Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Mär 2011, 16:41

Kurt hat geschrieben:Da sich die Längen der Arme ja nicht beim Drehen mechanisch verändern,
Nun nach Chief's Modell des mitgeführten Äther sicherlich.
Im abs. Äther müsste genauer "geguckt" werden, wie sich Materie, dynamisch angleicht.Das Modell nach dem Materie wiederum aus Wellen aufgebaut ist, spricht mich direkter an.
Kurt hat geschrieben:Warum versuchen wir nicht ein "Ätherwindmessgerät" zu bereden dass dieses Manko nicht hat.
Jetzt neben den Messungen des CMBR-Spektrum's.
Vielleicht in einer gradlinigen Beschleuniger-Röhre , die auch mal möglichst Richtung Sternbild Löwe zeigt,mit 360km/sec u.v.m. Li-Ionen spektroskopieren, oder an was dachtest Du?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Mär 2011, 18:27

Trigemina hat geschrieben:Auch deine Version gefällt mir nicht! Du verwendest wie Chief C-A=c*t, wo doch diese Strecke aus einer Überlagerung zwischen der Strömungsgeschwindigkeit v des Flusses und der Schwimmgeschwindigkeit c (ohne Strömung) hervorgeht.

Nein. C-A ist die Strecke, welche der Schwimmer (das Licht) relativ zum Wasser (Äther) zurücklegt und zwar mit der Geschwindigkeit c. Weil das Licht im Äther definitiongemäß mit c läuft.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Mär 2011, 20:01

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Die neue Animation von Chief ist prinzipiell schon richtig. Aber die Reflexion des roten Photons wird nicht korrekt dargestellt. So springt das rote Photon bei der Reflexion am Umteiler unvermittelt auf die Linie des grünen Photons...
Das ist nur deshalb weil ich "dt" nicht beliebig klein wählen kann, da sonst die Animationsdatei sehr groß werden würde. Physikalisch (mathematisch) muss dt "unendlich" klein gewählt werden. Die Animation besteht aus 55 Frames, somit also dt=(t_End-t_Anfang)/55
Hab noch mal mit dem Lineal die Länge L_senkrecht und L_wagerecht nachgemessen, ok dann passts.
Du hast L_senkrecht auch ein bischen "verkürzt" gegen L_waagerecht, als Super-Observer in Deiner Skizze.

Ist leider für's Auge zu wenig übersichtlich, um so feine Effecte mit dem niedrigen Gamma zu erkennen.
BildBild
Links soll: Beta = .866 and Lorentz's contraction factor is .5 laut http://www.glafreniere.com/sa_Michelson.htm
und man sieht deutlicher, wie sich die Längen verzerrend in dieser weder absolut ruhender noch mitbewegter Beobachter-Perspektive unterscheiden.

Es irritiert noch, daß sich das animierte MMI sehr schnell bewegt.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Mär 2011, 20:09

Harald Maurer hat geschrieben: Bild Das rote Photon wird an einem anderen Raumpunkt reflektiert und kann deshalb nicht mit dem grünen Photon auf einer gemeinsamen Raumlinie zum Detektor kommen. Es interferiert daher mit einem anderen, dem grünen nachfolgenden Photon, das später abgesendet wurde. Dadurch ist der Zeitversatz kompensiert. Wie auf der MM-Seite beschrieben.

In dieser Argumentation sind verschiedenen Unstimmigkeiten.
1. Zunächst interferieren da nicht einzelne unendlich dünne "Strahlen", sondern Wellen mit endlichen Wellenfronten. Die Punkte sind der Mittelpunkt dieser Wellenfronten.
2. Handelt es sich dabei um einen Effekt der endlichen Spiegeldicke. Wäre er unendlich dünn, gäbe es diesen Effekt gar nicht
3. Wird dieser Effekt dadurch weitgehend kompensiert, daß der senkrechte Strahl doppelgebrochen und dadurch nach rechts versetzt wird, und nicht wie Du das darstellst, einfach senkrecht durch das Glas läuft.
4. Ist zu erkennen, daß trotz eines restlichen Spiegeleffektes ein Zeitversatz der beiden Wellen bestehen bleibt.
5. Ist es ohnehin klar, daß Wellen interferieren, welche nicht gleichzeitig abgesendet wurden. Das ist doch gerade die Idee bei MM. Die Wellen, welche da interferieren, wurden zu unterschiedlicher Zeit ausgesendet; aber sie kommen wegen unterschiedlicher Laufzeiten gleichzeitig aber allgemein phasenverschoben an. Der Meßeffekt entsteht erst bei der Drehung des MMI.

Zudem ist dieser Effekt bei den heutigen Lasermessungen nicht vorhanden und sie zeigen dennoch ein Quasinullergebnis.

Subjektiv ist Deine Aussage, ein auf diesem Gebiet hochspezialisierter Nobelpreisträger hätte die vernachlässigbare Größenordnung diese Effektes einfach so ohne Analyse angegeben und dabei den Effekt zweiter Ordnung des Meßsignals schlicht "vergessen", schon recht kühn. Das betrachte ich als schier unmöglich.

Meines Erachtens sind alle deine Argumnete auf der MM-Seite nicht stichhaltig.

Gruß
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Zuletzt geändert von Ernst am So 13. Mär 2011, 20:25, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Mär 2011, 20:20

galactic32 hat geschrieben: Links soll: Beta = .866 and Lorentz's contraction factor is .5

Wieder einer Deiner Mischmasch-Gedanken. Wir reden hier über hunderte posts über MM und klassischen konventionellen Äther. Und Du kommst mit Lorentzfaktor. Laß stecken. Empfehle didaktische Lektüre.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Mär 2011, 20:39

Ernst hat geschrieben:Wir reden hier über hunderte posts über MM und klassischen konventionellen Äther.
Ähm Ernst, ganz ruhig, wir reden über Physik und Natur und nicht über Galilaische oder Newton'sche Ideen, wie, diese LG sei unendlich schnell!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Trigemina » So 13. Mär 2011, 20:52

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Auch deine Version gefällt mir nicht! Du verwendest wie Chief C-A=c*t, wo doch diese Strecke aus einer Überlagerung zwischen der Strömungsgeschwindigkeit v des Flusses und der Schwimmgeschwindigkeit c (ohne Strömung) hervorgeht.

Nein. C-A ist die Strecke, welche der Schwimmer (das Licht) relativ zum Wasser (Äther) zurücklegt und zwar mit der Geschwindigkeit c. Weil das Licht im Äther definitiongemäß mit c läuft.

Gruß
Ernst


Der Schwimmer (Licht) ist gegenüber dem Fluss (Äther) relativ bewegt, weshalb sich die Relativgeschwindigkeit des Schwimmers zum Fluss (Licht zum Äther) mit v=sqrt(c^2+v^2) ergibt.

Wenn sich Licht im absoluten Raum (Äther) ausbreitet, so müssen die Galilei-Transformationen gelten. Wenn sich die Lichtquelle bewegt, so müssen sich die Geschwindigkeiten addieren. Und in diesem Fall ist der Schwimmer gegenüber der Flussströmung bewegt, resp. als Äther-Analogie ist die Lichtquelle gegenüber dem Äther bewegt!

Was meinst du zum angegebenen Link zur Drift?

Gruss
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 13. Mär 2011, 21:05

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da sich die Längen der Arme ja nicht beim Drehen mechanisch verändern,

Nun nach Chief's Modell des mitgeführten Äther sicherlich.
Im abs. Äther müsste genauer "geguckt" werden, wie sich Materie, dynamisch angleicht.Das Modell nach dem Materie wiederum aus Wellen aufgebaut ist, spricht mich direkter an.



Du redest von Strings, oder.
Das Materie Wellen sind davon gehe ich nicht aus, jedoch davon dass sie durch "Wellen" zusammengehalten, besser auf gegenseitigen Abstand gehalten ist (Atommodell).
Eine Längenveränderung tritt bei diesen Annahmen nur dann auf wenn beschleunigt wird, ansonsten nicht.
Mit dem Bezug fürs Lichtlaufen hat das nur am Rande zu tun.
Somit ist die Materie der MM-Arme unabhängig davon ob ein "Ätherwind" weht oder nicht.


galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum versuchen wir nicht ein "Ätherwindmessgerät" zu bereden dass dieses Manko nicht hat.

Jetzt neben den Messungen des CMBR-Spektrum's.
Vielleicht in einer gradlinigen Beschleuniger-Röhre , die auch mal möglichst Richtung Sternbild Löwe zeigt,mit 360km/sec u.v.m. Li-Ionen spektroskopieren, oder an was dachtest Du?


Durch Auswertung der Hintergrundstrahlung kann ein Ruhepunkt für "in jede Richtung c" gefunden werden.
Dieser gilt aber dann nur für genau diesen Punkt.
Und eben dieser Umstand, die Ortsabhängigkeit des Lichtleitbezugens, gilt auch fürs MMI.
Darum kann nach meinen Vorstellungen eben kein Ätherwind auf der Erdoberfläche gemessen werden.
Es sind halt nur die Anpass"fehler" vorhanden.
Diese müssten sich aber zeigen.
Setzt voraus dass das MMI perfekt funktioniert.
Haralds Einwände sind so eine Bremse die noch zu klären sind.
Ich meine dass das (moderne)MMI ausreichend funktioniert.
Weil eben Zweifel an dem (altem) MMI sind der Wunsch nach solchen die die Negativumstände nicht haben.

Dass kein "Ätherwind" weht das zeigt ja schon ganz eindeutig GPS.
Würde da welcher wehen, also sich das Licht nach ihm richten, dann wärs mit der Genauigkeit schlecht bestellt.
Je nach Windrichtung würde man vor der falschen Garage stehen.

Deine Überlegung ein entferntes "Ziel" (Sternbild Löwe) anzuvisieren zeigt das du den alten Vorstellung anhaftest.
Denn GPS zeigt dass es egal ist wie die Erde zu was steht.
Und das bestätigt das MMI.

Ich meine man sollte als MMI's Geräte verwenden die eben nicht ein rücklaufendes Signal auswerten dass irgendwie mit dem Hinlaufenden in -Kontakt- kommt.
Haralds (im Prinzip erstmal berechtigten) Einwände wären dann vom Tisch.

Ich denke da eher in Richtung L(F)aserkreisel und -Sagnacinterferometer- ohne Umlenkspiegel.
Es gibt Messeinrichtungen die die Drehänderungen der Erde messen, diese gehen in die angedachte Richtung.
Wenn die einen Ätherwind messen würden dann wär das schon längst bekannt.

Sie zeigen aber eins ganz fest, nämlich das der Bezug für in ihnen laufendes Licht an die Erde angebunden ist.
Und das ist der Grund warum ein MMI nichts, fast nichts anzeigt.

Ein MMI aufn SAT gebracht der die Erde weit genug verlässt müsste "Ätherwind" anzeigen.
Warum noch keiner Fizeau angesprochen hat, bzw. darauf reagiert hat, ist mir ein Rätsel.
Denn dieses Experiment ist ein wichtiger Baustein um die Lichtlaufbezugsbildung zu verstehen, zahlenmäsig zu erfasen.


Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Mär 2011, 21:10

Trigemina hat geschrieben:Der Schwimmer (Licht) ist gegenüber dem Fluss (Äther) relativ bewegt, weshalb sich die Relativgeschwindigkeit des Schwimmers zum Fluss (Licht zum Äther) mit v=sqrt(c^2+v^2) ergibt.
Na v steht wofür?
Meintest eigentlich Schwimmer zum Ufer?

Und Der Schwimmer (Lichtpacket) ist im Äther erstmal eher absolut bewegt.Dieser Wert muß doch einfachheitshalber im Äther immer c bleiben.

Und der Bewegungszustand der Beobachtung war hier absolut Null im Äther!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 13. Mär 2011, 21:15

Trigemina hat geschrieben:Wenn sich die Lichtquelle bewegt, so müssen sich die Geschwindigkeiten addieren.


Welche Geschwindigkeiten denn?

Gruss Kurt
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