Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Mär 2011, 21:26

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also mir ist nicht klar worauf du hinaus willst.
Erklärs mir bitte.


Gut, versuchen wir es nochmal. Zur Hilfe nochmal die letzte Skizze:
Bild

Der Gag an der Sache ist der, dass man die Geschwindigkeiten nicht zu einer resultierenden Geschwindigkeit (Beispiel Strecke AB' oder BA') verrechnen darf. Das ist auch der Trick bei der SRT, die steckt nämlich ebenso in diesem Beispiel wie in fast allen anderen. Bezogen auf das MMI-System findet diese Geschwindigkeitaddition schlicht nicht statt. Sehr wohl für das Äthersystem! Damit reduziert sich im MMI-System die Geschwindigkeit immer konstant auf c. Somit kein Äther nachweisbar.



Was die RT(ler) macht spielt bei der MMI-Betrachtung keine Rolle.
Beim MMI spielt die Lichtgeschwindigkeit auch keine Rolle, auch wird keine verrechnet.
Denn sie ist nämlich im ganzem System und bei allen möglichen Zuständen gleich.
Im MMI reduziert sich auch keine Geschwindigkeit auf irgendwas, sie ist von Haus aus überall gleich.
Es wird auch keine Geschwindigkeit ausgewertet, sondern Veränderungen in der Lichtlaufdauer der einzelnen Arme zueinander.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Mär 2011, 21:41

Highway hat geschrieben: Ja genau! Du hast dir aber nochmal die zuletzt von galactic eingestellen Bilder angesehen?

Leider verzerrt ihr Grafikprogramm. Hätte sie anstelle des Eies einen Kreis gezeichnet, würde jeder sehen, daß die vertikal reisenden Punkte eher zurückkehren als die horizontalen.

Damit reduziert sich im MMI-System die Geschwindigkeit immer konstant auf c.
Bild
Damit reduziert sich Dein Vertsändnis der Sache auf Null. Entsprechend dem Darstellungsschrott in Deiner Skizze.

Kannst du nochmal die Nummer mir den Zeiten vortragen, oder diese Geschwindigkeitsadditionsveralberung

Lieber Highway, das ist zigmal eingestellt. Daß Du nach alldem noch nichtmal diese simple Konfiguration bezüglich der Geschwindigkeiten und Zeiten nachempfinden kann, ist schon entsetzlich. Daß Du aber immer wieder solchen Unsinn hinschreibst, ist schier unbegreiflich. Jedenfalls dann, wenn Du den Anspruch erhebst, als Diskussionspartner in Sachen Physik ernstgenommen zu werden.
Mir ist jedenfalls noch nie ein Physikinteressent untergekommen, der nach Erklärung die Geschwindigkeits- und Zeitverhältnisse in der MM Anordnung nicht versteht.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Mär 2011, 22:00

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was die RT(ler) macht spielt bei der MMI-Betrachtung keine Rolle.

Naja... Ich finde prinzipiell schon. Man braucht keine SRT, da würde ich dir Recht geben, aber die SRT macht da nichts falsch, sie interpretiert nur anders.


Sie mags so oder so machen, das ist hausintern.
Solange behauptet wird dass die RT-eigenen/notwendigen Postulaate mit der Realität harmonieren gibts Widerstand.
Denn es ist nicht so.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Beim MMI spielt die Lichtgeschwindigkeit auch keine Rolle, auch wird keine verrechnet.

Unfug. Mach das Licht aus und das MMI ist Altmetall. Natürlich muss die Lichtgeschwindigkeit eine Rolle spielen.


Welche denn?
Es ist egal ob das darin laufende Licht sich mit c oder 1/2 c bewegt.
Das macht sich nur im Strichabstand bemerkbar.
An der Funktion ändert das nichts.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denn sie ist nämlich im ganzem System und bei allen möglichen Zuständen gleich.

Nein, eben nicht. Das hat nur der Jojo-Spieler 1905 behauptet. Sonst nahezu niemand.


Sie ist gleich, kommt halt darauf an wogegen du diese Aussage bezogen siehst.
Und sie ändert sich auch nicht, egal ob du drehst oder nicht, in welche Richtung die arme schauen, ausser nach oben.
Denn da ändert sie sich ständig.


Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Im MMI reduziert sich auch keine Geschwindigkeit auf irgendwas, sie ist von Haus aus überall gleich.

Sagt ja auch keiner. Ich sage nur, dass die Geschwindigkeiten je nachdem ob man diese bezogen auf den Äther oder MMI unterschiedlich sind. Aber das versteht sich doch wohl von selbst - oder?


Klar, nur muss es angegeben/klar sein.
Denn ich vermute das du da zwischendrin mal wechselst.
Denn sonnst käm dein Einwand nicht.
Wenn der -Bezug- klar durchgezogen wird dann kommt eine solche Überlegung überhaupt nicht zu tragen.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es wird auch keine Geschwindigkeit ausgewertet, sondern Veränderungen in der Lichtlaufdauer der einzelnen Arme zueinander.

Vergleich von "Lichtlaufdauer" hm.... Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt. Da wird alles mögliche verglichen, was nicht verglichen werden darf. Stichwort Geschwindigkeitsaddition.


Es gibt kleine Geschwindigkeitsaddition beim MMI.
Nur wärend des Drehenens gibt es eine Änderung (wenn denn Wind geht).
Selbst da wird nichts addiert, sondern ev. nur Laufdauern verändert.

Highway hat geschrieben:Wieso siehst du es denn nicht? Die Zeit die von A nach B benötigt wird ist exakt die gleiche, die von B nach B' benötigt wird. Genauso verhält es sich mit der Zeit von A nach c und der Zeit von C' nach C. Immer alles die gleiche Zeit. Es passiert gleichzeitig.


Es interessiert einfach nicht!
Licht braucht eine bestimmte Dauer (Zeit) um eine Strecke zu überwinden.
Dabei gibt der Bezug die Geschwindigkeit vor.
Wenn man nun eine Strecke mit Spiegel (MMI-Arm) quer dazu schiebt dann dauert es länger, denn der Weg hat sich ja verlängert.
Wenn diese Strecke in Längsrichtung verschoben wird dann dauert es auch länger.
Nur es dauert unterschiedlich lange länger, je nachdem wie der Arm verschoben wird.
Und davon lebt das MMI.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 11. Mär 2011, 22:10

Highway hat geschrieben:was soll das ganze Zerreden schon wieder. So kommt man doch nie auf einen grünen Zweig.


Es wird nichts zerredet.

Highway hat geschrieben:Die Skizze stellt das Problem dar. Sowohl für Licht und Interferenz im MMI, als auch für Schiffe auf irgendwelchen Strömen. Wenn ihr das so nicht diskutieren wollt - gut - dann nicht.


Nein, sie stellt kein Problem dar.
Dieses "Problem" existiert einfach nicht.
Es geht um Lichtlaufdauern, bei der Auswerung um deren Änderung zueinander.
Das Licht läuft im MMI überall und jederzeit gleich schnell.
Einzig was sich ändern kann ist die Laufdauer in den Armen.
Mehr ist einfach nicht drin!

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Mär 2011, 22:29

Highway hat geschrieben:Ach ja, und der Darstellungsschrott ist der Versuch es so simpel darzustellen wie möglich.
Ja, nur diese Figuren,Animationen sind mit vorbehalt zu genießen.

Es sind halt mathematische Überblicks-Skizzen.

In der Natur läßt sich dieses Bild nicht generieren, schon alleine weil wir als Superuser einen anderen Zeitrahmen also Geschwindigkeitsrahmen und so fort hineinbetrachten.
Also keine physiklische (Standard-Licht-)Kamera wird auch nur annähernd solche Aufnahmen machen können.
Highway 22:40 hat geschrieben: Man braucht keine SRT, da würde ich dir Recht geben, aber die SRT macht da nichts falsch, sie interpretiert nur anders.
Die Mathematiker-Theorie ist nicht angesagt.
Die ist eh nur eindimensional.
DIe physikalisch relevanten Naturprinzipien liegen in der Materie, die eine Länge wie auch immer konstant zu halten scheint.
Der Rückkoppelmechanismus, der dafür sorgt wie der Äther, die Lichtdynamik aus der heraus Materie sich formt, spielt im MM eine ganz wesentliche Rolle.
Das einfache Prinzip, wie wird im Äther gedreht?Wie im Ätherwind?

Und unser Ernst, der nicht so ganz versteht wie mathematisch die elliptische Verformung zu interpretieren ist, überlegt vielleicht noch einmal wie absolut entscheidend Licht ist, wie wir nur über Licht-Kommunikation verfügen, über Messungen, die immer nur "Photonen"-basiert abläuft, wie Licht mit Licht zu vermessen prinzip-bedingt genau die gleiche experimentelle theoretische Kern-Vorüberlegung braucht, wie die Frage zum dem Nachweis von Äther.

Ohne Super-Licht oder Überlichtgeschwindigkeit also einen anderen Wechselwirkmechanismus lassen sich experimentell halt nur so dürftige Informationen aus unserer natürlichen Umgebung kitzeln.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Mär 2011, 22:30

Highway hat geschrieben: Deshalb rechnest du auch so'n Scheiß.

Wenn Du solche Formulierungen magst, bitte. Deine Vorstellung dazu ist reiner Denkschrott. Und der wird vorgetragen mit Chinakaisersyndrom. Da ist es erklärbar, daß Du dich nicht scheust, alle, wirklich allen zuzumuten, Deinen Tinnef immer wieder als Alleinstellungsmerkmal hinzuschreiben.

Zum letzten:

w1= sqr( c² - v²)
t1=2L/w1 = 2L/sqr(c² - v²)=2L/c*sqr(1-c²/v²)

t2=L/(c+v) + L/(c-v)=2Lc/(c²-v²)=2L/c(1-v²/c²)
w2_eff= 2L/t2= c(1-v²/c²)

t1-t2 =2L/c [1/sqr(1-v²/c²) - 1/(1-v²/c²)]

Gib dir mal etwas Mühe.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Mär 2011, 22:33

Kurt hat geschrieben:Das Licht läuft im MMI überall und jederzeit gleich schnell.
Was einfach nie experimentell nachgewiesen wurde.
Oder was Du einfach daherbehauptest?

Na , wenn die (Deinige) Natur so einfach ist,.... viel Spaß mit solchartigem "genial"

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 11. Mär 2011, 22:38

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Deshalb rechnest du auch so'n Scheiß.

Wenn Du solche Formulierungen magst, bitte. Deine Vorstellung dazu ist reiner Denkschrott. Und der wird vorgetragen mit Chinakaisersyndrom. Da ist es erklärbar, daß Du dich nicht scheust, alle, wirklich allen zuzumuten, Deinen Tinnef immer wieder als Alleinstellungsmerkmal hinzuschreiben.

Zum letzten:
w1= sqr( c² - v²)
t1=2L/w1 = 2L/sqr(c² - v²)=2L/c*sqr(1-c²/v²)

t2=L/(c+v) + L/(c-v)=2Lc/(c²-v²)=2L/c(1-v²/c²)
w2_eff= 2L/t2= c(1-v²/c²)

t1-t2 =2L/c [1/sqr(1-v²/c²) - 1/(1-v²/c²)]
Gib dir mal etwas Mühe.
Gib Du uns mal etwas Mühe.
Was ist w1?
Beschreib's uns bitte in physikalischer also naturwissenschaftlicher Form und nicht in phobosophischer Erdlings-Mathematik.
w1 soll sein ....
L soll sein .....
L wurde in Deiner Mathematiker-Formel als constant postuliert ja/nein ?
etc.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Mär 2011, 22:39

Highway hat geschrieben: Jetzt könnt ihr mir wirklich mal den Buckel runter rutschen ihr Ignoranten. Nicht mal die einfachsten Zusammenhänge kann man euch vermitteln. Der eine kapiert nicht was die Darstellung aussagt, und der andere versteht nicht, das die Zeiten falsch addiert werden.

Hast recht. alle verstehen deine falschen Zeichnungen nicht und addieren nicht nach deiner falschen Mathematik. Du hast es schon schwer gegen den Rest der Welt.

Überschlafs noch mal
Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 11. Mär 2011, 22:42

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:w1= sqr( c² - v²)

Wofür gilt das? Für das Äthersystem oder für das MMI-System?
Ich helfe dir, das gilt nur für das Äthersystem.

Quatsch. Das ist im MMI System die Geschwindigkeit von A nach B und return.

Gruß
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