gern möchte ich hier eine These zur Diskussion stellen.
Meine These lautet:
Relativitätstsphysik beruht auf philosophischem Vampirismus, und zwar nach dem relativistischen Überlegenheitsdogma: "Egal wie gut Deine Theorie ist, meine Theorie ist immer besser als Deine."
Erläuterung:
Diese Überzeugung ist m.E. die tiefere Ursache dafür, dass Relativisten in Diskussionen sich so leicht subjektive Siegesgefühle erzeugen können. Den eigenständigen Ausgangsrohstoff bildet nämlich immer der Kritiker, der gewissermaßen "Diskussionsrohstoff" vorlegt. Der kritisierte Relativist muss dagegen nichts vorlegen, weil er ja über das universelle relativistische "Unbesiegbarkeitsschema" verfügt. Das wendet er flugs und ohne Ansehen der Details an - und "siegt"! Als relativistische Krönung kann er dann noch gönnerhaft hinterherschicken: "Und auch wenn die Relativität kritisierbar WÄRE, dann MÜSSTE das schon längst und nicht nur in diesem erbärmlichen Kontext hier passiert sein!"
Das Relativitätsprinzip, das im Gewande eines redlichen Axioms daherkommt, ist also in Wahrheit rückschrittliche Rabulistik reinsten Wassers. Ohne eigenen Standpunkt behauptet es, besser als alle anderen zu sein. Der Relativitätsvampir spricht: "Egal, was Du tust, ich werde dich verzehren. Und schuld daran bist Du selbst, weil Du lebst
Ich denke es ist an der Zeit, diese Untoten ins Licht zu schicken!
Freue mich über Antworten und Meinungen!
Viele Grüße
rp




