Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 19:18 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23265
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ist es nicht das Jetzt? (gewesen)

Richtig. Und das gewesene Jetzt bezeichnet man als Vergangenheit.


Ja, sie existiert aber nicht.
Das was man mit den eigenen Augen sieht ist die Gegenwart, das Jetzt.

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 19:37 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Kurt !

Zitat:
Richtig. Und das gewesene Jetzt bezeichnet man als Vergangenheit.
Ja, sie existiert aber nicht.
Das was man mit den eigenen Augen sieht ist die Gegenwart, das Jetzt.

Gruss Kurt


Alles, was du siehst, ob in der Nähe oder Milliarden Lichtjahre entfernt, ist Vergangenheit. Leider.

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 20:59 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Artie !

Zitat:
Mein lieber Hannes, du bist gelebtes Falsch-,Halb- und Unwissen.
Das sind Scheinparadoxen, die auflösbar sind und das wüsstest du, wenn du die SRT wirklich so verstanden hättest, wie du behauptest.
Allein das beweist, das du die SRT eben nicht verstanden hast.


Zuerst gehst du an den Mann, dann an den Ball.nach alter Relativistenmanier.

Wenn wer die SRT "verstanden" hat, so wie die Relativisten wollen,
hat er bereits sämtliche Paradoxien geschluckt.
Warum kannst du die "Scheinparadoxien" nicht auflösen ?

Ohne Angabe eines Bezuges gibt es keine LG.
Die Invarianz ist ein künstliches Hilfsmittel. um die Paradoxien geradezubiegen.
Ich habe schon erklärt, wie die Invarianz zustande gekommen ist, aber du hast nicht aufgepasst.

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 21:49 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Hallo,
Warum wir jetzt nicht mindestens Fünf-dimensional rechnen (x,y,z,t₀,t₁) müßten ist mir noch im Verborgenen geblieben.
Denn t ∈ ℝ ist doch Galilei?
t ∈ ℂ ist zu zweidimensional?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 22:34 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Artie !

Zitat:
Mit Jammern kommst du diesmal nicht davon.
Du hast wiederholt behauptet du hast die SRT verstanden.
Dann kannst *DU* die Paradoxen erklären.


Ist doch lächerlich !
Ich soll eure Paradoxien aufklären ?
Wenn Ihr es nicht könnt, wo Ihr die die SRT "verstanden" habt ?

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 08:11 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Artie !

Zitat:
Mein lieber Hannes, du bist gelebtes Falsch-,Halb- und Unwissen.


Ich muss mich noch bedanken für meine öffentliche Beurteilung.
Glaubst du nicht, dass du dich selbst in die Ecke stellst ?

Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 08:25 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Die Debatte, in welcher sich Artie immer mehr getreu nach nPoet-Manier in persönlichen Angriffen übt, nimmt zusehends Formen an, die ich nicht akzeptieren kann. Ich ersuche dringend, dies zu unterlassen!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Sa 11. Sep 2010, 08:25 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Kurt hat geschrieben:

Ist es nicht das Jetzt? (gewesen)
Zitat:
Ernst hat geschrieben:

Richtig. Und das gewesene Jetzt bezeichnet man als Vergangenheit.

Ja, sie existiert aber nicht.
Das was man mit den eigenen Augen sieht ist die Gegenwart, das Jetzt.

Vielleicht interessieren Dich folgende Gedanken der Forschungsgruppe G.O. Mueller über die Zeit in ihrer Aufsatz "Exkurs: Über "die Zeit" – eine Ausnüchterung, die sich wohl teilweise mit Deinen eigenen Überlegungen decken:

Zitat:
Zitat von G.O. Mueller:

Real sind nur der Raum und in ihm die Bewegungen zu einem Zeitpunkt, in einem Augenblick. Der Augenblick vorher ist nicht mehr real, der kommende Augenblick ist es noch nicht. Die Natur für sich ist nur ihr jeweiliger Zustand. „Die Zeit“ ist nur eine sinnvolle Konstruktion auf der Grundlage eines Gedächtnisses, eine kulturelle Errungenschaft; in der Natur trifft man sie nicht an.

oder

Zitat:
Zitat G.O. Mueller:

Der vielbeschworene „Pfeil der Zeit“ beruht nur auf der Funktion des Gedächtnisses, das Früher und Später gegeneinander und auseinander halten kann. Wenn von der „Umkehrung des Zeitpfeils“ die Rede ist, so könnte diese Umkehrung also logischerweise nur im Gedächtnis stattfinden: denn dort hat die Zeitrichtung ihren Ursprung.

Eine Änderung im Gedächtnis könnte jedoch keine Wirkung auf die Abfolge des Geschehens in der Wirklichkeit der Natur haben. Wer auf eine Wirkung des Gedächtnisses auf die physikalischen Vorgänge spekuliert, betreibt nichts anderes als Magie und Esoterik.

Die in der Physik häufig vorgetragene Bemerkung, in den Formeln der Physik habe die Zeit keine Richtung, und deshalb könne die Zeit in beiden Richtungen „fließen“, vorwärts und rückwärts, bestätigt aufs schönste nur die Dimensionslosigkeit und Richtungslosigkeit der Zeitwerte als reine Verhältniszahlen und unsere These, daß der Zeitpfeil ein Produkt des Gedächtnisses ist.


Oder auch Helmut Hille:

Zitat:
Zitat Helmut Hille:

Sobald die Zeit fälschlich als Gegenstand und nicht als ein Kognitionsmuster angesehen wird, das es ohne Erinnerungen und ihre Unterscheidung "nach dem nicht weiter zu analysierenden Kriterium des 'Früher' und 'Später'" (Einstein) nicht gäbe, gibt es auch keine Hemmung zu sagen, die Zeit könne durch Einwirkung des physikalischen Universums umgedreht, gedehnt, geschrumpft, gekrümmt oder sonstwie manipuliert werden.


Die "Zeit" ist keine physikalische Größe, schon gar nicht eine 4. physikalische Dimension, sie existiert in der Natur nicht, sie ist ein Denkmuster der Menschen, ein kulturelles Produkt.

Was in der Physik als "Zeit" gemeint ist ist immer eine "Zeitdauer", sprich die Messung eines willkürlichen Abschnittes aus einer Bewegung oder aus einem physikalischen Prozess (zwischen zwei festgelegten Zeitpunkten).

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Sa 11. Sep 2010, 09:57 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Jocelyne hat geschrieben:
Zitat:
Zitat G.O. Mueller:
...
Eine Änderung im Gedächtnis könnte jedoch keine Wirkung auf die Abfolge des Geschehens in der Wirklichkeit der Natur haben. Wer auf eine Wirkung des Gedächtnisses auf die physikalischen Vorgänge spekuliert, betreibt nichts anderes als Magie und Esoterik.

So der allgemeine Ruf aus den Reihen gewisser ExoZheriker.
Meinen wir Mutter Natur funktioniere so?
Wissenschaftliche experimente, und beim Gedächtnis ist die konventionelle NaturWissenschaft ja in Psychologie und Physik zerteilt, bestätigen allerdings Vermutungen in diese Richtung.
NahtodErlebnisse, Hypnotische Rückführungen in „frühere“ Leben, und Fortgeschrittene Magier, lehren in genau die Richtung.
Der GeDanke ist ein natürliches Phänomen?!?
Ist Licht aus Gedanke gemacht?
Also haben wir vielleicht ein zwischenForm von HyperLicht?
Die Fragen nach den Prinzipien des Lichts.
Welche Eigenschaften sprechen wir Licht zu?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel
BeitragVerfasst: Sa 11. Sep 2010, 10:14 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Beiträge: 1136
Wohnort: Hamburg
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die "Zeit" ist keine physikalische Größe, schon gar nicht eine 4. physikalische Dimension, sie existiert in der Natur nicht, sie ist ein Denkmuster der Menschen, ein kulturelles Produkt.

Was in der Physik als "Zeit" gemeint ist ist immer eine "Zeitdauer", sprich die Messung eines willkürlichen Abschnittes aus einer Bewegung oder aus einem physikalischen Prozess (zwischen zwei festgelegten Zeitpunkten).


Du machst ständig apodiktische Aussagen. Wäre gut, wenn du hin und wieder eine Kennzeichnung einfügst, dass es sich um deine Meinung handelt. Wir reden hier von den Normen, welche in Systemen der Spezies Mensch eingeführt worden sind und benutzt werden. Ohne solche Normierungen oder auch Sitten würde sich diese Spezies noch nicht einmal auf der Stufe von Affen befinden - deshalb die Bitte an dich, nicht einfach eingeführte Bezeichnungsweisen einfach umzuwerfen.
Die "Zeit" IST EINE PHYSIKALISCHE GRÖSSE - bitte lies es nocheinmal bei Wikipedia nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fe

Bezüglich der "Zeit" als Vierter Dimension, sei erstmal wieder darauf hin gewiesen, dass wir über Bezeichnungsweisen des Menschen für theoretische Konzepte reden. Man kann sagen, dass in einem Behälter keine Flüssigkeit ist - man kann aber kaum ohne nähere Erklärung sagen, dass die Zeit keine "4. physikalische Dimension" sei. Denn dies würde voraussetzen, dass der 4-D-Begriff fest umrissen sei. Wenn man von Dimensionen spricht, dann sind sie erstmal geometrisch über Punkt (0.), Gerade (1.), Fläche (2.) , Raum (3.) ausgehend von Euklid als Begriff eingeführt. Es handelt sich also um Längenausdehnungen und wenn in der Physik vierdimensionale Koordinaten geschrieben werden dann erhält man "Quadrupel" (x, y, z, c*t), d.h. es ist teilweise üblich die vierte Komponente als Produkt aus Lichtgeschwindigkeit und Zeit, c*t, zu schreiben, d.h. die Vierte Dimension erhält über die c*t-Komponente eine Riesenentfernung. Bei der Lorentztransformation wird auch auf das Produkt c*t normiert, siehe:
http://www.razyboard.com/system/morethread-lorentztransformation-gerhard_kemme-1022774-4908945-0.html
Der Spruch, dass bei einer vierdimensionalen Darstellung die vierte Komponente die "Zeit" sei, stellt nach meiner Meinung eine nachlässige Sprachweise dar, bzw. benutzt ein völlig anderes Konzept des Begriffes Dimension.

Wenn du jetzt den Begriff "Zeit" durch "Zeitdauer" ersetzen willst, dann wird dies etwas haarspalterisch, da man bei Kommunikation zwischen Menschen das Mitdenken des Kontextes voraussetzt, d.h. wenn bei einem Sportwettbewerb die "Zeit" gemessen wird, dann ist der Ablauf der Messung klar und man spricht davon, dass ihre "Zeit" 16 Sekunden war.

Wenn Menschen über die Zeit sprechen, dann ist das selbstverständlich eine Abstraktion, d.h. eine Abbildung von physikalisch realen Vorgängen auf ein theoretisches menschliches Konzept, das erlaubt mit seiner natürlichen Umgebung umzugehen. Wenn du die Zeit t=12 Stunden nennst, dann weißt du, dass der Planet Erde in dieser Zeit eine halbe Umdrehung gemacht hat. Insofern geht die Zeit durchaus auf reale Vorgänge zurück - und der Mensch macht dann eine Abstraktion oder Abbildung auf seine rechnerische Denkwelt.


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