Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 14:07

Yukterez,
<<<<Sobald man sich die Mühe gemacht hat, sich alles ganz genau durchzurechnen, wird man merken, dass man von hinten wie auch von vorne auf das selbe Ergebnis kommt.>>>

Ich hab diese Rechnung schon einmal vorgestellt:
Ist ganz einfach v= Weg/sec
Ich kann jetzt sagen: Die Schifahrer sind alle gleich schnell gefahren. Nur bei einem war die Piste länger und bei dem anderen ist die Zeit schneller gelaufen. Mathematisch richtig.
Oder ich sage: der eine ist schneller gefahren, der andere langsamer. Dieselbe Mathematik.
Auf die richtige Interpretation kommt es aber an.
<<<<Zwar glaube ich dir, dass du das Beispiel vom Hasen und vom Igel nicht mal nach Newton rechnen könntest, aber das fiele dir nach Einstein auch nicht leichter, das kannst du mir glauben>>>>

…nur ist es nach Einstein falsch.
<<<<Erzähl das mal den Vertretern des elektrischen Universums Wenn sie nicht recht haben können, wollen sie trotzdem recht haben, da kann man diskutieren so viel wie man will>>>>

…Oder sind die Relativisten anders ?
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 14:11

Yukterez hat geschrieben:aber wenn wir von dieser Grundannahme ausgehen, das c=c', dann geht es doch gar nicht anders, als mathematisch abzuleiten.

Dann nicht.
Aber die Grundannahme c=c' ist eben unlogisch und nicht weiter erklärbar.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 14:14

Hannes hat geschrieben:Ich hab diese Rechnung schon einmal vorgestellt:
Ist ganz einfach v= Weg/sec

Nicht wirklich neu.

Hannes hat geschrieben:Ich kann jetzt sagen: Die Schifahrer sind alle gleich schnell gefahren. Nur bei einem war die Piste länger und bei dem anderen ist die Zeit schneller gelaufen. Mathematisch richtig.

Prosa ≠ Mathematik

Hannes hat geschrieben:Oder ich sage: der eine ist schneller gefahren, der andere langsamer. Dieselbe Mathematik.

Die selbe Prosa wohl eher!

Hannes hat geschrieben:nur ist es nach Einstein falsch.

Vermutlich weißt du nicht einmal, dass nach Einstein aus der Sicht eines Stehenden die selben Zeiten herauskommen, wie nach Newton.

Hannes hat geschrieben:Oder sind die Relativisten anders ?

Natürlich, sie sind genau umgekehrt: ein Relativist wird sich seine Rechnung nicht von einer Prosa widerlegen lassen, und ein elektrischer Universalist seine Prosa nicht von einer Rechnung.

Differenzierend,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 14:21

Yukterez
Natürlich, sie sind genau umgekehrt: ein Relativist wird sich seine Rechnung nicht von einer Prosa widerlegen lassen,

...selbst dann nicht, wenn er für seine Rechnung die vereinbarten Maßeinheiten manipulieren muss. Die vereinbarten Maßeinheiten sind nämlich Prosa.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Di 8. Apr 2014, 14:29

Yukterez hat geschrieben:Natürlich, sie sind genau umgekehrt: ein Relativist wird sich seine Rechnung nicht von einer Prosa widerlegen lassen, und ein elektrischer Universalist seine Prosa nicht von einer Rechnung.

Die Prosa der SRT ist die Invarianz von c. Sie ist physikalisch nicht erklärt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 14:31

Die Prosa der SRT ist die Invarianz von c. Sie ist physikalisch nicht erklärt.

gut gesagt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 15:42

Ernst hat geschrieben:Die Prosa der SRT ist die Invarianz von c. Sie ist physikalisch nicht erklärt.

Sie ist experimentell bestätigt. Eine bessere Erklärung als

973 hat geschrieben:Diese Effekte sind am einfachsten in ihrer Gesamtheit zu verstehen.

Man kann die Metrik der Form ... dt^2 - 1/c^2 dl^2 ... so auffassen, daß sozusagen die Dimension des Raumes in gewisser Weise affin zu der der Zeit ist, wobei eine Proportionalitätskonstante c zwischen beiden besteht, nicht nur rein formal im Bogenelement sondern auch mit physikalischer Bedeutung, was uns als Expansion erscheint.

Licht mit ds^2 ~ 0 zwischen Emission und Ansorption ruht sozusagen und unser Raum expandiert an ihm vorbei, es ist nicht räumlich und zeitlich lokalisierbar und nicht an diese Dimensionen festgehaftet (existiert effektiv nicht einmal), was uns als 'Bewegung' mit LG oder besser gesagt als ein räumlicher/zeitlicher Abstand zwischen E und A stets dl ~ c dt erscheint. Bestimmte Objekte wie Masse oder Energie sind an den Raum einschließlich seiner Expansion gebunden dh in ihm lokalisierbar. Das erscheint uns u.a. als Trägheit und als Effekte der SRT, die verhindert, daß sie sich dem Zustand der Lichtartigkeit oder Lösung vom Raum also einer relativ zu allem dh dann absoluten 'Geschwindigkeit' c annähern.

Aus dieser Sichtweise ist es klar, daß Trägheit und SRT dieser ihrer wesentlichen Funktion nicht zuwiderarbeiten. Es läuft ihnen daher nicht zuwider, daß sich an den Raum gebundene Objekte gerade um weiter an den Raum gebunden zu bleiben, zueinander mit mehr als c entfernen, falls das eine Eigenschaft des Raumes selbst ist. Und da ja c so etwas wie eine Expansionsgeschwindigkeit des Raumes proportional zur Zeit ist, ist dies durchaus zu erwarten, je nach Geometrie. Stelle dir maximal vereinfacht einen Kreis vor, bei dem die radiale Dimension zeitartig ist und der radial mit c expandiert, dann ist bei runder Geometrie, gemessen innerhalb des Raumes dh Kreisumfanges selbst nach 1 rad also knapp 60 Grad eine Relativgeschwindigkeit der am Raum haftenden Punkte von etwa c vorhanden.

Kausalitaetsprobleme sind nicht auf unendliche, sondern auf überlichtschnelle Bewegungen zurückzufüren. Rein formal aber auch verständlich an obiger Vorstellungsweise könnte man damit zeitlich rückwärts bishin zum raumzeitlichen Ursprung der Welt reisen und diese verhindern. Meiner Meinung nach verhindern die Naturkräfte u.a. auch alles was logisch nicht sein darf, weshalb auch die Grenzgeschwindigkeit von SRT und Trägheit iW (von Feinheiten abgesehen) identisch mit der Expansionsgeschwindigkeit sein muß um gerade sowas zu verhindern. Bei unendlicher LG, oder überhaupt bei unendlichem Raum ohne definiertem kausalen Ursprung gäbe es demnach keine Trägheit, bei statischem wäre sie unendlich und gäbe es keine Bewegung (neben anderen Problemen).

habe ich zwar auch nicht, aber den empirischen Daten muss man sich halt beugen, nicht.

Mich mit der Realität angefreundet habend,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 15:50

Yukterez,

Die Prosa der SRT ist die Invarianz von c. Sie ist physikalisch nicht erklärt.

Sie ist experimentell bestätigt. Eine bessere Erklärung als

Die Invarianz der LG ist nirgends experimentell bestätigt, aber x-mal experimentell widerlegt.
Deine seitenlange Antwort lenkt nur vom Problem ab.
Wenn ich eine falsche Angabe zu einer Rechnung mache, ist auch die schönste Rechnung falsch.
Wie Weiterleitungsgeschwindigkeit der elmag-Wellen hängt nämlich NUR von dem Weiterleitungsmedium ab.
Zuletzt geändert von Hannes am Di 8. Apr 2014, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 15:56

Wenn die ganze Welt sagt "bestätigt", aber du und noch so ein paar Figuren wie Chief oder All behaupten "0=0 :mrgreen: ", dann sieht es für mich doch eher danach aus, als wäre die Invarianz von c bestätigt, und nicht widerlegt Bild

Von einer Weltverschwörung in der Physik nicht viel haltend,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 16:17

Yukterez,
Wenn die ganze Welt sagt "bestätigt", aber du und noch so ein paar Figuren wie Chief oder All behaupten "0=0 :mrgreen: ", dann sieht es für mich doch eher danach aus, als wäre die Invarianz von c bestätigt, und nicht widerlegt Bild

Von einer Weltverschwörung in der Physik nicht viel haltend,

Das Argument "die ganze Welt" existiert schon seit den alten Griechen und hat sich immer wieder geändert.
Du kannst nicht sagen, gegen WAS die LG invariant sein soll. Kannst du das ?
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