Wellen ohne elastomechanische Medien unvorstellbar:
Chief hat geschrieben:Das ist auch heute noch so!
nach 140 Jahren erfolgreicher Arbeit mit den Maxwell Gleichungen ist uns der Umgang mit elektromagnetischen Feldern ohne Annahme fiktiver Medien mittlerweise vertraut.
Chief hat geschrieben:Der materielle Äther wurde aber gefunden und kann somit nicht fallengelassen werden!
Eine durch nichts begründete Behauptung. Für diesen Thread jedoch nicht relevant.
Chief hat geschrieben:Der leere Raum hat leider keine Eigenschaften!
Wo gibt es "leeren" Raum?
Chief hat geschrieben:Woran kann man das erkennen? Was ist z.B. mit der Wellengleichung?
Die Wellengleichung ergibt sich a porteriori aus den Maxwell Gleichungen durch eine einfache Umformung.
Sie ist jedoch als Voraussetzung nicht nötig und war das auch historisch gesehen nicht. Bekanntermaßen sind Induktions- und durchflutungsgesetz eingeflossen. Inwiefern dort eine auch nur implizite Annahme eineselastischen mediums drinsteckt müßten Sie begründen. Hanebüchene Aussagen, wie zum Plattenkondensator "aber die nichtfreien Ladungsträger befinden sich zwischen den Platten im 'leeren' Raum" tragen hier leider wenig bei.
Harald Maurer hat geschrieben:In den Gleichungen Newtons sind auch keine Überlegungen bezügl. der Wirkung Gottes zu finden.
Eben! So wie in der Herleitung der Gleichungen Maxwells keine Überlegungen bezüglich der Wirkung des Äthers zu finden sind.
Harald Maurer hat geschrieben:Und in der Wellengleichung für Schall (praktisch identisch mit jener für Licht) sind auch keine Überlegungen aus der Elastomechanik vorzufinden.
Doch! Die Umrechnung zwischen Dehung und Kraft/Spannung findet statt anhand der elastomechanischen Konstitutivgesetze (z.B. bei Luft die Druck-Dichte Beziehung). Da wird dann Newtons Bewegungsgleichung draufgesetzt.
http://www.sdy.tu-darmstadt.de/media/fa ... lesung.pdf Harald Maurer hat geschrieben:Die millionenfach erfolgreiche Anwendung des Schalls bzw. seiner Wellengleichung (z.B.in Musikinstrumenten) müsste demnach "indirekt" die "Schallinvarianz" bestätigen!
Selbstverständlich wird auch die Wellengleichung durch ihre industriellen Anwendungen verifiziert. Den sinnentleerte Begriff "Schallinvarianz" bedarf einer Definition. Die dürfte Ihnen schwer fallen, denn was bei den verschiedenen MEdien von Gasen über Flüssigkeiten bis hin zu hoch nichtlinearen Festkörpern noch invariant sein soll, müßten Sie erst mal darlegen.
Harald Maurer hat geschrieben:Elektromagnetische Wellen verhalten sich im Äther (oder was immer es auch sein könnte) gleich wie Schallwellen im Medium. Ein Experiment ähnlich dem Michelson-Morley-Versuch, aber mit Schall, erbrachte ebenfalls ein Nullresultat!
Wie gesagt kann ich dem wenig abgewinnen, denn zwischen "Schallwellen im Medium" und "Schallwellen im Medium" liegen Welten.