Highway hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Hallo Highway, wo sieht du denn in den beiden Bildern einen Unterschied?
Gruss Kurt
Du willst mich nicht auf den Arm nehmen - oder?
Den Unterschied sehe ich darin, dass im unteren Bild eine Phasenverschiebung zwischen Welle 1 (blau) und Welle 2 (rot) vorliegt und sich dadurch die Interferenz (grün) ergibt. Das kann nicht die Situation am Strahlteiler sein. Die Situation am Strahlteiler muss, mal abgesehen von den Amplituden, die nur so gewählt wurden damit nicht eine Welle von der anderen überdeckt wird in dem Diagramm, die in der oberen Darstellung sein. Gleiche Phasenwinkel zwischen roter Welle und blauer Welle. Der muss nicht unbedingt Null sein, aber gleich muss er sein, sonst macht der Strahlteiler nicht das was er soll.
Hallo Highway, ich will dich nicht -verarschen-.
Der Unterschied ist die Phasenlage, klar aber!
Dein Absatz verrät dass du mit der Interferenz haderst.
Für das Interferenzmuster spielt die Phasenlage erstmal keine Rolle.
Es spielt keine Rolle welche Phasenlage die beiden Signale zueinander haben
Wie die beiden "Lichtstrahlen" erzeugt wurden,
Wie lange die "Wellen" unterwegs waren, welchen Weg sie genommen haben, durch was sie wie abgelenkt wurden, ob sie durch einen Strahlteiler gegangen sind oder nicht, ob sie zwischendurch umgekehrt sind oder nicht.....
Um ein stehendes Muster zu bekommen braucht man:
zwei Schwingungen gleicher Frequenz, deren Phasenlage zueinander konstant ist,
eine Fläche wo diese so überlagert, übereinandergelegt werden dass das Muster sichtbar wird.
Es scheint als ob du in Wellen denkst, die Wellen als vorhanden ansiehst.
Bedenke: es gibt keine Welle, es gibt keinen Lichtstrahl.
Das sind alles nur Vorstellungshilfen.
Was existiert sind Umstände die Wirkungen auslösen welche sich im Medium ausbreiten.
Diese Wirkungen werden dann als Wirkungen an der Sichtfläche für unser Auge erkennbar.
Gruss Kurt