Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Parallelen zwischen den damaligen und jetzigen Umständen sind nicht zufällig.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Ich hol mal etwas weiter aus.
Letztlich sollte klar sein, dass keiner von uns etwas erklären kann, was in seiner Substanz unbestimmt ist. Das ist nun mal bei „unserem“ Universum so. Das Universum ist in seiner „Existenz“ unbestimmt. Nicht bestimmt im Sinne von strukturlos. Strukturlos meine ich im Sinne von fehlenden Ordnungsstrukturen. Fehlende Ordnung meine ich im Sinne von fehlender ordentlicher Zusammenführung. Fehlende ordentliche Zusammenführung meine ich im Sinne von fehlenden Verknüpfungen, die einem gewissen fehlenden VORGEORDNETEN Wert entsprechen.
Das eigentliche Problem ist aber der Übergang der natürlichen Sprache in eine formale Sprache, die letztlich nur den Sinn hat, die konstruierten Begriffe u.a. mathematisch verwenden zu können. Über Logik angewendet, werden diese so konstruierten Sachverhalte zu nutzbringenden technischen Anwendungen umgewandelt.
Die natürliche Sprache findet in ihren Erklärungen eine natürliche Bedeutung, wobei in einer formalen Sprache diese Natürlichkeit durch formale Bedeutung ersetzt wird, die mit der Natur schon nichts mehr gemein hat und lediglich auf mechanischer Funktion beruht, die wiederum aber das Universum nicht vollständig widerspruchsfrei erklären kann.
Auch sollte klar sein, dass wir aus einem solchen System heraus keine vollständigen Aussagen treffen können.
Soweit einige Physiker sagen, dass die Frage nach dem WARUM von der Physik nicht beantwortet werden kann und dafür die Kirche zuständig ist, zeigt doch, dass viele Physiker als auch anderweitige Wissenschaftler absolute sprachliche Laien sind. Fragen kann man nur innerhalb eines Systems stellen. Da Sprache auch ein System ist, welches weitere Systeme konstruiert, lassen sich Fragen logischerweise außerhalb dieses Sprachsystems weder stellen noch beantworten, weil außerhalb eines Systems alles unbestimmt ist und sich jede Frage als Rohrkrepierer entpuppt, weil der Bezug zu einem systematischen Zusammenhang fehlt. Fragestellungen sind immer nur innerhalb eines systematischen Zusammenhangs möglich. Außerhalb eines Systems existieren weder Fragen und noch Antworten.
Folglich sollte damit auch klar sein, dass jeder für sein Denken selbst verantwortlich ist.
Insofern kämpfst du nicht gegen eine Theorie, sondern gegen Menschen die einem Massenwahn unterliegen.
Versuche dies mal den Menschen zu erklären, die die natürlich Sprache als solche ablehnen, weil sie keine Anhaltspunkte für mathematisch formale Strukturen liefert. Vergleichsweise sind die auch nicht besser, als die 5 Milliarden Gläubigen, die nichts anderes zu tun haben, als sich gegenseitig zu beweihräuchern um im nächsten Moment den „Ungläubigen“ den Schädel einzuschlagen. Natürlich werden in unseren Breitengraden momentan keine Ungläubigen erschlagen. Man schlägt sie anders tot, man schlägt sie mit Verachtung und Diskreditierung. Psiram lässt grüßen.
Dieser Wahn geht doch teilweise so weit, dass man u.a. einen Mann der weit über 80 Jahre alt und gesundheitlich nicht mehr so auf der Höhe ist, vor Gericht zerrt, nur weil er eine andere Art hat, die von uns geschaffenen Strukturen zu verknüpfen. Dies nur als ein Beispiel.
Diese Perversion des Denkens ist so ausgebreitet, dass ich mich manchmal frage, welchen Sinn Bildung macht, wenn diese Bildung dazu genutzt wird andere Menschen in dieser Form zu bekämpfen.
Selbstverständlich kann man eine natürliche Sprache auch über eine formale Sprache
modellieren, hier wird aber nur eine sprachliche Grundstruktur erkennbar gemacht, die mit einer natürlichen Bedeutung nichts mehr gemein hat.
Sichtbar wird das bei dem Versuch des Mitglieds „Guten Tag“, als er versuchte seine vollkommen unlogische Aussage hinsichtlich K.Baist mittels formalistischer Sprache zu analysieren. Hier wurde doch deutlich, dass zwar eine formalistische Ordnung der natürliche Sprache möglich ist, allerdings nimmt diese formalistische Ordnung keinen Bezug mehr auf die inhaltliche Aussage eines natürlichen Sprachprozesses.
Betrachtet man Einstein aus sprachlicher Sicht, so war er ein Scharlatan, der versucht hat die formale Bedeutung in eine natürliche Bedeutung umzuwandeln. Dass dieser Versuch der Srpachpanscherei fehlschlug, sollte jedem klar sein, der nur ein wenig über eine sprachliche Grundkenntnis verfügt. Natürlich hat Einstein ein Chaos hinterlassen, welches entsprechende Anhänger hat. Wenn du aber gegen diese Sprachpanscher vorgehen willst, so kannst du das nur, wenn du die sprachlichen Wunden offenbarst.
Ein geschlossenes System, wie die SRT, kannst du aus sich selbst heraus nicht widerlegen. Es sei denn du verletzt das System SRT durch Implatierung von nicht systemkonformen Sachverhalten. Das ist dann aber auch offensichtlich und von deren Seite angreifbar.
Allein die physikalische Aussage, dass Bewegung gleich Ortsveränderung mit der Zeit ist, zeigt doch schon die Abhängigkeit einer formalistischen Struktur (Anordnung=Ordnung). Wenn man allerdings bedenkt, dass das Universum aus Sicht der natürlichen Sprache weder einen Ort noch Zeit hat, so wird doch schnell deutlich, dass Bewegung ein Umstand ist, der als solcher in der Natur nicht eingeständig existiert. Welchen Ort soll das Universum als solches denn auch einnehmen? Es kann nicht weg, schon gar nicht irgendwo hin.
Diese einfachen Dinge werden gerne nur allzu oft übersehen. Die Frage ist, wann machen sich Wissenschaftler an dieses Problem ran und hören auf das Universum als zählbar und mengenbestimmbar zu betrachten?
Gruß
All