Das Zugbeispiel vom Schaffner aus berechnet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Zugbeispiel vom Schaffner aus berechnet

Beitragvon Harald Maurer » Mo 29. Jul 2013, 14:24

Lübecker hat wieder viel gerechnet...
Nach Deiner Rechnung sind die Bezugsysteme nicht gleichberechtigt, den Du nimmst wiederum an, dass die Gleichzeitigkeit nur im Bahndammsystem gilt und betreibst lediglich eine Rücktransformation aus den Daten, die sich aus der Hintransformation ergaben.
Wenn man im Zugsystem beginnt, heißt das, das man sich für das Zugsystem entschieden hat, in welchem die Gleichzeitigkeit gelten soll. Dann sieht das anders aus, nämlich genau andersrum: Schaffner gleichzeitig, Wärter ungleichzeitig!
Wen willst Du mit dieser Rücktransformation austricksen? Das gelingt Dir bei mir leider nicht.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Das Zugbeispiel vom Schaffner aus berechnet

Beitragvon Harald Maurer » Mo 29. Jul 2013, 15:39

Lübecker lamentierte wieder herum und stellt sich begriffsstützig ...

Du wählst immer nur den Bahndamm, in dem die Gleichzeitigkeit gelten soll. Der Schaffner darf dies also von vornherein nicht annehmen - obwohl er dazu die Möglichkeit hat, weil die Blitzeinschläge für beide Systeme die gleichen Momente sind? Der Schaffner sieht also die Blitze gleichzeitig und sagt sich, das kann aber nicht sein, Blitze dürfen niemals in Züge gleichzeitig einschlagen, und das kann daher nur im Bahndamm gleichzeitig gewesen sein? Du hast selbst betont, dass die mit t=0 und t'=-0,57735 s bezeichneten Momente ein und dieselben Momente sind, und zwischen den Zeitangaben keine Zeit liegt. Also hätte der Schaffner gleichberechtigt die gleiche Möglichkeit wie der Wärter, die Blitze als gleichzeitig zu erkennen - denn die Uhren sind im Zug sind ja nicht vorne und hinten unterschiedlich!
Also lass doch mal den Schaffner die Blitze als gleichzeitig erkennen, und was kommt dann heraus?


Der Witz an der Sache ist ja der, dass in den beiden Momenten der Blitzeinschläge, die im Bahndammsystem gleichzeitig mit t=0 s bezeichnet werden, im Zugsystem aber mit -0,57735 s und +0,57735 s gemessen werden, zwischen diesen unterschiedlichen Angaben angeblich keine Zeitdifferenz existiert. D.h. bei diesen gleichzeitigen Momenten, die im Bahndamm bei t=0 s stattfinden, sollte die vordere Uhr im Zug wohl blitzartig auf -0,57735 s springen und die Uhr hinten im selben Moment auf 0,57735 s? Es handelt sich um den Zug dann wohl um den Tunnel ohne Zeit von Nimtz. Es ist also keine Frage, dass im Zugsystem die Blitzeinschläge nicht in den gleichen Momenten wie im Bahndamm gemessen werden und daher sehr wohl zwischen den Zeiten im Bahndamm und jenen im Zug Zeitintervalle liegen müssen! Das krampfhafte Festhalten der Relativisten auf der Behauptung, es würden nur die gleichen Momente mit unterschiedlichen Zeiten bezeichnet, soll die Kausalitätsverletzung leugnen bzw. den Umstand, dass Einstein die Bewegung im Äther einfach herausrechnet (so wie es von Lorentz gedacht ist). Leider geht dann aber die RdG flöten, und die SRT ist so oder so nicht zu retten!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Das Zugbeispiel vom Schaffner aus berechnet

Beitragvon Jondalar » Mo 29. Jul 2013, 19:33

Lübecker hat geschrieben:Wie oft denn noch? Zwischen den beiden Ereignissen liegt im System des Schaffners real eine Zeitdifferenz


Ja, wie oft denn noch, es liegt KEINE REALE Differenz vor, die gibt es nur in der RT, sonst nirgends.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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