Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 1. Sep 2009, 18:42

Hallo icabaru,

Danke fuer den Tip an mich Computeranfaenger. Ich hab das komplette Dokument runtergeladen. Ich brauche aber etwas Zeit es zu studieren. Ist das Okey?


Das ist natürlich Okay. Lass Dir dabei ruhig Zeit.

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 1. Sep 2009, 20:18

Hallo Werner 100,
es freut mich das ich schon in einem Punkt richtig liege und vermute andere hier ebenso wie ich. Leider kann ich deinen Ausfuehrungen nicht folgen und muss daher von weiteren Beitraegen dazu Abstand nehmen. Deine Aussagen erscheinen mir stark esoterisch gepraegt. Ich empfehle dir daher die "Alldeutsche Gesellschaft fuer Metaphysik" die hierzu eventuell etwas genaueres sagen kann. Mit nichtphysikalischen Raeumen oder Dingen kann ich nichts anfangen. Aber eventuell sind dazu andere hier besser drauf.Ich verfuege nicht ueber solche Faehigkeiten.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Di 1. Sep 2009, 22:53

Hallo -

Das tut mir nun leid - unphysikalische Räume gibt es bei meinem Modell auch nicht.
Die sollte man eigentlich gerade nicht herauslesen können.
Und 4 Dimensionen kennt man auch von Einstein und seiner Relativität.
Wo liegt das Problem?

Vielleicht bin ich ja ein bisschen verwöhnt, weil ich bis jetzt meist Leute kenne, die 4-dim Geometrie gehabt haben - in
der Uni, denn es braucht schon ein bisschen Gewöhnung, um mit einer weiteren Raumausdehnung zurecht zu kommen.
Das vergesse ich leider immer wieder.

Viele meinen sogar , sie müssten sich den 4-dim Raum vorstellen können -was auch gar nicht geht, weil
immer nur physikalische Projektionen der 4-ten Ausdehnung auf den R-3 einwirken.
Man kann es auch so sehen, dass der R-3 eigentlich ein spezieller (Optischer) Raumanteil des kompletten 4-dim.Gravischen
Raumes ist.

Das betrifft ganz einfache Dinge, wie die Nichtabschirmbarkeit der Schwerkraft, die ja gerade über die höhere Ausdehnung x4 alle 3-dim. Räume überragt.
Oder die Tatsache der Grav. Abstossung von gleichnamigen Ladungen, auch ganz einfach mit der x4-Koordinate des G-Feldes
erklärbar.
Besonders wichtig auch der Maxwellsche Verschiebungstrom des elektromagnetischen Feldes, der in x4-Richtung von der
elektrischen Seites des R-3 auf die magnetische Seite des R-3 herübergeht.
Noch eine ganze Reihe weiterer Effekte, lassen sich im Zusammenwirken mit der euklidischen x4-Koordinate des Raumes
sehr einfach herleiten.

Der besondere Gewinn liegt schliesslich darin, dass sich das Schwerefeld koexistent zu den relativistischen Ereignissen
quasi-instantan einordnet und die Grundlage für Verfahren mit Überlichtgeschwindigkeit liefert.

Aber die wirklich modernen Modelle der Physik brauchen auch eine gewisse Distanz zu den Überlieferungen, und diesen
Abstand der Flexiblen Reaktion haben wir heute noch nicht erreicht oder nicht repräsentativ wahrgenommen.

Gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Mi 2. Sep 2009, 16:12

Guten Tag - allerseits.

Wenn ich weitermachen darf - wäre noch folgendes zu sagen:
Die Relativitäts-Theorie möchte ich weniger nach ihren Inhalten als nach ihrem absoluten Anspruch als eine Theorie
des Mangels charakterisieren.
Wenn sich der Beobachter in einer Welt der Phänomene, Massen, Felder , Energien und Dimensionen zu einer Analyse der
Fakten entschliesst, sollte er die Dinge zunächst aus grösserer Entfernung betrachten, worüber sich die Astronomen nun
besonders freuen, und danach näher herangehen, wozu nicht nur Mikroskope und Beschleuniger zählen, sondern auch die
Fahrt zu den Himmelskörpern.

In einer dualen Welt ,wie das gegenwärtige Universum, gibt es für jedes Ding ein Gegenstück, und zwar nicht nur in der
Sprache, sondern auch in der Manifestation der Körper mit den Polaritäten Plus,Minus, mit Materie und Antimaterie.

Wenn nun irgend eine Theorie mit dem Anspruch zur Beschreibung der Welt auf einer fest begrenzten Naturkonstante aufbaut, (gemeint ist die Lichtgechwindigkeit),
dann steht dieser Erfassung mit grosser Wahrscheinlichkeit eine ergänzende Beschreibung der Welt gegenüber, die das fehlende Gegenstück in einer unbegrenzten Form anbietet, die nicht notwendig im Vordergrund zu sehen ist und sich
eher verborgen hält, wie es der duale Kontrast nahelegt.

Da wir heute im Jahre 2009 immer noch mit einer solchen Theorie der Begrenzug zu tun haben, müssen wir uns doch fragen,
warum ihr Erfinder, der Physiker A.Einstein nicht die Grösse besass, einfach zuzugeben, dass seine, auch historisch bedingte, Sicht der Welt in einer umfassenderen übergeordneten Theorie ihren Platz finden könnte.
Dies hat er , soviel mir bekannt ist, niemals ausdrücklich betont.
Stattdessen hat Einstein auch die Gravitation in vollem Umfang nicht nur als raumartig-dimensionsbstimmend, sondern
auch als dynamisch begrenzt in sein System aufgenommen, ohne dass überhaupt irgendwelche Messungen zur Ausbreitungs-
geschwindigkeit, als Schwingung,Welle oder Schubstörung vorgelegen haben.

War das wirklich notwendung - gab es nur eine Alles oder Nichts, um glaubhaft und überzeugend zu wirken?

Zu allem Übel erkannte Einstein an einer Reihe von physikalsichen Erscheinungen, dass er sie mit einem 3-dimensionalen
Kontinuum nicht vollständig berschreiben konnte und war "heilfroh", dass sich die Zeit t als Lückenbüsser anbot, um die
unterschiedlichen Bezugs-Systeme mathematisch zu erfassen. Das waren dann eben alles Ereignisse.

Dabei erscheint es auch mit Hilfe Minkowskys doch deutlich abstrakter eine Zeiteinheit zu "verräumlichen" als gleich eine
x4-Koordinate des Euklidischen Raumes zu Grunde zulegen.

Die Schwäche der Relativitäts-Theorie liegt daher gar nicht in ihren eigenen Erkenntnissen und mathematischen Methoden,
die liessen sich ja Dank moderner Technik am laufenden Bande überprüfen, sondern an ihrem inneren Widerspruch zu den
Erscheinungen mit sog. Nahewirkung (Elektromagnetismus) und denen mit sog. unmittelbarer Fernwirkung, wie sie mit allergrösster Wahrscheinlichkeit in Getalt des Schwerefeldes d.h., der SCHWEREN Masse gegeben sind.

Daher hatte Einstein nicht zufällig grosse Problem mit dem Mach-schen Prinzip, dem er in seiner ART immer wieder gerecht
zu werden versuchte ,was aber letzten Endes nicht befiedigend gelang.

Dies dürfte auch der tiefere objektive Grund sein, warum immer noch mit Recht von einer Relativitäts-Theorie gesprochen
werden darf - bis zu dem Tage - wo sie sich, mit etwas Selbstbeschränkung, in einer grösseren Fernwirkungs-Theorie wieder-
findet.

Gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 2. Sep 2009, 17:26

Hallo Werner 100,
ich hab wirklich keine Ahnung warum ich es nicht lassen kann!

Die Gravitation macht aus einem mathematisch-formalen Kontinuum erst alles was wir als Physikalischen wirksamen Raum überhaupt wahrnehmen.

Ich dachte wir wollen hier ueber wissenschaftliche Probleme diskutieren und nicht ueber Preise auf dem Gemuesemarkt. Da sollte man sich doch einigermassen korrekt ausdruecken. Oder etwa nicht? Das obige Zitat sind doch wohl deine Worte. Und wenn ich noch einigermassen logisch denken kann, implizierst du mit deiner Aussage, dass es neben den physikalisch wirksamen Raum den wir ueberhaupt wahrnehmen, ein mathematisch-formales Kontinuum gibt, dass wir eben nicht wahrnehmen koennen. Folglich ist dieses mathematisch-formale Kontinuum ein physikalisch nicht wirksamer Raum. Ich dachte immer die Wissenschaft an der Uni argumentiert logisch schluessig und nicht mit Platsch-Quatsch den jeder auslegen kann wie er will. Somit erweckt deine Formulierung doch den Eindruck eines esoterischen Einflusses.

Das tut mir nun leid - unphysikalische Räume gibt es bei meinem Modell auch nicht.

Richtig! Physikalisch unwirksame bzw. unphysikalische Raueme gibt es in der Raelitaet wirklich nicht. Aber damit auch kein mathematisch-formales Kontinuum, das man sowieso nicht wahrnehmen kann. Es ist damit lediglich ein mathematisches Fantasiekonstrukt, das mit der Realitaet nicht vereinbar ist! Exakt dies habe ich aber heraus gelesen und hiermit begruendet.

Die sollte man eigentlich gerade nicht herauslesen können. Und 4 Dimensionen kennt man auch von Einstein und seiner Relativität. Wo liegt das Problem?

Wieder richtig! 4 Dimensionen kennt man von Einstein und seiner Relativitaet und exakt diese Relativitaet bzw. seine SRT/ART kritisiere nicht nur ich, sonderen viele andere auch! Dabei gibt es nicht nur ein Problem sondern gleich mehrere. Eines davon ist naemlich die 4.Dimension bzw. die 4-dimensionale Raumzeit. Die entspricht ja nur der Einsteinschen Theorie aber nicht der realen Natur!! In der realen Natur hat der Raum nur 3 Dimensionen und eine Zeit als physikalische Dimension oder physikalische Eigenschaft des Raumes ist nicht existent! Der Raum als solcher existiert schon immer seit es das Universum gibt und er ist auch ohne Zeit seit rund 15Milliarden Jahren physikalisch existent und wirksam. Warum sollte er auf einmal seit Einstein ploetzlich die Zeit als physikalische Eigenschaft erhalten, wenn er sie in 15 Milliarden Jahren zu seiner perfekten Funktion nicht brauchte?? Gravitation gab es auch schon bevor man Uhren erfand und sie hat auch ohne Uhren ebenso wie heute funktioniert! Das die Zeit als solche und mit ihr der Raum gekruemmt sein sollen ist eine Einsteinsche Hypothese und soll die Gravitation als solche erklaeren. Exakt dies ist aber bis dato nicht erfolgt und damit die Gravitation weiterhin eines der groessten Raetsel. Die TP weiss das und erklaert selbst das sie nichts besseres hat als die SRT/ART. Was also sagt sie wenn ihr etwas moeglicherweise besseres vorgeschlagen wird: Alles falsch und unwissenschaftllicher Unsinn! Die SRT/ART hat sich auf beste bewaehrt. Sicherlich in der Technik sind in 100 Jahren grosse Fortschritte gemacht worden. Aber damit hat die ART absolut nichts zu tun, sie ist naemlich eine Gravitationstheorie und soviel ich weiss gibt es bis dato noch keine Gravitationsmaschinen. Und exakt diese Gravitationstheorie kann die Gravitation und ihre Wirkungsweise eben nicht erklaeren wie allgemein bekannt ist!! Sie hat sich damit als untauglich erwiesen, womit es nahe liegt nach anderen Loesungsansaetzen zu suchen. Du Dagegen weisst ja schon das die ART richtig ist und beziehst dich auf ihre Aussagen. Wenn du so gut Bescheid weisst, waere es nicht schlecht wenn du uns Unwissenden hier einmal das Erdgravitationsfeld mit exakten Zahlen mathematisch beschreibst. Du koenntest damit der Glaubwuerdigkeit der ART einen grossen Dienst erweisen.

Vielleicht bin ich ja ein bisschen verwöhnt, weil ich bis jetzt meist Leute kenne, die 4-dim Geometrie gehabt haben - in der Uni, denn es braucht schon ein bisschen Gewöhnung, um mit einer weiteren Raumausdehnung zurecht zu kommen.
Das vergesse ich leider immer wieder.


Offensichtlich ja. Denn z.B. ich habe mit der 4-dimensionalen Geometrie gewaltige Probleme. Mit der 3-dimensionalen dagegen weniger. Nun das beherrscht du und deine Bekannten offensichtlich besser und mit den einzelnen Tensoren habt ihr da gewiss keine Schwierigkeiten. Deshalb moechte ich gern lernen wie man einen 4-dimensional gekruemmten Tensor darstellen und berechnen kann. Oder kann man das an der Uni studieren? An welcher bitte? Ich wuerde gern als Gasthoerer an einer Vorlesung teilnehmen, denn das interessiert mich brennend.

Viele meinen sogar , sie müssten sich den 4-dim Raum vorstellen können -was auch gar nicht geht, weil
immer nur physikalische Projektionen der 4-ten Ausdehnung auf den R-3 einwirken.


Interessant. Und wie definiert sich ein physikalische Projektion der 4-ten Ausdehnung auf den 3-dimensionalen Raum. Vielleicht wird es etwas klarer wenn du erstmal eine physikalische Projektion der 4-ten Ausdehnung auf eine 2-dimensionale Flaeche erklaerst, damit wir Unwissenden dem auch folgen koennen?

Man kann es auch so sehen, dass der R-3 eigentlich ein spezieller (Optischer) Raumanteil des kompletten 4-dim.Gravischen Raumes ist.

Warum soll nur der 3-dimensionale Raum ein spezieller optischer Raumanteil sein?? Hast du in deinem Unilabor keine Uhr? Sie zeigt dir doch permanent was die 4.physikalische Raumdimension ist. Warum befragst du sie nicht?

Das betrifft ganz einfache Dinge, wie die Nichtabschirmbarkeit der Schwerkraft, die ja gerade über die höhere Ausdehnung x4 alle 3-dim. Räume überragt.
Oder die Tatsache der Grav. Abstossung von gleichnamigen Ladungen, auch ganz einfach mit der x4-Koordinate des G-Feldes
erklärbar.
Besonders wichtig auch der Maxwellsche Verschiebungstrom des elektromagnetischen Feldes, der in x4-Richtung von der
elektrischen Seites des R-3 auf die magnetische Seite des R-3 herübergeht.
Noch eine ganze Reihe weiterer Effekte, lassen sich im Zusammenwirken mit der euklidischen x4-Koordinate des Raumes
sehr einfach herleiten.


Diese Effekte kann ich leider nicht beurteilen weil ich sie nicht verstehe. Mein maddemadick lerrrer an die unideeet hat mir leider nichts von einer 4-dimensionalen Euklidschen Geometrie beigebracht. Ich vermute der war ein wenig minderbemittelt und kann mit Experten der 4-dimensionalen Geometrie des Eukid nicht mithalten.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 2. Sep 2009, 23:36

Hallo Werner 100,
ich war wohl ein wenig zu schnell mit meiner Antwort auf den letzten Beitrag.

Wenn ich weitermachen darf - wäre noch folgendes zu sagen: Die Relativitäts-Theorie möchte ich weniger nach ihren Inhalten als nach ihrem absoluten Anspruch als eine Theorie des Mangels charakterisieren.

Das klingt schon interessanter und ich glaube wir kommen uns vielleicht ein Schritt naeher. Wenn man also die ART so charakteresiert, so liegt es doch nahe nach Alternativen zu suchen. Oder bist du da anderer Ansicht?

In einer dualen Welt ,wie das gegenwärtige Universum, gibt es für jedes Ding ein Gegenstück, und zwar nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Manifestation der Körper mit den Polaritäten Plus,Minus, mit Materie und Antimaterie.

Auch Uebereinstimmung! Die Welt bzw. die Natur ist bekanntlich prinzipiell dual aufgebaut und funktioniert auch dual. Nur Einstein und die TP sind da eben anderer Meinung, wie du meiner Meinung nach richtig anhand der LG feststellst. Wenn man wie er nur die die Haelfte der Dualitaet postuliert und auf der Basis der halben Wahrheit eine Gravitationstheorie entwickelt, kann die gar nicht die Gravitation beschreiben! Es fehlt ja die Haelfte der Dualitaet! Einstein sagt:
"Nichts kann sich schneller bewegen als Licht!" Das ist wahr aber nur die Haelfte! Und die andere Haelfte, behaupte ich:
"Aber nichts kann sich auch gar nicht bewegen!" Natuerlich ist das simpel, ebenso wahr und es ist eine der fundamentalen Dualitaeten der Natur.

Stattdessen hat Einstein auch die Gravitation in vollem Umfang nicht nur als raumartig-dimensionsbstimmend, sondern auch als dynamisch begrenzt in sein System aufgenommen, ohne dass überhaupt irgendwelche Messungen zur Ausbreitungs-
geschwindigkeit, als Schwingung,Welle oder Schubstörung vorgelegen haben.


Hier nun kann ich gewisse Aehnlichkeiten mit meinem Gedankengang erkennen. Das gilt auch dann, wenn ich die Gravitation im Prinzip als eine dynamische und raeumlich begrenzt wirksame Groesse betrachte. Auch ihre Ausbreitung mit LG erkenne ich an und halte dies fuer korrekt. Und dennoch kann sie auch damit nicht raeumlich unbegrenzt wirken. Ich vermute das wird als Widerspruch gesehen, ist aber dennoch erklaerbar. Nur wird es hier wieder kompliziert.

Zu allem Übel erkannte Einstein an einer Reihe von physikalsichen Erscheinungen, dass er sie mit einem 3-dimensionalen Kontinuum nicht vollständig berschreiben konnte und war "heilfroh", dass sich die Zeit t als Lückenbüsser anbot, um die unterschiedlichen Bezugs-Systeme mathematisch zu erfassen. Das waren dann eben alles Ereignisse.

Eben! Fast genauso sehe ich das auch. Eben wegen der Definition der Zeit im Zusammenhang mit der LG musste er postulieren, dass es absolute Gleichzeitigkeit nicht gibt! Ohne dieses Postulat bricht ja die ganze Theorie sofort in sich zusammen. Nun ist aber eine Bewegung im Raum klar als ein Ereignis definiert und allgemein (auch von mir) als solches anerkannt. Deshalb bringe ich hier erneut das Beispiel zur Widerlegung dieses Postulates: Wenn sich ein Fahrzeug irgendwo mit Xkm/h bewegt, gleich ob Eisenbahn oder Auto, rollt es bekanntlich auf Raedern. Damit haben die Raeder in Bezug auf die Erdoberflaeche als Bezugssystem gleichzeitig eben zwei Bewegungen und zwei Geschwindigkeiten. Die erste ist ihre translatorische Geschwindigkeit ihrer Achsen die eben mit Xkm/h genau definiert werden kann und die zweite ist real die Winkelgeschwindigkeit um eben ihre Achse die von ihrem Radius und der translatorischen Geschwindigkeit abhaengig ist. Aber beide gleichzeitigen Geschwindigkeiten sind real und objektiv gegeben und erst aus beiden(!) ergibt sich die wirkliche Relativgeschwindigkeit! Damit ist voellig korrekt absolute Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen an ein und demselben Ort gegeben und das Postulat Einsteins purer Unsinn, weil die identische Situation auch fuer die Planeten gilt. Nur haben die eben zwei Winkelgeschwindigkeiten simultan die sich auf zwei Achsen und zwei unterschiuedliche Radien beziehen. Fakt ist absolute Gleichzeitigkeit ist natuerlicherweise gegeben und das Postulat Einsteins Unsinn!

Dabei erscheint es auch mit Hilfe Minkowskys doch deutlich abstrakter eine Zeiteinheit zu "verräumlichen" als gleich eine x4-Koordinate des Euklidischen Raumes zu Grunde zulegen.

Selbstverstaendlich ist das abstrakt. Mit Hilfe von Mathematik kann man jede abstrakte Fantasiesituation konstruieren!

Die Schwäche der Relativitäts-Theorie liegt daher gar nicht in ihren eigenen Erkenntnissen und mathematischen Methoden, die liessen sich ja Dank moderner Technik am laufenden Bande überprüfen,

Natuerlich kann man die ueberpruefen, das ist uninteressant! Wichtig ist welcher Resultate sie liefern und da sieht es einigermassen duester aus.

Daher hatte Einstein nicht zufällig grosse Problem mit dem Mach-schen Prinzip, dem er in seiner ART immer wieder gerecht zu werden versuchte ,was aber letzten Endes nicht befiedigend gelang.

Vom Machschen Prinzip spricht heute schon niemand mehr, sondern relativierend nur noch von Machschen Effekten.

Dies dürfte auch der tiefere objektive Grund sein, warum immer noch mit Recht von einer Relativitäts-Theorie gesprochen werden darf - bis zu dem Tage - wo sie sich, mit etwas Selbstbeschränkung, in einer grösseren Fernwirkungs-Theorie wieder-findet.

Hier vehementer Widerspruch! In Bezug auf die raeumliche Begrenzung eines Graviationsfeldes hatte Einstein recht! Im Universum existiert eine klar beobachtbare hierarchische Ordnung, in der alle Gravitationsfelder in ihrem jeweils uebergeordneten Fuehrungsfeld existieren und wirken. Waere dem nicht so gaebe es keine klar berechenbare Bewegungsgeometrie sondern voelliges Chaos!

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 3. Sep 2009, 01:14

In der Tiefe der Nacht an icabaru -

Du weisst hoffentlich, dass Du manchmal überinterpretierst - das stört mich nicht - aber ich sehe in der Tat auch Dein
lebhaftes Interesse an der Sache.
Darum werde ich Deine Fragen so gut wie möglich beantworten.
Nicht alle auf einmal - aber nach und nach.

Zur Relativbewegung :
A)
Ruhende und gleichförmige Bewegungen und Bezugs-Systeme sind bezogen auf den R-3-Beobachter gleichwertig,
wenn die Relativgeschwindigkeit weit genug vom Grenzwert c entfernt ist.
Es ist daher sinnlos, die Ruhe als eine Referenz der dynamischen Dualität zu benutzen.
B)
Die LG ist eine dominante und begrenzte Konstante der dynamischen Abläufe im R-3. Sie ist typisch für die elektromagnetischen Nahewirkungen und die Höhe der damit verbundenen mittleren Feldstärken.
Das lässt eine duale Einordnung zu - aber nur, wenn wir das Gegenstück dazu ausfindig machen.

Dieses kann nicht in der relativen Ruhe liegen, weil die gar nicht definiert ist und bereits in der gleichförmigen
Bewegung unter B) enthalten ist.
Dass eine Steigerung der gleichförmigen Bewegung bis c geht, ändert an der Kategorie der Gleichförmigkeit nicht das
geringste.
C)
Es bleibt somit die unbegrenzte gegen unendlich gehende Grenzgeschwindigkeit als duales Gegenstück zur gleichförmigen,
begrenzten Geschwindigkeit übrig.
(Die Beschleunigung ist kein Kriterium, weil es keine beschleunigungsfreien Bewegungen gibt, bezogen auf den theoretischen R-4-Beobachter)
Dazu gehört neben der Fernwirkung auch die durchschnittliche sehr niedrige Feldstärke und als Medium die Ausbreitung
In Raumteilen, die nicht von der Lichtgeschwindigkeit besetzt werden.
Diese harten Bedingungen erfüllt ausschliesslich der Feldkörper der Gravitation, der nach meinem Modell nur mit dem
Volumen
dV-4 = dx4 x3 x3 x1 k; k=Krümmungs-Variable
im R-3 vorkommt und daher seine wechselseitige Anziehung zwischen 2 G-Ladungen oder Trägen Massen auch gar nicht im
R-3 ausübt, sondern im bedeutend grösseren Raumanteil darüber.
Die Schwere Masse befindet sich daher nur als Projektion im R-3, überwiegend im Raumteil darüber.

Das muss wohl sehr hart gegen Deine Ansicht gerichtet sein.
Aber die Dualität erfordert Gegensätzlichkeit auf allen Ebenen und macht keine Kompromisse.

Mit den Dimensionen stimme ich Dir zu, was die Zeit, als Koordinate im RZK betrifft -. in sofern wäre ein räumlich 4-dim
integriertes RZK in einem 5-dimensionalen Koordinaten-Schema unterzubringen bzw zu beschreiben.

Aus diesen formalen Gründen lasse ich die Zeit bei meinen Betrachtungen der räumlichen Dimensionalität zunächst weg, oder führe sie in absoluter Form bei Betrachtungen der Fernwirkung - aber nur bei dieser - wieder ein.
Die Koexistenz von Nahewirkung und Fernwirkung lässt mir dabei keine andere Wahl.

Streng genommen gibt es einen 3-dim Raum garnicht, er erscheint dem darin agierenden Beobachter nur so, weil der nicht
alle Ausdehnungsrichtungen optisch oder durch "umfahren" testen kann.
Es gibt aber andere projektive Wirkungen, die mittelbar eine Indikation erlauben.

Damit sind wir bei einer wesentlichen Frage Deinerseits angekommen, dem Nachweis der x4-Koordinate und dem dazugehörigen Modell für Darstellung und Berechnung des dimensinonal "erweiterten" R-3.

Davon beim nächsten Mal

Grüsse von
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 3. Sep 2009, 13:23

So,so -
Bruno fragt:
Könnte es sein, dass Du nicht mal weisst, was eine gleichförmige Bewegung ist?
---------------------------------------------------------------------------------------------
Werner antwortet:
Ja - nicht wirklich -so, wie alle hier - oder hast Du, Bruno, dazu gerade mehr gesagt?
----------------------------
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 3. Sep 2009, 18:24

Hallo Bruno -

Ja - das kann passieren - ich weiss nicht warum -aber ich habe Deine weiteren Ausführungen beim ersten Mal nicht auf dem
Schirm gehabt.
Muss ich wohl selbst Schuld dran sein.
Verzeihung!
Diesmal ist Deine letzte erkennbare Meldung:
Zitat:
Einstein hat geschrieben:
Phantasie ist wichtiger als Wissen
-------------------------------------
danach kommt nichts mehr - nur damit Du informiert bist...

So, nun geht's weiter:
Du meinst also tatsächlich, die gleichförmige Rotation.... aha..: mit gleichförmig meine ich aber -gleichförmig-kräftefreie,
d.h., nicht im R-3 als beschleunigt erkennbare Bewegungen.(Da ist der Begriff Inertial-System erlaubt, hoffe ich)
Wie das im Lehrbuch für Kinematik nun eingeteilt wird, überlasse ich der wisssenschaftlichen Vereinbarung , ob nun relativ
oder absolut.
In dem Punkt nehme ich mir eine (rein persönliche, und daher nicht verbindliche) Freiheit heraus und lasse Deinen Standpunkt unangetastet.
Einverstanden?
Für mich sind das Relativbewegungen, ohne dass ich einen zu schweren Fehler mache, hoffe ich.
Ach so: als einzelne Bewegung für sich, werden sie absolut genannt. Na schön, daran erinnere ich mich.

Nur damit es klar ist - an der bestehenden Lehre möchte ich nichts ohne besonderen Zwang ändern - und darum hast
Du völlig Recht, hier mal auf die Standards hinzuweisen.
Also der Sinn des ganzen: ich meine statt gleichförmig:.......gleichförmig-kräftefrei (für den R-3-Beobachter)
Vielen Dank.

gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 4. Sep 2009, 02:05

Guten Tag Sebastian Hauk,
die Dissertation an der Uni Konstanz zum Thema habe ich inzwischen gelesen. Ich finde der Autor hat hier eine ausgezeichnete Arbeit vorgelegt. Ich moechte aber dennoch eine gewisse Kritik dazu vortragen, die sich jedoch nicht auf die Aussagen des Autors sondern auf die Grundlagen bezieht, welche der Autor seiner Argumentation zugrundelegt. Andererseits ergeben sich mit seinen Aussagen gleich mehrere Punkte an denen ich mit ihm sehr gut uebereinstimme. Auch im Hinglick auf korrekt begruendbare Kritik an der ART ergeben sich sehr interessante Resultate bzw. Aussagen des Autors. Ich moechte daher diese Arbeit auch anderen zum Studium empfehlen.
Zu dieser Arbeit habe ich eine persoenliche Stellungnahme verfasst, in der ich dies naeher erklaere und die entsprechenden Zitate eingefuegt habe. Bei fast 150 Seiten der Dissertation umfast meine Stellungnahme, trotzdem ich mich moeglichst kurz zu fassen bemueht habe, 5 Seiten. Ich wuerde die hier gern zur Diskussion stellen, bin mir jedoch sehr unsicher ob es moeglich ist hier einen so langen Beitrag zu posten. kann mir dazu jemand einen Tip geben?

Gruesse Icabaru
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