Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Sa 19. Mai 2012, 13:51

Chief hat geschrieben:Was heißt hier D=const? D ist eine Funktion von E.

Wenn E konstant ist, dann ist D auch ne Konstante (zumindest im luftleeren Raum)
Ich schrieb: Wenn E ne Funktion der Zeit ist, dann ist D das auch. erst dann kann man von einem "Vorgang" reden.
Deine Formel macht keine Aussage, ersteres oder zweiteres stattfindet.



Chief hat geschrieben:Die Ladungsträger die verschoben werden sind 'freie' Ladungsträger aber die nichtfreien Ladungsträger befinden sich zwischen den Platten im "leeren" Raum.

Wenn zwischen den Platten ein Dielektrikum ist, dann können da feste Ladungsträger eingebaut sein, dann braucht man erst recht keine Ätherhypothese.
Eine Kapazität kommt auch zwischen 2 Elektroden im Vakuum zustande und das auch vollständig ohne Ladungsträger zwischen den Platten.


Chief hat geschrieben:Aber trotzdem, Maxwell begründet seine Gleichungen mit einem 'elektrischen' Lichtäther!

Bisher konnte kein Teilnehmer darlegen, daß bzw. inwiefern ein fiktiver Lichtäther zur Begründung der Maxwellgleichungen nötig sei, oder auch nur herangezogen wurde.
Eine Wiederholung macht eine falsche Behauptung nicht richtig!



Chief hat geschrieben:H. Hertz

Deine Zitate von H.Hertz 1889 könnten genauso bedeuten, daß der Lichtäther aus dem Maxwellgleichungen gefolgert wurde.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Sa 19. Mai 2012, 17:15

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:...

Wenn Sie weiter in dieser "Form" diskutieren möchten empfehle ich das Forum der absoluten Dämlichkeit. Dort finden Sie bestimmt viele Diskussionspartner die Ihre Behauptungen bestätigen können. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß

Langweilig!
Mich interessieren nur Diskussionspartner, die meine Behauptungen ernsthaft angreifen.
Sie scheinen nicht dazuzugehören.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 19. Mai 2012, 18:05

DerDicke hat geschrieben:Langweilig!
Mich interessieren nur Diskussionspartner, die meine Behauptungen ernsthaft angreifen.
Sie scheinen nicht dazuzugehören.


Wo sind die vieltausendfachen Bestätigungen?
Wo ist bestätigt, wo die Messungen, dass Licht invariant ist.


Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » Sa 19. Mai 2012, 18:37

Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Langweilig!
Mich interessieren nur Diskussionspartner, die meine Behauptungen ernsthaft angreifen.
Sie scheinen nicht dazuzugehören.


Wo sind die vieltausendfachen Bestätigungen?
Wo ist bestätigt, wo die Messungen, dass Licht invariant ist.


Gruss Kurt


sorry, is'n Strohmann! Die invariante Lichtausbreitung habe ich hier nicht behauptet da ich mich als braver und gehorsamer Diskutant, der ich nun mal bin, an das Threadthema zu halten habe.

Meine These in diesem Thread war: die Maxwellgleichungen wurden aufgrund des Durchflutungs- und Induktionsgesetzes ohne, auch nur implizite, Annahme einer fiktiven Substanz "Äther" mühelos erklärt und hergeleitet.

Die Maxwell Gleichungen haben mit der invarianten Lichtausbreitung nur indirekt zu tun: sie sind Lorentz-invariant, nicht Galilei invariant. Haben insoweit den Einstein zu diesem, seinem Postulat wohl erst inspiriert.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 19. Mai 2012, 19:14

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Langweilig!
Mich interessieren nur Diskussionspartner, die meine Behauptungen ernsthaft angreifen.
Sie scheinen nicht dazuzugehören.


Wo sind die vieltausendfachen Bestätigungen?
Wo ist bestätigt, wo die Messungen, dass Licht invariant ist.


Gruss Kurt


sorry, is'n Strohmann! Die invariante Lichtausbreitung habe ich hier nicht behauptet da ich mich als braver und gehorsamer Diskutant, der ich nun mal bin, an das Threadthema zu halten habe.

Meine These in diesem Thread war: die Maxwellgleichungen wurden aufgrund des Durchflutungs- und Induktionsgesetzes ohne, auch nur implizite, Annahme einer fiktiven Substanz "Äther" mühelos erklärt und hergeleitet.

Die Maxwell Gleichungen haben mit der invarianten Lichtausbreitung nur indirekt zu tun: sie sind Lorentz-invariant, nicht Galilei invariant. Haben insoweit den Einstein zu diesem, seinem Postulat wohl erst inspiriert.



Um die -Frage- zu klären wird es wohl unemgänglich sein die -Geschichte- zu befragen.
Denn aus heutiger Sicht eine Beurteilung vorzumehmen dürfte nicht besonders gelinhen.
Denn die Basis dafür ist ja die -heutige- Sicht.
Und die ist bestimmt anders eingefärbt als die damalige.

Es geht nur wenn die damaligen "Gedankengänge" und Annahmen als Beurteilungsbasis herangezogen werden.

Der Umstand dass eine "Welle" nur dann -reisen- kann wenn ein Übertragungsmedium vorhanden ist hat sich seit damals sicherlich auch nicht geändert.
Licht, ob nun als "elektrisch" oder "magnetisch" oder sonstwie bezeichnet, ist nun mal eine "Wellenerscheinung.
Somit ist ein die "Welle" tragendes Medium notwendig.
Es mag ja Anschauungen geben die das verneinen, diese können sich aber nur auf die Mathematik oder Postulate oder Interpretationen stützen, mehr ist da halt nicht drin.

Wenn du mal nicht so -brav- bist und die invariante Lichtausbreitung ansprichst/beredest dann wird sich sicherlich niemand darüber beschwehren dass das nicht der Titel des Thread ist.
Sind da von den vieltausend Beweisen auch welche dabei die die Lichtinvarianz bestätigen/beweisen?
Oder gibts da keine.


Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » So 20. Mai 2012, 08:51

Kurt hat geschrieben:Der Umstand dass eine "Welle" nur dann -reisen- kann wenn ein Übertragungsmedium vorhanden ist hat sich seit damals sicherlich auch nicht geändert.

Laß mich das anders ausdrücken: Zur Zeit von Maxwell waren Wellen ohne elastomechanische Medien nicht bekannt und nicht vorstellbar. Insofern nachvollziehbar, daß man meinte beim Vorhandensein von Wellen eines dazuerfinden zu müssen.


Kurt hat geschrieben:Denn aus heutiger Sicht eine Beurteilung vorzumehmen dürfte nicht besonders gelinhen.

Es war von Anfang an klar, daß der Äther im Zusammenhang nur den charakter eines ontologisch-ideologischen Überbaues hatte, wie Gott bei Newton, oder heute eetwa die viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik. Selbstverständlich sollte man die Bedeutung derartiger Hypothesen wegen ihrer psychosozialen Bedeutung in der Forschungscommunity nicht unterschätzen. Wenn eine Hypothese aber eher hinderlich als nützlich ist, wie der materielle Äther, dann wird sie fallengelassen. Wem das nicht paßt, kann sich damit trösten, daß wir einen Äther im Sinne von "Raum mit Eigenschaften" immer noch haben.


Kurt hat geschrieben:Um die -Frage- zu klären wird es wohl unemgänglich sein die -Geschichte- zu befragen.

Die Geschichte zeigt relativ klar, daß MAxwell, Hertz & Co. an den Äther glaubten, so wie Newton an Gott. Die Formeln zeigen aber klar, daß in die tatsächliche Formulierung der Maxwellgleichungen keine Überlegungen aus der Elastomechanik eingeflossen sind.


Kurt hat geschrieben:Sind da von den vieltausend Beweisen auch welche dabei die die Lichtinvarianz bestätigen/beweisen?

Wegen der Lorentz-Invarianz der Maxwellgleichungen ist jede der millionenfachen erfolgreichen Anwendungen der Maxwellgleichungen in der Technik gleichzeitig eine indirekte Bestätigung der "Lichtinvarianz".
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Maxwell und "Invarianz"

Beitragvon rmw » So 20. Mai 2012, 09:52

DerDicke hat geschrieben:Wegen der Lorentz-Invarianz der Maxwellgleichungen ist jede der millionenfachen erfolgreichen Anwendungen der Maxwellgleichungen in der Technik gleichzeitig eine indirekte Bestätigung der "Lichtinvarianz".

Es zeigt lediglich dass die Geschwindigkeiten mit denen wir es sonst zu tun haben im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit vernachlässigbar ist.
Das ist auch der Grund für die "Invarianz" der LG in den Maxwellschen Gleichungen. Maxwell hat einfach den Unterschied einzelner Systeme zur Lichtgeschwindigkeit vernachlässigt. Er dürfte mit dem Erstellen seiner Gleichungen auch so ausgelastet gewesen sein.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Mai 2012, 10:20

DerDicke hat geschrieben:Die Geschichte zeigt relativ klar, daß MAxwell, Hertz & Co. an den Äther glaubten, so wie Newton an Gott. Die Formeln zeigen aber klar, daß in die tatsächliche Formulierung der Maxwellgleichungen keine Überlegungen aus der Elastomechanik eingeflossen sind.

In den Gleichungen Newtons sind auch keine Überlegungen bezügl. der Wirkung Gottes zu finden. Auch keine Wirkungen des Äthers, obwohl Newton an einigen Stellen seiner Arbeit auf einen "Widerstand des Äthers" hingewiesen hat. Und in der Wellengleichung für Schall (praktisch identisch mit jener für Licht) sind auch keine Überlegungen aus der Elastomechanik vorzufinden. Sollte man daraus schließen, dass für Schall kein Medium existiert?

DerDicke hat geschrieben:Wegen der Lorentz-Invarianz der Maxwellgleichungen ist jede der millionenfachen erfolgreichen Anwendungen der Maxwellgleichungen in der Technik gleichzeitig eine indirekte Bestätigung der "Lichtinvarianz".

Die millionenfach erfolgreiche Anwendung des Schalls bzw. seiner Wellengleichung (z.B.in Musikinstrumenten) müsste demnach "indirekt" die "Schallinvarianz" bestätigen!

Es ist völlig klar, dass man in Formeln, die von experimentell festgestellten Wirkungen ausgehen, sich aber nicht mit den Ursachen für diese Wirkungen befassen, keine Überlegungen aus der Elastomechanik finden wird!

Elektromagnetische Wellen verhalten sich im Äther (oder was immer es auch sein könnte) gleich wie Schallwellen im Medium. Ein Experiment ähnlich dem Michelson-Morley-Versuch, aber mit Schall, erbrachte ebenfalls ein Nullresultat!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » So 20. Mai 2012, 12:00

Wellen ohne elastomechanische Medien unvorstellbar:
Chief hat geschrieben:Das ist auch heute noch so!

nach 140 Jahren erfolgreicher Arbeit mit den Maxwell Gleichungen ist uns der Umgang mit elektromagnetischen Feldern ohne Annahme fiktiver Medien mittlerweise vertraut.


Chief hat geschrieben:Der materielle Äther wurde aber gefunden und kann somit nicht fallengelassen werden!

Eine durch nichts begründete Behauptung. Für diesen Thread jedoch nicht relevant.


Chief hat geschrieben:Der leere Raum hat leider keine Eigenschaften!

Wo gibt es "leeren" Raum?


Chief hat geschrieben:Woran kann man das erkennen? Was ist z.B. mit der Wellengleichung?

Die Wellengleichung ergibt sich a porteriori aus den Maxwell Gleichungen durch eine einfache Umformung.
Sie ist jedoch als Voraussetzung nicht nötig und war das auch historisch gesehen nicht. Bekanntermaßen sind Induktions- und durchflutungsgesetz eingeflossen. Inwiefern dort eine auch nur implizite Annahme eineselastischen mediums drinsteckt müßten Sie begründen. Hanebüchene Aussagen, wie zum Plattenkondensator "aber die nichtfreien Ladungsträger befinden sich zwischen den Platten im 'leeren' Raum" tragen hier leider wenig bei.


Harald Maurer hat geschrieben:In den Gleichungen Newtons sind auch keine Überlegungen bezügl. der Wirkung Gottes zu finden.

Eben! So wie in der Herleitung der Gleichungen Maxwells keine Überlegungen bezüglich der Wirkung des Äthers zu finden sind.


Harald Maurer hat geschrieben:Und in der Wellengleichung für Schall (praktisch identisch mit jener für Licht) sind auch keine Überlegungen aus der Elastomechanik vorzufinden.

Doch! Die Umrechnung zwischen Dehung und Kraft/Spannung findet statt anhand der elastomechanischen Konstitutivgesetze (z.B. bei Luft die Druck-Dichte Beziehung). Da wird dann Newtons Bewegungsgleichung draufgesetzt.
http://www.sdy.tu-darmstadt.de/media/fa ... lesung.pdf


Harald Maurer hat geschrieben:Die millionenfach erfolgreiche Anwendung des Schalls bzw. seiner Wellengleichung (z.B.in Musikinstrumenten) müsste demnach "indirekt" die "Schallinvarianz" bestätigen!

Selbstverständlich wird auch die Wellengleichung durch ihre industriellen Anwendungen verifiziert. Den sinnentleerte Begriff "Schallinvarianz" bedarf einer Definition. Die dürfte Ihnen schwer fallen, denn was bei den verschiedenen MEdien von Gasen über Flüssigkeiten bis hin zu hoch nichtlinearen Festkörpern noch invariant sein soll, müßten Sie erst mal darlegen.


Harald Maurer hat geschrieben:Elektromagnetische Wellen verhalten sich im Äther (oder was immer es auch sein könnte) gleich wie Schallwellen im Medium. Ein Experiment ähnlich dem Michelson-Morley-Versuch, aber mit Schall, erbrachte ebenfalls ein Nullresultat!

Wie gesagt kann ich dem wenig abgewinnen, denn zwischen "Schallwellen im Medium" und "Schallwellen im Medium" liegen Welten.
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon DerDicke » So 20. Mai 2012, 20:03

Chief hat geschrieben:Quatsch, em-Felder bestehen aus einem "Medium"! Sie besitzen sogar auch "Masse" und "Impuls"!

Die Einsteinsche Energie-Masse äquivalenz vorausgesetzt jaaaaa.

Chief hat geschrieben:Unsinn! Jeder hat bestimmt schon mal von virtuellen Teilchen, Casimier-Effekt, Vakuumpolarisation etc. gehört.

Maxwell 1865, Casimir 1956 ??????? Öhem ..... wie steht le Chef zur Kausalität ???
zur Erinnerung: hier geht es um die Frage ob Maxwells Gleichungen substantiell auf den Ätherhypothese basieren.



Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Wo gibt es "leeren" Raum?
In der SRT!

Ahaaaaa....?????? Na, lesen Sie mal lieber weiter oben, da haben Sie sich bereits selbst widerlegt.




Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Die Wellengleichung ergibt sich a porteriori aus den Maxwell Gleichungen durch eine einfache Umformung...
Unsinn, em-Felder haben ihren Ursprung in elektrischen Ladungen. Es müssen also Ladungen hin und her geschoben werden damit ein (veränderliches) Feld entstehen kann

Die Quellterme in einer Poison Gleichung und die literarische Quelle aus der Gleichungen hergeleitet werden sind zwei völlig unterschiedliche Kisten. Daß Sie den Unterschied nicht kennen läßt ja tief blicken.....
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