Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Sep 2009, 07:13

icabaru hat geschrieben:Bei fast 150 Seiten der Dissertation umfast meine Stellungnahme, trotzdem ich mich moeglichst kurz zu fassen bemueht habe, 5 Seiten. Ich wuerde die hier gern zur Diskussion stellen, bin mir jedoch sehr unsicher ob es moeglich ist hier einen so langen Beitrag zu posten. kann mir dazu jemand einen Tip geben?


Die Länge eines Beitrags ist auf 70 000 Zeichen begrenzt. 5 Seiten sind deshalb nicht zu lang. Sehr lange Beiträge laufen aber Gefahr, nicht gelesen zu werden.
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Harald Maurer
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Fr 4. Sep 2009, 09:59

Hallo icabaru -

Wie versprochen, wollte ich hier etwas zur Berechenbarkeit des euklidischen R-4 sagen.
Ich hoffe, Du bist noch interessiert...

Zur physikalischen Indikation des kartesischen R-4 im R-3
Nach der bekannten Orthogonal-Entwicklung des Euklidischen Raumes erzeugt man mit den geometrischen Komponenten Punkt,Gerade, Fläche, Quader, SuperQuader folgendes Aufrichtungs-Schema für die Kontur des Anschauungsraumes:

1) Ein geradlinig bewegter Punkt spannt eine Gerade auf
2) Eine zur Bewegungsrichtung des Punktes senkrechte Bewegung der Geraden spannt ein Fläche auf
3) Eine zur Bewegungsrichtung der Geraden senkrechte Verlagerung der Fläche spannt einen Quader auf
4) Eine zur Bewegungsrichtung der Fläche senkrechte Bewegung des Quaders spannt einen Superquader (R-4) auf.

Dann gilt für eine Mannigfaltigkeit von 4 Orthogonal-Dimensionen die Mengen-Relation der Koordinaten

M(x1,x2,x3,x4) = ((x1 T x2) T x3) T x4; T=senkrecht zu;

Schwierigkeit:
Die x4-Koordinate lässt sich wohl im R-3 aufrichten , kommt dann aber nur als Punkt darin vor, weil die übrige
Ausdehnung nicht im R-3 enthalten ist.

Der Beobachter und Angehörige des R-4 ist nun auf den Raumteil (R-3) dx4 begrenzt und hat somit keinen Einblick
sei es optisch oder mechanisch, in die vollständigen x4-Anteil des Raumes.

Um dennoch die geometrische Gegebenheit des R-4 im R-3 darzustellen, was natürlich nur mit definierter Einschränkung möglich ist, wende ich die Methode der vertauschten Nullsetzung an.

Text geht nicht weiter...störung?
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Fr 4. Sep 2009, 11:54

Halllo -

Fortsetzung der physik. R-4-Indikation im R-3

Die Koordinate x4 steht geometrisch bedingt auf allen Koordinaten des R-3 senkrecht, dann steht sie natürlich auch
auf jeder einzelnen Koordinate x1,x2,x3 senkrecht und kann ihr einzeln zugeordnet werden.
Das nützt aber nichts, da sie ,die x4-Koordinate, nicht original im R-3 vorkommt.

Was kann man da machen?
Wir wenden einen Trick an und setzen einfach eine R-3-Koordinate auf Null und "vernichten" dort die Existenz des R-3 -
er wird einfach partiell für ungültig erklärt und verschwindet.
An Stelle des 1-dimensional verschwundenen R-3 haben wir nun Platz gefunden, um einen Teil des R-4 dorthin zu verschieben, nämlich die unzugängliche x4-Koordinate.
Diese kann aber nicht im Original erscheinen, weil wir die ganze Operation im R-3 ausführen,
und dort auch bleiben müssen.
Daher nennen wir die in den R-3 verschobene x4-Koordinate einfach subx4 .

Dann folgt für einen beliebigen R-4-Körper die statische Koordinaten-Transformation :

X1 = x1 ;------------------------X1 = X1 ;-------------------X1 = 0 ;------------------------X1 = X1
x2 = x2 ;------------------------X2 = 0 ;-------------------X2 = X2 ;------------------------X2 = X2
X3= 0 ;-------------------------X3 = X3 ;-------------------X3 = X3 ;------------------------X3 = X3
x4 = subx4 ;-------------------X4 = subx4;----------------X4 = subX4;--------------------X4 = X4

Mit insgsamt 3 Ansichten haben wir dann den 4-dim Körper im R-3 dargestellt und können ihn in seiner
gesamten R-4-Ausdehnung beschreiben und berechnen - oder abschätzen.

Die subX4-Koordinate wird stets an der Nullstelle der Ansicht errichtet.

Gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 4. Sep 2009, 15:10

Danke Harald,

Harald Maurer hat geschrieben:Die Länge eines Beitrags ist auf 70 000 Zeichen begrenzt. 5 Seiten sind deshalb nicht zu lang. Sehr lange Beiträge laufen aber Gefahr, nicht gelesen zu werden.
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Ich habe alles als private Nachricht an dich gesendet und freue mich auf Diskussionsbetraege anderer Teilnehmer.
Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 4. Sep 2009, 15:18

Schoen und gut Werner 100

Fortsetzung der physik. R-4-Indikation im R-3

Die Koordinate x4 steht geometrisch bedingt auf allen Koordinaten des R-3 senkrecht, dann steht sie natürlich auch
auf jeder einzelnen Koordinate x1,x2,x3 senkrecht und kann ihr einzeln zugeordnet werden.
Das nützt aber nichts, da sie ,die x4-Koordinate, nicht original im R-3 vorkommt.

Was kann man da machen?
Wir wenden einen Trick an und setzen einfach eine R-3-Koordinate auf Null und "vernichten" dort die Existenz des R-3 -
er wird einfach partiell für ungültig erklärt und verschwindet.
An Stelle des 1-dimensional verschwundenen R-3 haben wir nun Platz gefunden, um einen Teil des R-4 dorthin zu verschieben, nämlich die unzugängliche x4-Koordinate.
Diese kann aber nicht im Original erscheinen, weil wir die ganze Operation im R-3 ausführen,
und dort auch bleiben müssen.
Daher nennen wir die in den R-3 verschobene x4-Koordinate einfach subx4 .

Dann folgt für einen beliebigen R-4-Körper die statische Koordinaten-Transformation :

X1 = x1 ;------------------------X1 = X1 ;-------------------X1 = 0 ;------------------------X1 = X1
x2 = x2 ;------------------------X2 = 0 ;-------------------X2 = X2 ;------------------------X2 = X2
X3= 0 ;-------------------------X3 = X3 ;-------------------X3 = X3 ;------------------------X3 = X3
x4 = subx4 ;-------------------X4 = subx4;----------------X4 = subX4;--------------------X4 = X4

Mit insgsamt 3 Ansichten haben wir dann den 4-dim Körper im R-3 dargestellt und können ihn in seiner
gesamten R-4-Ausdehnung beschreiben und berechnen - oder abschätzen.

Die subX4-Koordinate wird stets an der Nullstelle der Ansicht errichtet.

Aber wie sieht das Ganze nun mit konkreten Zahlen aus?? Fuer mich besteht Mathe naemlich vornehmlich aus Zahlen und wenn man hier etwas hinschreibt, so sollte man dies auch mit konkreten Zahlen darstellen koennen. So kann ich dieser Geometrie naemlich nicht folgen. Wie waere es wenn du das am Beispiel des Erdgravitationsfeldes einmal erlaeuterst. Alle entsprechenden Groessen der Erde sind ja gut bekannt.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Fr 4. Sep 2009, 16:35

Hallo - icabaru -

So schnell geht das nicht.
Erst mal müssen wir das Märchen von den höheren Dimensionen und den übergeordneten Räumen aus der Welt schaffen.
Es mag ja die vielseitigsten mathematischen oder geometrischen Extrapolationen geben, die vorgeben, von Räumen
und Dimensionen zu handeln - die einen brauchbaren strukturellen und berechenbaren Wert haben, aber sie sind und bleiben triviale Vernetzungen im physikalischen R-3.
Egal, ob da nun n-Dimensionale Vektor-Räume oder komplex-transzendente Dimensionen bemüht werden , alles ein riesiger mathematischer Etiketten-Schwindel, der mit keinem Schritt aus dem R-3 herausführt.
Selbst das RZK ist nur ein symbolisches Orintierungs-Schema zur Bestimmung von genauen Positionen und Ereignissen im
R-3. Die Zeit bringt da geometrisch nicht das geringste und soll sogar sehr betont darauf hinweisen, dass ein realer physikalisch 4-dim Weltraum nicht existiert .
Da ist wirklich mal ein frischer Wind nötig, der mit dieser ganzen eingebürgerten dimensionalen Begriffsverwirrung Schluss macht.
Die physikalische Realität einer tatsächlichen 4-ten Ausdehnungrichtung im Sinne eines orthogonal erweiterten Weltraums
wird verbogen, verleugnet, und weggerechnet, was das Zeug hält.

Darum wäre es zu diesem Zeitpunkt wirklich verfrüht, wieder mit Zahlen und metrischen Kalkülen zu kommen, die gibt es
genug und die beweisen nichts zur Existenz der höheren geometrischen Eigenschaft des R-3.

Darum möchte ich erstmal an ganz einfachen bekannten Erscheinungen der Physik zeigen, in welcher Form sie auf den
dimensional erweiterten R-3 hinweisen und die übergeordnete x4-Dimension realisieren, ohne das dazu die Lichtgeschwindigkeit oder die verräumlichte Zeit erforderlich ist.

Grüsse von
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon Harald Maurer » Fr 4. Sep 2009, 17:26

Die Stellungnahme zur Dissertation von Nils Manuel Bezares Roder (Uni Konstanz) zum Thema
Gravitation, verfasst von Icabaru...

ist als Download hier verfügbar: (PDF-Datei)

http://www.mahag.com/download/Stellungnahme_%20zur_%20Dissertation.pdf

Grüße
Harald Maurer
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 4. Sep 2009, 22:23

Harald Maurer hat geschrieben:Die Stellungnahme zur Dissertation von Nils Manuel Bezares Roder (Uni Konstanz) zum Thema
Gravitation, verfasst von Icabaru...

ist als Download hier verfügbar: (PDF-Datei)

http://www.mahag.com/download/Stellungnahme_%20zur_%20Dissertation.pdf

Grüße
Harald Maurer


Hinweis: Habs nochmal gelesen. Mir ist ein Fehler unterlaufen! Die Aussage von der mechanistischen Funktionsweise des Universums stammt nicht von Lemaitre sondern von Laplace. Ich bitte die Verwechslung beim lesen zu beruecksichtigen. Von Lemaitre stammt die Grundidee des Urknalls "Big Bang".

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 5. Sep 2009, 16:18

Hallo icabaru,

halte ich diese Arbeit für qualitativ hochstehend und wissenschaftlich wertvoll. Sie kann auch in der hier gefuehrten
Diskussion durchaus sinnvolle Anregungen liefern. Ich kann sie nur zum genaueren Studium
weiterempfehlen auch wenn sie recht anspruchvoll ist.


dem möchte ich mich anschließen. :)

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Sa 5. Sep 2009, 19:04

Hallo -
Heute möchte ich mal begründen, warum die Lichtgeschwindigkeit (ohne Berücksichtigung von kosmischen Extremlagen)
in allen Bezugssystemen immer gleich gross ist, nämlich gleich c.

A)
Wenn das freigesetzte Licht der Quelle nur dadurch weiterkommt, weil es vom Schwerefeld der Quelle abtransportiert
wird, dann ist es (dasLicht) schon mal in jedem Bezugssystem gleichschnell, weil die Quelle und dieTransporterfunktion mitgehen.
Das ist recht leicht zu begreifen , weil es normal begründet ist.
B)
Wenn das Licht bei anderer Gelegenheit von einem fahrenden Schiff auf ein entgegenkommendes Fahrzeug (Polizeiboot)
gesendet wird, kommt es natürlich mit
v(ges) = c + v(Schiff) + v(Boot) auf dem Boot an. Ja und ?

Das merkt doch keiner - denn erst muss das Licht mal auf irgend einem Sensor ankommen, auf dem Augenhintergrund oder
einer Fotozelle !
Dort wird das Licht vom Schwerefeld der Quelle über quantenmechanische Effekte der Empfänger-Oberfläche auf das Neue
Transporter-Schwerefeld der Neuen Quelle (oder Empfänger-Masse) transformiert.
Auf diesem Neuen G-Feld bewegen sich die Photoenen aber wieder mit
v(licht) = c = const.

sei es zur Absorption oder weitergespiegelten Abstrahlung.
(dabei lassen sich aber Frequenzverschiebungen des Lichtes nicht verhindern)

Gruss
Werner100
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