Artie hat geschrieben:... hat geschrieben:L1 ---- 300.000 km ---- B ----- 300.000km ------L2 ruht
nach links <<<<<<<<<< B_bewegt
Bin das nur ich den das an Kurt erinnert?
Nein, auch ich.
Kurt
Artie hat geschrieben:... hat geschrieben:L1 ---- 300.000 km ---- B ----- 300.000km ------L2 ruht
nach links <<<<<<<<<< B_bewegt
Bin das nur ich den das an Kurt erinnert?
fallili hat geschrieben:Aber ich werde immer wieder an diesem eigentlich einfachen "Zugbeispiel" verzweifeln, weil ich da nur Aussagen über EIN Experiment in EINEM Inertialsystem treffe und je nach (erlaubter) Anschauung wer ruht und wer sich bewegt zwei nicht vereinbare Voraussagen in EINEM Inertialsystem habe.
Da stimmt doch irgendwas nicht - bzw. irgendwo muss ich einen völligen Knoten im Hirn haben.
fallili hat geschrieben:1) Da die Blitze von L1a und L2a daher als "am gleichen Raumpunkt und gleichzeitig" ansehbar sind (ich nehme dafür den sehr realisierbaren Fall an, dass die Raumschiffe im Millimeterabstand aneinander vorbeifliegen) ist dieses Ereignis auch in allen anderen Inertialsystemen als gleichzeitig zu erkennen.
2) Das selbe gilt für die beiden Blitze L1b und L2b
fallili hat geschrieben:Oder anders gesagt, wenn B1 und B2 Lichtdetektoren mithaben, müssten beide in dieser "Versuchsanordnung" immer ein einziges Signal anzeigen.
fallili hat geschrieben:Das widerspricht aber der völlig logischen Aussage dass B1 sich auf L2b zubewegt (und sich von L2a wegbewegt) und daher das Signal von L2b früher bei B1 ankommen MUSS als das von L2a.
fallili hat geschrieben:Und da EIN Beobachter nicht in einem Experiment sowohl ein als auch 2 Signale detektieren kann muss ich da irgendetwas völlig missverstehen und hab keine Ahnung was ich da falsch interpretiere.
fallili hat geschrieben:Da das Zugbeispiel in jedem Lehrbuch etc. aufgeführt wird macht es mich nervös, das ich es seit Jahren ebenfalls einfach nicht verstehen kann.
Harald Maurer hat geschrieben:Die Lehrbücher schildern daher offenbar den klassischen Fall mit den widersprüchlichen Feststellungen der Beobachter und dabei wird übersehen, dass die Lorentztransformation zwischen den IS diese Widersprüche behebt. Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse am gleichen Raumpunkt sind in jedem Inertialsystem gleichzeitig. Damit kann keiner der beiden Beobachter behaupten, er habe anhand der Lichtsignale seine Bewegung festgestellt.
Artie hat geschrieben:Warscheinlicher ist doch, das der Poster die Bücher falsch zitiert.
Ralf Maeder hat geschrieben: Dabei gehe ich davon aus, dass es falsch sei, dass der bewegte Beobachter seine Blitze nicht zeitgleich wahrnehmen sollte.
Harald Maurer hat geschrieben:Sind die Ereignisse aber an einem gleichen Raumpunkt gleichzeitig (wie das Eintreffen zweier Lichtsignale bei einem Beobachter), so sind sie in jedem der Inertialsysteme gleichzeitig.
Ernst hat geschrieben:Es handelt sich im Beispiel um zwei Beobachter, die sich zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Blitzempfangs an zwei unterschiedlichen Raumpunkten befinden. Daher ist es kein Widerspruch, daß der bewegte Beobachter die Blitze zeitversetzt empfängt.
Harald Maurer hat geschrieben:Doch, das wäre für die SRT ein Widerspruch (und nur klassisch nicht)! Denn der bewegte Beobachter könnte aus dem zeitversetzten Eintreffen des Lichts auf seine Bewegung schließen!
Artie hat geschrieben:fallili hat geschrieben:Das scheint ja genau mein Verständnisproblem zu sein. Ich hab 4 Lampen die ich (vielleicht fälschlicherweise) als gleichzeitig gezündet betrachte.
Korrekt, falsch betrachtet, die 4 Lampen zünden nicht gleichzeitig auch nicht dann, wenn sich B1 und B2 nebeneinanderliegen, denn durch die Längenkontraktion sind die Lampen L1a und L2a sowie die Lampen L1b und L2b nicht auf gleicher Höhe.fallili hat geschrieben:Bei IS1 ist L1a und L1b gleichzeitig - bei IS2 ist L2a und L2b gleichzeitig und da ich die beiden IS beim Vorbeiflug zum Zündzeitpunkt örtlich direkt nebeneinander positionieren lasse, kommt auch eine Gleichzeitigkeit zwischen L1a und L2a sowie zwischen L1b und L2b zustande.
Sie sind örtlich aber nicht nebeneinander, da das bewegte System der Zeitdilatiation und der Längenkontraktion unterliegen. Diese Gleichzeitigkeit kommt nicht zustande.
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