Gravitationswellen bestätigen Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Messung

Beitragvon Ernst » Mi 2. Mär 2016, 10:15

rmw hat geschrieben:Was das Jupiterexperiment betrifft so waren einfach die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichend. Das ist alles.

Ich nahm ja an, daß du mehr zum Emitter neigst. :(

Die LG bewegter Quellen ist ja nur dann konstant, wenn mit verstellten Uhren und veränderten Wegen gemessen wird. Würde man mit richtigen Uhren und konstanten Maßstäben messen, würde sich natürlich c+-v ergeben. Das geht ja auch direkt aus Einsteins Ansatz hervor.
Sein Irrtum liegt darin, daß er annahm, daß sich die Uhren und Längen ganz von alleine verändern, nur dadurch, daß man sie im bewegten Zustand betrachtet.
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Re: Gravitationswellen bestätigen Relativitätstheorie

Beitragvon Kondensat » Mi 2. Mär 2016, 10:19

denn ein zeitlicher Unterschied besteht schon aufgrund der Abstände der Stationen zueinander.


das ist trivial

aber es müsste, wenn c+-v zutreffen würde, eine auffallende zeitabweichung on top zur rein geometrischen abweichung aufgezeichnet werden, wird es aber nicht. und die abweichung wäre in bereichen von bis zu 1000 m/s. DAS wäre schon längst aufgefallen.

die messungen sind, nur mal am rande bemerkt, so genau, dass man allein durch die positionsbestimmungen der antennen die plattentektonik messen kann. die LAUFZEITMESSUNG der signale erfolgt auf 0,1 ns genau.

edit:
Was erwartest du denn als Beweis dass Licht nicht invariant ist, oder anders gesagt: was müssten denn die beiden Schüsseln feststellen/aufzeigen?


es müsste wie oben geschrieben, zum geometrischen laufzeitunterschied noch eine zusätzliche zeitverschiebung messbar sein, die durch die erdrotation entsteht. eine station bewegt sich auf die quelle zu, während eine von ihr davon eilt.
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Geschwindigkeit

Beitragvon rmw » Mi 2. Mär 2016, 14:57

Kondensat hat geschrieben:und die abweichung wäre in bereichen von bis zu 1000 m/s

Das wäre der extreme Fall.

Wiki hat geschrieben:Die Daten werden mittels eines Korrelators so lange auf der Zeitachse verschoben, bis fast vollständige Übereinstimmung der Signalspitzen erreicht ist.

Aha, fast vollständig.

Wiki hat geschrieben:Nach diesem Korrelieren entspricht die Verschiebung dem Laufzeit- bzw. Wegunterschied Δt1,2 vom Quasar zu den zwei (oder mehr) Teleskopen.

Und wenn aufgrund falscher Annahmen diese Abstände nicht stimmen dann kann das auch kein Mensch überprüfen.
Geringfügige Geschwindigkeitsunterschiede (im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit) kann man so jedenfalls nicht messen.
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Re: Geschwindigkeit

Beitragvon Kondensat » Mi 2. Mär 2016, 16:39

rmw hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Nach diesem Korrelieren entspricht die Verschiebung dem Laufzeit- bzw. Wegunterschied Δt1,2 vom Quasar zu den zwei (oder mehr) Teleskopen.

Und wenn aufgrund falscher Annahmen diese Abstände nicht stimmen dann kann das auch kein Mensch überprüfen.
Geringfügige Geschwindigkeitsunterschiede (im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit) kann man so jedenfalls nicht messen.


doch....kann man

das system arbeitet auf 2 picosekunden genau.
wenn wir nun nur mal einen wegeunterschied zwischen den teleskopen von 500 km annehmen, und eine DeltaV von 800 m/s
würde das schon zu einem laufzeitunterschied vom eintreffen an teleskop1 zu teleskop 2 von rund 4400 picosekunden führen!

ich behaupte daher, das wäre längst aufgefallen
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Relativgeschwindigkeit

Beitragvon rmw » Mi 2. Mär 2016, 17:24

Kondensat hat geschrieben:wenn wir nun nur mal einen wegeunterschied zwischen den teleskopen von 500 km annehmen,

Warum, bevor dem Eintreffen an den Stadionen ist das Signal von der Erdgeschwindigkeit doch überhaupt nicht beeinflußt.
Da müßten auf jeder Seite zwei Stationen hintereinander sein damit man eine unterschiedliche Relativgeschwindigkeit messen kann.
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Re: Geschwindigkeit

Beitragvon Kurt » Mi 2. Mär 2016, 17:31

Kondensat hat geschrieben:
das system arbeitet auf 2 picosekunden genau.
wenn wir nun nur mal einen wegeunterschied zwischen den teleskopen von 500 km annehmen, und eine DeltaV von 800 m/s


Warum nimmst du ein DeltaV an, es geht darum wie schnell das Signal auf die Schüssel zukommt.

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Re: Gravitationswellen bestätigen Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Mi 2. Mär 2016, 17:35

Kondensat hat geschrieben:
Was erwartest du denn als Beweis dass Licht nicht invariant ist, oder anders gesagt: was müssten denn die beiden Schüsseln feststellen/aufzeigen?


es müsste wie oben geschrieben, zum geometrischen laufzeitunterschied noch eine zusätzliche zeitverschiebung messbar sein, die durch die erdrotation entsteht. eine station bewegt sich auf die quelle zu, während eine von ihr davon eilt.


Könntest du da mal besser ausführen so das man auch erkennt worauf du hinaus willst.

Und, wie willst du überhaupt Laufzeitunterschiede erkennen.


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Nachgewiesen

Beitragvon rmw » Mi 2. Mär 2016, 18:40

Chief hat geschrieben:Oder auch: http://www.ccsenet.org/journal/index.ph ... 10410/7432

Mit einem Word: längst nachgewiesen, nur glauben darf man es nicht.
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Re: c+v

Beitragvon contravariant » Mi 2. Mär 2016, 21:11

rmw hat geschrieben:Um c+v zu messen braucht man nur die Lichtgeschwindigkeit von anderen Quellen zu messen.
Das ist in 100 Jahren nicht geschehen weil da was Ungutes dabei heraus kommen könnte.
Alle Messungen mit Licht von anderen Quellen vergleichen nur die Geschwindigkeiten auf zwei Wegen wie beim Michelson Versuch.
http://www.markweger.at/ivaz.html

Dass man immer die Ausbreitungsgeschwindigkeit c mißt, wie oben von fal. behauptet, ist eine glatte Unwahrheit weil das von anderen Quellen kein Mensch jemals gemessen hat.

http://math.ucr.edu/home/baez/physics/R ... urce_tests
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Geschwindigkeitsmessung

Beitragvon rmw » Mi 2. Mär 2016, 21:27

contravariant hat geschrieben:http://math.ucr.edu/home/baez/physics/R ... urce_tests

Nicht dass ich das jetzt alles durchgeackert hätte.
Aber soviel ich sehe überall der übliche 2 Wegevergleich.
Nirgends eine tatsächliche Geschwindigkeitsmessung.
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