Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 28. Nov 2011, 21:36

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
wiki's Zentrifugalkraft hat geschrieben:Während sich jedoch die Zentrifugalkraft ändert, wenn das Bezugssystem geändert wird, bleibt die Zentripetalkraft unabhängig vom Bezugssystem immer gleich.
Ja galactica, das ist nun mal eine Binsenweisheit bereits für Studienanfänger. Und verstehen tun sie das auch. Und du solltest es auch verstehen, weil es an dieser Stelle zum zigsten mal erläutert wurde.
Und in den vielen Beispielen zeigt sich das auch. Hast du geschlafen? Wach auf. Im Gegensatz zu "Chef"&Co sehe ich bei dir noch Hoffnung am Horizont. Etwas mehr Respekt vor professionellen Mechanikern könnte da nutzen
Fang Du mal lieber an, wie ein Physiker unabhängig und eigenständig zu Denken, weniger wie ein Mechaniker, der sich an DIN-0815 und VDE 3012 zu halten haben hat.

Es ist ja kein Zufall, daß dieser Unfug so für Erstsemester nachzuplappern ist.
Um blöd zu vermeiden, wäre es ja ziemlich widersprüchlich wenn diese Fadenkraft (Zentripetalkraft), die Verbindung Drehzentrum Drehmasse, die gleich mit einem Newtonmeter (Kraftmesser) bewerkstelligt werden kann, in jedem BS andere Werte liefern soll .

Doch umgekehrt wird identisch von der Masse an der Feder gezogen, und darunter war für mich Zentrifugalkraft zu verstehen.
Wie sonst?

Daß nun Wiki's Authoren nur Schwimm-schwamm, also Widersprüchliches liefern zu Zentrifugal-,Trägheits-,Coriolis-Kräften kommt ja nicht von ungefähr, hm ?
wiki hat geschrieben:Die Zentrifugalkraft, auch Fliehkraft genannt, ist eine Trägheitskraft, die ein Beobachter wahrnimmt, der sich in einem rotierenden Bezugssystem befindet.
Eine üble Definition.
F_Zf darf nicht in einem IS verstanden zu wissen sein, hm ?
Und nach wiki wäre Zentrifugalkraft jetzt auch noch eine Scheinkraft?

http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gheitskraft hat geschrieben:Um in einem beliebigen Bezugsystem die Trägheitskraft zu berechnen, die auf einen bestimmten Körper zu einem bestimmten Zeitpunkt wirkt, muss zuerst die Bewegung dieses Bezugsystems relativ zu einem (beliebig wählbaren) Inertialsystem beschrieben werden. Wählt man als Inertialsystem dasjenige, in dem zu dem betrachteten Zeitpunkt der Ursprung des Bezugssystems ruht, so bleiben als Parameter die Beschleunigung g, die der Ursprung gerade erfährt, sowie die Winkelgeschwindigkeit omega, mit der das Bezugssystem um den Ursprung rotiert. Beide Parameter hängen im allgemeinen von der Zeit ab.

Für die Trägheitskraft, die auf einen Körper der Masse m wirkt, der sich am Ort r befindet und mit der Geschwindigkeit v bewegt, gilt dann

Bild
Für ein beliebiges BS gilt diese Formel erst mal gar nicht.
Zur absoluten Rotationsgröße ω wird sich ausgeredet, um dann doch sich auf ein geeignetes IS sein "beliebiges" BS zu beziehen :roll: :shock:

Also was soll das?
Durch das IS und ω wird dann doch nur indirekt umständlich zu einem IS gerechnet ?

...

Gruß
galactic32
 
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 28. Nov 2011, 21:42

Chief hat geschrieben: Es musste so enden!

Du verstehst weder Formeln noch zusammenhänge. Was Du verstehst, ist Anmaßung gegen jede Form etablierter Mechanik und ihrer anerkannten Vertreter. So endet das für Dich als Enlarvung als Laie ohen Lernfähigkeit.
Wenn Du wirklich meinst, was Du hier als "Physik" schreibst, dann tust Du mir Leid. Ganz ehrlich. Da habe ich Mitleid. Aber kein Verständnis :!:

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 28. Nov 2011, 21:48

Ernst hat geschrieben:Ich stelle nochmal den Extrakt in dieser Geschichte ein, auch für alle anderen: Die allgemeingültige Mathematische Fassung der Coriliskraft
Und unzufällig wurden die zugehörigen Scheinkräfte, wie Zentrifugal-, die dazu passende universelle Trägheits-kraft und die nicht Scheinkraft, die Centripetalkraft, vergessen :?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 28. Nov 2011, 21:49

galactic32 hat geschrieben:Um blöd zu vermeiden, wäre es ja ziemlich widersprüchlich wenn diese Fadenkraft (Zentripetalkraft), die Verbindung Drehzentrum Drehmasse, die gleich mit einem Newtonmeter (Kraftmesser) bewerkstelligt werden kann, in jedem BS andere Werte liefern soll .

Wieder geschlafen. Guten Morgen. Ja siehst, Du hörst hier gar nicht zu. Es wurde ja in einer Endlosschleife wiederholt, daß die Zentripetalkraft in jedem Bezugssystem unverändert bleibt.

Und Du meinst, irgendwie Eindruck damit zu schinden, daß Du ununterbrochen Lehrbuch- und Kapazitätenbashing betreibst. Nee, das fällt auf Dich zurück. Nicht positiv.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 28. Nov 2011, 21:56

galactic32 hat geschrieben:Und unzufällig wurden die zugehörigen Scheinkräfte, wie Zentrifugal-, die dazu passende universelle Trägheits-kraft und die nicht Scheinkraft, die Centripetalkraft, vergessen

Zufällig nicht. Hier ist auf Coriolis beschränkt. Manche Leute hier sind leicht überfordert. Aber wenn Du möchtest Bitte:

Bild

Und das kleine 1x1 dazu

Wir nehmen Bezug auf das rechte Bild. Aber da ist jetzt kein Motorradfahrer, sondern eine Kugel, welche mit einem Seil zum Mittelpunkt verbunden ist. Das äußere nichtrotierende Bezugssystem nennen wir einfach Außensystem Und das Bezugssystem der rotierenden Scheibe nenne wir Innensystem. Und nun Schritt für Schritt:
1.Eingeprägte Kräfte (auch als freie oder äußere Kräfte bezeichnet) sind unabhängig vom Bezugssystem. Sie müssen deshalb innen und außen gleich sein.
2. Im Außenssystem wirken ausschließlich eingeprägte Kräfte.
3. Im Außensystem rotiert die Kugel mit der Winkelgeschwindigkeit der Scheibe ωs und zusätzlich mit der Winkelgeschwindigkeit der Kugel ωm relativ zur Scheibe. ω_ges = ωs + ωm
4. Die Zentripetalkraft im Außensystem ist daher Fzp = m*ω_ges²*R = m*(ωs + ωm²)*R = m*ωs²*R + m*ωm²*R + 2*m*ωs*ωm*R
5. Im Innensystem rotiert die Kugel nur mit ωm
6. Im Innensystem muß daher wirken eine Zenrtripetalkraft Fzp'=m*ωm²*R
7. Tatsächlich wirkt aber die aus dem Außensystem größer errechnete unveränderliche Zentripetalkraft Fzp = m*ωs²*R + m*ωm²*R + 2*m*ωs*ωm*R. Denn die ist ja bezugssytemunabhängig.
8. Es muß im Innensystem folglich eine Gegenkraft vorhanden sein, welche die Kraft Fz auf die Kraft F'z reduziert, indem sie Fz entgegenwirken.
9. Die Gegenkraft muß sein Fz-Fz' = (m*ωs²*R + m*ωm²*R + 2*m*ωs*ωm*R) - m*ωm²*R = m*ωs²*R + 2*m*ωs*ωm*R
10. Wir führen noch ein v=ωm*R bzw. ωm=v/R , die Beziehung zwischen der Umfangsgeschwindigkeit der Kugel auf der Scheibe v und der Winkelgeschwindigkeit der Kugel auf der Scheibe ωm.
11. Die Gegenkraft auf der Scheibe muß damit sein Fz-Fz' = m*ωs²*R + 2*m*ωs*ωm*R = m*ωs²*R + 2*m*ωs*(v/R)*R = m*ωs²*R + 2*m*ωs*v
12. Die Gegenkraft besteht aus zwei Komponenten
13. Erste Komponente m*ωs²*R ist ausschließlich abhängig vom Radius der Kugel auf der Scheibe. Diese Kraft nennt man Trägheitskraft.
14. Zweite Komponente 2*m*ωs*v unterscheidet sich dadurch, daß sie ausschließlich von der Geschwindigkeit der Kugel auf der Scheibe abhängig ist. Diese andere Kraft nennt man Corioliskraft.
15. Im Innensystem wirken auf die Kugel (Wirkkraft Fzp') die (gegenüber außen) unveränderte Zentripetalkraft Fzp und zusätzlich eine Trägheitskraft und eine Corioliskraft in Gegenrichtung.
16. Fzp' = Fzp - m*ωs²*R - 2*m*ωs*v = (m*ωs²*R + m*ωm²*R + 2*m*ωs*ωm*R)- m*ωs²*R - 2*m*ωs*v = m*ωm²*R , welche bekanntermaßen eine Kreisbewegung der Kugel erzeugt. Alles im Lot.


Und eine numerische Berechnung dazu hier:

Bild

macht Dir keine Mühe, das nachzuvollziehen, nicht?
Wenn du nicht wieder in galaxien abschweifst.
Reicht das fürés erste?

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 28. Nov 2011, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 28. Nov 2011, 22:07

Ernst hat geschrieben:Es wurde ja in einer Endlosschleife wiederholt, daß die Zentripetalkraft in jedem Bezugssystem unverändert bleibt.
Warum wohl?
wiki hat geschrieben:Die Zentripetalkraft (auch Radialkraft) ist die physikalische Kraft, die auf einen Körper wirken muss, damit sich dieser auf einer gekrümmten Bahnkurve bewegt.
Was soll das wohl, hm?
Was sagt uns so ein Satz über eine ungekrümmte Bahn(kurve) aus?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 28. Nov 2011, 22:08

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Mir ging und geht es um den Begriff "Uhr" - solch ein Zeitmessinstrument ist stabil gegen äußere Einflüsse - im WM-Experiment nachgewiesen: Sogar sehr stabil - das ist Uhr.

Und eine weitere Demonstration deiner überragenden Kompetenz. Nochmal: Der bei HK gemessene Effekt liegt im Bereich von einigen Hundert Nanosekunden. Weder deine Stoppuhren noch die Armbanduhren der Passagiere können solche Zeitdifferenzen auflösen, da sie 6 Größenordnungen zu ungenau sind. Es ist also nicht möglich festzustellen, ob diese Uhren im gleichen Maße von der Gravitation/von Beschleunigungen beeinflusst werden wie die bei HK verwendeten Atomuhren. Atomuhren basieren auf elementaren physikalischen Effekten (deshalb heißen die ja auch so..). So wird die Zeit über die Periodendauer von Strahlung definiert, die bei einem bestimmten elektronischen Übergang emittiert wird. Deine Argumentation wirft die Frage auf, warum genau dieser physikalische Prozess anders von Gravitation/Beschleunigung beeinflusst werden sollte, als alle anderen physikalischen Prozesse.


Das es Unterschiede zwischen verschiedenen Dingen und Sachverhalten gibt - ist klar. Ein Kippschalter wird unverändert auf ON bleiben, wenn er vor einer Fahrt mit dem Lift so geschaltet worden ist - dagegen wird eine Pendeluhr auf dem Berg - wegen der geringeren Schwerkraft - langsamer gehen als unten im Tal. Insofern sage ich nach den gemachten Experimenten, dass eine - "normale" - Uhr eine Stabilität hat wie ein Kippschalter - während eine Atomuhr bezüglich der Gravitation empfindlich ist - zumindest ist dies zu lesen und ergibt sich auch aus der Funktionsweise - siehe:
http://www.berthold-mueller.privat.t-online.de/uhren.html
Eine Atomuhr ... geht dort um den Faktor + 1,8 · 10-13 schneller. Dies ist keine Täuschung, denn bringt man die Uhr wieder auf Meeresniveau zurück, kann man an ihr ablesen, um wie viel sie auf dem höheren Niveau vorgegangen ist.

Siehe auch Wirkungsweise Atomuhr:
http://gerhardkemme.blogspot.com/2010/03/atomuhr.html
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 28. Nov 2011, 22:11

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Manche Leute hier sind leicht überfordert...


Vor allem Du, weil Du keine Ahnung hast was Corioliskraft ist! :mrgreen:
Bild

Oder siehst Du hier irgendwo v'²/r? :mrgreen:


Vorsicht vor unqualifizierten Laien.
.
.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 28. Nov 2011, 22:12

galactic32 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es wurde ja in einer Endlosschleife wiederholt, daß die Zentripetalkraft in jedem Bezugssystem unverändert bleibt.
Warum wohl?
wiki hat geschrieben:Die Zentripetalkraft (auch Radialkraft) ist die physikalische Kraft, die auf einen Körper wirken muss, damit sich dieser auf einer gekrümmten Bahnkurve bewegt.
Was soll das wohl, hm?
Was sagt uns so ein Satz über eine ungekrümmte Bahn(kurve) aus?

Denkfaul?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Mo 28. Nov 2011, 22:15

Gerhard Kemme hat geschrieben:http://www.berthold-mueller.privat.t-online.de/uhren.html
Eine Atomuhr ... geht dort um den Faktor + 1,8 · 10-13 schneller. Dies ist keine Täuschung, denn bringt man die Uhr wieder auf Meeresniveau zurück, kann man an ihr ablesen, um wie viel sie auf dem höheren Niveau vorgegangen ist.

Siehe auch Wirkungsweise Atomuhr:]

Und weil Herr Müller das nur für Atomuhren schreibt, gilt das auch nur für Atomuhren? - Es gilt für jede andere Uhr auch. Nur leider sind ausschließlich Atomuhren präzise genug, dass sich solche ein geringer Gangunterschied feststellen lässt.
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