Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Sie unterliegen der gleichen Beeinflussung wie das laufende Licht auch.
Das bedeutet dass sich deren Laufzeit ebenfalls verändert.
Somit kompensieren sich die Unterschiede c +- v aus.
Das sehe ich nicht so: Nur die Laufzeiten hin-und her zur Uhr der elektrischen Lichtsignale im Kabel kompensieren sich.
Das Lichtsignal selbst dagegen läuft nicht hin- und her zur Uhr, sondern direkt und geradlinig in der Luft von der Quelle zum Detektor.
Wenn man also von der Gesamtlaufzeit zwischen den Zeitpunkten t0 et t1, die von der Uhr registriert wurden, die Gesamtlaufzeit der Übertragungssignale im Kabel abzieht, die man vorher separat gemessen hat, bekommt man meiner Meinung nach die Laufzeit des Lichts selbst als Einwegmessung zwischen Quelle und Detektor.
Du kannst die Laufzeitänderung der Signale im Kabel nicht wegdiskutieren.
Sie sind vorhanden.
Genau so wie die Laufzeitänderung bei bewegtem Zug vorhanden ist.
Wenn du das gleiche Medium, hier Licht, verwendest, bekommst du ein Nullergebnis.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mit zwei Uhren geht es nicht so einfach, weil sich das Problem der Synchronisierung der Uhren stellt: Wenn man die Uhren mit einem Lichtsignal synchronisiert, macht man eine zirkelschlüssige Messung: Man misst die Laufzeit des Lichts mit der Laufzeit des Lichts (was übrigens Einstein tut, wobei er noch dazu die Laufzeit des Lichts unterschlägt).
Wozu denn synchronisieren.
Du brauchst ja nicht die Absolutgeschwindigkeit des Lichtes erkennen, sondern nur ob ein Unterschied zwischen Stillstand, Vorwärts-Rückwärtsfahrt besteht.
Die Senderuhr schickt alle Sekunden einen Peak los, dieser wird am Empfänger mit dem Uhrdatum versehen, abgespeichert.
Selbst wenn die Empfängeruhr eine andere Taktung hat, also vor oder nachgeht, kann man an den Änderungen in Rhythmus der empfangenen Peaks erkennen ob sich und wie sich die Laufdauer verändert hat.
Voraussetzung ist dass beide Uhren sich wärend der Messungen nicht verändern, bzw. gleich verändern.
Gruss Kurt