Ätherwind

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 10:45

Chief hat geschrieben: Wenn das stimmen sollte, dann müsste Galileisches Relativitätsprinzip fallen gelassen werden. Ist es nicht gleich ob der Äther relativ zu Quelle oder die Quelle relativ zum Äther bewegt wird?

Klar. Nur bewegen sich in jedem Fall die Äther-"Schichten" relativ zueinander und nehemn dabei die Photonen mit, wodurch die Lichtbahn gekrümmt wird. In der Art, wie Ljudmil es animiert hat.

Schmeißt du einen Stein in die Höhe, wohin fällt der Stein? Doch nicht zur Sonne! Warum sollte auch Äther nicht zur Erde fallen?

Und nahe dem Mond fällt er auf den Mond. Irgendwo zwischen Erde und Mond fällt er weder zur einen noch zum anderen, dafür etwa in Richtung Sonne. Was dann schon im Falle gravitationsreaktivem Äthermodell bezüglich Erde-Mond ein Ätherwind wäre. Dem wären diverse andere Winde überlagert. Ein solcher Einfluß wird aber beim LLR nicht beobachtet. Weshalb nicht nur konventioneller Äther als auch (in Übereinstimmung mit Aberration) mitgeführter Äther durch LLR widerlegt ist.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 11:04

Chief hat geschrieben: Ich bin sehr verwundert weil Ernst jetzt die Aberration ganz anders als früher zu erklären versucht.

Nein, tut er nicht. Das obere Bild zeigt die Verhälnisse für zwei nicht relativbewegte Objekte im konventionellen absoluten Äther. Das untere Bild zeigt die Bradley Aberration in Übereinstimmung mit Ljudmlis entsprechender Animation. Keines von beiden bezieht sich auf mitgeführten Äther. Dafür gilt die Darstellung von Ljudmil.

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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Mi 8. Sep 2010, 11:54

Hallo,
Gerhard Kemme hat geschrieben:Egal - wie man ein solches Ätherwind-Konzept formuliert, es passt einfach nix zusammen:

Sehr nachvollziehbar.

Ernst's saloppe Interpretation der LRR-rohdaten müßte ich erst mal nachvollziehen können.
Setzt Du/er jetzt sein EmitterModell voraus?

Daß in ÄtherTheorien eine Länge gebastelt werden muß (modeled distances) um dem Begriff Geschwindigkeit Substanz zu verleihen.
Im abs. Äther ruht ein CalibrierBezug, wenn dieser im CMB HinterGrund eine isotrope StrahlungsVerteilung vermisst!
Für diesen genauen Scan der entsprechenden WellenBänder wurde auch ein ungewöhnlich riesiger AufWand (extra Satellitten-Start's) betrieben!
Es fiel MitDenkenden wohl auf, daß bereits vorher klar war, wie die EigenBewegungen der MeßSattelitten (heimlich,leise) bereits klar waren.
Also man kannte ja vorher schon die Rotations-Werte des SonnenSystems um das Galaxy-Centrum, die Galaxy-Geschwindigkeit um den lokaleren nächsten Galaxien etc.
Die referenz vorher war doch wohl eine isotrope Verteilung der Geschwindigkeit-Frequenz-Verschiebungen im Sichtbaren Licht, der Sterne!
Da schmunzelt man sich beim AnLesen der BerichtErstatter dieser masinstream-presse was zusammen!
Um den ÄtherWind detektierbar zu machen planzen wir doch wohl „Photonen“ LichtPulse in das Medium.

Und im bewegten (ich hoff mal, man denkt mit Wozu bewegt?) Fall, beobachtet sich eine andere Start-Ziel Position und Reise-Dauer.

Am FlußUfer haben wir vielleicht eine Start-Ziel-ReferenzMarke eingebaut.
Abstand d_halb= ort_start-Ort_ziel [ Standard 1;Vorzeichen ist Minus !]
Eine konstant FlußStrömung c , ein konstanter Bots-Vortrieb v :

t_hin=t_ReiseStart-t_ReiseUmkehr [ ]
. . .
t_mittel=(t_hin+t_her)*2**-1 [
c_mittel=d_halb DIV t_mittel

Ernst's Ansatz:
c_mittel=(1/2)*(c-v*v/c)
Da läßt sich's erahnen, wie Mathematiker und Praktiker anders ihre Vorgehen's-Weisen wenig nachvollziehen!

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 12:44

galactic32 hat geschrieben: Ernst's Ansatz:
c_mittel=(1/2)*(c-v*v/c)
Da läßt sich's erahnen, wie Mathematiker und Praktiker anders ihre Vorgehen's-Weisen wenig nachvollziehen!


Das heißt anders:
w_mittel = (c²-v²) / c = c - v²/c

Das ist kein Ansatz, sondern eine Tatsache.

t_1 = s / (c+v)
t_2 = s / (c-v)

(t_1 + t_2)/s = 2c / (c²-v²)

w_mittel = 2s/(t_1+t_2) = (c²-v²) / c = c - v²/c

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Mi 8. Sep 2010, 13:16

Ernst hat geschrieben:Das heißt anders:
w_mittel = (c²-v²) / c = c - v²/c

Das ist kein Ansatz, sondern eine Tatsache.

t_1 = s / (c+v)
t_2 = s / (c-v)

(t_1 + t_2)/s = 2c / (c²-v²)

w_mittel = 2s/(t_1+t_2) = (c²-v²) / c = c - v²/c

Als Anfänger irritiert mich die ThatSache des fehlenden Mitteln's !.
Einmal hab ich x_0=64 Elemente, ein andernmal x_1=0.
Im xyz_Mittel doch x_mittel=(x_0+x_1)/2 ≈ 32 Elemente !
Spezifiziert genug?

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 14:22

galactic32 hat geschrieben:Als Anfänger irritiert mich die ThatSache des fehlenden Mitteln's !.
Einmal hab ich x_0=64 Elemente, ein andernmal x_1=0.
Im xyz_Mittel doch x_mittel=(x_0+x_1)/2 ≈ 32 Elemente !
Spezifiziert genug?

Geschwindigkeiten können nicht dadurch gemittelt werden, indem man wie Du ein arithmetisches Mittel bildet. Rechne mal nach:
Dein Zug fährt von Berlin nach Dresden (angenommene Entfernunng 100km) und zurück mit einer Geschwindigkeit von 100km/h. Fahrtzeit 200km/100km/h = 2h.
Nun fährt der Zug nach Dresden mit 150km/h und von dort zurück nach Berlinmit 50km/h. Nach Deiner Rechnung 200km/(150+50)/2 wieder 2h. Stimmt aber nicht!
Der Zug fährt hin in der Zeit 100km/150km/h = 0,66h = 40min und zurück in der Zeit 100km/50km/h=2h. Zusammen 2,66h, 2h:40min.
Führe der Zug hin mit 200km/h und zurück mit 0km/h, käme er nie wieder an. Die mittlere Geschwindigkeit wäre Null.
Spezifiziert genug? ;)

Gruß
Ernst
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Mi 8. Sep 2010, 16:07

Ernst hat geschrieben:Nach Deiner Rechnung 200km/(150+50)/2 wieder 2h.

Na na na.
150+50 / 2 , wie kommst Du den darauf?
Wo sagte ich v_mittel=(v_hin+v_rück)/2?
Im v-Ausdruck ist die t-Größe nicht t sondern t**-1 !
Bei elektrischen Schaltungen:
R_ges=R_0+R_1+....
oder aber NICHT-UND
R_ges**-1= R_0**-1 + R_1**-1+...

Führe der Zug hin mit 200km/h und zurück mit 0km/h, käme er nie wieder an. Die mittlere Geschwindigkeit wäre Null.

Dein w_mittel = (c²-v²) / c = c - v²/c wirst Du jetzt kaum verwendet haben!
Denn für c :=200 km/h ; v := 0km/h käme wieder nix an!
Umgekehrt c:=0 km/h DIVISION durch NULL !

Also von einer Mittleren GeschwindigKeit Null zu sprechen ist kaum MindestStandard !

Und nie ankommen täte der Zug auch frühestens nach dem Ende aller Zeiten, oder ?

Also was mitteln wir c oder c**-1;Die Rechnung:
x_mittel=(x_0+x_1)/2
x_0 := v_0**-1
x_1 := v_1**-1
=> x_mittel:= (v_0**-1 v_1**-1)/2 UND v_mittel**-1 <== x_mittel (vermutlich !?)

==> v_mittel:= ( (v_0**-1 + v_1**-1)/2 )**-1

also
v_0 sei Plus 150 Km/ ( Plus h ) also 150 Km/h
in Worten
150 Km hin nach Dresden von Berlin im StundenBlick positiven Zeitlaufens

v_1 sei Minus 50 Km/ ( Plus h ) also -50Km/h mit WegWurf des Stunden
in Worten
50 Km hin nach Dresden von Berlin im StundenBlick positiven Zeitlaufens
Vorzeichens!!!

damit bekäme ich eine Durschnitt von:
v_mittel = -37.5 Km/h
in Worten
-75 * Halbe an Km hin nach Dresden von Berlin im StundenBlick positiven Zeitlaufens

ReiseBedingungen: Aus und Einsteigen in nicht positiver ZeitRichtung auf Gleis 8 + 2**-1.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 17:14

galactic32 hat geschrieben: Dein w_mittel = (c²-v²) / c = c - v²/c wirst Du jetzt kaum verwendet haben!

Ich habe Dir die Bahnreise exakt vorgerechnet. Zuvor hatte ich Dir obige Formel abgeleitet, welche Du bei der Bahnreise natürlich auch verwenden kannst. Die Rechnung wird dabei noch einfacher In diesem Fall ist c=100km/h und v=50km/h (Hinreise mit c+v=150km/h, Rückreise mit c-v=50km/h).

w_mittel = c - v²/c = 100 - 50²/100 = 75 km/h

Macht für 200km eine Reisezeit von
t = 200/75 h = 2,66h = 2h:40 min.

Gleiches Ergebnis wie in der anschaulicheren Rechnung zuvor.

Alles paletti. Weiter gibt´s da nichts.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 19:50

Chief hat geschrieben: Nein, die Lichtbahn wird nicht gekrümmt weil die Photonen zu jeder Ätherschicht eine andere Geschwindigkeit haben.

Die Relativgeschwindigkeit der Photonen zum Äther ist konstant. Bewegt sich der Äther, nimmt er die Photonen mit. Bewegen sich die Photonen in Richtung des Ätherwindes, entsteht c+v. Bewegen sie sich in beliebiger Richtung gegenüber der Richtung des Ätherwindes oder senkrecht zum Ätherwind, entsteht c+v als Vektorsumme. Mit der Resultierenden wird das Licht seitlich mitgenommen. Bewegen sich die Ätherschichten unterschiedlich schnell, so entsteht eine gekrümmte Bahn.
In Richtung Sonne kann es nicht sein weil die G-Kraft des Systems Erde-Mond in diesem Raumbereich überwiegt.

An einem bestimmten Punkt zwischen Erde und Mond heben sich die Gravitationswirkungen auf und ein Objekt an dieser Stelle wäre kräftefrei, wäre da nicht die Wirkung der Sonnengravitation.

Du hast im oberen Bild selbst Geschrieben, dass sich der Äther mit v bewegt. Wo ist dann der Unterschied zum mitbewegten Äther?

Da ist kein Unterschied, wenn es sich wie im Bild um konventionellen Äther handelt. Anders beim mitgeführten Äther, wo der Äther nur am Boden vollständig und mit steigendem Abstand vom Boden immer weniger mitgeführt wird. Da gilt die Darstellung von Ljudmil.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Mi 8. Sep 2010, 19:56

Chief hat geschrieben: Was hier dhainz schreibt ist nichts anderes als Bestätigung eines absoluten Äthers der relativ zur nichtrotierenden Erde unbewegt ist. Da schreibt er z.B. dass die Station O (also Beobachter) dem Lichtstrahl hinterher läuft. Diese Behauptung ist nur dann wahr wenn sich die Station O relativ zum Lichtträger (Äther) bewegt.

Und diese Darstellung von Dietmar ist m.Es mit der SRT konform.

Gruß
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