Zur Theorie von Kurt und meine Kritik daran, warum diese Theorie zweifelhaft ist.
1. Kurt argumentiert in seinen Kommentaren mit einem elektrischen Halbwellendipol. Nur wie entsteht die elektromagnetische Strahlung denn in der Natur? Die Atome sind ja wesentlich kleiner als ein Halbwellendipol. Denn Licht hat einen Wellenlängenbereich von 400 bis 800 nm während Atome wenige nm groß sind. Daher passen Betrachtungen etwa zu Ausrichtung über Elektronen innerhalb eines strahlenden Gebilde wie dem Halbwellendipol nicht zur Realität.
2. Lineare Polarisationen, die sich senkrecht zur Richtung der Welle bemerkbar machen, gibt es nur bei transversalen Wellen. Denn das Gitter beim Experiment von Hertz wie im Deutschen Museum wirkt unterschiedlich, je nach Stellung der Drähte in einer Ebene senkrecht zur Ausbreitung. Und das nennt man nun mal transversal. Auch beim Experiment von mir gab es einen Unterscheid, wie die Polarisationsfilter gedreht waren wobei die Drehachse die Ausbreitungsrichtung ist. Also wo kommt die Polarisation etwa durch Reflektion an der Grenzfläche zwischen Luft und Glas oder Luft und Wasser (Polaroid-Werbung) her? Übrigens kann auch Streuung von Licht wie etwa in der Atmosphäre (blauer Himmel) zur Polarisation führen. Übrigens ist in diesem Eintrag auch meine Plättchenanordnung beschrieben. Also jeder kann das sich ansehen und nachmachen. Etwa so, daß man die Reflektion an einer Glasplatte mit einem dazu parallelen Plattenstapel ausfiltert.
2.1 Wie erklärt denn Kurt solche Experimente? Vor allem sollte man bedenken, daß es sich bei den "schwingenden Teilchen" im Falle von Wasser um ganze Wassermoleküle handelt. Was wird denn in diesem Fall mit welcher Kennfrequenz ausgesendet?
Gruß
Rudi Knoth
