Trigemina hat geschrieben: Die 10km werden im IS Erde gemessen und nicht im Myonensystem. Davon ist auszugehen und das Problem entsprechend zu lösen. Alles andere ist schwerwiegendste Realitätsverweigerung und eine Verdrehung der Ausgangssituation.
Dein starrsinniger eingrenzender Bezug auf den Wortlaut der Aufgabe bringt gar nichts. Es geht hier um den physikalischen Gehalt der Aufgabe.
Wenn Du den Abstand von deinem Vorgartens zur Straße zu 10m mißt, dann sagt die Physik, daß der Abstand der Straße zu deinem Vorgarten ebenfalls 10m beträgt. Wenn du nun deinem Nachbarn die Aufgabe stellst, dieses für dich vom Garten zum Haus nachzumessen und er mißt diese 10m, dann kannst du nicht sagen, der Abstand 10m von der Straße zum Haus war nicht Teil der Aufgabe für deinen Nachbarn und daher existieren diese 10m nicht.
Du kommst mir vor, wie eine Tunnelblickende. Was ich nicht sehe, das existiert nicht.
Zurück zum Myon. Sowohl die Erde mit ihrem Eigenmaßstab als auch das Myon mit seinem Eigenmaßstab mißt die 10km. Und zwar deshalb, weil Ruhelängen (und damit Eigenmaßstäbe) in der SRT invariant sind.
Im Wiki-Erklärungsbeispiel wird aus einem fahrenden Zug ein Massstab hinausgeworfen, der dann im Bahnhofssystem zum Ruhen kommt. Durchaus eine nette Referenz, jedoch völlig irrelevant in Bezug aufs Myonenbeispiel.
Nein, ganz im Gegenteil. natürlich ist das hier ebenfalls relevant. Im Myonensystem erscheint der an der Erde fixierte Maßstab auf 0,35km kontrahiert. Wird dieser Maßstab von der Erde weg auf das Myon geworfen und am Myon fixiert, so hat er wieder seine Ruhelänge von 10km.
Wie im rechten Bild. Wird der blaue Maßstab von der Erde abgemacht und ans Myon angebracht, wird er dort der rote Maßstab,

Es hilft alles nichts, die Myonenstory ist ein peinlicher Fake.
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