Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon bumbumpeng » Di 21. Nov 2023, 13:25

Rudi Knoth hat geschrieben: Denn gerade "Kritiker der RT" argumentieren mit der These, daß die Einweg-Lichtgeschwindigkeit nicht konstant sei.

@Rudi Knoth,
Es gibt physikalische Gesetzmäßigkeiten.
Die Schallgeschwindigkeit ist abhängig vom Medium, von der Trägheit des Mediums. Bei Luft kommt es z.B. auf die Temperatur, Druck, Zusammensetzung und sicher auch andere Eigenschaften an. Also ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht konstant.
Unter gleichen Bedingungen, ist diese konstant.

Ebenso ist es mit der Lg !!! Das kann gar nicht anders sein.
In unseren Breiten, ca. so um die 25.000 ... 29.000 Lj von Sgr A* entfernt, gibt es kaum Abweichungen. Das ist ein sehr großer Bereich, wo wir gar nicht hinkommen können. Ca. 4.000 Lj sind das. Wir kommen nicht mal 4,3 Lj weit raus.
Aber bei Sgr A* und auch in Richtung Rand der MS sieht es etwas anders aus. Wie will man das nachweisen?

Licht ist Energie in Form von Schwingungen in den el. und den magn. Feldern. Gibt es Änderungen mit diesen Feldern, dann wirkt es sich auf die Lg aus.

Tatsache ist, dass das Licht an großen Massen vorbei zum Driften gezwungen wird. Das führt zur Rotverschiebung und das ist Lichtermüdung. Das Licht fliegt zwar IM MEDIUM mit Lg, aber nicht gegen GRUND, den Himmelskörpern. D.h., da wir nur gegen Grund etwas feststellen können, stellen wir fest, dass nach ca. 13,8 Mrd. Lj nichts mehr ankommt. Mehr geht physikalisch nicht.
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Di 21. Nov 2023, 18:52

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel hat ja gestern schon einiges gesagt, dem ich mich was deine Aussagen bezüglich der LG angeht, zustimme. Denn gerade "Kritiker der RT" argumentieren mit der These, dass die Einweg-Lichtgeschwindigkeit nicht konstant sei.

Holle hat hier schon öfter mal was gegen die SRT geschwurbelt, ist wo auch kein Wunder, denn er scheitert ja wirklich an jedem Verständnis.


Und mal was zu dem PDF das er hier zitiert ...

Relationale Symmetrie des Lichts » Peter Strohmayer hat geschrieben:
Das erstmals von G. Lewis und R. Tolman 1909 gezeichnete Bild eines vorbeiziehenden Photons mit längerem Weg auf schräger Bahn ist sicher beeindruckend. Aber die hinzugefügte Erklärung befriedigt nicht. Was mit der Zeit wirklich passiert - die bewegte Uhr
müsste nach den Schlussfolgerungen aus diesem Experiment je nach Neigungswinkel der Lichtuhr manches Mal schneller, manches Mal langsamer gehen
- bleibt unklar.

Das ist schon mal falsch, es ist egal, wie die Lichtuhr ausgerichtet ist, sie kann sogar liegen. Man kann das sehr schön zeigen, wenn man eine Lichtuhr-Kugel macht, die sendet die Signale in alle Richtungen und vom Rand wird das Signal wieder zur Mitte gespiegelt. Aber wir auch immer, der Autor schwurbelt sehr gestelzt.


Relationale Symmetrie des Lichts » Peter Strohmayer hat geschrieben:
Das eigentlich Erstaunliche ist daher nicht die Endlichkeit der "Lichtgeschwindigkeit", sondern im Gegenteil der Umstand, dass sich der Ablauf der Welt seit ihrem Anfang, und zwar seit allem Anfang, also "vor Zeit und Raum", nicht in einem Punkt zusammendrängt, wie wir das nach unserem Denken eigentlich zu erwarten hätten. Es ist erstaunlich, dass es so etwas wie Zeit und Raum überhaupt gibt.

Der Widerspruch löst sich aber auf, wenn man Raum, Zeit und Kausalität mit Kant als Kategorien der Erkenntnis durch ein transzendentales Ich begreift. Schopenhauer ergänzte, dass das hinter unserer äußeren Erscheinung stehende "Ding an sich" im Inneren des eigenen Ich (im "Willen") anzutreffen ist.

Tja, was soll man dazu sagen, man schaut doch mal was man über Peter so finden, nicht so viel, er ist offenbar kein Physiker ...


Über den Autor » Amazon hat geschrieben:
Der Autor Peter Strohmayer, geboren 1955, lebt in Wien. Die Beschäftigung mit der Freiheit des Willens und der Kategorie der Zeit im Sinne der Philosophie Schopenhauers sowie mit dem von ihr gewiesenen transzendentalen Weg zum Christentum veranlasste ihn, sich mit den Hypothesen der speziellen Relativitätstheorie auseinanderzusetzen.

Ich gehe mal davon aus, Holle versucht auch die ganze Zeit schon, Raum, Zeit und Kausalität mit Kant als Kategorien der Erkenntnis durch ein transzendentales Ichs zu begreifen. Also der Autor zetert zu Beginn seines "Artikels" gegen die Mathematik in der Physik, die armen Studenten müssen ja was rechnen und die Gleichungen verstehen die gar nicht wirklich, die ganze Anschauung ist so ja nicht gegeben. Und das macht er schon schon bei der SRT, wenn der mal die QT entdeckt ...


Rudi Knoth hat geschrieben:
Zu diesem Thema folgendes:

Die Konstanz der LG wird von Einstein wie Minkowski vorausgesetzt. Es wundert mich, dass du jetzt erst diesen Punkt nach einer monatelangen Diskussion ansprichst, wenn du doch behauptest, dass du dich mit der RT über mehrere Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte befasst hast. Bei dem Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 sind das Relativitätsprinzip und die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung der Quelle genannt. Bei Minkowski wird diese aus den Maxwell-Gleichungen hergeleitet. Das solltest du doch eigentlich wissen. Übrigens gibt es auch Tests der Einweg-Lichtgeschwindigkeit. Diese kann man in diesem Dokument Nachlesen.

Was Du machst ist ja schon echt nett, aber ich denke mal wirklich, der Drops ist gelutscht, Holle ist einfach raus aus dem Rennen, er will auch gar nicht mehr teilhaben. Zuerst war ich ja der Böse, der seine Aussagen immer verdreht hat, und alles nur falsch verstehen wollte, da hat er noch laut getönt, Du würdest ihm ja nie widersprechen, ihn richtig verstehen, grundsätzlich auch zustimmen, und ich wäre ja nur das Problem. Diese Sichtweise konnte ich so nicht teilen und habe ihn darauf hingewiesen, dass Du doch etwas kritischer seine Behauptungen bewertest, als er so sich einredet. Du wurdest dann auch immer deutlich und konkreter, bis Du ihm direkt geschrieben hast, seine Aussagen sind einfach falsch, und sogar einmal, er würde lügen.

Nachdem er dass dann nicht mehr ignorieren konnte und sich glaubhaft einreden, Du würdest ihn ja voll verstehen und zustimmen, überlegte er sich eine "Erklärung", warum Du ihn nun "auch" widersprichst, mir zustimmst und seine Aussagen falsch nennst. Und die Verschwörungstheorie war geboren, ich habe Dich beeinflusst, Du bist mir auf dem Leim gegangen, und so weiter, zuletzt meinte er, Du würdest das mit dem "nicht vor Ort" nur schreiben, um mir eine Freude zu machen, so verdreht muss man erstmal "denken". Der Gedanke, es könnte ja auch einfach sein, dass seine Aussagen eben falsch sind, ist ihm nie gekommen, aber nennst sich ja "Gedanke" und hat somit was mit Denken zu tun, also nicht wirklich verwunderlich.


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Daniel K.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Di 21. Nov 2023, 19:41

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Konstanz der LG wird von Einstein wie Minkowski vorausgesetzt. Es wundert mich, dass du jetzt erst diesen Punkt nach einer monatelangen Diskussion ansprichst, wenn du doch behauptest, dass du dich mit der RT über mehrere Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte befasst hast.[...] Das solltest du doch eigentlich wissen.

Natürlich weiß ich das alles und habe auch kein Problem damit. Das ist schon alles in Ordnung. Die Voraussetzungen und Postulate wurden so gemacht, dass alles im Einklang mit den experimentellen Ergebnissen ist. Daran gibt es erst mal nichts zu meckern.

Sicher, sicher, Du weißt das natürlich alles, wer sich so mit Vektoren und so wie Du auskennt, klar, und von relativen Einheiten schwurbelt, sicher, sicher ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Frau Holle hat geschrieben:
Dass ich erst jetzt dazu komme liegt einfach daran, dass Daniel keine Ruhe gibt und seit einem Jahr penetrant auf meinen angeblichen Fehlern rumhackt, weil er meine Aussagen und den trivialen Sachverhalt mit den drei Uhren einfach nicht kapiert. Mit seiner seltsamen Vorstellung der Raumzeit kommt man nie zur Sicht über den Tellerrand, um den es mir geht.

Und da ist es wieder, Holle eben, er ist ein armes Opfer und der böse Daniel ist wieder mal Schuld, weil der miese Kerl doch auf "angeblichen" Fehlern von Holle rumhackt und die einfachen Sachverhalte nicht kapiert. Mit seiner seiner seltsamen Vorstellung der Raumzeit kommt man nie zur Sicht über den Tellerrand, um den Holle so gerne mal kommen will. Ernsthaft, Holle Du bist nicht mal auf dem Teller gekommen. Dein Fehler sind nicht angeblich, sondern sind eben Fehler, und Deine Aussagen zu den drei Uhren sind falsch. Meine Vorstellung ist Unisono mit denen was die Physiker so dazu haben.


Frau Holle hat geschrieben:
Anscheinend ist es eben so, dass die Einweg-LG nicht gemessen werden kann. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die in beide Richtungen gleich ist, aber das ist eben nur ein Annahme, eine willkürliche Voraussetzung, was Einstein von Anfang an selber erklärt hat. In seiner Arbeit von 1905 bezeichnet es es als eine Festlegung per Definition, weil es anders gar nicht geht als das per Definition festzulegen, wenn es um eine universale Zeit geht.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Übrigens gibt es auch Tests der Einweg-Lichtgeschwindigkeit. Diese kann man in diesem Dokument Nachlesen.

Das bezweifle ich, dass das möglich ist. Es wurden zwar immer wieder Vorschläge gemacht, wie man das testen könnte, aber anscheinend ist es prinzipiell nicht möglich, wie im oben verlinkten Video erklärt wird. Dieses Prinzipielle interessiert mich zum Beispiel, warum genau ist es nicht möglich?

Erstmal wieder Zweifel, und dann die Grundlagen nicht verstanden, aber über den Tellerrand schauen wollen, und da Dir das PDF von Rudi ganz sicher nichts sagen wird, Du es nicht im Ansatz verstehen kannst ...


Hab ich hier mal was für Dich gesucht, weil ich so böse bin:

Testtheorien über besondere Relativitätstheorie hat geschrieben:
Howard Percy Robertson (1949) erweiterte die Lorentz -Transformation durch Hinzufügen zusätzlicher Parameter. Er nahm einen bevorzugten Referenzrahmen an, in dem die Zwei-Wege-Geschwindigkeit des Lichts, D.h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von Quelle zu Beobachter und Rückseite ist isotrop, während sie aufgrund der verwendeten Parameter in relativ beweglichen Rahmen anisotrop ist. Darüber hinaus verwendete Robertson die Poincaré-Einstein-Synchronisation in allen Frames, wodurch die Einweg-Geschwindigkeit der leichten isotropen Isotrop in allen von ihnen hergestellt wurde.

Ein ähnliches Modell wurde von Reza Mansouri und Roman Ulrich Sexl (1977) eingeführt. Im Gegensatz zu Robertson hat Mansouri -sexl nicht nur zusätzliche Parameter in die Lorentz -Transformation hinzugefügt, sondern auch verschiedene Synchronisationsschemata diskutierte. Die Poincaré -Einstein -Synchronisation wird nur im bevorzugten Rahmen verwendet, während sie in relativ beweglichen Rahmen “externe Synchronisation” verwendeten. D.h. Die Taktindikationen des bevorzugten Rahmens werden in diesen Rahmen eingesetzt. Daher ist nicht nur die wechselseitige Lichtgeschwindigkeit, sondern auch die Einweggeschwindigkeit in beweglichen Rahmen anisotrop.

Da in beiden Modellen die Zwei-Wege ). Andererseits ist in besonderer Relativitätstheorie die Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit isotrop, weshalb RMS unterschiedliche experimentelle Vorhersagen als spezielle Relativitätstheorie liefert. Durch die Bewertung der RMS -Parameter dient diese Theorie als Rahmen für die Bewertung möglicher Verstöße gegen die Invarianz von Lorentz.

Gut, vermutlich wirst Du auch das nicht verstehen, aber ich vermute mal, Rudi hat sich darauf bezogen.


Frau Holle hat geschrieben:
Bin kein Anhänger einer Äthertheorie wie Kurt, der ja nicht mal eine Theorie hat, aber immerhin kann ja mal zur Kenntnis nehmen, dass auch die Lorentzsche Äthertheorie (LET) im Einklang mit den experimentellen Ergebnissen ist, nicht nur die SRT/ART. So hat z.B. ein gewisser Schmelzer eine wissenschaftlich anerkannte (d.h. Peer-reviewte) Arbeit geschrieben, worin er beweist, dass man auch mit der Annahme eines Äthers eine äquivalente Theorie basteln kann, die aber zum gleichen Ergebnis wie SRT/ART führt. Es ergibt sich kein Mehrwert, keine zusätzlichen falsifizierbaren Vorhersagen, und die Rechnungen gestalten sich komplizierter. Man kann also nicht sagen, dass die LET falsch ist, sie ist nur anders und wegen der komplizierteren Rechnungen weniger gut geeignet zur Beschreibung der Natur. So hält man natürlich zu Recht an der ART fest.

Des weiteren gibt es eine wissenschaftlich korrekte Sichtweise eines gewissen Prof. Wetterich, der zeigt, dass die Urknall-Hypothese nicht zwingend so richtig sein muss wie es allgemeiner Konsens ist. Statt anzunehmen, dass das Universum expandiert, folglich früher kleiner war und irgendwann extrem klein (Urknall), könnte man auch annehmen, dass das Universum immer gleich bleibt und alles darin schrumpft. Wir würden auch das als Expansion wahrnehmen und mathematisch kommt auch diese andere Auffassung auf dasselbe heraus, nur eben ohne Urknall. Aber auch hier ergibt sich kein Mehrwert, keine zusätzlichen falsifizierbaren Vorhersagen. Die Beschreibung ist es eben anders, aber nicht zwingend falsch.

Ja, und was willst Du uns nun mit dem Geschreibsel genau sagen?

Wir wissen nun, Du hast keine Ahnung von Physik, scheiterst am Relativitätsprinzip schon klassisch, am Vektor, an Einheiten, an der Physik, am Benehmen, und glaubt Du wärst genial, und Du kneifst nun den Schwanz ein, weil Du sachlich voll versagt hast und Du nun ja auch von Rudi klar gesagt bekommst, dass Deine Aussagen Unfug sind. Erst fandest Du das ja noch total toll, wie sachlich er so mit Dir diskutiert hat, aber auch bei Rudi entziehst Du Dich einer Sachdiskussion, antwortest auf Fragen nicht, schwurbelst herum, erfindest lieber "Theorien" warum er Dir wie ich widerspricht und meinen Aussagen zustimmt. Damit ist das doch nun wirklich klar Holle, Du kannst nicht und willst auch gar nicht.


Das ist der Weg ...
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Di 21. Nov 2023, 22:20

Daniel K. hat geschrieben:
Ja, und was willst Du uns nun mit dem Geschreibsel genau sagen?

Und du? :D
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 22. Nov 2023, 10:18

Zu der Diskussion gestern und vorgestern:

Mit meiner Anregung, mit Signallaufzeiten die SRT zu verstehen, hebe ich wohl eine Reihe von Themen angesprochen, die über den Rahmen dieses Threads hinausgehen. Für einige dieser Themen kann man schon einen eigenen Thread eröffnen.

1. Sichtweisen von Philosophen auf naturwissenschaftliche Themen. Dies ist das Dokument, das Frau Holle verlinkt hat. Wenn die Aussagen des Philosophen sich auf das "Was" beziehen, und im Widerspruch zu Beobachtungen oder Experimenten stehen, bin ich eher auf der Seite der Naturwissenschaft als der Philosophie. Ein bekanntes Beispiel dazu ist die These von Hegel über die mögliche Zahl von Objekten im Sonnensystem, die durch die Entdeckung des Asteroiden Ceres widerlegt wurde. Sein Kommentar zu dem Einwand soll gelautet haben:

Umso schlimmer für die Tatsachen.


2. Zum Thema Testtheorien:
Dies wäre in der Tat eines eigenen Threads "würdig". Es gibt ja das knapp 50 Jahre alte dreiteilige Werk von Mansouri und Sexl. Den zweiten Teil habe ich ja im Rahmen de Einweg_Lichtgeschwindigkeitsmessung verlinkt. Interessant ist vor allem der erste Teil, der sich um das Thema Synchronisation dreht. Denn man geht in der SRT von der Synchronisation von Einstein aus. Man kann aber auch eine "externe Synchronisation" mit einem angenommenen "Äthersystem" benutzen. Die daraus folgende Transformation unterscheidet sich von der bekannten Lorentz-Tranformation. Im dritten Teil geht es um Tests der zweiten Ordnung. Darin werden Experimente wie das von Michelson-Morley, Kennedy-Thorndyke und "Ives und Stilwell" genannt. Diese bestätigen die Zeitdilatation und die Längenkontraktion.

3. LET. Dies bevorzugt anscheinend Frau Holle. Es stimmt, zwar, daß die Lorentz-Transformation bei der SRT und der LET mathematisch gleich sind, aber man führt dann einen "Äther" ein, dessen Geschwindigkeit gegenüber dem Labor aber nicht nicht messen kann. Das ist doch etwas unbefriedigend. Aber für unser "Märchen" speilt dies keine Rolle.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mi 22. Nov 2023, 13:28

Rudi Knoth hat geschrieben:3. LET. Dies bevorzugt anscheinend Frau Holle.

Nein, ich bevorzuge da nichts. Es geht mir lediglich darum deutlich zu machen, dass ein Modell wie das der SRT/ART nicht zwangläufig die einzig richtige Naturbeschreibung vor dem Herrn ist, nur weil sie mathematisch konsistent ist und bis jetzt nicht widerlegt werden konnte.

Gerade in diesem Forum muss man das schon erwähnen, weil hier einige Schreiberlinge unterwegs sind, die angeblich immer genau wissen was "es" gibt und was nicht nicht und was richtig und falsch ist. Schreiberlinge, denen die inneren Widersprüche ihrer Argumente ganz egal sind oder die sie gar nicht sehen, weil sie offenbar nicht logisch denken können.

Wenn man z.B. Aussagen über die eine Bewegung von A nach B macht und jemand kommt mit dem Argument, dass der Beobachter nicht vor Ort sein muss, dann bleibt mir nur noch Kopfschütteln. Wo soll man den Reisenden denn sonst vermuten, wenn nicht erst bei A und dann bei B? Darum geht's nun mal in dem Beispiel. Was soll es bringen, wenn man wegschaut und Aussagen über ganz andere Ereignisse macht statt über das Startereignis bei A und das Ankunftsereignis bei B?

"Für" C gibt es bei B gleichzeitig ein anderes Ereignis, na und? Es ist weder das Startereignis noch das Ankunftsereignis. Es ist so bedeutend wie der Sack Reis, der zufällig "für" jemand gleichzeitig irgendwo umfällt. Mit logischen Denken hat so ein Argument nichts mehr zu tun. Es ist einfach nur daneben. Das seht ihr leider nicht, weder DK noch Du, Rudi. Was soll man dazu noch sagen? Nichts mehr, nur kopfschütteln bleibt mir übrig.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 22. Nov 2023, 14:01

@Frau Holle » Mi 22. Nov 2023, 13:28

Wenn man z.B. Aussagen über die eine Bewegung von A nach B macht und jemand kommt mit dem Argument, dass der Beobachter nicht vor Ort sein muss, dann bleibt mir nur noch Kopfschütteln. Wo soll man den Reisenden denn sonst vermuten, wenn nicht erst bei A und dann bei B? Darum geht's nun mal in dem Beispiel. Was soll es bringen, wenn man wegschaut und Aussagen über ganz andere Ereignisse macht statt über das Startereignis bei A und das Ankunftsereignis bei B?


Warum muß der Beobachter "vor Ort" sein? Er kann auch Zeitimpulse von den entfernten Ereignissen empfangen und sie mit Entfernung und der Signalgeschwindigkeit einordnen. Allerdings kann es dann Dinge wie die RdG geben.

"Für" C gibt es bei B gleichzeitig ein anderes Ereignis, na und? Es ist weder das Startereignis noch das Ankunftsereignis. Es ist so bedeutend wie der Sack Reis, der zufällig "für" jemand gleichzeitig irgendwo umfällt. Mit logischen Denken hat so ein Argument nichts mehr zu tun. Es ist einfach nur daneben. Das seht ihr leider nicht, weder DK noch Du, Rudi. Was soll man dazu noch sagen? Nichts mehr, nur kopfschütteln bleibt mir übrig.


Welches Ereignis soll wir beide oder einer von uns damit gemeint haben? Zeitsignale können z.B. über elektromagnetische Wellen übermittelt werden.

Gruß
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mi 22. Nov 2023, 14:20

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Mi 22. Nov 2023, 13:28

Wenn man z.B. Aussagen über die eine Bewegung von A nach B macht und jemand kommt mit dem Argument, dass der Beobachter nicht vor Ort sein muss, dann bleibt mir nur noch Kopfschütteln. Wo soll man den Reisenden denn sonst vermuten, wenn nicht erst bei A und dann bei B? Darum geht's nun mal in dem Beispiel. Was soll es bringen, wenn man wegschaut und Aussagen über ganz andere Ereignisse macht statt über das Startereignis bei A und das Ankunftsereignis bei B?

Warum muß der Beobachter "vor Ort" sein? Er kann auch Zeitimpulse von den entfernten Ereignissen empfangen und sie mit Entfernung und der Signalgeschwindigkeit einordnen. Allerdings kann es dann Dinge wie die RdG geben.

Der Beobachter ist in der SRT ein ganzes Ruhesystem, wie schon x-mal geschrieben und verlinkt. Wenn ein Ereignis statt findet, dann registriert es der Beobachter vor Ort, beim Ereignis selbst und nicht woanders bei einem anderen Ereignis, das für ihn gleichzeitig ist. Ob das über Lichtsignale ausgewertet wird oder nicht ist ganz egal. Es geht trotzdem nur um das Ereignis "vor Ort", eben um die Koordinaten vom Ereignis und keine anderen. Gefällt dir nicht? Na dann halt nicht.

Rudi Knoth hat geschrieben:
"Für" C gibt es bei B gleichzeitig ein anderes Ereignis, na und? Es ist weder das Startereignis noch das Ankunftsereignis. Es ist so bedeutend wie der Sack Reis, der zufällig "für" jemand gleichzeitig irgendwo umfällt. Mit logischen Denken hat so ein Argument nichts mehr zu tun. Es ist einfach nur daneben. Das seht ihr leider nicht, weder DK noch Du, Rudi. Was soll man dazu noch sagen? Nichts mehr, nur kopfschütteln bleibt mir übrig.

Welches Ereignis soll wir beide oder einer von uns damit gemeint haben?

Ihr redet z.B. immer vom den Ereignis, das bei B stattfindet ("für" C), wenn die Bewegung bei A startet. Es ist das Ereignis mit dem RdG-Vorlauf bei B, das ihr immer in den Vordergrund zerrt. Jedenfalls DK tut das. Es ist aber ganz irrelevant für Dauer der Bewegung zwischen Start- und Ankunftsereignis. Nur um diese beiden geht es in dem Beispiel, und nur dorthin schaut jeweils der fiktive Beobachter. Er ist daher "vor Ort", ganz egal wieviel Säcke Reis woanders "für" irgend jemand in irgend einer Gleichzeitigkeitsebene umfallen.

Rudi Knoth hat geschrieben:Zeitsignale können z.B. über elektromagnetische Wellen übermittelt werden.

Das bezweifelt niemand und es tut nichts zur Sache.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 22. Nov 2023, 14:53

@Frau Holle » Mi 22. Nov 2023, 14:20

Ihr redet z.B. immer vom den Ereignis, das bei B stattfindet ("für" C), wenn die Bewegung bei A startet. Es ist das Ereignis mit dem RdG-Vorlauf bei B, das ihr immer in den Vordergrund zerrt. Jedenfalls DK tut das. Es ist aber ganz irrelevant für Dauer der Bewegung zwischen Start- und Ankunftsereignis. Nur um diese beiden geht es in dem Beispiel, und nur dorthin schaut jeweils der fiktive Beobachter. Er ist daher "vor Ort", ganz egal wieviel Säcke Reis woanders "für" irgend jemand in irgend einer Gleichzeitigkeitsebene umfallen.


Warum solle es unwichtig sein, ob die Uhr B im Ruhesystem von Uhr C gleichzeitig mit der Passage von Uhr C an A beim Stand 0 der Uhr A eine Zeit >0 anzeigt? Denn das ergibt ja die Zahl der Zeittakte von Uhr B zwischen Start im System C und dem Treffen mit der Uhr C.

Gruß
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Mi 22. Nov 2023, 19:09

Verschoben ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am Mi 22. Nov 2023, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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