c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Harald Maurer » So 21. Jul 2013, 10:50

Chief hat geschrieben:Äthertheorie ist definitiv nicht tot!

Natürlich nicht! Die SRT ist ebenfalls eine Äthertheorie, in welcher c=const mit verstellten Uhren manifestiert wird. Sie ist nichts anderes als die Äthertheorie von Lorentz mit einer anderen Interpretation! Aber während sich Lorentz noch bemüht hat, seiner Theorie eine physikalische Grundlage zu geben, ist Einsteins Interpretation bloß Esoterik, jeglicher Logik abgehoben in bizarre Vorstellungen von Räumen und Zeiten, Längen und Intervallen und eine Welt, die eine Projektion aus der vierten Dimension sein soll. Toll! Da kann man sich ja gleich darüber den Kopf darüber zerbrechen, wie viel Engel auf einer Nadelspitze Platz haben!

Grüße
Harald Maurer
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » So 21. Jul 2013, 12:07

[quote="Kurt"]
Was heisst denn: c ist invariant?

Heisst dass, das 300 000 Km immer 300 000 Km sind?

Und das: "sondern von der eigenen Bewegung abhängig" heisst also nun dass Licht sich nach der eigenen Bewegung richtet, oder nicht richtet, oder was?


Kurt
[quote]

Dass c invariant ist hat nix damit zu tun ob 300.00 km immer 300.000 km sind.

ABER : IN dem Raumschiff SIND 300.000 km IMMER 300.000 km.
Ich glaube sogar gesagt zu haben, dass ich von den Triebwerken hinten bis zu Kurt nach vorne sehen kann.

Und Kurt wird IMMER 300.000 km von mir entfernt sein, egal wie schnell sich das Raumschiff bewegt.
Und daher wird ein Funkspruch oder eine Lichtsignal auch IMMER EINE und NUR EINE Sekunde brauchen, um von mir bis zu Kurt zu kommen.
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 21. Jul 2013, 12:20

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was heisst denn: c ist invariant?

Heisst dass, das 300 000 Km immer 300 000 Km sind?

Und das: "sondern von der eigenen Bewegung abhängig" heisst also nun dass Licht sich nach der eigenen Bewegung richtet, oder nicht richtet, oder was?


Dass c invariant ist hat nix damit zu tun ob 300.00 km immer 300.000 km sind.


Womit hat: "c ist invariant" denn zu tun?

fallili hat geschrieben:ABER : IN dem Raumschiff SIND 300.000 km IMMER 300.000 km.


Gut.

fallili hat geschrieben:Und Kurt wird IMMER 300.000 km von mir entfernt sein, egal wie schnell sich das Raumschiff bewegt.


Auch Gut.

fallili hat geschrieben:Und daher wird ein Funkspruch oder eine Lichtsignal auch IMMER EINE und NUR EINE Sekunde brauchen, um von mir bis zu Kurt zu kommen.


Und da liegst du falsch.

Oberhalb habe ich es dir geschrieben wie die 2 sec bzw. die 600' zustande kommen.

Kurt
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » So 21. Jul 2013, 17:17

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und daher wird ein Funkspruch oder eine Lichtsignal auch IMMER EINE und NUR EINE Sekunde brauchen, um von mir bis zu Kurt zu kommen.


Und da liegst du falsch.

Oberhalb habe ich es dir geschrieben wie die 2 sec bzw. die 600' zustande kommen.

Kurt



Ja klar.

Und wenn das Raumschiff mit 0,99999999 (usw) c unterwegs ist, dann kann Kurt 10 m vor mir stehen und ein Lichtstrahl wird 10 Sekunden brauchen bis er Ihn erreicht.

Das Raumschiff muss ja nur so schnell sein, das c-v gleich 1m/sek wird.
Dann schalte ich eine Taschenlampe ein und sehe also das das Licht innerhalb von 10 Sekunden auf Kurt "zukriecht".

Und das ist nun kein "blödes Beispiel" - sondern das ist eine klare Folgerung jeder Äthertheorie (und auch Folgerung Deiner Begründung für die 2 sek bzw. 600.000 km).

Na ich wünsch Dir weiterhin viel Spass mit der Äthertheorie.
fallili
 
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 21. Jul 2013, 17:31

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und daher wird ein Funkspruch oder eine Lichtsignal auch IMMER EINE und NUR EINE Sekunde brauchen, um von mir bis zu Kurt zu kommen.


Und da liegst du falsch.

Oberhalb habe ich es dir geschrieben wie die 2 sec bzw. die 600' zustande kommen.

Kurt



Ja klar.

Und wenn das Raumschiff mit 0,99999999 (usw) c unterwegs ist, dann kann Kurt 10 m vor mir stehen und ein Lichtstrahl wird 10 Sekunden brauchen bis er Ihn erreicht.

Das Raumschiff muss ja nur so schnell sein, das c-v gleich 1m/sek wird.
Dann schalte ich eine Taschenlampe ein und sehe also das das Licht innerhalb von 10 Sekunden auf Kurt "zukriecht".

Und das ist nun kein "blödes Beispiel" - sondern das ist eine klare Folgerung jeder Äthertheorie (und auch Folgerung Deiner Begründung für die 2 sek bzw. 600.000 km).

Na ich wünsch Dir weiterhin viel Spass mit der Äthertheorie.


Tja falilli, so ist da nun mal.
Und das lässt sich mit jeder "Schallwelle" so zeigen.
Licht macht da keine Ausnahme, ist im Prinzip identisch.

Wie willst du denn erklären können das Licht in der bewegten Rakete schneller läuft als ausserhalb?

Achja, ich warte noch auf deine Erklärungen zu meinen Fragen.
Kannst du da was beibringen?


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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Jondalar » So 21. Jul 2013, 18:10

fallili hat geschrieben:Und wenn das Raumschiff mit 0,99999999 (usw) c unterwegs ist, dann kann Kurt 10 m vor mir stehen und ein Lichtstrahl wird 10 Sekunden brauchen bis er Ihn erreicht.

Das Raumschiff muss ja nur so schnell sein, das c-v gleich 1m/sek wird.
Dann schalte ich eine Taschenlampe ein und sehe also das das Licht innerhalb von 10 Sekunden auf Kurt "zukriecht".

Und das ist nun kein "blödes Beispiel" - sondern das ist eine klare Folgerung jeder Äthertheorie (und auch Folgerung Deiner Begründung für die 2 sek bzw. 600.000 km).



Verzeiht mir, wenn ich jetzt meinerseits wieder in Euere Diskussion platze, aber gerade an dieser Stelle muss ich jetzt wieder meinen Satelliten in die Runde werfen.

Das Signal kommt von der Erde, wird gleich UND vom Repeater zu Kurt geschickt. Der bewegt sich aber auch weiter in der einen oder den zwei Sekunden. Wann empfängt dann der Satellit das Signal von der Erde und wann das vom Repeater?

Herzliche Grüße
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 21. Jul 2013, 22:23

Jondalar hat geschrieben:Das Signal kommt von der Erde, wird gleich UND vom Repeater zu Kurt geschickt. Der bewegt sich aber auch weiter in der einen oder den zwei Sekunden. Wann empfängt dann der Satellit das Signal von der Erde und wann das vom Repeater?


Schauma mal was falilli dazu sagt.
Eigentlich macht er ja im Allgemeinen ganz gute und logische Aussagen.
Warum das beim Licht nicht klappt ist unverständlich.
falilli, sag, was steckt da dahinter?


Ich setze auch noch eins dazu, und zwar:
Von der Erde wird ein Signal gesetzt welches ebenfalls am Ende der mit 0,5c bewegten Rakete empfangen wird und die bekannte Aussendung zur Spitze veranlasst.

Innerhalb und ausserhalb der Spitze sind Detektoren vorhanden die das Signal das innen gelaufen ist, und das Signal das aussen von der Erde kam, erfassen und seine Ankunftszeit mit der vorhandenen Uhr festhalten.

- Halten sie Gleiches fest, oder Unterschiedliches?
- Halten sie eine oder zwei sec fest nachdem sie das Ende der Rakete passiert/verlassen haben?


Kurt
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » So 21. Jul 2013, 23:31

Kurt hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Das Signal kommt von der Erde, wird gleich UND vom Repeater zu Kurt geschickt. Der bewegt sich aber auch weiter in der einen oder den zwei Sekunden. Wann empfängt dann der Satellit das Signal von der Erde und wann das vom Repeater?


Schauma mal was falilli dazu sagt.
Eigentlich macht er ja im Allgemeinen ganz gute und logische Aussagen.
Warum das beim Licht nicht klappt ist unverständlich.
falilli, sag, was steckt da dahinter?


Ich setze auch noch eins dazu, und zwar:
Von der Erde wird ein Signal gesetzt welches ebenfalls am Ende der mit 0,5c bewegten Rakete empfangen wird und die bekannte Aussendung zur Spitze veranlasst.

Innerhalb und ausserhalb der Spitze sind Detektoren vorhanden die das Signal das innen gelaufen ist, und das Signal das aussen von der Erde kam, erfassen und seine Ankunftszeit mit der vorhandenen Uhr festhalten.

- Halten sie Gleiches fest, oder Unterschiedliches?
- Halten sie eine oder zwei sec fest nachdem sie das Ende der Rakete passiert/verlassen haben?


Kurt


Mal danke dafür, dass Du mir im allgemeinen logische Aussagen zubilligst.
Freut mich wirklich, das ich hier nicht in die Reihe der "Relativisten" gepackt werde, die nur darauf aus sind die "Nicht-Relativisten" runterzumachen.

Meine Antwort auf die Frage ist:
Es ist völlig egal ob das Licht (oder Funkwellen) außerhalb oder innerhalb der Rakete laufen, ob sie von der Erde kommen oder von einem Repeater - IMMER brauchen Sie EINE Sekunde bis nach vorne zur Spitze.

Das Schlimme an dieser Aussage ist, dass sie WEDER wirklich zu verstehen ist, NOCH wirklich zu erklären ist.
Sie kann völlig falsch sein, weil niemand bisher "das Wesen" von Licht wirklich verstanden hat (wovon ich überzeugt bin - könnte auf Wunsch auch sagen warum).
Aber frei nach Sherlock Holmes: "Wenn man alles unmögliche ausgeschlossen hat, ist das was übrig bleib die einzige Erklärung für das was passiert, und sei es noch so unglaublich".

Also noch einmal: Ich VERSTEHE nicht warum c invariant sein soll, aber jeder Versuch für c "normale menschliche" Maßstäbe anzulegen und zu sagen, das Licht bewegt sich mal mit c +v oder mal mit c - v scheitert extrem rasch an Widersprüchen.
Man hätte Werte von c+v oder c-v auch schon lange bemerken / sehen / messen können.

Die SRT ist die einzige Theorie, welche die beobachteten Effekte bisher wenigstens voraussagt und beschreibt und daher den Widerständen seit 100 Jahren begegnen kann.
Ob Sie richtig und wahr ist, kann niemand sagen.
Es ist auch nicht die Aufgabe der Wissenschaft "Wahrheiten" zu finden - da sind die Philosophen zuständig (die es aber bisher auch nicht schaffen, aber sie bemühen sich).
Wissenschaft soll die gemessenen Daten und Ergebnisse beschreiben, in Theorien umsetzen, welche Berechnungen erlauben und überprüfbare Ergebnisse vorhersagen. Das macht auch die SRT.

Hier in diesem Forum werden leider oft falsche Erwartungen und "Beweise" für und gegen die SRT vorgelegt.
GPS zum Beispiel, beweist gar nix, auch wenn die Relativisten dies gerne hätten und die "Nichtrelativisten" dann hämisch darüber lachen und beide Gruppen seitenweise dazu Kommentare schreiben - GPS ist auch ohne SRT bestens zum Laufen zu bringen, weil, wie ich schon mal geschrieben habe, zwar Abweichungen auftreten, diese aber mit einem ganz simplen empirisch ermittelten Korrekturfaktor auch korrigiert werden können (was laut google-Suche auch tatsächlich so gemacht wird).
Myonen die trotz "zu kurzer Lebensdauer" dennoch bis zur Erdoberfläche durchdringen beeindrucken mich schon mehr.
Das ist ohne SRT nicht erklärbar, wie auch andere Beispiel auf die ich hier nicht eingehen will - ich bleib lieber bei den "simplen" Beispielen.

Mir ist aber bewusst, das in der Wissenschaftsgeschichte schon viele Theorien existiert haben, welche vordergründig Ergebnisse "erklären" aber dennoch völlig falsch waren.
Und mir ist auch bewusst, das diese falschen Theorien enorm hinderlich waren und bessere Theorien "gebremst" bis extrem behindert haben.

Das Unbehagen an der SRT hier in dem Forum kann ich deshalb gut verstehen.
Nicht verstehen kann ich, dass hier manchmal simpelste Logik vernachlässigt wird und nachweisbar richtige Fakten nicht zur Kenntnis genommen werden, nur weil man die SRT grundsätzlich ablehnt.
Wer Kritik üben will, muss diese Kritik auch begründen können, nicht einfach nur sagen "ich versteh das nicht und meiner Meinung nach kann die SRT nicht stimmen und Beweise erkenn ich erst gar nicht an, weil diese ja von "Relativisten" kommen".
No na, wer sonst wird Beweise für die SRT liefern? Die Kritiker?

Aber da ist es wie in vielen Bereichen. Die SPD wird eine Idee von der CDU niemals für gut halten. Nicht weil die Idee schlecht wäre, sonder allein weil es eine Idee von der CDU ist.

Wissenschaft sollte derartigen automatischen Ablehnungen nicht unterliegen! Schaffen auch die Wissensschafter nicht immer - aber der Großteil davon bemüht sich wenigstens sachbezogen und objektiv zu sein.

ICH SELBER habe in diesem Forum bisher nichts gefunden, was die "unverstehbaren" Aussagen der SRT zu LK und ZD wirklich ersetzen könnte.
Das ist wirklich frustrierend für mich - wird mich aber nicht daran hindern, weiter hier Beiträge zu lesen und zu beantworten - vielleicht findet ja auch ein "blindes Huhn wie ich da ein Korn".
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » Mo 22. Jul 2013, 07:56

fallili hat geschrieben:
Meine Antwort auf die Frage ist:
Es ist völlig egal ob das Licht (oder Funkwellen) außerhalb oder innerhalb der Rakete laufen, ob sie von der Erde kommen oder von einem Repeater - IMMER brauchen Sie EINE Sekunde bis nach vorne zur Spitze.

Das Schlimme an dieser Aussage ist, dass sie WEDER wirklich zu verstehen ist, NOCH wirklich zu erklären ist.



(von mir eingefärbt)

Hallo falilli, klar ist es egal ab die Signale innen oder aussen laufen (es sei denn die Rakete hätte genügend Masse), sie laufen immer mit 300'.
Es dauert immer eine Sekunde bis das Signal 300' Km überwunden hat.

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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » Mo 22. Jul 2013, 08:05

Lübecker hat geschrieben: In der Raumzeit bewegt sich wirklich nach der SRT alles mit c,


Tja, in der SRT mag das ja so sein, in der Realität nicht.

"Raumzeit" was für eine Aussage! woher stammt denn dieses Ding in dem sich alles bewegt?

Vielleicht erkennst du mal in einer ruhigen Stunde was für einen Stuss du da daherredest und in welcher Illusion du dich eingesperrt hast, was für einen Unsinn du verteidigst.


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