Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Trigemina » Mo 14. Mär 2011, 00:06

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben: Der Schwimmer (Licht) ist gegenüber dem Fluss (Äther) relativ bewegt, weshalb sich die Relativgeschwindigkeit des Schwimmers zum Fluss (Licht zum Äther) mit v=sqrt(c^2+v^2) ergibt.

Aber nein. Der Schwimmer schwimmt im System Fluß/Äther schräge mit c. Der Schwimmer schwimmt im System Ufer senkrecht mit v=sqrt(c^2+v^2).
Setz Dich zum Zeitpunkt des Schwimmerstarts am Startort einfach auf einen Schwimmring (Du bist dann im System Äther) und beobachte, wohin der Schwimmer im System Äther schwimmt und mit welcher Geschwindigkeit er schwimmt.

Mich deucht, Du schwimmst in dieser Sache. ;)

Gruß
Ernst


Das ist richtig, weshalb ich mich wundere, wie du auf den Driftwinkel alpha=arcsin(v/c) kommst. Drifte ich auf dem Rettungsring mit der Strömung, sehe ich den Schwimmer unter dem Driftwinkel alpha=arctan(v/c) auf der Strecke C-B mit der Geschwindigkeit c.

Ergänzung am 14.3.11;10:08:

Ich ruhe auf dem Rettungsring zum Äther/zur Strömung; der Schwimmer ist dagegen bewegt.


Stehe ich am Ufer C, sehe ich den Schwimmer geradlinig auf der Strecke C-B mit der Geschwindigkeit w=sqrt(c^2+v^2).
Der Schwimmer visiert zu Beginn die Strecke C-A an und hält diesen Kurs unter dem Driftwinkel alpha=arctan(v/c) bei und erreicht somit sein Ziel in B.

Erklärung/Ergänzung:

Dieser Satz ist höchst ergänzungsbefürftig, da man zwischen den sogenannten Karten- und Kursgeschwindigkeiten (Begriffe aus der Aviatik entnommen) unterscheiden muss.

Stehe ich am Ufer C, sehe ich den Schwimmer mit der Geschwindigkeit c auf der Strecke C-B (Kartengeschwindigkeit). Der Schwimmer hat gegenüber dem Medium (Äther, bewegte Luft oder Wasser) jedoch die Kursgeschwindigkeit w=sqrt(c^2+v^2) als Überlagerung zwischen der Schwimm- und Driftgeschwindigkeit (Vektoraddition).


Es ist nicht nur eine Frage der Perspektive (des Bezugssystems), sondern auch eine formale Frage. Dein jetziges Statement unterscheidet sich wesentlich von dem hier:
Ernst am 12.3.11 um 21h39 hat geschrieben:Ich habe α eingefügt, damit das definiert ist. Wieso redet ihr von t und t'. Wir sind nicht in der SRT. Es gibt nur t.
C-A ist die geschwommene Strecke im Wassersystem; sie wird mit c in t zurückgelegt.
C-A=ct.
C-B ist die Strecke im Ufersystem; sie wird auch in t, aber mit w=sqr(c²-v²), zurückgelegt.
C-B=sqr(c²-v²)*t
Der Winkel ist α=arcsin(v/c).


Gruss


P.S. Schwimmen ist gesund! ;)
Trigemina
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 11:04

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Sowohl der Effekt der endlichen Spiegeldicke als auch die Brechung wird von vornherein durch die Kompensationsplatte aufgehoben, sodass man darauf nicht mehr achten muss. Beide Strahlen werden nach rechts versetzt.

Das hatte ich ja gerade an Deinem vorhergehendes Bild, wo Du nur einen Strahl vom Teiler nach rechts versetzt dargestellt hast, moniert. Wie ich schrieb, kompensiert die Doppelbrechung des senkrechten Strahls den Effekt der Spiegeldicke. Und anders als in Deinem Bild laufen daher die Strahlen nicht versetzt sondern inline zum Interferometer. Wie das in diesem Bild dargestellt ist.

Die modernen MM-Versuche sind von vornherein ungeeignet, weil es keinerlei Frequenzänderungen in geschlossenen Licht-oder Signalwegen geben kann. Und diese Messungen beruhen auf Frequenzvergleich.

Das Prinzip ist ein anderes. Es gibt in den Resonatoren auch erstmal keine Frequenzänderung des Lichtes. Aber bei Ätherwind verändern sich die Laufzeiten des Lichtes für einen Hin+Rückweg, sodaß die ausgesendete Welle nicht mehr phasengleich zum Sendeseignal zurückkommt. Der Resonator ist dann nicht mehr in Resonanz und "zieht" dann den Laser auf die Resonanzfequenz. Diese Frequenzänderung erfolgt also nicht infolge eines vermeintlichen Äthereffektes sondern durch aktive Verstimmung des Senderoszillators.
Vergleichbar mit einem quarzstabilisierten Schwingkreis. Der Schwingkreis (Laser) schwingt auf einer Frequenz, welche der Quarz(Resonator) vorgibt. Verändert man die Eigenfrequenz des Quarzes (Resonators), zieht der Quarz (Resonator) die Frequenz des Schwingkreises (Lasers) auf diese neue Eigenfrequenz.

Wieso schreibt er das?

Darüber kann man spekulieren. Eventuell, weil er dann die Genauigkeit um Größenordnungen erhöhen könnte. Auf jeden Fall kann man sicher sein, daß er seine Methodik und Ergebnisse nicht veröffentlicht hätte, wenn er den geringsten Zweifel an seiner Methodik gehabt hätte. Und sicher ist auch, daß folgende Genarationen von Wissenschaftlern ganau dieses Prinzip für weiterführende Messungen nutzten. Ihnen allen ebenfalls einfach den Sachverstand abzusprechen, halte ich für kühn.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 11:15

Mordred hat geschrieben: Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?

Bild
Die neueste Absurditäten-Produktion aus der selbstgebauten MCX Physikschmiede.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 11:25

Trigemina hat geschrieben:P.S. Schwimmen ist gesund! ;)

Und wie man sieht, bildet es zudem. ;)
Dein Tangens bleib aber falsch.
Wir behandeln hier die Bezugssysteme so, daß das Wasser den Äther nachbildet und der Schwimmer im Wasser mit c schwimmt. Und da bleibt es bei diesen Relationen:

C-A ist die geschwommene Strecke im Wassersystem; sie wird mit c in t zurückgelegt.
C-A=ct.
C-B ist die Strecke im Ufersystem; sie wird auch in t, aber mit w=sqr(c²-v²), zurückgelegt.
C-B=sqr(c²-v²)*t
Der Winkel ist α=arcsin(v/c).


Das ist richtig, weshalb ich mich wundere, wie du auf den Driftwinkel alpha=arcsin(v/c) kommst. Drifte ich auf dem Rettungsring mit der Strömung, sehe ich den Schwimmer unter dem Driftwinkel alpha=arctan(v/c) auf der Strecke C-B mit der Geschwindigkeit c.

..........v
------A----->B--------
........\.....!
.......c \....! sqr(c²-v²) .......> v
.......... \ α!
------------\-C------

Brille beschlagen? Wenn Du ihn in Richtung C_B, d.h senkrecht zur Strömung, sähest, würde er mit Dir stromabwärts mittreiben und B niemals erreichen. Nur wenn Du ihn im Winkel alpha schwimmen siehst, kann er B erreichen. Vielleicht wird das so anschaulicher:

--------------- B--------------
................!.\
sqr(c²-v²)....!...\c
................!....\αI
----------------C---->\I A------
....................v

Ist Dein Schwimmring C-A geschwommen, ist der gleichzeitig gestartete Schwimmer A-B geschwommen. Denn bist Du gerade bei A angelangt, schlägt der Schwimmer gleichzeitig bei B an.

α=arcsin(v/c).

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 14. Mär 2011, 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 14. Mär 2011, 11:55

Ernst hat geschrieben:Die neueste Absurditäten-Produktion aus der selbstgebauten MCX Physikschmiede.
Wieso? Weil Fallbeschleunigung mit Fallgeschwindigkeit verdrexelt wurde?So ein kleiner Vorzeichenfehler?
Ernst hat geschrieben:Aber bei Ätherwind verändern sich die Laufzeiten des Lichtes für einen Hin+Rückweg,
Bei dem Mangel an Präzision sieht's auch heikel aus.
Erstmal postulierst Du das L immer constant und sprichst wohl von senkrechtem Ätherwind und das t, die Zeit , wird mathematisch auch nie selbstkritisch genug hinterfragt.

Oder wie wird ein relativer Zeitvergleich gebaut, gewerkstelligt nach diesem Uferfluß-Prinzip, hm?
Wenn Dir physikalisch nicht klar ist wie Überlichtgeschwindigkeit unangemessen so nicht erreicht wird?
Falsches Prinzip zur Beschreibung von LICHT-Mechanik, aber warum ?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 12:11

galactic32 hat geschrieben:So ein kleiner Vorzeichenfehler?

Vorzeichenfehler? Schläfst Du? Er hat inhaltlich geplaudert:
Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?
Er schreibt "Fallgeschwindigkeit" und "Tempo":!: . Du magst dem Quatsch ja inhaltlich zustimmen, wundern tät mich bei Dir inzwischen gar nichts mehr. Deine Kompetenz sinkt dann allerdings arg.

Bei dem Mangel an Präzision sieht's auch heikel aus.

Ich benutze hier nicht Deine Gordischeknotenpräzision, sondern die einfache Präzision der klassischen Mechanik.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 14. Mär 2011, 13:16

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:So ein kleiner Vorzeichenfehler?
Vorzeichenfehler? Schläfst Du? Er hat inhaltlich geplaudert:
Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?
Er schreibt "Fallgeschwindigkeit" und "Tempo":!: . Du magst dem Quatsch ja inhaltlich zustimmen, wundern tät mich bei Dir inzwischen gar nichts mehr. Deine Kompetenz sinkt dann allerdings arg.
Bezweifel ich.
Denk doch mit, wenn Du liest.
Aus dem Background puzzel ich mir doch zusammen was sachrichtig wohl zu vermeinen gewesen war.
Du ahnst doch das es um reibende Bewegung geht und M. mit dem Beitrag einfach wie ein Grundschüler nicht diese spezielle unnatürliche quantitative Mathematik nachvollzieht.
Bei dem Mangel an Präzision sieht's auch heikel aus.
Ich benutze hier nicht Deine Gordischeknotenpräzision, sondern die einfache Präzision der klassischen Mechanik.
Ja eben, doch wieso?
Wieso nicht Deine natürliche Logik, ein natürliches Konzept, ein zeitloses Konzept so wie es uns mit diesen altgriechischschem Euclid & Co. GmbuH geometros basics vorkommt?

@Artie
immerhin jetzt läßt sich schließen, was unter *palm face* physikalisch correct zu verstehen wäre.
(Mit ca. 100000 Bytes traffic! :roll: )
Na dann mit *calm palm*

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 14:22

galactic32 hat geschrieben:Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?
Aus dem Background puzzel ich mir doch zusammen was sachrichtig wohl zu vermeinen gewesen war.

Welchen Grad an Schwachsinn muß etwas haben, welchem Du nicht eine hohe Bedeutung zumißt. Das, was da geschrieben ist, ist physikalischer Unfug.

Du ahnst doch das es um reibende Bewegung geht

Du ahnst doch, daß bei einer Angabe von "rund 9,82m/s Fallgeschwindigkeit" ein physikalischer Wirrwarr im Kopf des Schreibers herrscht.
Wenn Du solche dummen Aussagen auch noch bestätigen willst, aus welchem Grund auch immer, dann tu das meinetwegen. Ich nehme Dich dann bei mir einfach ins Unsichtbare. Traumatisch randbedingungsüberlastete Pseudophysik zur Beschreibung simpler Vorgänge interessiert mich einfach nicht.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Mo 14. Mär 2011, 15:44

Hallo Ernst,

Ernst hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben: Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?

Die neueste Absurditäten-Produktion aus der selbstgebauten MCX Physikschmiede.
Ähm, Ernst, ..

Nach einer Sekunde hat ein fallender Körper theoretisch eine Geschwindigkeit von v = 9,81 m/s (zirka 35 km/h), nach zwei Sekunden 19,62 m/s (etwa 71 km/h), nach drei Sekunden 29,43 m/s (rund 106 km/h). In einem echten freien Fall, d. h. im Vakuum, würde die Geschwindigkeit linear weiter entsprechend ansteigen.
Tatsächlich wirkt (wie auf den Stein im Wasser) wie auf jeden Körper auch eines Fallschirmspringers jedoch auch der Luftwiderstand / Wasserwiderstand, welcher quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt. Die resultierende Beschleunigung entspricht daher nur am Anfang der Erdschwerebeschleunigung, nachher nimmt sie ab, bis nach ca. 7 Sekunden die Beschleunigung Null wird — der Fallschirmspringer fällt nun mit der Fallgrenzgeschwindigkeit des menschlichen Körpers von ca. 55 m/s (ca. 198 km/h).
Und genauso sinkt der Stein im Wasser mit seiner Sinkgrenzgeschwindigkeit !
Bei Vernachlässigung eines Luft oder Wasserwiderstandes wäre der „freie Fall“ natürlich eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung. Aber dann hätten wir eben keinen Äther, …
Und Wasser ist nun mal ein Äther.
Den Unterschied aus der MCX –Tüte erkannt ?
Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?

Gruss Mordred
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 17:45

Mordred hat geschrieben: Den Unterschied aus der MCX –Tüte erkannt ?

Kurve diesmal schneller erwischt?
Oder erreicht er nicht doch nach kurzer Zeit seine Fallgeschwindigkeit von rund 9,82m/s (zumindest auf der Erde) und dann doch in diesem Tempo bis zum Boden, oder nicht?

War wohl nix mit gerade exakt 9,82 m/s. Hat sich gemausert auf z.B. Deinen Springer mit 55m/s. Und woanders anders, auch mal "zufällig" 9,82m/s. Aber eben nicht generell, wie Du schriebst.
Naja, hast es ja gepackt. :)

Gruß
Ernst
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