von Weitem ein Objekt sieht. Es wäre dann als Bild ein Punkt. Aber etwa 100 Km wäre auch die Welle des Dipols für 2 Meter eine ebene Welle.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Kurt » Sa 5. Jul 2025, 09:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 09:18

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: Ganz einfach. Weil die elektrischen Felder nun mal nach den Maxwellgleichungen senkrecht zur Ausbreitung sind.


Ganz einfach, es gint keine Felder.


Nun denn ganz genau: Aus der Maxwellgleichung, daß in einem Raum ohne Ladung div(E)= 0 ist, folgt für eine Welle, daß der Vektor der elektrischen Feldstärke senkrecht zur Ausbreitungsrichtung steht. Denn man hat das Skalarprodukt dieses Wellenvektors mit dem der elektrischen Feldstärke und die ist 0. Damit steht diese senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. So einfach ist das.


So einfach du es auch hier herstellen magst, es ist falsch.
Es gibt keine Felder, und die Verlegenheitsakton mit den beiden, um 90° zueinander versetzten Transversalwellen ist physikalich nicht zu halten.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Was soll denn das Nahfeld sein? Wohl auch so etwas eingebildetes wie die elektrischen Felder auch.


Dann nennen wir es Nahbereich, wenn dir das besser klingt.


Klingt besser und kann auch als Feldstäke in diesem Bereich bezeichnet werden.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Fage: wie kommt so eine Welle zustande, wie entsht diese Form die sich nicht aufweitet, das ergibt doch eine ideale Richtwirkung die verlustlos von Ort zu Ort die beiden Signale überträgt.


Dies wäre dann eine ebene Welle. Diese kann man sehen, wenn man von Weitem ein Objekt sieht. Es wäre dann als Bild ein Punkt. Aber etwa 100 Km wäre auch die Welle des Dipols für 2 Meter eine ebene Welle.


Wäre, könnte man...
Die vom Sender erbrachte Leistung würde/müsste unvermindert bei Empfänger ankommen.
Ist aber nicht der Fall, es geht 1/r² unter Einbeziehung des Abstrahlwinkels des Dipols.
Die Erzeugung dieser Wellen, so wie dargestellt, ist unmöglich.
Das was da den Leuten vorgegaukelt wird ist einfach nur lächerlich.
Naja, sie müssens halt, mangels Alternative, glauben.
Muss aber nicht ewig so bleiben.

Wir sind mit der Polaritätserzeugung noch nicht fertig, es fehlen noch wichtige Teile.

Kurt

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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Jul 2025, 09:30

@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 10:18

So einfach du es auch hier herstellen magst, es ist falsch.
Es gibt keine Felder, und die Verlegenheitsakton mit den beiden, um 90° zueinander versetzten Transversalwellen ist physikalich nicht zu halten.


Nein dies ist die Physik von Maxwell und Hertz. Und die funktioniert wohl offensichtlich. Dann ist halt deine Physik falsch. Allerdings solltest du dich noch mit Vektoranalysis befassen.

Die vom Sender erbrachte Leistung würde/müsste unvermindert bei Empfänger ankommen.
Ist aber nicht der Fall, es geht 1/r² unter Einbeziehung des Abstrahlwinkels des Dipols.
Die Erzeugung dieser Wellen, so wie dargestellt, ist unmöglich.
Das was da den Leuten vorgegaukelt wird ist einfach nur lächerlich.
Naja, sie müssens halt, mangels Alternative, glauben.
Muss aber nicht ewig so bleiben.


Nun wie ich schon schrieb, ist eine ebene Welle eine Näherung. Natütlich gilt schon wegen des Energieerhaltungsgesetzes, daß die Leistungsdichte mit dem Quadrat des Abstandes fällt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Kurt » Sa 5. Jul 2025, 10:07

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 5. Jul 2025, 10:18

So einfach du es auch hier herstellen magst, es ist falsch.
Es gibt keine Felder, und die Verlegenheitsakton mit den beiden, um 90° zueinander versetzten Transversalwellen ist physikalich nicht zu halten.


Nein dies ist die Physik von Maxwell und Hertz. Und die funktioniert wohl offensichtlich. Dann ist halt deine Physik falsch. Allerdings solltest du dich noch mit Vektoranalysis befassen.


Es funktioniert erstaunlich gut, nur die Beschreibung der Funktionen ist falsch, daran erkennbar das hier physikalisch unmöglich Annahmen und Aussagen gemacht werden. Also kann die diese Theorie nicht stimmen.
Warum sie erstellt wurde ist ja auch klar, es war die Notwendigkeit der beiden Wellen um Polarisation erklären zu können.
Es liegt aber eine Erklärung vor die das viel einfacher darlegt und keine physikalischen Unmöglichkeiten enthält, sondern auch auf ganz anderen Bereichen problemlos angewendet werden kann.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Die vom Sender erbrachte Leistung würde/müsste unvermindert bei Empfänger ankommen.
Ist aber nicht der Fall, es geht 1/r² unter Einbeziehung des Abstrahlwinkels des Dipols.
Die Erzeugung und Ausbreiung dieser Wellen, so wie dargestellt, ist unmöglich.
Das was da den Leuten vorgegaukelt wird ist einfach nur lächerlich.
Naja, sie müssens halt, mangels Alternative, glauben.
Muss aber nicht ewig so bleiben.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun wie ich schon schrieb, ist eine ebene Welle eine Näherung.

Eine die nichts mit der Realität zu tun haben kann.

Rudi Knoth hat geschrieben: Natütlich gilt schon wegen des Energieerhaltungsgesetzes, daß die Leistungsdichte mit dem Quadrat des Abstandes fällt.

Eben, und das ist mit den dargestellten Wellen schon mal nicht möglich.

Erst die Polarisation fertig erklären, dann weitermachen.

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Re: Ein einfaches Experiment zu Kurts Theorie des Lichts

Beitragvon Frau Holle » Sa 5. Jul 2025, 10:20

Kurt hat geschrieben:Dabei ist es so das sich die Feldstärke, hier also der "Druck", abstandsproportional mit 1/r² abschwächt/abnimmt.
Kurt hat geschrieben:Ganz einfach, es gint [sic] keine Felder.

Die Feldstärke nimmt also ab und es gibt kein Feld.
Das nehme ich dem Kurt nicht ab.

Der Druck nimmt übrigens mit 1/r ab. wiki: "Der Effektivwert des Schalldrucks verhält sich im Freifeld umgekehrt proportional zur Entfernung r von einer (punktförmigen) Schallquelle (1/r-Gesetz, Abstandsgesetz): "

Kurt hat geschrieben:Fage: wie kommt so eine Welle zustande, wie entsht diese Form die sich nicht aufweitet

Das willst du nicht verstehen. Wenn du es wolltest, würdest du nicht elektr. Ladung und Felder aller Art ablehnen. Vor allem ist elektr. Ladung die Grundlage aller Elektrizität, Magnetismus und Elektromagnetismus. Elektronen und Protonen haben je eine Elementarladung von ca. . Sie üben eine entsprechende Kraft aufeinander aus nach Coulombs Gesetz. Das elekr. Feld gibt die Stärke dieser Kraft pro Ladung an jedem Ort an. Solange du diese Grundlagen ablehnst wirst du niemals kapieren, wie Licht und EM Wellen zustande kommen.

Kurt hat geschrieben:das ergibt doch eine ideale Richtwirkung die verlustlos von Ort zu Ort die beiden Signale überträgt.

So ist es. Das Licht ferner Galaxien, das z.B. vom James Webb Space Telescope empfangen wird, war viele Milliarden Jahre lang unterwegs. Es ist kein bisschen müde geworden. Mechanische Druckwellen wären längst ermattet, von anderen umgelenkt und verwaschen worden und und und.
 
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