Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 19:36

Lübecker hat geschrieben:Das Geschehen einmal in Ruhe zuerst nur aus der Sicht des Wärters betrachtet. Es gibt noch keine SRT und keine Transformation. Die Vorgabe sind:

Nun sieht der Wärter das Licht vom Ort des Einschlages mit c in seinem IS laufen. Er sieht auch wie das Zugende dem Lichtimpuls mit 0,5 s entgegeneilt


So geht das nicht, denn du überträgst dem Wärter Eigenschaften die er nicht bringen kann (das ist argumentativ leicht auszuhebeln).
Er kann nicht infenistimal sehen, das geht nicht.

Vorschlag: nimm einen übergeordneten Alphabeobachter der all die Eigenschaften hat die du dem Wärter usw. aufbürden möchtest.
Dann gibt's keine Unstimmigkeiten.
Diesen Beobachter stattest du mit allem aus was er braucht um das Geschehen so "sehen" zu können wie du es brauchst, wie es real abläuft.

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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 19:43

Lübecker hat geschrieben:8. Um t₀ = - 1 schlägt ein Blitz am Ort Schaffner/Wärter ein.


Alles was recht ist, aber das geht nicht! ;)

Die sollen ja nicht erschlagen werden, sondern beobachten.
Stell dir vor neben/in denen fliesst Strom so zwischen 10.000 und > 200.000 Ampeere, da bleibt nur noch ... übrig.
Lass eine Lampe blitzen, das reicht auch aus.

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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 12. Jun 2013, 19:49

Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Das Geschehen einmal in Ruhe zuerst nur aus der Sicht des Wärters betrachtet. Es gibt noch keine SRT und keine Transformation. Die Vorgabe sind:

Nun sieht der Wärter das Licht vom Ort des Einschlages mit c in seinem IS laufen. Er sieht auch wie das Zugende dem Lichtimpuls mit 0,5 s entgegeneilt


So geht das nicht, denn du überträgst dem Wärter Eigenschaften die er nicht bringen kann (das ist argumentativ leicht auszuhebeln).
Er kann nicht infenistimal sehen, das geht nicht.

Vorschlag: nimm einen übergeordneten Alphabeobachter der all die Eigenschaften hat die du dem Wärter usw. aufbürden möchtest.
Dann gibt's keine Unstimmigkeiten.
Diesen Beobachter stattest du mit allem aus was er braucht um das Geschehen so "sehen" zu können wie du es brauchst, wie es real abläuft.

Das ganze ist schon theoretisch gemeint und wenn man moechte, dann kann man sich den Waerter eben mit allerlei technischen Gimmicks vorstellen, die seine Sinneswahrnehmungen verbessern, (und das koennen auch Messgeraete sein). Einen von dir vorgeschlagenen Alphabeobachter, der alles gleichzeitig ueberschaut, kann es in der SRT leider nicht geben. Hier kann es nur Beobachter geben, die sich ausnahmlos in ihrem eigenen Inertialsystem als ruhend auszeichnen.

Gruss Ralf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 19:59

Ralf Maeder hat geschrieben:Das ganze ist schon theoretisch gemeint und wenn man moechte, dann kann man sich den Waerter eben mit allerlei technischen Gimmicks vorstellen, die seine Sinneswahrnehmungen verbessern. Einen von dir vorgeschlagenen Alphabeobachter, der alles gleichzeitig ueberschaut, kann es in der SRT leider nicht geben. Hier kann es nur Beobachter geben, die sich ausnahmlos in ihrem eigenen Inertialsystem als ruhend auszeichnen.


Tja Ralf, willst du die Realität kennenlernen oder nur einen Weg sehen der die RT bestätigt, egal wie falsch oder richtig der ist, egal ob er das wiedergibt was real abläuft oder das was eine Theorie sich -wünscht-.

Das musst du allerdings für dich selber entscheiden!
Herdenmitlaufen oder Selberdenken.

Wenn es in diesem Faden nur darum geht zu zeigen wie "recht" die RT hat dann macht ohne mich weiter.
Wenn es darum geht die Realität zu -sehen- dann wäre ich gerne dabei.


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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 12. Jun 2013, 20:16

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Das ganze ist schon theoretisch gemeint und wenn man moechte, dann kann man sich den Waerter eben mit allerlei technischen Gimmicks vorstellen, die seine Sinneswahrnehmungen verbessern. Einen von dir vorgeschlagenen Alphabeobachter, der alles gleichzeitig ueberschaut, kann es in der SRT leider nicht geben. Hier kann es nur Beobachter geben, die sich ausnahmlos in ihrem eigenen Inertialsystem als ruhend auszeichnen.


Tja Ralf, willst du die Realität kennenlernen oder nur einen Weg sehen der die RT bestätigt, egal wie falsch oder richtig der ist, egal ob er das wiedergibt was real abläuft oder das was eine Theorie sich -wünscht-.
...
Wenn es in diesem Faden nur darum geht zu zeigen wie "recht" die RT hat dann macht ohne mich weiter.
Wenn es darum geht die Realität zu -sehen- dann wäre ich gerne dabei.

Im Moment geht es darum, einen Schlussstrich nach einer ziemlich langen Diskussion zu ziehen, die sich ausschliesslich um die Vorraussage der SRT dreht. Dabei interessiert es im Moment nicht, ob die SRT die Realitaet beschreibt oder nicht, sondern ob ihre Vorraussagen korrekt wiedergegeben werden.
Kurt hat geschrieben:Das musst du allerdings für dich selber entscheiden!
Herdenmitlaufen oder Selberdenken.

Ich bin durch die Kritiken, die gegen sie geaeussert werden auf diese ganze Thematik der SRT aufmerksam geworden. So wurde mein Interesse urspruenglich geweckt. Ich moechte allerdings versuchen zu entscheiden, ob und in wieweit die Kritiken Bestand haben und also muss ich in den sauren Apfel beissen und mich mit dieser Theorie auseinandersetzen. Ich hoffe nicht, dass es die von Harald erwaehnte "Gehirnlaehmung" wirklich gibt.

Gruss Ralf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 21:07

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:So geht das nicht, denn du überträgst dem Wärter Eigenschaften die er nicht bringen kann (das ist argumentativ leicht auszuhebeln).
Er kann nicht infenistimal sehen, das geht nicht.

Vorschlag: nimm einen übergeordneten Alphabeobachter der all die Eigenschaften hat die du dem Wärter usw. aufbürden möchtest.
Dann gibt's keine Unstimmigkeiten.
Diesen Beobachter stattest du mit allem aus was er braucht um das Geschehen so "sehen" zu können wie du es brauchst, wie es real abläuft.

Kappes, das Licht hat im Bezugssystem des Wärters die Geschwindigkeit c. Für den Fall, dass das Wort „sieht“ stört. Ein Alphabeobachter ist nicht nötig.


Warum führst du dann einen ein?
Nun sieht der Wärter das Licht vom Ort des Einschlages mit c in seinem IS laufen. Er sieht auch wie das Zugende dem Lichtimpuls mit 0,5 s entgegeneilt. Er sieht somit, wie sich der Abstand von 1 ls zwischen Zugende und dem Impuls mit c + 0,5 c = 1,5 c verkürzt. 1 ls / 1,5 c = 0,667 s. Der Wärter sieht wie der Lichtimpuls die Uhr am Zugende nach 0,667 s erreicht, seine Uhr zeigt 0,667 s - 1 s = t₁ = - 0,333 s an. Die Uhr am Zugende wird gestartet, der Lichtimpuls vom Spiegel reflektiert und bewegt sich mit c im IS des Wärters auf den Schaffner zu.



Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn es in diesem Faden nur darum geht zu zeigen wie "recht" die RT hat dann macht ohne mich weiter.
Wenn es darum geht die Realität zu -sehen- dann wäre ich gerne dabei.

Es gibt in der Realität auch keinen Alphabeobachter, der ist dann auch nur eine Annahme und wird mit Fähigkeiten ausgestattete, welche er nicht haben kann, da es ihn ja nicht gibt. Sachlich also nicht zum Thema, aber blödeln, war ja nicht anders zu erwarten.


Eben, es gibt überhaupt keinen Beobachter der infinestimal sehen kann, darum der Alphabeobachter der dies übernimmt.
Oder kannst du keinen solchen gebrauchen weil er -zu viel- sehen könnte?

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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 21:11

Lübecker hat geschrieben:1. Im IS des Wärters läuft das Licht mit c.


Fragen:
- ist das IS des Wächters ruhend zum Gleis?
- läuft das Licht auch ausserhalb dieses IS mit c?


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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 21:19

Lübecker hat geschrieben:1. Im IS des Wärters läuft das Licht mit c.
2. Der Zug ist 2 ls (Lichtsekunden) lang.
3. Der Zug hat gegenüber den Gleisen eine Geschwindigkeit von v = 0,5 c.
4. Wärter und Schaffner stehen sich in der Mitte gegenüber.
5. Am Zugende und Zuganfang ist je eine Uhr und ein Spiegel.
6. Beide haben jeder eine Uhr, die zeigt -1 s an.
7. Dort wo Zugende und Zuganfang bei t₀ = -1 s ist, sind auch je eine Uhr und ein Spiegel fest an den Gleisen angebracht.


Frage:
Sind die Orte (5) und (7) bei -1s identisch?
Also da wo die Uhren sind und jeweils -1s anzeigen.

Alle Uhren sind also synchronisiert und zeigen -1s an.
Die Uhren des Zugendes (bei -1s) und die Uhren die bei -1s an den Gleisen sind, haben die selbe Position.

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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 21:32

Lübecker hat geschrieben:
Der Wärter sieht wie der Lichtimpuls die Uhr am Zugende nach 0,667 s erreicht, seine Uhr zeigt 0,667 s - 1 s = t₁ = - 0,333 s an. Die Uhr am Zugende wird gestartet, der Lichtimpuls vom Spiegel reflektiert und bewegt sich mit c im IS des Wärters auf den Schaffner zu.

Nach weiteren 0,333 s erreicht nun der Lichtimpuls auch die Uhren des Wärters,




Seltsam! Wenn das Signal vom Schaffner bis zum Zugende 0,6 s braucht, dort reflektiert wird dann braucht es zurück zum Schaffner plötzlich nur mehr 0,3 Sekunden?
Ist das nicht ein bisserl viel seltsam?

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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 12. Jun 2013, 21:54

Lübecker hat geschrieben:Dann eben so:

1. Im IS des Wärters läuft das Licht mit c.
2. Der Zug ist 2 ls (Lichtsekunden) lang.
3. Der Zug hat gegenüber den Gleisen eine Geschwindigkeit von v = 0,5 c.
4. Wärter und Schaffner stehen sich in der Mitte gegenüber.
5. Beide haben jeder eine Uhr, die zeigt -1 s an.
6. Am Zugende und Zuganfang ist je eine Uhr und ein Spiegel.
7. Dort wo Zugende und Zuganfang bei t₀ = -1 s ist, sind auch je eine Uhr und ein Spiegel fest an den Gleisen angebracht.

Der Wärter und der Schaffner haben jeder eine Uhr, die zeigen beide - 1 s an.
In diesem Augenblick schlägt der Blitz in der Mitte an dem Ort Wärter/Schaffner ein. Die anderen vier Uhren lufen noch nicht und werden erst gestartet, wenn sie vom Licht erreicht werden.


OK, sie laufen noch nicht, sind auf 0 gestellt.

Wärter und Schaffner stehen auf dem Gleis sich gegenüber.
Das bedeutet dass in diesem Moment der Zug halbe/halbe verteilt ist.

Das heisst dann auch dass die Uhren am Gleis und die Uhren im Zug in diesem Moment identische Positionen haben.

Das Signal läuft nun in Richtung Zugende und in Richtung Spiegeln/Uhren am Gleis.

Das Signal kommt nach 1 sec beim Gleisspiegel an, dessen Uhr startet, nach einer Sekunde ist es wieder beim Wärter angelangt, seine Uhr zeigt nun +1 an.

Das Signal kommt, da der Zug ja dem Signal entgegenfährt, nach 0.66 sec beim Zugendestpiegel an, seine Uhr wird gestartet, das Signal gespiegelt.
Das Signal läuft nun den Weg zurück und kommt bereits nach 1.33 sec beim Wärter an.

Er braucht also zwei Uhren, oder zwei Anzeigen damit er beide Ereignisse festhalten kann.

Einverstanden?

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