Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 01:05

McDaniel hat geschrieben:Newton beschreibt die Wirkung zwischen zwei Massen, was passiert wenn man mehr wie zwei Massen berücksichtigen muss, wie z.B. im Sonnensystem? Die Gleichungen funktionieren nicht mehr, weil die Mathematik nur zwischen zwei Punkten eine Beziehung aufbauen kann.

Die funktionieren ganz wunderbar auch für beliebig viele Körper, hast du denn die letzten paar hundert Seiten verschafen?

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 23. Jul 2014, 01:10

Deine süße Animation, Yukterez,

zeigt doch ganz wunderbar, dass es im Sonnensystem so nicht funktioniert.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 01:33

Diese Animation zeigt auch nicht das Sonnensystem, du Kopf Bild
Würde sie dieses zeigen, dann könntest du wiederum die Bewegung der Sonne bei der Auflösung nicht sehen, und würdest demzufolge (trotz dem im Code etwas anderes stünde) behaupten, dass es erst wieder nur eine Zweikörpersimulation mit vier Körpern wäre. Wenn du sehen willst wie es im Sonnensystem funktioniert musst du die Animation da oben nur anklicken.

Bild, Bild

PS: der Ladungssimulator ist jetzt fertig. Hier die neutonische Version; in der nächsten relativistischen Version, die hier wahrscheinlich weniger beliebt sein dürfte, wird die Force dann nicht mehr durch die Ruhemasse, sondern die relativistische Masse dividiert, so dass auch die stärksten Ladungen in Kombination mit den kleinsten Massen und Abständen keine Überlichtgeschwindigkeiten hervorbringen können.

grav-charge.png
grav-charge.png (95.48 KiB) 5331-mal betrachtet
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Manamana » Mi 23. Jul 2014, 10:34

McDaniel-77 hat geschrieben:Ich weiß auch nicht was Manamana hat, schließlich ist es mir egal was mathematische Gleichungen erzeugen, weder die Urknall-Theorie, noch Dunkle Materie oder Dunkle Energie sind in irgendeiner Weise notwendig oder rational begründbar, wenn man die EM-WW als Ursache für alles akzeptiert. Auch der ganze Unfug, der aus dem Bereich der Teilchenphysiker kommt ist keinen Cent wert, es ist nur mathematischer Blödsinn. Dasselbe Problem, diese Spinner bei CERN haben nicht kapiert, dass ihre von Steuergeldern finanzierten Maschinen nur über EM-WW funktionieren. Sie messen nichts anderes als elektrische Impulse. Man interpretiert undurchschaubare Mengen an Messdaten und versucht dort irgendwie neue Teilchen hinein zu interpretieren. Higgs ist ein großer Schwindel, ein Witz, ein Hirngespinst, basierend auf all dem Quatsch der seit Jahrzehnten in einem riesigen Luftschloss kulminiert.

Das ist leider nur eine Ansammlung von Behauptungen, begründen tust du keine einzige dieser Aussagen.
Newton beschreibt die Wirkung zwischen zwei Massen, was passiert wenn man mehr wie zwei Massen berücksichtigen muss, wie z.B. im Sonnensystem? Die Gleichungen funktionieren nicht mehr, weil die Mathematik nur zwischen zwei Punkten eine Beziehung aufbauen kann. Hinter dem Istgleichzeichen steht immer nur ein Wert für ein Objekt. Mathematik ist beschränkt, egal wie kompliziert man sie auch aufblähen mag, sie ist prinzipiell linear aufgebaut und kann nur zwischen zwei Punkten angewendet werden. Bestenfalls kommt man eine näherungsweise Beschreibung. Das ist schon gut, aber nicht die Realität.

Das ist wiedermal einfach nur Quatsch, den nur jemand erzählen kann der keine Ahnung hat was er redet. Sowohl in der Newtonschen Gravitation als auch im elektromagnetismus kann man die Bewegungsgleichungen natürlich leicht für beliebig viele Teilchen hinschreiben, die Behauptung das würde nur zwischen 2 Teilchen möglich sein ist absolut falsch.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » Mi 23. Jul 2014, 10:53

McDaniel-77 hat geschrieben:Newton beschreibt die Wirkung zwischen zwei Massen, was passiert wenn man mehr wie zwei Massen berücksichtigen muss, wie z.B. im Sonnensystem? Die Gleichungen funktionieren nicht mehr, weil die Mathematik nur zwischen zwei Punkten eine Beziehung aufbauen kann. Hinter dem Istgleichzeichen steht immer nur ein Wert für ein Objekt. Mathematik ist beschränkt, egal wie kompliziert man sie auch aufblähen mag, sie ist prinzipiell linear aufgebaut und kann nur zwischen zwei Punkten angewendet werden.

Das ist doch ganz falsch. Es können beliebige Anzahlen von Massen in ihrer gravitativen Wechselwirkung berechnet werden. Mit besten Ergebnissen, etwa in der Raumfahrt.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 23. Jul 2014, 13:51

Gut Yukterez,

die relativistische Massenzunahme ist in Wirklichkeit eine relativistische Wirkungsabnahme. Schießt man ein Elektron (rechtwinklig) durch ein Magnetfeld, wird es abgelenkt und auf eine Kreisbahn gezwungen. Je schneller das Elektron, desto größer der Radius des Kreises. Je schneller das Elektron ist, desto kürzer wirkt das B-Feld:
https://www.youtube.com/watch?v=zwZEBsefIzM
Sehr schade, dass es keine Lehrvideos mit moderner Ausrüstung gibt.

Jedenfalls sehr gut, dass das natürliche Limit c in deinem Code berücksichtigt wird. Bei bewegten EM-Sendern und EM-Empfängern treten Doppler-Effekte auf.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 14:29

Noch tut sie das nicht, die da oben ist nach Newton. Die nach Einstein ist noch in Planung.

Den Tag nicht vor dem Abend lobend,

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 23. Jul 2014, 15:14

Ernst,

ja im Groben funktioniert das sehr gut, weil die Abstände zwischen den Himmelskörpern so groß sind, dass Störungen winzig klein werden. Würde man aber korrekt nur mit Gravitation rechnen, wäre das Sonnensystem niemals stabil. Der Mond würde auf die Erde stürzen oder davon gleiten, weil der Jupiter und Saturn immer mal wieder zerrt.
Ein EM-System bleibt stabil, da Induktion und Influenz ein wechselseitiges Spiel sind, die EM-WW wirkt nämlich nicht nur in eine Richtung.

F_mond_auf_70kg_mensch = G m_mond*m_70kg_mensch / r² = 0,002 N - ausgebessert Danke Yukterez!

Wow! Der Mond zieht mit 0,001 N an mir. Ein Newton ist die Kraft die eine Tafelschokolade ausübt, etwa 100 Gramm. Der Mond wird wie 0,1 Gramm, durch den Mond wird man um 0,1 Gramm leichter. Kann das eine Waage überhaupt messen 70.000 : 0,1 ist ja 700.000 : 1 !!!

F_jupiter_auf_70kg_mensch = G m_jupiter*m_70kg_mensch / r² = 0,00002 N

Der Jupiter wirkt, wenn er der Erde am nächsten ist, mit einer Kraft von 0,00002 N auf einen 70 kg schweren Menschen. Die Wirkung entspräche etwa 2 mg, zwei Milligramm.

F_sonne_auf_70kg_mensch = G m_sonne*m_70kg_mensch / r² = 0,4 N

Die Sonne wirkt macht uns tagsüber um 40 Gramm leichter, daher fühlt man sich bei Sonnenschein auch so beflügelt, nicht wahr? ;)

Mond und Jupiter kann man also getrost vergessen, die Sonne sollte man aber mit einkalkulieren, da 40 Gramm entsprechende Gewichtskraft in Richtung Sonne, einen 70 kg schweren Körper durchaus in diese Richtung ablenken könnte.

McDaniel-77
Zuletzt geändert von McDaniel-77 am Mi 23. Jul 2014, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 23. Jul 2014, 15:29

McDaniel-77 hat geschrieben:F_mond_auf_70kg_mensch = G m_mond*m_70kg_mensch / r² = 0,001 N

Nicht doch eher 0.002?

Bild

Die Rechnung mit der Sonne stimmt aber.

Nachrechnend,

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » Mi 23. Jul 2014, 15:46

McDaniel-77 hat geschrieben:Ernst,

ja im Groben funktioniert das sehr gut, weil die Abstände zwischen den Himmelskörpern so groß sind, dass Störungen winzig klein werden. Würde man aber korrekt nur mit Gravitation rechnen, wäre das Sonnensystem niemals stabil. Der Mond würde auf die Erde stürzen oder davon gleiten, weil der Jupiter und Saturn immer mal wieder zerrt.
Ein EM-System bleibt stabil, da Induktion und Influenz ein wechselseitiges Spiel sind, die EM-WW wirkt nämlich nicht nur in eine Richtung.

F_mond_auf_70kg_mensch = G m_mond*m_70kg_mensch / r² = 0,001 N

Wow! Der Mond zieht mit 0,001 N an mir. Ein Newton ist die Kraft die eine Tafelschokolade ausübt, etwa 100 Gramm. Der Mond wird wie 0,1 Gramm, durch den Mond wird man um 0,1 Gramm leichter. Kann das eine Waage überhaupt messen 70.000 : 0,1 ist ja 700.000 : 1 !!!

F_jupiter_auf_70kg_mensch = G m_jupiter*m_70kg_mensch / r² = 0,00002 N

Der Jupiter wirkt, wenn er der Erde am nächsten ist, mit einer Kraft von 0,00002 N auf einen 70 kg schweren Menschen. Die Wirkung entspräche etwa 2 mg, zwei Milligramm.

F_sonne_auf_70kg_mensch = G m_sonne*m_70kg_mensch / r² = 0,4 N

Die Sonne wirkt macht uns tagsüber um 40 Gramm leichter, daher fühlt man sich bei Sonnenschein auch so beflügelt, nicht wahr? ;)

Mond und Jupiter kann man also getrost vergessen, die Sonne sollte man aber mit einkalkulieren, da 40 Gramm entsprechende Gewichtskraft in Richtung Sonne, einen 70 kg schweren Körper durchaus in diese Richtung ablenken könnte.


Die Gezeitenkraft der Sonne ist halb so groß wie die des Mondes
Die Gravitationsgesetze zusammen genommen mit den übrigen mechanischen Gesetzen nach Newton beschreiben die Welt so, wie sie ist. ART, EM-All etc sind daher ganz unnötige Konstrukte.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 23. Jul 2014, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
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