Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Harald Maurer » Fr 24. Jun 2011, 00:11

Die Schallgeschwindigkeit in Luft hängt nur von der Lufttemperatur ab. Mit steigender Temperatur nimmt die Dichte ab (deswegen steigen Heissluftballone hoch)!
Dichte und Druck sind stets zueinander proportional.
schallgeschwindigkeit.JPG
schallgeschwindigkeit.JPG (49.39 KiB) 5575-mal betrachtet

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 07:34

Veritatibus hat geschrieben:Das mag ja auch richtig sein, aber eben nur bei konstanter Temperatur. Daraus folgt, will man die Dichte ändern, muss man die Temperatur ändern.
Die Dichte einer Gasmenge läßt sich ohne Temperaturveränderung verdoppeln, in dem man einfach den Druck verdoppelt, diese also auf das halbe Volumen komprimiert.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 07:54

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also wenn es sich so verhält wie ich vermute, nämlich dass es die Menge an Molekülen pro Volumeneinheit ist die c bestimmt, dann bestimmt (nur) die Dichte c.
Die Dichte mag sich bei Temperaturerhöhung ändern, und zwar deswegen weil mehr Druck entsteht, die Luft sich deswegen verdünnt, jedoch bleibt der ursächliche Zusammenhang von c_schall und Dichte bestehen.


Nicht verstanden? Dann nochmal:

Die Dichte stellt sich je nach vorliegender Zustandsänderung abhängig von der Temperatur ein!

Wiki:
Thermische Zustandsgleichung idealer Gase: http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Gasgleichung
Schallgeschwindigkeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit

Dann eins und eins zusammen zählen.



Nicht verstanden?

Also wenn es sich so verhält wie ich vermute, nämlich dass es die Menge an Molekülen pro Volumeneinheit ist die c bestimmt, dann bestimmt (nur) die Dichte c.


Menge an Molekülen pro Volumeneinheit


Wenn sich diese Menge nicht ändern kann, eingesperrte Luft, dann spielt die Temperatur keine Rolle.
Also bestimmt die Dichte c.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 08:05

galactic32 hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Das mag ja auch richtig sein, aber eben nur bei konstanter Temperatur. Daraus folgt, will man die Dichte ändern, muss man die Temperatur ändern.
Die Dichte einer Gasmenge läßt sich ohne Temperaturveränderung verdoppeln, in dem man einfach den Druck verdoppelt, diese also auf das halbe Volumen komprimiert.


Das ergibt aber Brandblasen wenn man das mehrmals nacheinander macht.

Gruss Kurt

Nachtrag:
Ist ja auch ganz logisch.
Die Erhaltungsgrösse, Bewegung also, verschwindet ja nicht.
Und wenn diese auf ein kleineres Volumen verfachtet wurde dann wirkt halt mehr davon pro Flächeneinheit.
Ergibt eben dann Brandblasen an den Fingern.
Zuletzt geändert von Kurt am Fr 24. Jun 2011, 08:08, insgesamt 1-mal geändert.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Gasverdichtung

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 08:27

Veritatibus hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Die Dichte einer Gasmenge läßt sich ohne Temperaturveränderung verdoppeln, in dem man einfach den Druck verdoppelt, diese also auf das halbe Volumen komprimiert.

Ich hatte hier im Forum gelesen dass Sie Chemikerin sind/waren? Wenn es an dem wäre, verwundert mich ihre Aussage schon sehr.

Na ja es setzt voraus dass die durch die zugeführte Arbeit entstehende Wärme wieder abgeführt wird. Unter dieser Voraussetzung stimmt es für ein ideales Gas, sonst allerdings nicht ganz genau.
rmw
 
Beiträge: 2201
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 08:44

Highway hat geschrieben:Jeder normale Mensch würde daraus schließen: Die Dichte scheint nicht ursächlich für die Änderung der Schallgeschwindigkeit zu sein, es ist anscheinend die Temperatur.

Manche sind diesbezüglich aber unbelehrbar - die belehren lieber Andere. ;-)


Ich will die Zusammenhänge verstehen, verstehen was für das jeweilige Medium_c verantwortlich ist.
Und das scheint die Dichte, also die Anzahl Materie pro Volumeneinheit zu sein.
Ihr Wärmezustand ist dabei egal.

Jetzt versuch ich noch zu verstehen wie das mit der Wasseraufnahmefähigkeit von Luft zusammenhängt.
Diese scheint dann mengenmässig auch nur von der Dichte abhängig zu sein.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 09:16

Highway hat geschrieben:Die mittlere Beziehung ist also die Formel, die den Zusammenhang, sieht man mal von kappa ab, lediglich mit Basisgrößen beschreibt. Nix Dichte, nix Volumen (ist auch keine Basisgröße), nix die Farbe der Fussbodenplatte des Freiburger Münsters - nichts dergleichen. Laß dich von Veritatibus nicht in die Irre leiten. Der quatscht in dem Falle Unsinn und trachtet lediglich danach Recht zu behalten. ;-)


Highway, mir ist es völlig egal ob eine Bezeichnung oder Formel oder sonstwas existiert, oder was Roland so treibt/anstrebt.
Ich möchte verstehen wie die Zusammenhänge sind.
Und die sagen mir dass es von der Menge an Material pro Volumeneinheit abhängt wie schnell Schall übertragen wird.
Wenn Roland das auch sagt dann hat er die Zuammenhänge verstanden (und ich hab von ihm was gelernt!).

Weitergedacht, umgelegt auf den Träger, bedeutet dass das es die Dichte des Trägers ist die c bestimmt.
Und auch die Richtung und Stärke der Eigenbeschleunigung/Gravitation.

Somit würde es ausreichen die Trägerdichte im Alpha-Gitter zu hinterlegen.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Fr 24. Jun 2011, 11:50

Highway hat geschrieben:Jeder normale Mensch würde daraus schließen: Die Dichte scheint nicht ursächlich für die Änderung der Schallgeschwindigkeit zu sein, es ist anscheinend die Temperatur.

Manche sind diesbezüglich aber unbelehrbar - die belehren lieber Andere. ;-)

Grüße,

Highway


Jeder normale Mensch würde folgendes tun:
1.) Skeptisch sein, was irgendwelche Leute in diversen Foren verbreiten
2.) Nachsehen, ob die Ursprungsaussage, um die es hier geht korrekt ist:
Also:
Veritatibus hat geschrieben:
Die Aussage ist ganz klar und einfach, ändert sich die Dichte der Luft, ändert sich die Schallgeschwindigkeit. Wenn sich die Dichte nicht ändert, ändert sich auch nicht die Schallgeschwindigkeit,


Und danach diese Aussage:
Harald Maurer hat geschrieben:

Die Schallgeschwindigkeit in Luft hängt nur von der Lufttemperatur ab.
Veritatibus hat geschrieben: Das ist wie so viele Aussagen falsch.



Danach: Hirn einschalten, was könnte gemeint sein?
Offensichtlich meint veritatibus, dass die Schallgeschwindigkeit in der Luft noch von
anderen Dingen abhängig ist.

Danach: Quellen suchen, ob das stimmt.

Dann findet man z.Beispiel so etwas:
http://www.google.at/url?sa=t&source=we ... dSW7XeaAUw

Danach: Durchlesen, Hirn einschalten und - oh Wunder, ohne dass man sich auf irgendjemanden in diesem Forum verlassen muss, erkennt man was Sache ist.
Danach: Wieder Hirn einschalten, Schlussfolgerungen ziehen und - oh Wunder, jetzt ist auf einmal klar, warum es sehr wohl Sinn macht von "Dichte" zu sprechen.

Diese Erkenntniss bleibt allerdings den meisten hier verborgen, denn das wäre ja zu einfach. Streiten wir lieber seitenlang über Luft/Dichte,Temperatur,Schallgeschindigkeit.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Fr 24. Jun 2011, 12:26

Chief hat geschrieben:Dazu Kuchling Taschenbuch der Physik:

B e a c h t e :

Die Schallgeschwindigkeit in Gasen hängt innerhalb weiter Grenzen nur von der Temperatur, nicht aber vom Druck des Gases ab.

So hoch der Geist... :mrgreen:


Was verstehst du unter "innerhalb weiter Grenzen" nicht?
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Fr 24. Jun 2011, 12:37

Chief hat geschrieben:
Weitergedacht, umgelegt auf den Träger, bedeutet dass das es die Dichte des Trägers ist die c bestimmt.
Und auch die Richtung und Stärke der Eigenbeschleunigung/Gravitation.

Somit würde es ausreichen die Trägerdichte im Alpha-Gitter zu hinterlegen.


Geht es nicht einfacher?

Wir schließen eine bestimmte Menge Gas in ein Druckgefäß ein und messen die Schallgeschwindigkeit. Dann halbieren wir langsam das Volumen so dass die Temperatur konstant bleibt und messen wieder. Die Dichte des Gases hat sich verdoppelt aber die Schallgeschwindigkeit ist gleich geblieben.



Chief,
das widerspricht dem was ich als richtig anschaue.

- Wenn du das Volumen halbierst entsteht erstmal eine höhere Temperatur.
Diese wird dann zwar abgebaut, aber sie ist anders.

- Die Dichte erhöht sich, somit ändert sich c

Das mit der Temperatur spielt keine Rolle, c bleibt gleich auch wenn sich die Temperatur ändert.
So einfach scheint es doch nicht zu sein.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste