SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon fallili » Di 1. Okt 2013, 00:54

Yukterez hat geschrieben:Ich glaube deine Fragen beantwortest du dir am besten selber.


Yuktarez, ich bewundere Deine Geduld.
Leider kommst Du (wie so viele vor Dir) nun garantiert auch nicht mehr unbeschadet aus der Nummer.
Bald wird dann wieder das Jammern anfangen, dass DU ja keine Antwort gibst.
Auf alle Fälle hast Du mein vollstes Mitgefühl.
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Takt und Trägerfrequenz

Beitragvon Yukterez » Di 1. Okt 2013, 01:35

Diesmal hast du dir ja richtig Mühe gegeben. Warum denn nicht gleich so!

Kurt hat geschrieben:Zu denem Beweis, die Sendefrequenz beim GPS beträgt:
L1 Trägersignal: 1575,42 Mhz
und
L2 Trägersignal: 1227,60 Mhz.

Welche Frequenz ist egal, der Faktor -4.5e-10 sek/sek ist bei jeder Frequenz der gleiche. Frequenz ist Frequenz, in die Formel die ich auf der vorigen Seite gepostet habe kannst du jede Zahl einsetzen.

Kurt hat geschrieben:Somit ist eine behauptete Blauverschiebung der 10,229 zu 10,23 schon mal vom Tisch, denn deine "Beweisfrequenz" existiert überhaupt nicht.

Und wie sie das tut!

Kurt hat geschrieben:Die 10,23 sind eine Modulationsfrequenz die den P-Code tragen/darstellen.

Das tut nichts zur Sache.

Kurt hat geschrieben:Das hat mit der Sendefrequenz nichts zu tun (das sollte man schon wissen wenn man "Beweise" aus den Hut zaubert oder abschreibt (oder der ist der den "Beweis" erfunden hat)).

Sendefrequenz oder Taktfrequenz ist beides Frequenz. Mehr Einheiten pro Sekunde ist das, worauf es ankommt.

Kurt hat geschrieben:Du sagst dass es eine Bandverschiebung gibt, das bedeutet dass die beiden Sendefrequenzen verschoben werden, sie werden also um einen festen Betrag verändert.

Warum sollte sich die Taktfrequenz verändern, aber die Sendefrequenz nicht?

Kurt hat geschrieben:Damit das oben auch aufrechterhalten werden kann, denn da oben takten die Atome der Atomuhr schneller als herunten, wird das Teilerverhältniss der Schwingfrequenz der CS-Atome die ja die 10,23 indirekt erzeugen, verändert.
Denn es sollen ja 10,23 und nicht 10,23111 oder sonstiges rauskommen.

Und warum takten die Atome oben schneller als unten? Und noch dazu genau nach der Formel am oberen Ende der vorherigen Seite? Meinst du etwa, alle anderen Atome takten verschieden, und die Rechnung gilt nur für CS-Atome? Wenn ja, warum dann ausgerechnet nur für diese, und, was das Beste ist, ausgerechnet nach dieser Formel?

Kurt hat geschrieben:Überlege mal, das bedeutet dass es einfach nur zu einer Verschiebung der beiden Sendefrequenzen um einen festen Betrag kommt, so wie es bei der Allexpansionsberechnung auch angewendet wird (Spektrallinienverschiebung).

Mit der Allexpansion hat das nichts zu tun. Dort wendet man aus gutem Grund eine ganz andere Formel an:
http://forum.alltopic.de/viewtopic.php?p=23043#p23043

Kurt hat geschrieben:GPS funktioniert aber dann nicht mehr, den alle, Alle Frequenzen und Zeiten sind von einer einzigen Grundfrequenz abgenommen. Diese sind die 10,23 Mhz.

Und damit es unten so aussieht, als wären es 10.23 MHz, muss man die obere Uhr genau auf

Bild

stellen. Ist das nicht schön.

Kurt hat geschrieben:Der Beweis dass es oben 10,23 sind (und L1 1575,42 und L2 1227,60 und der P-Code 1,023 Mhz) liegt daran dass die Verhältnisse der L1 und L2 und P-Code und C/A-Code und GOLD-Code unverändert sind, also passen.
Das wäre nicht der Fall wenn sich unterwegs irgendwas an den Signalen zu schaffen machen würde.

Die sind im Verhältnis zueinander unverändert, weil die Zeitdilatation alles und jeden betrifft. Warum sollte sich die Frequenz der Uhr zwar ändern, die Sendefrequenzen aber nicht? Es ist ja nicht so, daß sich unterwegs irgendwas an den Signalen zu schaffen machen würde!

Kurt hat geschrieben:Ob du das verstehst weiss ich nicht aber der Hinweis dass deine "Beweisfrequenz", deine 10,2299 nicht gesendet werden, also auch nicht empfangen werden können, sollte dir aber schon zu denken geben. Zu denken und zu überlegen ob du nicht doch einer Manipulation aufgesessen bist, dir ein "Beweis" untergejubelt wurde der garnicht existiert, einfach nur lächerlich ist.

In meiner Rechnung steht bei den 10.23 MHz "Taktfrequenz Uhr". Wenn sich die Schwingungsfrequenz der Uhr von 10.229999995453 auf 10.23 MHz verschiebt, dann verschiebt sich im selben Verhältnis auch das L1 und L2 Signal. Ob die Radioempfänger bis auf die 10te Kommastelle genau sind und man den Unterschied auch direkt messen kann weiß ich zwar nicht, doch mit dem Uhrenvergleich ist es simpel weil man genug Zeit ansparen kann, bis die Differenz hoch genug zum Messen ist. Dein Beweis

Kurt hat geschrieben:Der Beweis dass es oben 10,23 sind (und L1 1575,42 und L2 1227,60 und der P-Code 1,023 Mhz) liegt daran dass die Verhältnisse der L1 und L2 und P-Code und C/A-Code und GOLD-Code unverändert sind, also passen.

ist in Wahrheit der Beweis, daß das Trägersignal genau demselben Faktor unterliegt, wie der Uhrentakt.

Bild

Ich wiederhole:

Kurt hat geschrieben:Damit das oben auch aufrechterhalten werden kann, denn da oben takten die Atome der Atomuhr schneller als herunten, wird das Teilerverhältniss der Schwingfrequenz der CS-Atome die ja die 10,23 indirekt erzeugen, verändert.
Denn es sollen ja 10,23 und nicht 10,23111 oder sonstiges rauskommen.

Und warum takten die Atome oben schneller als unten? Und noch dazu genau nach der Formel am oberen Ende der vorherigen Seite? Meinst du etwa, alle anderen Atome takten verschieden, und die Rechnung gilt nur für CS-Atome? Wenn ja, warum dann ausgerechnet nur für diese, und, was das Beste ist, ausgerechnet nach dieser Formel?
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon julian apostata » Di 1. Okt 2013, 07:07

Ernst hat geschrieben:Weil die Uhr oben schneller als unten läuft,


Jetzt weichst du auch wieder aus, genau wie deine Spezln.

Warum konnte die RT schon vor hundert Jahren eine Erklärung für diesen Effekt geben?

Und warum habt ihr keine Alternativerklärung?

Ernst hat geschrieben:keine "Blauverschiebung" von oben nach unten.


Ich hab also erst mal gar nichts von Blauverschiebung gesprochen. Aber wenn wir schon mal dabei sind.

Ich habe hier 2 Atomuhren stehen. Eine auf dem Fußboden (300 Meter über Meeresspiegel) und eine auf dem Tisch (301 Meter über Meeresspiegel)

Von oben kommt ein Signal mit n Schwingungen.

Die höhere Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000109 Sekunden
Die unterre Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000000 Sekunden

Und jetzt erklär uns mal, warum unten nicht eine Frequenz gemessen werden soll, die um den Faktor 1.000000000000000109 höher liegt, als oben.
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Ernst » Di 1. Okt 2013, 08:53

julian apostata hat geschrieben:
Ich habe hier 2 Atomuhren stehen. Eine auf dem Fußboden (300 Meter über Meeresspiegel) und eine auf dem Tisch (301 Meter über Meeresspiegel)
Von oben kommt ein Signal mit n Schwingungen.
Die höhere Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000109 Sekunden
Die unterre Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000000 Sekunden
Und jetzt erklär uns mal, warum unten nicht eine Frequenz gemessen werden soll, die um den Faktor 1.000000000000000109 höher liegt, als oben.

Entweder ist dann eine Sekunde nicht gleich einer Sekunde. Oder die Signal-Geschwindigkeit ist bei gleicher Wellenlänge oben geringer als unten.
Ersteres ergibt Unsinn und letzteres verletzt die Kontinuität.
.
.
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Re: Takt und Trägerfrequenz

Beitragvon Kurt » Di 1. Okt 2013, 21:54

Yukterez hat geschrieben:Diesmal hast du dir ja richtig Mühe gegeben. Warum denn nicht gleich so!

Kurt hat geschrieben:Zu denem Beweis, die Sendefrequenz beim GPS beträgt:
L1 Trägersignal: 1575,42 Mhz
und
L2 Trägersignal: 1227,60 Mhz.

Welche Frequenz ist egal, der Faktor -4.5e-10 sek/sek ist bei jeder Frequenz der gleiche. Frequenz ist Frequenz, in die Formel die ich auf der vorigen Seite gepostet habe kannst du jede Zahl einsetzen.


Das kannn schon sein dass du in deine Formel jede Zahl einsetzen kannst.
Wir wollen ja deinen Beweis sehen, nicht Zahlen in Formeln.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Somit ist eine behauptete Blauverschiebung der 10,229 zu 10,23 schon mal vom Tisch, denn deine "Beweisfrequenz" existiert überhaupt nicht.

Und wie sie das tut!


Das frage ich dich ja, wie sollte deine 10,229 denn etwas beweisen wenn du sie nicht messen kannst, denn sie wird ja nicht gesendet.
Gesendet werden die L1 und die L2 Frequenz.
Eine reine Behauptung hilft da garnichts, Messwerte sind gefragt, und die kannst du nicht aufweisen.
Deswegen weil du keine hast.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die 10,23 sind eine Modulationsfrequenz die den P-Code tragen/darstellen.

Das tut nichts zur Sache.


Und ob es das tut, denn die sind da und du kannst sie nicht messen.
Also kannst du dich auch nicht darauf berufen und sie als Beweis anführen.
Dein sogenannter Beweis existiert also garnicht, wird nur behauptet.

Die 10,23 sind oben vorhanden, du kannst nur sagen dass es nicht stimmt, das es 10,229 sind, beweisen kannst du es nicht.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das hat mit der Sendefrequenz nichts zu tun (das sollte man schon wissen wenn man "Beweise" aus den Hut zaubert oder abschreibt (oder der ist der den "Beweis" erfunden hat)).

Sendefrequenz oder Taktfrequenz ist beides Frequenz. Mehr Einheiten pro Sekunde ist das, worauf es ankommt.


Und das kannst du nicht beweisen, sondern nur behaupten.
Oben sind es 10,23 Mhz.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du sagst dass es eine Bandverschiebung gibt, das bedeutet dass die beiden Sendefrequenzen verschoben werden, sie werden also um einen festen Betrag verändert.

Warum sollte sich die Taktfrequenz verändern, aber die Sendefrequenz nicht?


Weil vielleicht zwischen Takt und Sender eine anderer Teilerfaktor eingestellt wurde.
Schliesslich takten die Atome ja oben schneller als herunten, es soll aber oben mit der richtigen L1 und L2 gesendet werden.
Entweder man kann die Atomuhr so zusammenbremsen dass sie nicht mehr mit ihren 9 192 631 770 Schwingungen pro Sekunde taktet, oder man spendiert einfach ein paar Takte mehr um die 10,23 zu bekommen.
Eine Atomuhr lässt sich nicht so manipulieren dass sie das mitmacht, also was bleibt übrig?


Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Damit das oben auch aufrechterhalten werden kann, denn da oben takten die Atome der Atomuhr schneller als herunten, wird das Teilerverhältniss der Schwingfrequenz der CS-Atome die ja die 10,23 indirekt erzeugen, verändert.
Denn es sollen ja 10,23 und nicht 10,23111 oder sonstiges rauskommen.

Und warum takten die Atome oben schneller als unten?


Weil sie oben anderen Ortsumständen ausgesetzt sind, der "Trägerdruck" oben höher ist als herunten.

Yukterez hat geschrieben:Und noch dazu genau nach der Formel am oberen Ende der vorherigen Seite?


Tja, das meinst du nur, du hast keine Messwerte, das ist Fakt.

Yukterez hat geschrieben: Meinst du etwa, alle anderen Atome takten verschieden, und die Rechnung gilt nur für CS-Atome? Wenn ja, warum dann ausgerechnet nur für diese, und, was das Beste ist, ausgerechnet nach dieser Formel?


Ich weiss es nicht, ich gehe davon aus dass alle Atome oben schneller takten als herunten.
Denn sie sind ja oben alle einem höherem Trägerdruck ausgesetzt und alle reagieren wahrscheinlich ähnlich auf die Ortsfaktoren wie die CS133.

Deine Formel ist rein behaupterischer Natur.
Das sie nicht funktionieren kann ist ja leicht zu erkennen.
Denn sie baut auf Gravitationsstärke auf.
Bedenke!! Oben sind die Uhren/Atome keiner Gravitation ausgesetzt, also was soll deine Formel hergeben?

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Überlege mal, das bedeutet dass es einfach nur zu einer Verschiebung der beiden Sendefrequenzen um einen festen Betrag kommt, so wie es bei der Allexpansionsberechnung auch angewendet wird (Spektrallinienverschiebung).

Mit der Allexpansion hat das nichts zu tun.


"So wie es dort berechnet wird".
Nämlich die Spektrallinienverschiebung.

Die ist also somit vom Tisch.
Also bleibt dir nur noch ein einziger "Beweis", der mit den 10,229 des P-Codes.
Und der geht nicht weil du ihn nicht messen kannst, denn er wird nicht gesendet.

Oben hat der P-Code eine Frequenz von 10,23 Mhz, und du kannst nichts dagegen sagen weil du ihn nicht messen kannst.
Bleibt nur dein "Beweis" übrig der nicht existiert.

Somit ist deine Blauverschiebung nicht existent.

Kurt
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon julian apostata » Mi 2. Okt 2013, 07:22

Ernst hat geschrieben:Oder die Signal-Geschwindigkeit ist bei gleicher Wellenlänge oben geringer als unten.


Na das haut ja schon mal gar nicht hin! Angenommen, jemand schmeißt Steine vom Dach mit einer bestimmten Taktfrequenz. Zwei Personen schauen aus dem Fenster jeweils im 1.Stoch und im 2. Stock.

Die Person im 1. Stock wird dieselbe Frequenz messen wie die Person im 2. Stock.

Ernst hat geschrieben:Entweder ist dann eine Sekunde nicht gleich einer Sekunde....
Ersteres ergibt Unsinn


Wie beurteilst du dann die folgende Aussage?

http://www.ptb.de/cms/fachabteilungen/abt4/fb-44/ag-441/darstellung-der-gesetzlichen-zeit/die-zeitskalen-tai-und-eal.html

Zum Ausgleich der gravitativen Zeitdilatation wird an den Gängen der primären Atomuhren, die in der Höhe h über dem Geoid aufgestellt sind, eine Korrektion von -1,09 · 10-16 · (h/m) angebracht.


Und vor Allem. Wenn du die gravitative Zd streichst, was willst du an ihre Stelle setzen?

Oder willst du mir jetzt auch mit so was kommen?

Ernst hat geschrieben:Denn sie sind ja oben alle einem höherem Trägerdruck ausgesetzt
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Kurt » Mi 2. Okt 2013, 09:41

julian apostata hat geschrieben:Oder willst du mir jetzt auch mit so was kommen?

Ernst hat geschrieben:Denn sie sind ja oben alle einem höherem Trägerdruck ausgesetzt


Was soll es denn sonst sein?
Die Gravitation kanns nicht sein weil auch da wo sie kompensiert ist die Atome auch anders takten als herunten.
-Relativistische Effekte- existieren nicht, also können sie es auch nicht sein.
ZD ist nichts was existiert weil -die Zeit- nicht existiert.
Bleibt nur das was wirklich ist, nämlich unterschiedliche Ortsfaktoren, zusammengefasst unter dem Schlagwort "Trägerdruck".

Kurt

Edit: da wo sie kompensiert ist die Atome auch anders takten als herunten
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Harald Maurer » Mi 2. Okt 2013, 14:24

Kurt hat geschrieben:Die Gravitation kanns nicht sein weil auch da wo sie kompensiert ist die Atome auch anders takten als herunten.

Die Gravitation ist nicht verschwunden, sondern nach wie vor vorhanden. Sie wird scheinbar kompensiert, weil sie mit der Fliehkraft ins Gleichgewicht kommt. Dennoch ist die Situation für die Atome nicht dieselbe wie in einem Raum ohne Gravitation. Ein Beispiel: wird an einem Seil an jedem Ende mit gleich großer Kraft gezogen, werden die Kräfte insofern kompensiert, dass sich das Seil nach keiner Richtung bewegt. Dass die Kräfte nach wie vor vorhanden sind, ersieht man an der Spannung, unter welche das Seil gerät. Es kann ja sogar reißen. Das Seil hat also nicht dieselbe Situation wie ohne jede Kraft an den Enden!
An den Atomen zieht also nach unten die Gravitation und nach oben die Fliehkraft. Es ist also nicht dieselbe Situation wie ohne jeden Zug oder unausgeglichenem Zug am Erdboden. Die Annahme, die Gravitation könnte nicht am veränderten Verhalten von Atomen oder Uhren schuld sein, denn sie wäre nicht vorhanden, ist daher falsch. Sie ist vorhanden. Es gibt keinen Grund, nach einer anderen Ursache für den veränderten Gang einer Uhr zu suchen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Ernst » Mi 2. Okt 2013, 17:17

julian apostata hat geschrieben: Angenommen, jemand schmeißt Steine vom Dach mit einer bestimmten Taktfrequenz. Zwei Personen schauen aus dem Fenster jeweils im 1.Stoch und im 2. Stock.
Die Person im 1. Stock wird dieselbe Frequenz messen wie die Person im 2. Stock.

Richtig. Und daher gibt's auch keine Blauverschiebung.
.
.
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Yukterez » Mi 2. Okt 2013, 19:33

Kurt hat geschrieben:Warum konnte die RT schon vor hundert Jahren eine Erklärung für diesen Effekt geben?

Na warum wohl (:

Kurt hat geschrieben:Und warum habt ihr keine Alternativerklärung?

Erstens brauchen wir keine, und zweitens ist sehr fraglich, ob es überhaupt eine gibt. Wenn dann wäre es wohl eher dein Job eine Alternativerklärung zu publizieren, aber mehr als

Chief hat geschrieben:Und wer hat das gemessen? Niemand? :lol:
Es existieren nur verschiedene manipulierte Daten (z.B. Hafele-Keating)! :mrgreen:

mit besonderer Betonung auf die Smileys, sah ich noch nicht.

Kurt hat geschrieben:Die höhere Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000109 Sekunden
Die unterre Uhr misst für den Durchgang 1.000000000000000000 Sekunden
Und jetzt erklär uns mal, warum unten nicht eine Frequenz gemessen werden soll, die um den Faktor 1.000000000000000109 höher liegt, als oben.

Hab ich das denn behauptet? Wenn du das behauptest, erklär es mal lieber selber (:

Kurt hat geschrieben:Das frage ich dich ja, wie sollte deine 10,229 denn etwas beweisen wenn du sie nicht messen kannst, denn sie wird ja nicht gesendet.
Gesendet werden die L1 und die L2 Frequenz.
Eine reine Behauptung hilft da garnichts, Messwerte sind gefragt, und die kannst du nicht aufweisen.
Deswegen weil du keine hast.

Die Messwerte ergeben sich aus der Synchronizität der Uhren, obwohl sie im gleichen Gravitationspotential asynchron laufen. Dazu kommt, wie du selber erwähnt hast, daß die Signalfrequenz und die Taktfrequenz im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Man kann also von der Uhrenfrequenz rechnerisch auf die Sendefrequenz schließen (du leider nicht, aber sonst fast jeder).

Kurt hat geschrieben:Und ob es das tut, denn die sind da und du kannst sie nicht messen.
Also kannst du dich auch nicht darauf berufen und sie als Beweis anführen.
Dein sogenannter Beweis existiert also garnicht, wird nur behauptet.
Die 10,23 sind oben vorhanden, du kannst nur sagen dass es nicht stimmt, das es 10,229 sind, beweisen kannst du es nicht.

Da steht es wohl Aussage gegen Aussage. Da du dich mit deinen Beiträgen bisher immer als Inkompetent erwiesen hast, genießen die GPS Techniker mein Vertrauen, da ich ihre Texte und Rechnungen, im Gegensatz zu den deinen, nachvollziehen kann.
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