von werner100 » Mi 2. Sep 2009, 16:12
Guten Tag - allerseits.
Wenn ich weitermachen darf - wäre noch folgendes zu sagen:
Die Relativitäts-Theorie möchte ich weniger nach ihren Inhalten als nach ihrem absoluten Anspruch als eine Theorie
des Mangels charakterisieren.
Wenn sich der Beobachter in einer Welt der Phänomene, Massen, Felder , Energien und Dimensionen zu einer Analyse der
Fakten entschliesst, sollte er die Dinge zunächst aus grösserer Entfernung betrachten, worüber sich die Astronomen nun
besonders freuen, und danach näher herangehen, wozu nicht nur Mikroskope und Beschleuniger zählen, sondern auch die
Fahrt zu den Himmelskörpern.
In einer dualen Welt ,wie das gegenwärtige Universum, gibt es für jedes Ding ein Gegenstück, und zwar nicht nur in der
Sprache, sondern auch in der Manifestation der Körper mit den Polaritäten Plus,Minus, mit Materie und Antimaterie.
Wenn nun irgend eine Theorie mit dem Anspruch zur Beschreibung der Welt auf einer fest begrenzten Naturkonstante aufbaut, (gemeint ist die Lichtgechwindigkeit),
dann steht dieser Erfassung mit grosser Wahrscheinlichkeit eine ergänzende Beschreibung der Welt gegenüber, die das fehlende Gegenstück in einer unbegrenzten Form anbietet, die nicht notwendig im Vordergrund zu sehen ist und sich
eher verborgen hält, wie es der duale Kontrast nahelegt.
Da wir heute im Jahre 2009 immer noch mit einer solchen Theorie der Begrenzug zu tun haben, müssen wir uns doch fragen,
warum ihr Erfinder, der Physiker A.Einstein nicht die Grösse besass, einfach zuzugeben, dass seine, auch historisch bedingte, Sicht der Welt in einer umfassenderen übergeordneten Theorie ihren Platz finden könnte.
Dies hat er , soviel mir bekannt ist, niemals ausdrücklich betont.
Stattdessen hat Einstein auch die Gravitation in vollem Umfang nicht nur als raumartig-dimensionsbstimmend, sondern
auch als dynamisch begrenzt in sein System aufgenommen, ohne dass überhaupt irgendwelche Messungen zur Ausbreitungs-
geschwindigkeit, als Schwingung,Welle oder Schubstörung vorgelegen haben.
War das wirklich notwendung - gab es nur eine Alles oder Nichts, um glaubhaft und überzeugend zu wirken?
Zu allem Übel erkannte Einstein an einer Reihe von physikalsichen Erscheinungen, dass er sie mit einem 3-dimensionalen
Kontinuum nicht vollständig berschreiben konnte und war "heilfroh", dass sich die Zeit t als Lückenbüsser anbot, um die
unterschiedlichen Bezugs-Systeme mathematisch zu erfassen. Das waren dann eben alles Ereignisse.
Dabei erscheint es auch mit Hilfe Minkowskys doch deutlich abstrakter eine Zeiteinheit zu "verräumlichen" als gleich eine
x4-Koordinate des Euklidischen Raumes zu Grunde zulegen.
Die Schwäche der Relativitäts-Theorie liegt daher gar nicht in ihren eigenen Erkenntnissen und mathematischen Methoden,
die liessen sich ja Dank moderner Technik am laufenden Bande überprüfen, sondern an ihrem inneren Widerspruch zu den
Erscheinungen mit sog. Nahewirkung (Elektromagnetismus) und denen mit sog. unmittelbarer Fernwirkung, wie sie mit allergrösster Wahrscheinlichkeit in Getalt des Schwerefeldes d.h., der SCHWEREN Masse gegeben sind.
Daher hatte Einstein nicht zufällig grosse Problem mit dem Mach-schen Prinzip, dem er in seiner ART immer wieder gerecht
zu werden versuchte ,was aber letzten Endes nicht befiedigend gelang.
Dies dürfte auch der tiefere objektive Grund sein, warum immer noch mit Recht von einer Relativitäts-Theorie gesprochen
werden darf - bis zu dem Tage - wo sie sich, mit etwas Selbstbeschränkung, in einer grösseren Fernwirkungs-Theorie wieder-
findet.
Gruss
Werner100