Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Do 7. Nov 2013, 19:18

Hartmut Pohl hat geschrieben:@Jondalar: Dir scheint möglicherweise grad aufzufallen, was ich als Gegenläufigkeit betrachte. Kann das sein?


Nicht erst gerade, aber ansonsten ja, klar fällt das sofort auf - so fern man nicht unter chronischem relativistischem Realitätsverlust leidet :)

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Do 7. Nov 2013, 19:21

Trigemina hat geschrieben:diese 10km sich aufs IS Erde beziehen und nicht aufs IS Myon.


Du bist so ein hoffnungslos trauriger Fall von Verstehensverweigerer, dass jedes weitere Wort mehr als obsolet wird.

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon M.S » Do 7. Nov 2013, 19:31

All hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben: Wenn per definitionem (also durch Festlegung) ein Abstand im IS Erde von 10km veranschlagt wird, ist diese Strecke im IS Myon sicher nicht wieder 10km, sondern längenkontrahiert.


Wenn das so per Definition festgelegt ist, was hindert jemanden daran, das anders zu definieren?

Nichts hindert dich daran.
Nur musst du dich halt für ein Szenario, das du durchspielen willst, entscheiden (und damit festlegen).
Was du nicht tun kannst, ist zwei Szenarien (bzw. Definitionen) zu vermischen, denn dann kommt nur Murks raus( wie man hier wieder einmal sehr schön sehen kann).

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Do 7. Nov 2013, 19:41

M.S hat geschrieben:Nichts hindert dich daran.

Nur musst du dich halt für ein Szenario, das du durchspielen willst, entscheiden (und damit festlegen).

Was du nicht tun kannst, ist zwei Szenarien (bzw. Definitionen) zu vermischen, denn dann kommt nur Murks raus( wie man hier wieder einmal sehr schön sehen kann).

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?


Ganz genau, NICHTS hindert einen daran.

Ja, auch gut erkannt, darum sitzt der Abenteurer Ernst auf dem Myon und misst von IS-Myon aus, und der gesetztere Harald sitzt auf seiner Veranda und misst vom IS-Erde aus. Am Abend treffen sie sich dann bei einem gemütlichen Bier und jeder erzählt dem Anderen, dass er den Anderen in 10 Km Entfernung mit 0,9x c auf sich zurasen gesehen hat.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Nachtrag:
Punkt drei habe ich jetzt ja glatt unterschlagen. Dank dem lieben Albert ist nämlich der physikalische Rassismus vorbei. Seit dem cleveren Kerlchen sind nämlich ALLE Beobachter gleichberechtigt und KEINER kann sich mehr als Herrenbeobachter fühlen - Eini sei Dank!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 7. Nov 2013, 19:49

Trigemina hat geschrieben:Au weia! Wenn per definitionem (also durch Festlegung) ein Abstand im IS Erde von 10km veranschlagt wird, ist diese Strecke im IS Myon sicher nicht wieder 10km, sondern längenkontrahiert.

Im IS Myon ist der von der Erde aus gemessene Abstand kontrahiert, nicht aber der im IS Myon gemessene Abstand. Ganz so wie in dieser Darstellung (wenn du mal so freundlich wärst und sagst, was darin falsch sei.):

Bild

So viel Sturheit bezüglich Festhalten an falschen Vorstellungen lässt tief blicken. Aber als SRT-Kritiker bist du erstens in bester Gesellschaft und zweitens deshalb voll und ganz entschuldigt.

Du aber bist unentschuldigt. Denn anders als die anderen anwesenden selbstverkannten "Relativisten" besitzt du fundiertes Grundlagenwissen und deine Sachbeiträge sind nahezu durchgehend respektierlich. Aber gerade deswegen ist dein Festhalten an diesem toten Pferd nicht entschuldigt.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 7. Nov 2013, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 7. Nov 2013, 19:53

DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Gefragt ist einfach nach ihrem Abstand, gesehen aus ihrem jeweiligen Ruhesystem?
... Sind die Abstände in beiden Fällen gleich oder ungleich?

Die Abstände ändern sich ständig (das hat eine sog. "Relativbewegung" so an sich).

Tatsächlich? Du bist ein Genie.

Ihre Frage müßte also auch spezifizieren, zu welchen Zeitpunkten t1 und t2 in S1 und S2 Sie die Abstände jeweils vergleichen wollen.

Dicker, nimm mal 'n Aufputschmittel.
Wir reden hier seit einer kleinen Ewigkeit von der Lebensdauer von Myonen. Sowas beginnt mit der Geburt und endet mit dem (Halbwertszeit-)Tod.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Do 7. Nov 2013, 21:19

Hartmut Pohl hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Nicht erst gerade, aber ansonsten ja, klar fällt das sofort auf - so fern man nicht unter chronischem relativistischem Realitätsverlust leidet :)
Hätt' mich gewundert wenn nicht (eigentlich hat's mich gewundert, dass es nirgendwo zu finden ist. ;))
Ich seh' das inzwischen so:
Wenn die SRT nur zur Berechnung von Zerfallszeiten herangezogen wird, gibt es da auch soweit keine Kausalitätsverletzungen. Wenn man die SRT für nichts anderes mehr verwendet, kann man sie zum Teufel jagen, denn für Zerfallszeiten sollte man es dann evtl. doch mal mit der Gamma-Funktion versuchen. Möchte mir nicht ausmalen, was noch passiert, wenn ich recht habe und Zerfallszeiten weiterhin per SRT berechnet werden (HD lieferte mir dafür einen Ansatz: http://m.schuelerlexikon.de/phy_abi2011 ... tation.htm). Ebenso entzieht es sich meiner Kenntnis, wohin es führt, wenn man in Zukunft die Gammafunktion dafür verwendet (tut man das evtl. auch schon?).

BTW.: Die Mathematik hindert einen dran... aber anscheinend nicht jene, die ihr kennt. In der linearen Algebra (Vektoren, Geraden, Flächen, Matritzen und noch mehr dummes Zeug) fällt einem diese Diskrepanz viel besser auf. Wessen "Zeit"-Vektor ändert sich wie? Und egal in welchem IS, die besagten Vektoren sind gegenläufig (als wenn man 2 gegenläufige Geschwindigkeiten, wie man es normalerweise macht, addiert hätte) zur SRT. Das allein genügt für mich als Beweis dafür, dass die SRT nicht der wahre Jakob sein kann.


Naja, ich würde mich nicht als Mathematikspezialisten bezeichnen. Ich weiss, was man für Physik so braucht, aber ich habe nicht Mathe studiert, da liegen ja auch noch Welten dazwischen.

In jedem Fall hat eine Wurzel natürlich zwei Lösungen - ich meine das hier im Forum sogar schonmal angeführt zu haben. Dass damit eine Gleichung nicht unbedingt stimmen muss, wenn man einfach den positiven Wert annimmt - wie ja so vieles einfach angenommen wird in der RT - ergibt sich schon zwingend aus logischen Gründen. Die Logik scheint aber irgendwann irgendwie den Relativisten abhanden gekommen zu sein - wie der Fall mit den Myonen ja aufzeigt - daher auch meine Beispiele mit den SL und der ZD. Schon der Urknall ist der Knaller, wenn aus einer Singularität, die in einem Nichts schwebt und bei der keine Zeit vergeht, ein Urknall entstehen soll. Um eine Singularität zu beherbergen muss schon ein Raum dafür vorhanden gewesen sein und um einen Urknall aus zu lösen muss schon eine Zeit ablaufen - soviel zur Logik der heutigen geistigen "Elite". Da graust einem schon, wenn man merkt, wer heutzutage alles Abitur schafft - Gehirn ist dabei irgendwie nicht mehr notwendig.

Rechnerisch kann ich Dir da also nur bedingt folgen - logisch durchaus. Im Zuge meiner geistigen Befreiung von dem Relativitätsunsinn habe ich mir auch meine "Liebe" zur Mathematik ausgetrieben, daher beschränke ich mich lieber auf sich aus Axiomen und Postulaten ergebende Schlussfolgerungen, die sind meistens eindeutig genug und fast immer gegen die RT.

Ich habe auch keine Spezialisierung in Kernphysik und Zerfallsprozessen, ich bin eher kosmologisch bewandert. Selbstredend sind mir auch die Standardkernphysik-Theorien und -Probleme bekannt, aber ich arbeite nicht gerade am CERN ;)

Herzliche Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Fr 8. Nov 2013, 00:04

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Au weia! Wenn per definitionem (also durch Festlegung) ein Abstand im IS Erde von 10km veranschlagt wird, ist diese Strecke im IS Myon sicher nicht wieder 10km, sondern längenkontrahiert.

Im IS Myon ist der von der Erde aus gemessene Abstand kontrahiert, nicht aber der im IS Myon gemessene Abstand. Ganz so wie in dieser Darstellung (wenn du mal so freundlich wärst und sagst, was darin falsch sei.):

Bild


Die linke der beiden Graphiken ist korrekt im Sinne des Myonenexperiments. Die rechte beschreibt eine völlig andere Situation und hat nichts mit dem Myonenexperiment zu tun! Symmetrie und Gleichberechtigung der Inertialsysteme bezieht sich auf deren Physik, nicht aber auf vorgegebene Definitionen von Strecken oder Zeiten innerhalb eines IS. Die lassen sich nur mittels LT in ein anderes IS überführen, sicher jedoch nicht indem man die Zahlenwerte 1:1 ins andere System rüberkopiert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » Fr 8. Nov 2013, 08:09

Hartmut Pohl hat geschrieben:Gehirn ist nicht mehr notwendig? Gehirn ist verboten würde ich sagen. "Halt. Sie betreten jetzt das UNI-Gelände. Bitte geben sie ihr Gehirn bei ihrem Dekan ab."


Nun ja, Gehirn ist schon notwendig. Allerdings sollte man wissen, dass so ein Hirn erst mal von Natur aus da ist, um die Verdauung und andere Körperfunktionen zu regeln.

Was macht es also? Es verdaut im übertragenen Sinn auch Wörter, die über logische Formeln zu einem Einheitsbrei vermischt werden. Hinterher stellt man fest, dass alles dasselbe ist.

Wörter sind nichts anderes als verdaute Nahrung. Insofern kann da schon mal Scheiße bei heraus kommen.



Gruß

All




Satiere ende
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » Fr 8. Nov 2013, 08:21

Chief hat geschrieben:
Wikipedia hat geschrieben:Wie vom Relativitätsprinzip gefordert, müssen in allen Inertialsystemen dieselben Naturgesetze gelten.




Das geht doch auch gar nicht anders. Diese einheitlichen Voraussetzungen sind absolut erforderlich für ein weiteres gemeinsames Vorgehen. Wird anfangs schon ein logisches notwendiges sprachliches Prinzip verletzt, ist eine weitere Diskussion unmöglich. Die SRT steht damit auf zwei absoluten Beinen (IS). Wenn eins davon kürzer wäre, würde die SRT sofort umfallen.

Ich wiederhole es jetzt zum x-ten mal. Die SRT ist ein sprachlicher Trick. Mehr nicht.

Gruß

All

Nachtrag

Der Aufbau ist also erst mal absolut klassisch. In der RT wird aber die Gleichzeitigkeit durch die Raumartigkeit getrennt und man muss diese Raumartigkeit, also die getrennte Gleichzeitigkeit relativieren, also miteinander ins Verhältnis setzen. Wie schafft man das? Durch die RdG.

Diese sprachliche Analyse zeigt doch, wie abhängig die Physik als auch die Mathematik von Sprache ist. Ohne sprachliche Vorformulierung haben Physik als auch Mathemtaik gar keine Chance.
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