Raketenstart, in welche Richtung?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 22:42

In einer schiefen Bahn
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Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Kurt » Mi 30. Mai 2012, 22:46

Yukterez hat geschrieben:In einer schiefen Bahn


Du hast das Wichtigste schnell weggradiert.

Der geoSAT steht immer an der selben Stelle über der Erde, er bewegt sich also nicht (Bezug für diese Aussage ist die Erdoberfläche).
Er steht also immer über dir, wenn der da oben den Stein fallen lösst, fällt er dir dann auf den Kopf oder deinem Nachbarn?
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Nachtrag

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 23:13

Nicht wegradiert, sondern probegerechnet. Hier mein Edit im neuen Posting:

Geostationär heisst nur über dem Äquator laufend, jede Satellit braucht um nicht abzustürzen eine Geschwindigkeit die exakt der Orbitalgeschwindigkeit auf seiner Höhe entspricht. Möchte ich eine Kreisbahn, die genau der Erdrotationswinkelgeschwindigkeit entspricht, ist das ein geosynchroner Orbit. Ermittle ich ω, komme ich damit auf eine Soll-Höhe von 35 873 km, bei einer Umlaufgeschwindigkeit von ω*Flughöhe = 3072.6 m/sek - damit ist der Satellit dann genau synchron über einem Punkt auf der Erde der sich mit 463.8 m/sek weiterdreht. Ein Stein den man einfach fallen lässt, wenn man ihn nicht wirft, sollte theoretisch auch im Orbit bleiben und gar nicht fallen, es sei denn er wird durch irgendwas extra gebremst. Hier der Grund für den Radierer, so schaut´s besser aus:

Bild
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Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 23:25

Und, was ich vielleicht auch noch erwähnen sollte: auf einem nicht rotierendem Planeten sind keine geosynchronen Satellitenbahnen möglich, es sei denn in unendlich weitem Abstand (:
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Vorsicht Steinschlag

Beitragvon Kurt » Mi 30. Mai 2012, 23:26

Yukterez hat geschrieben:Ein Stein den man einfach fallen lässt, wenn man ihn nicht wirft, sollte theoretisch auch im Orbit bleiben und gar nicht fallen, es sei denn er wird durch irgendwas extra gebremst.


Das ist natürlich richtig.
Mir geht es ausschliesslich um das Erkennen ob die Erde selber einen Bezug für -Materie- erzwingt oder ob den der -Freie Raum- zur Verfügung stellt.

Also etwas genauer.
Du bist oben im SAT, dieser ist geostationiert, befindet sich also an einem Punkt über dem Äquator.
Du kannst also runterschauen, wir stehen genau unter dir, du wirfst einen Stein runter.
Trifft der uns oder einen der Nachbarn?

Wenn er uns trifft denn ist er gerade runtergekommen, wenn einen Nachgbarn, dann in einer krummen Bahn.


(Dass du richtig werfen kannst setze ich einfach mal so voraus)
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der grosse Wurf

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 23:29

Kurt hat geschrieben:Du bist oben im SAT, dieser ist geostationiert, befindet sich also an einem Punkt über dem Äquator.
Du kannst also runterschauen, wir stehen genau unter dir, du wirfst einen Stein runter.
Trifft der uns oder einen der Nachbarn?
Wenn er uns trifft denn ist er gerade runtergekommen, wenn einen Nachgbarn, dann in einer krummen Bahn.
(Dass du richtig werfen kannst setze ich einfach mal so voraus)

Das ist eine gute Frage ! Ich würde mal sagen wenn du geosynchron bist, und gerade nach unten schiesst, trifft du das Ziel und nicht den Nachbarn.
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Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 23:34

Ich stelle es mir so vor dass es für einen aussenstehenden, nicht mit ω rotierenden Beobachter, wie eine krumme Fallbahn aussieht, während es aus Sicht der Erde und des Satelliten ein gerader Fall ist. Ich schau mal ob ich das simulieren kann.
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Re: der grosse Wurf

Beitragvon Kurt » Mi 30. Mai 2012, 23:38

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du bist oben im SAT, dieser ist geostationiert, befindet sich also an einem Punkt über dem Äquator.
Du kannst also runterschauen, wir stehen genau unter dir, du wirfst einen Stein runter.
Trifft der uns oder einen der Nachbarn?
Wenn er uns trifft denn ist er gerade runtergekommen, wenn einen Nachgbarn, dann in einer krummen Bahn.
(Dass du richtig werfen kannst setze ich einfach mal so voraus)

Das ist eine gute Frage ! Ich würde mal sagen wenn du geosynchron bist, und gerade nach unten schiesst, trifft du das Ziel und nicht den Nachbarn.


Ja schon, aber dann bestimmt die Erde den kompletten Bezug fürs Materielaufverhalten.
Der -freie Raum- hat dann nichts mehr zu melden.
Das wäre dann so wie es beim Licht auch ist.

Wenn du aus Sicht des -freien Raumes- so wie es Ernst gemacht hat, schaust, dann beschreibt die Kugel/Stein eine Kurve.

Was also lenkt ihn so ab, beschleunigt ihn so dass er diese Kurfe macht.

Meiner Meinung macht er eine ganz leichte Kurfe, trifft den Nachbarn.
Das dürfte ähnlich wie die Sternenaberration bei Licht sein.
Die Frage ist nur, in welchen Verhältnis zum Licht.
Jedenfalls in einem weit geringerem denn sonst wäre mit dem Laserkreisel die Erdrotation nicht messbar.

Die Masse der Erde reicht also nicht aus um den Bezug für Materie zu bilden, fürs Licht schon.
Ein SL dürfte da mehr zuwege bringen, das kann nicht nur Licht bändigen, sondern warscheinlich auch Materie.

Gute Nacht

Kurt
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Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Mai 2012, 23:52

Kurt hat geschrieben:Ja schon, aber dann bestimmt die Erde den kompletten Bezug fürs Materielaufverhalten.

Wenn sie den kompletten Bezug bilden würde dann wäre es egal ob der Satellit geosynchron ist oder nicht, der Stein würde immer gerade fallen aus Sicht der Erde, und aus allen anderen nichtmitrotierenden Perspektiven krumm, oder auch für Sat und Erde gerade aber geneigt, aber von solch einen Bezug weiss ich nichts. Ich meine, das kommt nur vor, wenn Sat und Erde die selbe v_ω haben (2π * Radius / 1 Tag).
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Re: Raketenstart, in welche Richtung?

Beitragvon Kurt » Do 31. Mai 2012, 07:48

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ja schon, aber dann bestimmt die Erde den kompletten Bezug fürs Materielaufverhalten.

Wenn sie den kompletten Bezug bilden würde dann wäre es egal ob der Satellit geosynchron ist oder nicht, der Stein würde immer gerade fallen aus Sicht der Erde, und aus allen anderen nichtmitrotierenden Perspektiven krumm, oder auch für Sat und Erde gerade aber geneigt,


Und was noch gravierender ist, es würde keinen geostationären Abstand geben.
Denn dieser lebt ja davon dass die -Fliehkraft-, also das -Geradeausweiterfliegen- des SAT gibt.
Würde die Erde den Bezug komplett bereitstellen dann gäbe es dieses nicht.
Denn der -gerade- Weg wäre dann krumm, der Erde angepasst.

Es kann also nicht sein dass die Erde den Massebezug, somit den Weg für geradlinige Bewegung, komplett bildet.
Es wird höshstens eine kleine Beeinflussung durch ihre Masse geben.

Denn sonst würde es keine GeoSATmöglichkeit geben, wäre mit dem Laserkreisel keine Erdrotation messbar.
Auch würde kein mechanischer Navigationskreisel funktionieren.

Um die Enflussgrösse zu beurteilen ist es nötig den Ablenkwinkel eines vorbeirauschenden Materiebrockens auf seine Ablenkgrössen, die der Gravitation, und die des Erdeneinflusses, zu beurteilen.


Gruss Kurt
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