Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 5. Sep 2012, 21:35

....
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Mi 5. Sep 2012, 21:53

Highway hat geschrieben:Du Held, hier geht es um eine Uhr, nicht um zwei.


Jaja, immer schön ausweichen! Hast du jetzt dieses Zitat hier rein gestellt oder nicht?

Bild

Und, von wie viel Uhren ist da die Rede?
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Titus » Mi 5. Sep 2012, 22:44

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Do 6. Sep 2012, 00:40

Titus hat geschrieben:U2 geht nun mal relativ zu allen andern Uhren und auch den B-Uhren vor um 0,5s aufgrund RdG - und wenn du schreibst sie wird bei 0,577s B-Zeit erreicht, bedeutet das folglich, dass U2 bei einer Zeigerstellung von 1s stehenbleibt. Dadurch werden in der SRT alle "drastischen Streckenveränderungen" mit "drastischen Uhrensynchronisations-Veränderungen" kompensiert.

Die Uhr geht nur im IS_B vor! Nicht im IS_A!
Der Lichtstart erfolgt im IS_B daher bei 0,5 s (die Uhr ist ja 0,5 Sekunden vorgelaufen).
Im IS_A erfolgt der Lichtstart hingegen bei "0", den hier ist die Uhr nicht vorgelaufen!.
Im IS_B läuft nun das Licht 0,5 s lang zur Uhr. Da sie schon beim Start auf 0,5 Uhr stand, sollte sie nun auf 1 s stehen.
Im IS_A läuft das Licht auch 0,5 s lang, und hat damit erst die halbe Laufstrecke zurückgelegt, weil sie ohne Vorsprung mit 0 gestartet ist und ebenfalls eine halbe Sekunde lang gelaufen ist - eben jene halbe Sekunde, in welcher das Licht die Uhr im IS_B erreicht! Im IS_B könnte die Uhr nur deshalb 1 s anzeigen, weil sie von der RdG einen Vorsprung von 0,5 s geschenkt bekam.
Im IS_A fand dieses Geschenk nicht statt. Hier begann sie ohne Vorsprung zu laufen. Infolgedessen steht sie hier noch nicht auf 1s, sondern erst auf 0,5 s. Sie hätte nun noch 0,5 s zu laufen, wogegen sie im IS_B aufgrund des Vorsprungs schon fertig gelaufen ist. Da sie sich in beiden IS befindet und das Licht kein Mascherl hat, bleibt sie beim Eintreffen des Lichts stehen. Mit der Anzeige von 0,5 s im IS_A! Weil das der Zeitpunkt ist, an welchem im IS_B das Licht die Uhr erreicht! Im IS_A ist das aber 0,5 s zu früh, denn sie hätte jetzt ja noch 0,5 s zu laufen, in welchen das Licht den Rest der 1 LS langen Strecke zurückzulegen hat. Sie ist aber stehen geblieben, weil sie vom Licht getroffen wurde, das nach der Laufzeit von 0,5 s im IS_B an ihr ankam!
Im IS_B sollte sie nun nur wegen des RdG-Vorsprungs, den sie auch nur nur in diesem IS hat, mit "1" stehen bleiben.
Also, mit welcher Anzeige bleibt die Uhr stehen? Im IS_A hat sie diesen Vorsprung nicht und das Licht hat auch noch nicht die gesamte Laufstrecke durchmessen!

Gegenüberstellung der Zeiten (im IS_B bedeutet 0,5 = 0,577 und 1 = 1,115)
zeiten.jpg
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Grüße
Harald Maurer
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Do 6. Sep 2012, 01:21

Highway hat geschrieben:In der mangelhaften Unterscheidung zwischen Strecken und Abständen von Koordinaten.

... den Sie uns natürlich nicht darlegen. Das dürfte in 1D auch schwerfallen. Daher Ihr Ausweichmanöver.


Highway hat geschrieben:Gegenfrage: Wo ist den der Fehler in meiner Behauptung, dass die Strecke in B 1.15Ls lang ist?

Aus Ihrer Aussage geht nicht hervor welche Strecke gemeint ist. Wieder ein Ausweichmanöver in Form eines Ratespielchens?
Soweit die vom Licht durchlaufene Strecke gemeint sein sollte: die ist laut LT, wie mehrfach gepostet 0.577 lang.
Hätten Sie mal jenseits Ihrer forgesetzten Ausweichmanöver mal die Güte darzulegen, wie Sie auf Ihren Absurden Wert kommmen? Mit der LT bestimmmt nicht.


Highway hat geschrieben:Die SRT sagt: Die gleiche Strecke im System B (B0 B1) genannt, beträgt 1.15Ls.

Wie Sie das berechnet haben wollen erfahren wir immer noch nicht. Sind Ihre Beiträge nur noch eine einzige Serie von Ausweichmanövern?


Highway hat geschrieben:Die Zeitdilatation tritt in unserem Beispiel für den Beobachter im System A auf, und das dort das Zeitintervall 1s beträgt war Teil der Vorgabe.

Aus Gründen des Relativitätsprinzips unterliegt ein Beobachter in B denselben Effekten. Laut Julian-Maurer haben wir den Beobachter in B zu betrachten. Der "sieht" das Zeitintervall 1s in A zeitdilatiert mit 1.15s.


Harald Maurer hat geschrieben:Da im IS_B die auf eine halbe LS verkürzte Strecke vom Licht mit c durchlaufen wird, kommt es nach 0,577 s (im IS_A sind das 0,5 s wg. der ZD) an: die Uhr bleibt mit dieser Anzeige stehen!

Wird hier fälschlich Lichtlaufzeit==Uhrlaufzeit unterstellt?


Harald Maurer hat geschrieben:Es ist halt so: wenn jemand an die Richtigkeit der SRT glaubt oder meint, man könne sie mit sich selbst nicht widerlegen,wird er sich eher die Zunge abbeißen als zuzugeben, dass die LT ein absurdes Resultat liefert.

Zu dieser Gruppe scheinen Sie zu gehören, meinen Sie doch die mMU erfinden zu müssen um einen Widerspruch zu konstruieren.
(mMU == die magische Maurer-Uhr, die in jedem System korrekt die Eigenzeit anzeigt)


Harald Maurer hat geschrieben:Die Uhr geht nur im IS_B vor!

Nur nach Maurer. Nach Einstein geht eine zum Beobachter relativbewegte Uhr immer noch nach.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Do 6. Sep 2012, 08:50

Ich hätte da mal einen Vorschlag, und zwar eine leichte Abwandlung von Haralds Aufgabe:

Wir vollziehen einen Pinselstrich. Die Aktion dauert in A t=1s. Die Pinselgeschwindigkeit sei u.

Wie lang ist der Pinselstrich in B. (B bewegt sich weiterhin mit v=0,5*c)

t=x=x’=t’=0 (Rechnen ist hier vollkommen überflüssig)

Der Pinselstrich vollzieht sich in A mit der Zeit t, der Strich hat am Ende die Länge u*t.

Die Aktion hat in B die Dauer:

t’=t*(1-0,5*u/c)/sqrt(0,75)

Die Strichlänge beträgt

l’=t*(u-0,5*c)/sqrt(0,75)

Speziell für u=c haben wir die Lösung, auf die sowohl Harald und ich gekommen sind. Das Abstandsquadrat stimmt auch, es ist speziell 0.

Wie schaut’s aber bei einem langsameren Pinsel aus?

Auch da muss gelten:

l²-c²*t²=l’²-ct’² (Strichlänge²-c²*Zeitdauer² muss in beiden Systemen übereinstimmen)

Wenn nicht, so habt ihr falsch gerechnet.

Wir würden also endlich herausfinden, wer von uns falsch gerechnet hat und zwar mit Hilfe des raumzeitlichen Pythagoras.

Chief hat geschrieben:Im BS-"Haefele-Keating" bewegt sich die Bodenuhr - sie muss also nach Einstein langsamer gehen! :!:


Richtig, zumindest am Äquator gehen die Uhren langsamer, als eine Uhr, die nicht bei der Erdrotation mitmacht. Ein Physiker, der das nicht berücksichtigt, hat seinen Beruf verfehlt!

http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment

Dem Chef seine Aussage ist aber in anderer Hinsicht äußerst aufschlussreich, weil uns das einen gewissen Einblick in die Psyche des gemeinen “SRT-Kritikers” verschafft.

Er schließt von sich auf Andere und kann sich überhaupt nicht vorstellen, das Andere weniger oberflächlich denken, als er selbst.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Titus » Do 6. Sep 2012, 09:16

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Titus » Do 6. Sep 2012, 10:03

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Do 6. Sep 2012, 11:44

Ein Pinsel zieht eine Spur in A. Er greift zugleich auch auf B über und zieht auch dort eine Spur.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=70&start=1460#p47146

Präsentier eine Lösung, die nicht dem raumzeitlichen Pythagoras widerspricht.

Solkar hat geschrieben:Warum nur wundert es mich nicht, dass zwei solche Experten mit lichtschnellen Pinseln rechnen....


Nimm meinetwegen auch einen überlichtschnellen Pinsel, aber wenn du diese einfache Aufgabe nicht lösen kannst, dann hast du wirklich keine Ahnung.

Weil die Lösungen, die du bisher präsentiert hast, widersprechen dem Pythagoras.

Oder hab ich was übersehen, dann sag uns wo.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Do 6. Sep 2012, 12:33

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das Licht kommt im IS_B nach einer Laufzeit 1,155s zur Uhrzeit 0,557s an. Die Laufstrecke ist 1,155LS. Die Laufstrecke, die Laufzeit und die Uhrzeit gelten ausschließlich im IS_B
Das Licht kommt im IS_A nach einer Laufzeit 1s zur Uhrzeit 1s an. Die Laufstrecke ist 1LS. Die Laufstrecke, die Laufzeit und die Uhrzeit gelten ausschließlich im IS_A

Nein, lieber Ernst, die Laufstrecke ist im IS B nicht 1,155 LS! Sondern sie verkürzt sich auf 0,577 LS ! Wird aber mit c durchlaufen. Laufzeit daher 0,577 s (sind im IS_A 0,5 s).

Nun. lieber Harald, da muß man schon exakt nach SRT rechnen:

Du hast eine Uhr, die im IS_A bei 1LS fixiert ist. Diese eine Uhr hat vom Blitzstart bis zum Wanderreichen eine Uhrenlaufzeit im IS_A von 1s und im IS_B von 1,155s.
Wäre das gleichzeitig die Lichtlaufzeit so würde das Licht im IS_B wegen der invarianz von c in den 1,155s eine Laufstrecke von 1,155LS zurücklegen.

Aber:
Diese Uhrenlaufzeit der einzigen Uhr ist im IS_B aber nicht die Lichtlaufzeit. Denn zur Berechnung der Lichtlaufzeit muß die Ortsstartzeit (bei x=0) und die OrtsEintreffzeit (bei x=1LS) verwendet werden. Die Laufzeit ergibt sich aus der Differenz zweier Ortszeiten. (Wenn Du Uhren verwendest, benötigst du zwei; eine bei x=0 und eine bei x=1.):

Uhr in x=0
A_(0;0)
B_(0;0)

Uhr in x=1
A_(1;1)
B_(0,557; 0,557)

Im IS_B ergeben die obigen Differenzwerte für die durchlaufene Strecke 0,557 LS und die Lichtlaufzeit 0,557s. Macht eine LG von c.

Uhr bleibt um 0,577 s früher stehen als sie das im IS_A tun würde. Da kann sie es nicht mehr tun, denn sie steht bereits.

Es ist mir ganz schleierhaft, daß du nicht verstehst, daß du da Zeiten aufeinanderlegst, die nicht zusammen gehören.
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