Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 21. Aug 2013, 17:35

McDaniel-77, meine Frage betraf einen Abschnitt aus dem Video. Dort wo Bilder einer Region von der Nasa oder ESA hrangezogen wurden und dort von oeffentlicher Seite behauptet wurde, die Region sei eine kalte Region und man wuerde sich wundern, dass dort trotzdem so viel Aktivitaet zu sehen sei und es wuerden die Sterne wie an einer Schnur aufgereiht zu sehen sein. Die Aussage der Theorie des Plasmaversums dazu war, dass es sich um eine Region handelt, wo Plasma neue Sterne forme. Aber sollte dieses Plasma nicht heiss sein und als solches auch von den Messinstrumenten gemessen werden? Oder gibt es hier kaltes Plasma, dass lediglich durch die Elektrizitaet formiert wird?

Entschuldige, wenn ich ein paar Ausdruecke noch nicht parat habe.

Gruss Ralf.
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2013, 20:08

Ralf Maeder hat geschrieben:Aber sollte dieses Plasma nicht heiss sein


Hallo Ralf, Plasma ist nichts weiter als einzelne Atome (Gas) dessen Schalen nicht mit Elektronen gesättigt sind, also kein Edelgas.
Zwischen diesen Atomen tummeln sich freie, ungebundene Elektronen.

Mit Temperatur hat das nichts zu tun, denn Temperatur ist nur ein Mass für Bewegung und Wirkung auf andere Atome/Moleküle/Materie.

Verhält sich das Gas -ruhig-, ist es -kalt-.

Was an diesem Gas so besonderes sein soll erschliesst sich mir nicht.


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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 21. Aug 2013, 20:21

Kurt, danke fuer deinen Kommentar.

Hast du dir die Videos ueber das Plasmaversum angeschaut? Dann verstehst du, warum mich Fragen ueber Plasma beschaeftigen. In gewisser Weise bedaure ich dich, denn du hast mit deiner Physik eine sehr spezifische Meinung ueber alles. Laesst neue Gedanken also meist aussen vor, weil sie nicht in dein Konzept passen.

Gruss Ralf.
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Jondalar » Mi 21. Aug 2013, 20:26

Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, danke fuer deinen Kommentar.



Hallo Ralf,

in gewisser Weise hat Kurt schon recht. Die Temperatur ist das Mass der Bewegung. Da das Plasma aber sehr dünn ist, sind die Angaben von McDaniel nicht einfach so auf Erdverhältnisse zu übertragen. Die Moleküle im Plasma schwingen so, dass sie in der Dichte der Atmosphäre diese Temperaturen hätten.

Da das ganze aber vergleichsweise immer noch ein Vakuum ist, würdest Du die Temperatur gar nicht bemerken.

Ich weiss nicht, ob ich das soweit verständlich rüber gebracht habe, wenn nicht, versuche ich es Dir nochmal zu erklären ;)

Herzliche Grüße
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2013, 20:34

Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, danke fuer deinen Kommentar.

Hast du dir die Videos ueber das Plasmaversum angeschaut? Dann verstehst du, warum mich Fragen ueber Plasma beschaeftigen. In gewisser Weise bedaure ich dich, denn du hast mit deiner Physik eine sehr spezifische Meinung ueber alles. Laesst neue Gedanken also meist aussen vor, weil sie nicht in dein Konzept passen.


Ich beurteile Leute (deren Konzepte) nach deren Realverständnis und ob sie in der Lage sind auf ganz konkrete Fragen physikalisch sinnvolle Antworten geben zu können.
Meine Fragen hängen noch alle in der Luft/Warteschleife.
Kein gutes Zeichen.

Auch kein gutes Zeichen wenn nichtmal das mit den runden Löchern (Meteoriteneinschlägen) bei den Planeten/Gesteinsbrocken usw. besprochen werden kann.

Wie z.B sollte Rotverschiebung wegen Plasma entstehen?
Was soll da am Plasma, das ist nichts weiter als stinknormale Materie/Gas, es zur Rotverschiebung, also zu einer Veränderung der Schwingung selber, kommen können!

Und bei der Lichtbeugung am Sonnenrand.
Bei Sternen ist das Plasma an deren Oberfläche sehr -heiss-, heisst: sehr stark bewegt.
Wie sollten da kristallklar/stabile Bilder von ihm abgelenkten Objekten bei uns ankommen können?


Kurt
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 21. Aug 2013, 20:38

Jondalar hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, danke fuer deinen Kommentar.



Hallo Ralf,

in gewisser Weise hat Kurt schon recht. Die Temperatur ist das Mass der Bewegung. Da das Plasma aber sehr dünn ist, sind die Angaben von McDaniel nicht einfach so auf Erdverhältnisse zu übertragen. Die Moleküle im Plasma schwingen so, dass sie in der Dichte der Atmosphäre diese Temperaturen hätten.

Da das ganze aber vergleichsweise immer noch ein Vakuum ist, würdest Du die Temperatur gar nicht bemerken.

Ich weiss nicht, ob ich das soweit verständlich rüber gebracht habe, wenn nicht, versuche ich es Dir nochmal zu erklären ;)

Herzliche Grüße

Also ist es durchaus moeglich, dass die NASA z.B. behauptet, die beobachtete Region sei kalt aber von Staub (oder wohl eher Plasma) erfuellt und trotzdem koennte der im Plasmaversum dargestellte Prozess stattfinden zur Sternenbildung? Ohne grossartigen messbaren hohen Temperaturen? Abgesehen von den beobachteten Sternen natuerlich, die andere Plasmaeffekte aufwiesen und deshalb heiss sind.

Gruss Ralf.
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 21. Aug 2013, 20:47

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, danke fuer deinen Kommentar.

Hast du dir die Videos ueber das Plasmaversum angeschaut? Dann verstehst du, warum mich Fragen ueber Plasma beschaeftigen. In gewisser Weise bedaure ich dich, denn du hast mit deiner Physik eine sehr spezifische Meinung ueber alles. Laesst neue Gedanken also meist aussen vor, weil sie nicht in dein Konzept passen.


Ich beurteile Leute (deren Konzepte) nach deren Realverständnis und ob sie in der Lage sind auf ganz konkrete Fragen physikalisch sinnvolle Antworten geben zu können.
Meine Fragen hängen noch alle in der Luft/Warteschleife.
Kein gutes Zeichen.

Auch kein gutes Zeichen wenn nichtmal das mit den runden Löchern (Meteoriteneinschlägen) bei den Planeten/Gesteinsbrocken usw. besprochen werden kann.

Wie z.B sollte Rotverschiebung wegen Plasma entstehen?
Was soll da am Plasma, das ist nichts weiter als stinknormale Materie/Gas, es zur Rotverschiebung, also zu einer Veränderung der Schwingung selber, kommen können!

Und bei der Lichtbeugung am Sonnenrand.
Bei Sternen ist das Plasma an deren Oberfläche sehr -heiss-, heisst: sehr stark bewegt.
Wie sollten da kristallklar/stabile Bilder von ihm abgelenkten Objekten bei uns ankommen können?


Kurt

Kurt, hast du also die Videos angeschaut?

Falls dich das Thema wirklich interessiert, solltest du zunaechst McDaniel-77 auf den Zahn fuehlen oder noch besser auf der dortigen Webseite weiterlesen.
Ich finde die dargestellten Ideen superinteressant. Man hat sich schon lange gefragt, wie z.B. unerklaerliche Oberflaechenstrukturen der Planeten und Monde entstanden sein koennten. Hier gibt es interessante Erklaerungsversuche dazu. Jedweder Indiz der die vermeintliche gravitative Rotverschiebung und damit die Expansion des Universums ernsthaft in Frage stellt, sollte peinlichst geprueft werden, denn die Implikationen bei Fehleinschaetzung sind enorm.

Gruss Ralf.
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Jondalar » Mi 21. Aug 2013, 20:51

Ralf Maeder hat geschrieben:Also ist es durchaus moeglich, dass die NASA z.B. behauptet, die beobachtete Region sei kalt aber von Staub (oder wohl eher Plasma) erfuellt und trotzdem koennte der im Plasmaversum dargestellte Prozess stattfinden zur Sternenbildung? Ohne grossartigen messbaren hohen Temperaturen? Abgesehen von den beobachteten Sternen natuerlich, die andere Plasmaeffekte aufwiesen und deshalb heiss sind.


Die Staubwolken - die Moleküle darin - bewegen sich nicht so stark, daher sind sie kalt. Die Plasmamoleküle bewegen sich stark, sind daher heiss. Wenn Du ein Thermometer hinein halten würdest, würdest Du trotzdem nur -270irgendwas messen. In so fern also, ja, das ist so, wie Du das auffasst.

Die Sterne, Plasmabälle, sind auch nur in der Theorie so heiss. Heisser als verdünntes Plasma mit 6000° aber weniger heiss als Stahl hier auf Erden mit 6000°.

Die Angaben sind etwas konfus, weil sie sich eben auf die Molekülbewegung beziehen, nicht auf die Erdtemperaturen.

Plasma ist ja ionisiert, daher leitet es Strom besser. Im elektrischen Universum leitet daher auch Plasma besser als Staub, das hat aber mit der Temperatur nicht primär zu tun. Kaltes Eisen z.B. leitet besser als heisses Eisen, aber heisses Eisen immer noch besser als kaltes Plastik.

Herzliche Grüße
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2013, 21:13

Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, hast du also die Videos angeschaut?


Ich habe Ausschnitte angeschaut.
Alles nicht.

Ralf Maeder hat geschrieben:Falls dich das Thema wirklich interessiert, solltest du zunaechst McDaniel-77 auf den Zahn fuehlen


Er geht nicht auf Fragen ein.

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich finde die dargestellten Ideen superinteressant.


Ich nicht, ich finde vieles an den Haaren herbeigezogen.

Ralf Maeder hat geschrieben:Man hat sich schon lange gefragt, wie z.B. unerklaerliche Oberflaechenstrukturen der Planeten und Monde entstanden sein koennten. Hier gibt es interessante Erklaerungsversuche dazu.


Welche durch Erklärungen dass die runden Einschlagkrater keine Einschlagkrater sind weil sie rund sind, nicht glaubhaft rübergebracht werden.
Einfachste Vorgänge bei Materieberührung (Explosion) erklären das Rundsein.
Ich habe von dir auch noch keine Antwort auf das Rundsein auch bei schräger Einflugschneise gesehen.

Ralf Maeder hat geschrieben:Jedweder Indiz der die vermeintliche gravitative Rotverschiebung und damit die Expansion des Universums ernsthaft in Frage stellt, sollte peinlichst geprueft werden, denn die Implikationen bei Fehleinschaetzung sind enorm.


Glaubst du ich bin mit den Märchen die uns die "etablierte" Wissenschaft tagtäglich vorsetzt einverstanden!
Mitnichten!!

Mit den Erklärungen die hier anstehen aber auch nicht, denn sie gehen an der Realität vorbei, haben keine Bezug zu ihr.


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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2013, 21:21

Ralf Maeder hat geschrieben:Also ist es durchaus moeglich, dass die NASA z.B. behauptet, die beobachtete Region sei kalt aber von Staub (oder wohl eher Plasma) erfuellt und trotzdem koennte der im Plasmaversum dargestellte Prozess stattfinden zur Sternenbildung? Ohne grossartigen messbaren hohen Temperaturen? Abgesehen von den beobachteten Sternen natuerlich, die andere Plasmaeffekte aufwiesen und deshalb heiss sind.


Sternenbildung läuft über Gravitation.
Solange eine grosse Menge Material, hier Plasma, nicht durch irgendeinen Umstand zur Bewegung angeregt wird läuft nichts in Bezug zu -Zusammenballung-.
Denn erst wenn sich im homogenem Gas (erzeugt keine locale Gravitation) einzelne Klumpen bilden beginnt die Klumpenverklumpung zu Brocken, letztendlich zu Sternen usw..
Es sind also äussere Einflüsse notwendig die Unruhe in den Gashaufen bringen damit die Verklumpung entsteht.
Im Klartext: es müssen erst freie Elektronen an die Stellen in den Atomen gebracht werden um sich im Atom einzunisten und dann als "grössere Einheit" für die Nachbarn zu wirken.

Erst wenn Bewegung (Wärme) im Haufen vorhanden ist werden Elektronen eingebaut, vorher eher nicht.

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