Beschleunigung I

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Beschleunigung I

Beitragvon Trigemina » Fr 18. Mai 2012, 16:21

Die inverse Funktion y(t) lässt sich mit Maple bequem aus t(y) mittels solve berechnen:

Code: Alles auswählen
> restart;G:=6.67428e-11;M:=5.977e24; c:=299792458;y:=0;
G := .667428e-10
M := .5977e25
c := 299792458
y := 0

solve(895.7520539=sqrt(y0^3/(2*M*G))*(sqrt(y/y0*(1-y/y0))+arccos(sqrt(y/y0))),y0);
-3189000.000-5523510.025*I   -3189000.000+5523510.025*I   6378000.000


Komplexe Lösungen scheiden a priori aus, es bleibt die einzige positive reelle Lösung 6378000.000m.

Gruss
Trigemina
 
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Numerik

Beitragvon Yukterez » Fr 18. Mai 2012, 21:37

Die inverse Funktion y(t) lässt sich mit Maple bequem aus t(y) mittels solve berechnen:

Numerisch zum Glück schon, aber symbolisch leider nicht: Screenshot.png
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Re: Numerik

Beitragvon Trigemina » Fr 18. Mai 2012, 22:01

Yukterez hat geschrieben:Numerisch schon, symbolisch nicht: Screenshot.png


Das ist klar, sofern die symbolische Lösung nicht mittels Isolieren nach der gesuchten Variablen oder quadratischer Gleichung 2. Grads analytisch berechnet werden kann. Die inverse Funktion y(t) kann nur in eine Potenzreihe überführt werden, die im englischen 'Free Fall' Wiki-Artikel dargestellt ist.

Gruss
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Re: 1: lesen, 2: kommentieren

Beitragvon Kurt » Fr 18. Mai 2012, 22:45

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Ich nehme an, du hast meine Rechnungen weder gelesen noch probegerechnet.

Du hast richtig angenommen.

Na dann, mache ich dich eben in Worten darauf aufmerksam, dass das alles, was du die letzten Seiten zwar leider nicht gelesen und gerechnet hast, netterweise aber trotzdem kommentiert hast, nicht die Relativitätstheorie ist, sondern die klassische Physik nach Newton, die, ob zufällig oder aus einem Zusammenhang heraus - das zu Beurteilen bleibt der Einsicht des Lesers überlassen - halt gerade am Schwarzschildradius einer Masse zu c wird. Wenn du für eine Masse sorgst, die in einem kleinerem Volumen als ihrem Schwarzschildvolumen untergebracht ist, hast du hier schon lange v>c vorgerechnet bekommen...


Vorgerechnet/selber gerechnet, oder nicht, ich will verstehen (dein v>c am Eereignishorizont).

die in einem kleinerem Volumen als ihrem Schwarzschildvolumen untergebracht ist


Schwarzschildvolumen?
Eine reine Hilfsvorstellung, mit 99% Sicherheit eine Falschvorstellung.


Gedanken zum SL:
"Dieses -Gebilde- beeinflusst Licht so dass dieses nicht mehr aus dem SL entweichen kann"

Naja, wers glaubt wird...
Ich glaube es nicht.

In der Nähe des SL leuchtet Materie sehr hell auf, das bedeutet dass diese sehr schnell sich beschleunigt.
So schnell das dabei Bremsstrahlung/Synchrotronstrahlung/... auftritt.

Dann ist Schluss, sie verschwindet hinterm Ereignishorizont.
Und zwar deswegen weil ihr Licht schneller im SL verschwindet als dass es sich entfernt.
Naja, kann sein, muss aber nicht.
Hier gelten also plötzlich all die Postulate ums Licht nicht mehr.

Andere Anschauung:
Durch die hohe Beschleunigung der Materie in Richtung SL löst sich diese immer mehr in seine Bestandteile auf.
Denn sie hält nicht mehr zusammen, die Atome lösen sich in die Einzelbestandteile auf.
Nicht nur in Kern und Elektron, sondern in Kernbausteine, deren Bausteine, deren Bausteine usw...
Letztendlich bleiben nur die BT übrig.
(BT steht für Basisteilchen)
Diese Basisteilchen bilden den "See" im SL.
Das SL besteht also aus BT.
Diese mögen noch so heiss sein, also sich noch so heftig bewegen, oder auch nicht, wir können sie nicht sehen.
Denn die BT sind nichts weiter als Dunkelmaterie (DM).

Sobald der Auflöseprozess soweit fortgeschritten ist das wir das Licht/die Strahlung der Materie nicht mehr sehen hat diese den "Ereignishorizont" überschritten.
Das hat mit der Lichtgeschwindigkeit erstmal übnerhaupt nichts zu tun.
Wir können das abgestrahlte Lichtspektrum einfach nicht detektieren.
Das ist alles.

Ein verbrauchter Stern wird zum Neutronenstern, oder zum SL.
Der Unterschied besteht nur in der -Grösse-, umgedreht, in der Kleinheit dessen Materie.

Und nun möchte ich noch eine Lanze für die Urknaller brechen, auch wenn ich diesen garnicht mag.
Alle Materie die wir sehen können, also der Teil unseres Universums dass noch im Infraroten oder im cm-Bereich usw. von uns detektiert werden kann, verschwinde letztendlich in einem einzigem grossem SL.
Irgendwann wird auch das zu gross werden und explodiert.
Es werden lauter einzelne BT freigesetzt.
Ein neuer Urknall ist geboren.

Ich möchte darauf hinaus dass auch am/im SL Licht nicht zum Stillstand kommt, sondern einfach für uns nicht mehr sichtbar ist.
So wie DM eben auch.

Dieses Verständnis setzt voraus dass man -sieht- was Licht eigentlich ist, ein rein mechanischer Vorgang eben.
(Und auch wie ein Atom aufgebaut ist, was dieses zusammenhält/vor dem Zerfall verschont)


Gruss Kurt
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a=b & a≠b

Beitragvon Yukterez » Fr 18. Mai 2012, 22:56

Also nur um das mal gegenüberzustellen was du da sagst:

1) Die Fallbeschleunigung kann ohne Weiteres zu Überlichtgeschwindigkeiten führen.
2) Licht kann mir nichts dir nichts entkommen, auch wenn gleichzeitig Punkt 1 gilt.

Das Ende deines Textes kann ich leider nicht kommentieren.
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Syntax angepasst & Plot

Beitragvon Yukterez » Sa 19. Mai 2012, 01:02

Ich hab´s jetzt endlich so weit dass auch Wolfram Mathematica ein Ergebnis ausgibt. Man muss hier nur extra assumen dass r1 eine reale Zahl ist, nicht grösser als 0 (das sind auch imaginäre Zahlen, aber derer gibt´s hier zu viele) - dann ist das Ergebnis auch hier beliebig genau:

Die Input Form lautet demnach

Code: Alles auswählen
(* Wolfram Syntax *)
G = 6.67428*10^-11; M1 = 5.977*10^24; M2 = M1; \[Mu] =
G*(M1 + M2); r2 = 6378000; t = 50;
R1 = FullSimplify[
  Solve[0 ==
    Sqrt[r2^3/(
      2 \[Mu])]*(Sqrt[r1/r2*(1 - r1/r2)] + ArcCos[Sqrt[r1/r2]]) - t,
   r1, Reals]]

Bild Proberechnung M2=M1

Bild Proberechnung M2=0

Bild Solve for Gravitationskonstante

Bild Solve for Masse M2

Ich wollte die Formel u.a. symbolisch auch deshalb umdrehen damit ich sauber Raum nach Zeit plotten kann; wenn ich aber Zeit nach Raum plotte ist es genauso gut da ich einfach x und y Achse vertausche und dann den passenden Raumwert für jede Zeit bequem ablesen kann:

Bild Plot t nach r2

Bild Plot t nach M2

Hier ein Objekt das aus doppeltem Erdradius auf die Oberfläche zufällt (blau) :

Bild Plot ISL vs GFB

Bild Plot nach Fallobjektmasse
y=t(Zeit), x=r2(Abstand+r1), Animationsparameter: Masse M2

So wird auch schnell heraussen sein, wie die zur jeweiligen Masse M1 oder M2 passende Strecke ermittelt wird, jetzt kann man sich damit spielen ohne dass es unübersichtlich wird. Die d^(n-1)/dr^(n-1) Formel versuche ich dagegen erfolglos korrekt in den Rechner einzugeben, und bin damit erst so weit: dr.nb (right click) - mag sich damit wer spielen und das ausbessern ? Chief, du schuldest mir noch einen Gefallen; wie sieht´s aus mit uns beiden ?
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Re: a=b & a≠b

Beitragvon Kurt » Sa 19. Mai 2012, 07:06

Yukterez hat geschrieben:Also nur um das mal gegenüberzustellen was du da sagst:

1) Die Fallbeschleunigung kann ohne Weiteres zu Überlichtgeschwindigkeiten führen.
2) Licht kann mir nichts dir nichts entkommen, auch wenn gleichzeitig Punkt 1 gilt.

Das Ende deines Textes kann ich leider nicht kommentieren.


Warum nicht?

1) was sollte dem entgegenstehen.
2) was hat das mit 1 zu tun?

Lass eine Galaxie mit 0.5c gegenüber einer anderen reisen.
Lass von jeder Galaxie Materei auf 0.8 c beschleunigt sein (in Richtung der anderen Galaxie).
Diese 0.8c sind auf die jeweilige Galaxie bezogen.

Nun schau aus Sicht der jeweils anderen Galaxie oder als unabhängiger Beobachter diese Materie(n) an, diesen reisen dann mit jeweils 1.3c bzw. mit einer Differenz von 2.6 c aufeinander.

Es gibt keinen Mechanismus in der Natur der das verhindert oder nicht zulässt oder so einrichtet dass es RT-konform ist.

Denn wie sollte denn die Natur wissen was die RT so -meint-, oder wie sollte die Natur wissen wie sich der "RT-ler" bewegt damit es ihm immer passt.
Wie sollte die Nater wissen dass sie das Licht der Galaxien steuern soll damit es zu den jeweiligen Aussagen der RT-Ler auf den bewegten Massen passt.

Geht nicht, ist nicht, war nie so, wird nie so sein.
Kurt
 
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Yukterez » Sa 19. Mai 2012, 16:41

Chief hat geschrieben:Wie ist das zu verstehen? Bedeutet das, dass schwere Körper schneller fallen?

Sehr richtig, relativ zueinander tun sie das, denn dann fallen beide aufeinander zu anstatt nur der eine auf den andern. Je leichter der leichtere Körper, desto weniger bewegt sich der schwere. Ist M2 so schwer wie M1, fallen beide um √2 (≈1.4) mal schneller aufeiander zu als wenn nur M2 mit 0 kg auf M1 fällt.
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Kurt » Sa 19. Mai 2012, 18:13

Yukterez hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Wie ist das zu verstehen? Bedeutet das, dass schwere Körper schneller fallen?

Sehr richtig, relativ zueinander tun sie das, denn dann fallen beide aufeinander zu anstatt nur der eine auf den andern. Je leichter der leichtere Körper, desto weniger bewegt sich der schwere. Ist M2 so schwer wie M1, fallen beide um √2 (≈1.4) mal schneller aufeiander zu als wenn nur M2 mit 0 kg auf M1 fällt.


Was hast du also gerechnet?
M.st.

Denn du hast ein v -vergessen-

(v_erde gegen v_Neutron, und zwar in Differenz zueinander)

Das beweist wiederum dass Bewegung von Materie nichts mit Lichtausbreitung zu tun hat, somit keine Verbindung zwischen beiden Vorgängen besteht, somit die Behauptrung v<c Humbug ist, somit die Theorie die das mit v immer < c hochhält was ist, genau.....

Gruss Kurt

Ein kleiner Trost:
Ein Hohlkörper fällt schneller als ein ähnlich grosser Vollkörper.
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Körper und Köpfe; Grösse und Masse

Beitragvon Yukterez » Sa 19. Mai 2012, 18:41

Kurt hat geschrieben:v_erde gegen v_Neutron, und zwar in Differenz zueinander

Unfug, hier haben wir es mit keinem v sondern mit einem a zu tun. Was du da meinst wendet mal bei gleichmässigen Geschwindigkeiten an, während wir hier erstens eine Beschleunigung rechnen, und zweitens nach Newton. Drittens haben wir trotzdem noch keine Über-LG erreicht ausser wir setzen r1<rs oder r2=∞ (: Das Beispiel Proton Erde ist übrigens im andern Thread...

Kurt hat geschrieben:Ein Hohlkörper fällt schneller als ein ähnlich grosser Vollkörper.

Na dann bin ich ja beruhigt.
Zuletzt geändert von Yukterez am Sa 19. Mai 2012, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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