Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Es ist festzuhalten, dass es sich um einen mittig gespeisten Halbwellendipol handelt. Der wird aber mit 8facher Frequenz gespeist, denn die Pulse kommen im Abstand λ/8: Zwei 2 Pulse auf eine Armlänge λ/4. Außerdem gibt es hier kein kontinuierliches Sinussignal.
Der wird hier mit keiner Frequenz gespeist
Zwei Impulse zeitlich nacheinander, die sich mit bestimmter Geschwindigkeit fortpflanzen. Das ergibt eine Frequenz. Muss man sie dir ausrechnen?
Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Damit kann man jedenfalls die Erklärungen und Darstellungen bei wikipedia nicht widerlegen.
die Wiki-Darstellung widerlegt sich ja selber, sie zeigt Unmögliches, da schwappen nämlich die Elektronen wie in einer Badewanne hin und her.
Bei deinem Puls ist es auch nicht anders. Du hast ja geschrieben, dass er aus bewegten Elektronen besteht. So funktioniert nun mal elektr. Strom in einem Leiter: Freie Elektronen bewegen sich vorzugsweise in eine Richtung. Zwar nicht alle gleich, eher wild durcheinander, aber mehrheitlich in die gleiche Richtung. Und das sogar ziemlich langsam, nur ein paar Millimeter pro Sekunde. Das ergibt dichtere Bereiche mit Elektronenüberschuss und weniger dichte mit Elektronenmangel wenn die Spannung schwankt, so wie in dem Bild gezeigt.
Kurt hat geschrieben:Das geht nur wenn die Elektronen alle instantan ihre Richtung ändern würden.
Mit instantan hat es nichts zu tun. Das müsste man eher von deinem Puls behaupten, der anscheinend instantan am Ende des Leiters umkehrt.
Kurt hat geschrieben:Wenn du das was in den Bildern gezeigt wird auf Sinusanregung dir vorstellst dann kommt es auf jedem Arm zu Überdruck und Unterdruckzuständen die gleichzeitig vorhanden sind.
Diese Zustände wandern am Arm auf und ab und zwar in Rythmus des Anregesignals, also der Anregefrequenz.
Ja klar. Wenn du Elektronenüberschuss und -mangel als Überdruck und Unterdruck bezeichnen willst, dann gibt es natürlich einen Bereich mit Überdruck (bei T0 links) und gleichzeitig einen mit Unterdruck, aber im anderen Arm (bei T0 rechts). Der Unterdruck (=Wellental) ist in dem Arm wo der Überdruck (=Wellenberg) nicht ist. Logisch, was denn sonst?
Die Spannungquelle schiebt Elektronen in einen Arm und zieht gleichzeitig welche aus dem anderen Arm. Bei T0 und T ist links der maximale Druck am Stabende erreicht und gleichzeitig rechts der maximale Unterdruck. Es fließt in diesen Momenten kein Strom mehr, die Spannungquelle ändert gerade die Richtung. Bei T/2 ist es genau umgekehrt und dazwischen bei T/4 und 3T/4 herrscht Druckausgleich bei maximalem Strom in der Mitte (Pfeile), wo die Spannungsquelle Elektronen umschaufelt.
Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Sie zeigen die Verhältnisse für ein Sinussignal mit Wellenlänge λ am Halbwellendipol:

Wenn man den mit 8facher Frequenz und Rechteckimpulsen speist, dann ergibt sich natürlich ein anderes Bild.
Nochmal, das was dieses Bild zeigt ist physikalisch unmöglich.
Eine unbegründete Behauptung. Das Bild zeigt wie sich Über- und Unterdruck als Elektronendichte im Leiter auf- und abbaut, wenn ein Sinussignal mit der passenden Frequenz anliegt. Gezeigt sind 4 besondere Momente in einer Periode.