Janś Weltformel

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Dez 2022, 23:38

Kurt hat geschrieben:Zur Erinnerung: Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform unbewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 Sekunden von 1000.

Also 1000 Takte in 10 Sekunden = 100 Takte pro Sekunde. Kein Problem soweit.
Es ist eine Uhr, das ist ihr einziger Job und den macht sie immer so: Nach 100 Takten geht ihr Sekundenzähler um 1 hoch. Etwas anderes hat sie nicht gelernt.

Ruht der Zug mit U1 neben der Bahnhofsuhr U0, und ruht auch die U2 neben der U1 und U0, dann takten alle drei synchron und alle drei Sekundenzähler springen simultan eins weiter, denn keine von ihnen ist irgendwie bewegt.

Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja.

Kurt hat geschrieben:Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform bewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 s, also pro Fahrt, von weniger als 1000. Es können also niemals 1000 sein wenn die U2 in Aktion ist

Korrekt: Ruht der Zug weiter im Bahnhof, dann takten wie gehabt U1 und U0 synchron und springen simultan nach ihren 100 Takten um 1 weiter.

Die bewegte U2 hat dann aber noch keine 100 Takte drauf, sagen wir mal erst 95 Takte und nach der ersten Fahrt erst 950 und dann so weiter. Denn U2 ist jetzt bewegt, und die anderen nicht.

Für die Fahrten M2 <> M1 also immer 950 Takte.

Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja.

Nach 20 Fahrten der U2 im ruhenden Zug zeigt ihr Sekundenzähler also 20*950 Takte/100 = 190 Sekunden an. U1 und die Bahnhofsuhr U0 zeigen dann beide 20*1000 Takte/100 = 200 Sekunden an.

Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja.

So, und jetzt kommts: Fährt der Zug, dann takten auch die U1 im Zug und die U0 am Bahnhof nicht mehr synchron. Nach 1000 Takten der U0 am Bahnhof hat die mit dem Zug bewegte U1 z.B. erst 950 Takte drauf, und die gegenüber U1 im Zug bewegte U2 noch weniger.

Die U1 ist jetzt gegenüber dem Bahnhof bewegt und daher langsamer als U0.
Die U2 ist nach wie vor gegenüber U1 bewegt und daher langsamer als U1.

U0=1000 > U1=950 > U2 ca.=900

Kurt hat geschrieben:Für die Fahrten M2 <> M1 mal 850 Takte, mal 950.
Diese werden an den beiden Messstellen angezeigt.

Diese Behauptung ist falsch, egal wie oft du sie noch wiederholst.

Die Messtellen ruhen mit der U1 im Zug. Die U2 zeigt gegenüber U1 und den dort ruhenden Messtellen immer 950 Takte pro 1000 U1-Takte an. Egal ob der Zug fährt oder nicht.

Dass die U1 ihrerseits langsamer ist als die U0 am Bahnhof, davon haben weder U1 noch U2 die geringste "Ahnung". Es hat auf beide null, nada, überhaupt gar keinen Einfluss.

Eine Geschwindigkeit vom Zug gegenüber dem Bahnhof kann man allein aus U1, U2 und den Messstellen im Zug nicht ableiten. Das besagt das Relativitätsprinzip, das seit ca. 400 Jahren (Galilei) bekannt und in unzähligen Experimenten hoch bestätigt ist. Dass das jemand im Jahr 2022 noch immer nicht kapiert, nachdem man es ihm gefühlt schon 100 mal gesagt hat, ist wirklich nicht zu fassen.

Kurt hat geschrieben:Und nun rate mal wer die alles ablesen kann.

Da muss man nicht raten, denn es ist völlig klar. Ablesen kann es niemand direkt, aber jemand im Ruhesystem vom Bahnhof oder jemand im Zug mit Blick auf eine Bahnhofsuhr kann es mit Hilfe einer Bahnhofsuhr U0 feststellen. Jemand im Zug ohne Blick auf eine Bahnhofsuhr kann es nicht feststellen, aus den genannten Gründen.

Die Tatsache, dass es jemand mit Hilfe einer Bahnhofsuhr feststellen kann, widerlegt nicht Einsteins RT oder Galileis Relativitätsprinzip. Es ist völlig konform mit beiden und mit der RT kann man die genauen Zahlen sogar ausrechnen.

Und jetzt rate mal, wie das geht.
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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Kurt » Mi 21. Dez 2022, 17:40

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zur Erinnerung: Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform unbewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 Sekunden von 1000.

Also 1000 Takte in 10 Sekunden = 100 Takte pro Sekunde. Kein Problem soweit.
Es ist eine Uhr, das ist ihr einziger Job und den macht sie immer so: Nach 100 Takten geht ihr Sekundenzähler um 1 hoch. Etwas anderes hat sie nicht gelernt.

Sie, die U2, hat keinen Sekundenzeiger, sie hat eine Digitalanzeige die die während einer Fahrt erzeugten Takte anzeigt.
Das können, wenn die U2 sich auf der Plattform bewegt, egal ob der Zug ruht oder bewegt ist, keine 1000 sein.
Schliesslich taktet die U2, so wie jede andere Uhr auch, geschwindigkeitsabhängig.
Für eine Bewegungsgeschwindigkeit der U2 von 5m/s wurden 99% angesetzt.

Kurt

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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Daniel K. » Mi 21. Dez 2022, 17:57

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Zur Erinnerung: Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform unbewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 Sekunden von 1000.

Also 1000 Takte in 10 Sekunden = 100 Takte pro Sekunde. Kein Problem soweit. Es ist eine Uhr, das ist ihr einziger Job und den macht sie immer so: Nach 100 Takten geht ihr Sekundenzähler um 1 hoch. Etwas anderes hat sie nicht gelernt. Ruht der Zug mit U1 neben der Bahnhofsuhr U0, und ruht auch die U2 neben der U1 und U0, dann takten alle drei synchron und alle drei Sekundenzähler springen simultan eins weiter, denn keine von ihnen ist irgendwie bewegt. Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja.

...


Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform bewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 s, also pro Fahrt, von weniger als 1000. Es können also niemals 1000 sein wenn die U2 in Aktion ist.

Korrekt: Ruht der Zug weiter im Bahnhof, dann takten wie gehabt U1 und U0 synchron und springen simultan nach ihren 100 Takten um 1 weiter. Die bewegte U2 hat dann aber noch keine 100 Takte drauf, sagen wir mal erst 95 Takte und nach der ersten Fahrt erst 950 und dann so weiter. Denn U2 ist jetzt bewegt, und die anderen nicht. Für die Fahrten M2 <> M1 also immer 950 Takte. Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja.

Wenn U2 sich über die 50 m mit 5 m/s im Zug bewegt, wird die Dauer mit der U1 gemessen, die U2 wird für den Weg 9,999999999 ... s messen, in ihrem Ruhesystem ist aber die Länge von 50 m auf 49,99999999 ... kontrahiert. Der Käse mit den Takten ist richtig Käse, erstmal sollte man die übliche Einheit Sekunde nehmen, mit dem "Takt" will Kurt nur die Dinge verschleiern. Und dann sind es auch nur ausgedachter Werte, die wie Kurt selber sagt, ja keinen Wert haben. Man sollte generell dann die Dinge auch richtig rechnen, also erstmal den Lorentzfaktor für alle im Beispiel genanten Geschwindigkeiten ausrechnen, dass Kurt das endlich mal macht, darauf warte ich seit Monaten. Bekommt er nicht auf die Kette. Und wenn man den Faktor hat, sieht man, was ist der klein und dann sollte man die Geschwindigkeiten so anheben, dass es Sinn macht, also was von 0,7 c für den Zug und 0,5 c für die U2 oder so was in der Richtung.


Frau Holle hat geschrieben:
Nach 20 Fahrten der U2 im ruhenden Zug zeigt ihr Sekundenzähler also 20*950 Takte/100 = 190 Sekunden an. U1 und die Bahnhofsuhr U0 zeigen dann beide 20*1000 Takte/100 = 200 Sekunden an. Soweit einverstanden, Kurt? Hoffe ja. So, und jetzt kommt es: Fährt der Zug, dann takten auch die U1 im Zug und die U0 am Bahnhof nicht mehr synchron. Nach 1000 Takten der U0 am Bahnhof hat die mit dem Zug bewegte U1 z.B. erst 950 Takte drauf, und die gegenüber U1 im Zug bewegte U2 noch weniger.

Die U1 ist jetzt gegenüber dem Bahnhof bewegt und daher langsamer als U0.
Die U2 ist nach wie vor gegenüber U1 bewegt und daher langsamer als U1.

U0 = 1000 > U1 = 950 > U2 ca. =9 00

Ich finde das so in der Art "schwierig", es werden keine Systeme genannt, und aus dem so formulierten Aussagen könnte man entnehmen, dass U0 nun schneller als U1 läuft. So was wird nie beobachtet, der Beobachter ruhend zu U1 wird U0 langsamer laufend messen. Ich finde das wird so komplexer und wirrer. Man sollte glasklare Aussagen treffen und die Systeme klar nennen.

In S ... gibt es die Geschwindigkeiten ... daraus ergibt sich der Lorentzfaktor von ... und die Uhren ... sind in S bewegt und so errechnet sich eine Zeitdilatation von ...

Ich würde auch die U2 nicht hin und her und hin und her fahren lassen und die Dauer aufaddieren, braucht man alles gar nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Für die Fahrten M2 <> M1 mal 850 Takte, mal 950. Diese werden an den beiden Messstellen angezeigt.

Diese Behauptung ist falsch, egal wie oft du sie noch wiederholst. Die Messstellen ruhen mit der U1 im Zug. Die U2 zeigt gegenüber U1 und den dort ruhenden Messstellen immer 950 Takte pro 1000 U1-Takte an. Egal ob der Zug fährt oder nicht.

Ja und egal in welche Richtung U2 bewegt ist, wobei es eben nicht nie nicht 950 Takte sind, weil das ja Pseudo-Werte sind, die Kurt sich ausgedacht hat und sich bei dem Lorentzfaktor bei einer Geschwindigkeit von 5 m/s nie so ergeben.


Aber egal, ...
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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Daniel K. » Mi 21. Dez 2022, 18:19

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Zur Erinnerung: Ruht der Zug, damit die Plattform, und ist die U2 auf der Plattform unbewegt, dann ergibt sich eine Taktanzahl der U2 innerhalb von 10 Sekunden von 1000.

Also 1000 Takte in 10 Sekunden = 100 Takte pro Sekunde. Kein Problem soweit. Es ist eine Uhr, das ist ihr einziger Job und den macht sie immer so: Nach 100 Takten geht ihr Sekundenzähler um 1 hoch. Etwas anderes hat sie nicht gelernt.

Sie, die U2, hat keinen Sekundenzeiger, sie hat eine Digitalanzeige die die während einer Fahrt erzeugten Takte anzeigt. Das können, wenn die U2 sich auf der Plattform bewegt, egal ob der Zug ruht oder bewegt ist, keine 1000 sein.

Kurt, soll ich Dir zitieren, wo Du selber sagst, auch die Dauer in Sekunden werden erfasst?

Kurt » Do 26. Mai 2022, 08:22 hat geschrieben:
Die Uhr fährt von hinten kommend, über M2 und M1 bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M2 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M2 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M1. Sobald sie M1 passiert wird in M1 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M1 gespeichert. ... Sobald sie M1 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M1 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M2. Sobald sie M2 passiert wird in M2 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M2 gespeichert.

Es stehen nun vier gelesene Werte von zwei Fahrten zur Verfügung. Die Differenz der Uhrzeit/Takte je Fahrt wird festgestellt. Anhand der Differenz der beiden Fahrten kann nun erkannt werden: Ist die Differenz gleich, ruht die Plattform. Ist die Differenz unterschiedlich ist die Plattform bewegt.

Da zum Beispiel sprichst Du klar von einer Uhr U2 welche eine Uhrzeit anzeigt. Und Du schreibst auch von einer Differenz der Uhrzeit.


Und nur mal so am Rande, da gibt es noch solche Aussagen von Kurt:
Kurt hat geschrieben:
... der Beobachter sieht, auf Grund seiner zu langsam taktenden Uhr, die U2 sich mit 5,5m/s bewegen. Das der Beobachter die U2 sich mit 5,5m/s bewegt sieht hat keinen Einfluss auf den Gang der U2. Sie taktet entsprechend ihrer Geschwindigkeit, diese wechselt mit jedem Richtungswechsel auf der Plattform. Aus der Sicht des Beobachters ergibt sich eine Taktung von mal 95%, mal 105%. Grund: seine Uhr verwendet eine Sekunde die eine Dauer von 1,1 Sekunden hat.
Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:
Also wie kommen die 5 m/s bzw. 5,5 m/s zu Stande?

Die U2 bewegt sich auf der Plattform mit konstant 5 m/s. Der Beobachter ist mit 100 m/s bewegt, seine Taschenuhr, welche er ja zur Geschwindigkeitsermittlung verwendet, taktet somit mit nur 90%. Er "sieht" also die U2 sich mit 5,5 m/s bewegen.



Kurt hat geschrieben:
Schließlich taktet die U2, so wie jede andere Uhr auch, geschwindigkeitsabhängig. Für eine Bewegungsgeschwindigkeit der U2 von 5 m/s wurden 99 % angesetzt.

Was Du ansetzt ist Wurst Kurt, rechne einfach mal richtige Werte aus.
Daniel K.
 
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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Kurt » Mi 21. Dez 2022, 20:55

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Uhr fährt von hinten kommend, über M2 und M1 bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M2 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M2 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M1. Sobald sie M1 passiert wird in M1 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M1 gespeichert. ... Sobald sie M1 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M1 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M2. Sobald sie M2 passiert wird in M2 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M2 gespeichert.


Und?
Die Verwendung eines Sekundenwertes für die Anzeige der U2 hat immer wieder zu Verwechslungen geführt, darum habe ich die zweite Möglichkeit der Anzeige angesetzt.
Dida: Sobald sie M1 passiert wird in M1 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M1 gespeichert...

Ab dieser Festlegung zeigt die U2 nur mehr den Stand ihrer selbst erzeugten Takte für die jeweilige, zurückliegende Fahrt in "Klartext" an.
Dieser Stand ist von der Taktung der U2 abhängig, also von ihrer Geschwindigkeit gegen den relevanten Bezug, und muss nicht erst umgerechnet werden damit man die Taktanzahl pro Fahrt vorliegen hat.

Ist die Klappe offen kann sowohl der Beobachter an einem Bahnhof, als auch der auf dem Zug die U2 ablesen und Geschwindigkeiten erkennen.
Dabei wird instantanes Ablesen, also ein sog: "Alphaverhalten", angenommen.

Beobachter am Bahnhof_A: sieht:
100m/s für die Geschwindigkeit des Zuges, Zug entfernst sich mit 100m/s von ihm
105m/s für die Geschwindigkeit der U2 wenn sie sich von M2 nach M1 bewegt, Zählerstand bei M1: 850, die U2 entfernt sich mit 105m/s von ihm
95m/s wenn sich die U2 von M1 nach M2 bewegt, Zählerstand bei M2: 950, die U2 entfernt sich mit 95m/s von ihm

Ist die Box offen sieht der Beobachter in der Box:
Zug gegen das Gleis: 100m/s
Tacho des Zuges der 100m/s anzeigt
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 850
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 950

Ist die Box geschlossen sieht er:
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 850
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 950

Alle Beobachter können auch nachträglich die in den Messstellen gespeicherten Werte abrufen.
Eine Fahrt dauert jeweils 10 Sekunden.


Kurt

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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon McMurdo » Do 22. Dez 2022, 08:25

Kurt hat geschrieben:Und?
Die Verwendung eines Sekundenwertes für die Anzeige der U2 hat immer wieder zu Verwechslungen geführt, darum habe ich die zweite Möglichkeit der Anzeige angesetzt.

Nur bei dir, weil sonst deine Idee nicht funktioniert. Für alle andere ist klar: ! Sek. = 100 Takte, 10 Sek. = 1000 Takte.
Also können bei 10 Sek. auf der Uhr niemals mehr oder weniger als 1000 Takte vergangen sein.
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Re: Janś Weltformel

Beitragvon Jan » Do 22. Dez 2022, 13:02

Jetzt bekommt meine Weltformel Konkurrenz

Quantenphyilosophie und die Theorie der Flachen Erde

schmieden eine Allianz

Denn aus der Quantenphilosophie ist bekannt, daß Bewußtsein Materie erschafft

Behauptet zumindest Dr. Ulrich Warnke

https://www.youtube.com/watch?v=pHq8GM9JCiI
Dateianhänge
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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Frau Holle » Do 22. Dez 2022, 17:08

Daniel K. hat geschrieben:Wenn U2 sich über die 50 m mit 5 m/s im Zug bewegt ... Man sollte generell dann die Dinge auch richtig rechnen

Da verlangst du zu viel von Kurt. Er kann offensichtlich gar nicht rechnen und setzt halt seine Fantasiewerte ein. Schon mit der Umrechnung von 1000=10s zu 100=1s ist er überfordert und lässt die Sekunden der U2 lieber ganz weg.

Und von U1 (die im Zug ruht) ignoriert er sogar die Takte, denn die könnten ihn ja aus Versehen auf die richtige Spur bringen, was er anscheinend unbedingt vermeiden will. Für Kurt gibt es nur 10s=1000 Takte am Bahnhof ein paar Takte mehr oder weniger für U2, basta.

Richtig gerechnet sind diese 5 m/s bloß lächerliche 18 km/h und das ergibt natürlich keinen so krassen Unterschied von 850 oder 950 zu 1000 Takten in 10 Sekunden, völlig klar. Aber egal, die Fantasiewerte kann man ja einfach mal hinnehmen und sich insgeheim die U2 viel schneller als 5m/s denken und natürlich auch den Zug viel schneller als 100m/s = 360km/h. Für Geschwindigkeiten unter 60.000 km/h (20% von c) muss man eh keine RT bemühen. Aber es geht ja nur darum, wie es prinzipiell aussieht.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Nach 1000 Takten der U0 am Bahnhof hat die mit dem Zug bewegte U1 z.B. erst 950 Takte drauf, und die gegenüber U1 im Zug bewegte U2 noch weniger.

Die U1 ist jetzt gegenüber dem Bahnhof bewegt und daher langsamer als U0.
Die U2 ist nach wie vor gegenüber U1 bewegt und daher langsamer als U1.

U0 = 1000 > U1 = 950 > U2 ca. =900

Ich finde das so in der Art "schwierig", es werden keine Systeme genannt,

Die Systeme sind doch eindeutig:
U0 = Bahnhofsystem
U1 = Zugsystem im Bhf.-System bewegt
U2 = im Zugsystem bewegtes System

Daniel K. hat geschrieben:und aus dem so formulierten Aussagen könnte man entnehmen, dass U0 nun schneller als U1 läuft.

So ist es ja auch, wenn man wie Kurt das Bahnhofsystem mit U0 als Ruhesystem definiert und die anderen beiden als bewegte Systeme. Dass alle im Bhf.-System ruhenden und synchronen Uhren schneller laufen, kann man auch vom Zug aus eindeutig feststellen, falls man rausschauen kann: Einfach die eigene U1 im Zug mit derjenigen Uhr draußen vergleichen, an der man gerade vorbeikommt. Diese "Schwester" von U0 draußen zeigt dann mehr Zeit an als U1. Das haben wir im Thread zum Uhrenparadoxon gesehen. So ein Vergleichsereignis ist eindeutig und gültig, weil gleichzeitig am selben Ort. Die Relativität der Gleichzeitigkeit kann also nicht ins Handwerk pfuschen. 8-)

Daniel K. hat geschrieben:Ich würde auch die U2 nicht hin und her und hin und her fahren lassen und die Dauer aufaddieren, braucht man alles gar nicht.

Ja klar, aber so ist nun mal das Szenario, dass da eine U2 hin und her fährt. Wenn du Kurt jetzt erklären willst, dass es auch anders geht... vergiss es. Das kapiert er nie und nimmer.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Für die Fahrten M2 <> M1 mal 850 Takte, mal 950. Diese werden an den beiden Messstellen angezeigt.

Diese Behauptung ist falsch, egal wie oft du sie noch wiederholst. Die Messstellen ruhen mit der U1 im Zug. Die U2 zeigt gegenüber U1 und den dort ruhenden Messstellen immer 950 Takte pro 1000 U1-Takte an. Egal ob der Zug fährt oder nicht.

Ja und egal in welche Richtung U2 bewegt ist

So ist es.

In gewisser Weise hat Kurt aber recht: Falls man konsequent die U1 an den Messtellen ignoriert und wie beschrieben jeweils nur die U2 mit der passenden Schwesteruhr von U0 (am Ort der U2) vergleicht, dann findet man tatsächlich je nach Bewegungsrichtung von U2 unterschiedlich viele U2-Takte pro 1000 Takte der U0-Schwester draußen.

Das widerlegt natürlich nicht die RT, im Gegenteil: Nur mit der SRT kann man überhaupt erklären und begründen, dass es so ist und warum genau und und mit welchen genauen Zahlen. Es ändert auch nichts an der Tatsache, dass man die Zugbewegung allein mit U2 und den Messtellen ohne einen Blick nach draußen eben nicht feststellen kann.
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Re: Kurt und die leidigen Uhren...

Beitragvon Daniel K. » Do 22. Dez 2022, 18:20

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die Uhr fährt von hinten kommend, über M2 und M1 bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M2 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M2 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M1. Sobald sie M1 passiert wird in M1 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M1 gespeichert. ... Sobald sie M1 passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M1 festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M2. Sobald sie M2 passiert wird in M2 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M2 gespeichert.


Und? Die Verwendung eines Sekundenwertes für die Anzeige der U2 hat immer wieder zu Verwechslungen geführt, darum habe ich die zweite Möglichkeit der Anzeige angesetzt.

Nichts und, und nein es gab da keine Verwechslungen, welche sollen das gewesen sen, kannst ja mal zitieren, wer da was wo wie verwechselt haben soll. Offenkundig gibt es beide Möglichkeiten und Du hast selber gesagt, die Anzahl an Takten für eine Sekunde ändert sich nie. Kann ich Dich zu zitieren, damit ist das einfach klar.


Kurt hat geschrieben:
Die da: Sobald sie M1 passiert wird in M1 die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M1 gespeichert ...

Egal, Du willst nur wieder manipulieren, so oder so kann man die Anzahl der Takte auch in Sekunde umrechnen, und es ist eine Uhr, also nehmen wir die Sekunde als Einheit die gezählt wird.


Kurt hat geschrieben:
Ab dieser Festlegung zeigt die U2 nur mehr den Stand ihrer selbst erzeugten Takte für die jeweilige, zurückliegende Fahrt in "Klartext" an.

Kannst legen was Du willst, wie gesagt, es ändert nichts, Du führst hier einen hinter die Fichte mit dem Mist. Eine Sekunde hat eine konstante Anzahl an Takten, Deine Worte, kann man hin und her rechnen, und wir entscheiden uns für die Sekunde.


Kurt hat geschrieben:
Dieser Stand ist von der Taktung der U2 abhängig, also von ihrer Geschwindigkeit gegen den relevanten Bezug, und muss nicht erst umgerechnet werden damit man die Taktanzahl pro Fahrt vorliegen hat.

Es reicht aus die Sekunden zu kennen, auch in den Experimenten zur Zeitdilatation, auf die Du Dich so gerne berufst, wurde mit Sekunde und nicht mit Takten gearbeitet. Also ist Sekunde sogar besser, weil man die Takte nicht noch in Sekunde umrechnen muss.


Kurt hat geschrieben:
Ist die Klappe offen kann sowohl der Beobachter an einem Bahnhof, als auch der auf dem Zug die U2 ablesen und Geschwindigkeiten erkennen. Dabei wird instantanes Ablesen, also ein sog: "Alphaverhalten", angenommen.

Unfug, Klappe hin oder her, gibt auch keinen Alpha, alles Käse was Du brabbelst. Du wiederholst sein Monaten den gleichen Mist. Bleibe mal bei Deinen Aussagen, der Beobachter am Bahnhof wird gar nicht gebraucht.


Kurt hat geschrieben:
Beobachter am Bahnhof_A: sieht: 100 m/s für die Geschwindigkeit des Zuges, Zug entfernst sich mit 100 m/s von ihm. 105 m/s für die Geschwindigkeit der U2 wenn sie sich von M2 nach M1 bewegt, Zählerstand bei M1: 850, die U2 entfernt sich mit 105 m/s von ihm. 95 m/s wenn sich die U2 von M1 nach M2 bewegt, Zählerstand bei M2: 950 m/s, die U2 entfernt sich mit 95 m/s von ihm.


Nein Kurt, das stimmt vorne und hinten nicht, und der Beobachter am Bahnhof könnte was sehen, kann er aber nicht und spielt keine Rolle. Und wen würde er nur die 95 m/s und 105 m/s sehen, und eine auf beiden Wegen gleiche Anzahl an Takten und Sekunden. Deine Aussage:

Kurt » Di 1. Nov 2022, 21:02 hat geschrieben:
Der Bahnhof Beobachter wird auch nicht gebraucht, er kann ja nicht in die Box hineinschauen. Der Beobachter auf der Plattform kann alles erfassen was er braucht um zu erkennen ob und wie schnell der Zug unterwegs ist.

Der Beobachter am Bahnhof wird nicht gebraucht und kann nicht in die Box sehen. Der in der Box hat alles was er braucht.


Der Rest ist Käse den Du wie ein Tonband wiederholst, immer und immer wieder.

Fakt ist, es gibt zwei Bezugsysteme, hast Du auch selber alles so schon bestätigt:

Beobachter am Bahnhof (S'):

Zug: v' = 100 m/s
U2:''' v' = 105 m/s bis 95 m/s (100 m/s ± 5 m/s)
U1:''' v = 100 m/s

Beobachter im Zug (S):

Zug: v = 0 m/s
U2:''' v = 5 m/s
U1:''' v = 0 m/s

Das ist was gegeben ist und da fällt einfach S' raus, hast selber gesagt, den Beobachter am Bahnhof braucht man nicht.
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Re: Kurt und die verräterische U2

Beitragvon Kurt » Do 22. Dez 2022, 18:25

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ab dieser Festlegung zeigt die U2 nur mehr den Stand ihrer selbst erzeugten Takte für die jeweilige, zurückliegende Fahrt in "Klartext" an.
Dieser Stand ist von der Taktung der U2 abhängig, also von ihrer Geschwindigkeit gegen den relevanten Bezug, und muss nicht erst umgerechnet werden damit man die Taktanzahl pro Fahrt vorliegen hat.

Ist die Klappe offen kann sowohl der Beobachter an einem Bahnhof, als auch der auf dem Zug die U2 ablesen und Geschwindigkeiten erkennen.
Dabei wird instantanes Ablesen, also ein sog: "Alphaverhalten", angenommen.

Beobachter am Bahnhof_A: sieht:
100m/s für die Geschwindigkeit des Zuges, Zug entfernst sich mit 100m/s von ihm
105m/s für die Geschwindigkeit der U2 wenn sie sich von M2 nach M1 bewegt, Zählerstand bei M1: 850, die U2 entfernt sich mit 105m/s von ihm
95m/s wenn sich die U2 von M1 nach M2 bewegt, Zählerstand bei M2: 950, die U2 entfernt sich mit 95m/s von ihm

Ist die Box offen sieht der Beobachter in der Box:
Zug gegen das Gleis: 100m/s
Tacho des Zuges der 100m/s anzeigt
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 850
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 950

Ist die Box geschlossen sieht er:
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 850
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 950

Alle Beobachter können auch nachträglich die in den Messstellen gespeicherten Werte abrufen.
Eine Fahrt dauert jeweils 10 Sekunden.



Die Aussage/Zahlen von Manuel ist wohl diese:

Beobachter am Bahnhof_A: sieht:
100m/s für die Geschwindigkeit des Zuges, Zug entfernst sich mit 100m/s von ihm
105m/s für die Geschwindigkeit der U2 wenn sie sich von M2 nach M1 bewegt, Zählerstand bei M1: 850, die U2 entfernt sich mit 105m/s von ihm
95m/s wenn sich die U2 von M1 nach M2 bewegt, Zählerstand bei M2: 950, die U2 entfernt sich mit 95m/s von ihm

Ist die Box offen sieht der Beobachter in der Box:
Zug gegen das Gleis: 100m/s
Tacho des Zuges der 100m/s anzeigt
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 1000
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 1000

Ist die Box geschlossen sieht dieser:
Fahren der U2 von M2 nach M1: 5m/s, Zählerstand bei M1: 1000
Fahren der U2 von M1 nach M2: 5m/s, Zählerstand bei M2: 1000

Frage an Manuel: was sieht ein Beobachter wenn er am Bahnhof_B steht und zum Bahnhof_A schaut?


Kurt

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Kurt
 
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