Hi Kurt,Das Feld einer Elementarladung ist die EM-WW der Elementarladung. Ähnlich dem Kondensator, der zwischen den getrennten Ladungen ein elektrisches Feld besitzt. Durch die Ladungstrennung ist das Feld polarisiert, d.h. zwischen Elektron und Proton ist das Feld ausgerichtet.
Kurt hat geschrieben:
Wie geht das mit der Abschirmung, was schirmt da was ab?
Wie schaut die Hülle aus die Elektronen ums Proton einnehmen, welche Abstände sind da vorhanden und wieso fallen die Elektronen nicht aufs Proton drauf, welcher Mechanismus hält diese auf Abstand?
Das Elektron schirmt das Proton ab und das Proton das Elektron. Da die Realität dreidimensional ist, die Veränderung der EM-WW mit endlicher Geschwindigkeit wirkt und ein Elektron nicht am selben Ort wie ein Proton sein kann, ist die Abschirmung nie vollständig. Außerdem bleibt die Wirkung der Elektronen und Protonen ja erhalten, die Wirkung auf nächste Elementarladungen ist nur reduziert, wegen der Überlagerung der Felder.
Ein Atom im Grundzustand befindet sich in Resonanz. Bewegen sich das Elektron und Proton, kommt es zu Strömen. Ströme induzieren gerichtete Wirkungen auf Elementarladungen (Magnetismus), im Resonanzzustand sendet das Atom keine EM-Strahlung aus - ein Linienspektrum deutet auf Resonanzstufen hin.
Weder Elektron noch Proton besitzen einen Rand, es kann also kein Elektron auf ein Proton drauf fallen. Es gibt keine Oberfläche eines Protons auf dieser das Elektron landen könnte.
Kurt hat geschrieben:
Wenn also zwei Elektronen vorhanden sind dann ist das eine Proton komplett abgeschirmt.
Wenn das Elektron nicht überall sein kann wo ist es dann genau?
Wie geht das mit der Anziehung, wie funktioniert das, wie schauen die Stricke aus die da dazwischen sind?
Nein, wenn zwei Elektronen vorhanden sind ist das Proton auch nicht abgeschirmt, die Wirkung der Elektronen überwiegt dann, was dazu führt, dass weitere Elektronen abgehalten werden.
Wir haben leider keinen Photoapparat der ein Elektron oder Proton photographieren kann. Das liegt daran, dass auch der Photoapparat aus Elektronen und Protonen aufgebaut ist.
Außerdem muss ein Objekt EM-Strahlung aussenden, um photographiert werden zu können. Die Raster-Tunnel-Mikroskopie erfasst die elektrische Struktur einer Oberfläche. Das Ergebnis stimmt sehr gut mit der Vorstellung überein, dass Atome kugelförmige Gebilde sind.
Angenommen so ein Elektron würde mit Lichtgeschwindigkeit um das Proton sausen, wäre es dann überall zur oder für einen Moment nur an einem Ort?
Was wir sehen und messen ist der Mittelwert der EM-WW.
Es gibt eine Rope-Hypothesis von Bill Gaede, die sehr gut das Verhalten zwischen den Elementarladungen erklären kann. Ich finde diese bildliche Vorstellung prinzipiell nicht schlecht, aber es gibt keine Seile zwischen den Elementarladungen. Elementarladungen sind alles, mehr gibt es nicht. Das funktioniert elektrisch, kennt man ja auch aus der Technik. Wenn man einen Elektronen-Strahl erzeugen will, muss man erst mal Elektronen bewegen, einen elektrischen Strom erzeugen. Das geht nur durch EM-WW, z.B. bewegt man einen Magneten über einen Draht, dann beeinflusst der Magnet die beweglichen Elektronen im Draht und beschleunigt diese. Oder man benutzt die EM-Strahlung und stört die Resonanz von Atomen, dabei springen Elektronen ab und erzeugen wieder einen elektrischen Strom. Der Antrieb für einen Stromkreis ist immer dasselbe. Elementarladungen bewegen Elementarladungen, die einen ziehen sich an die anderen stoßen sich ab, im Mittel entsteht ein dynamisches Gleichgewicht. Deshalb fließt Strom auch nicht einfach so durch den Draht.
Es gibt nur ungeklärte Fragen. Das ändert aber nichts daran, dass das Universum ganz leicht mit der EM-WW erklärt werden kann und dazu nichts anderes als Elementarladungen benötigt.
McDaniel-77