Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: mit fremden Federn

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 22. Mai 2012, 19:20

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ist Dir das alles bis jetzt nicht aufgefallen? Na.

Mir fällt nur auf, daß du Sprache mit deren Inhalt verwechselst. Der Inhalt des Paradoxons ist philosophischer Natur und nicht ein Mißbrauch der Sprache, wie Du und deine beiden Gefährten das darzustellen versuchen.


Was ist die Sprache, wenn nicht Übermittlung von Inhalten? Was ist die Sprache, wenn nicht Austausch von Informationen?

Die Sprache dient auch zur Übermittlung von Inhalten philosophischer Natur, selbstverständlich. Wie sonst?

Die Sprache dient auch zur Übermittlung von Inhalten mathematischer Natur, selbstverständlich. Wie sonst?

Eine natürliche Sprache ist primär. Sie existiert auch ohne Mathematik.

Die mathematische Sprache ist sekundär, sie kann nicht ohne eine natürliche Sprache existieren.

Ist es Dir bis jetzt noch nie aufgefallen? Na.

Viele Grüße
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Mirko » Di 22. Mai 2012, 21:00

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Genau so ist das. Durch geschickte Formulierungen lenkt man die Aufmerksamkeit davon ab, .....



Geh an die nächste Uni, such dir ne Mathevorlesung und frag die Studenten dort nach Achilles und der Schildkröter, keiner wird dieses Paradoxon in deinem Sinne missverstanden haben.
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Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mai 2012, 05:58

Yukterez hat geschrieben:
Die Fadenwurm DNA hat 75% Ähnlichkeit mit der des Menschen. Ein Mensch plus ein Fadenwurm ergibt daher folgerichtig 1.75 Mensch.


Unser Mathematik-Genie Yukterez hat uns bewiesen, dass ein Mensch, der einen Fadenwurm trägt, folgerichtig 1,75 Mensch ist. Schon klar, Yukterez, schon klar. :)




Yukterez hat geschrieben:
Man kann aber statt in DNA auch in Gewicht rechnen, beispielsweise bei der Maximallast eines Aufzuges, die oft im Vielfachen eines durchschnittlichen Menschengewichtes angegeben ist.

Bild


Unser Mathematik-Genie Yukterez hat uns indirekt aber glänzend bewiesen, dass man um die Menge der Menschen zu definieren, die in ihren DNA die Haarfarbe "blond" tragen, sie wiegen könnte. Schon klar, Yukterez, schon klar. :)


Ja, der Titel des Threads ist sehr passend, wir brauchen sie unbedingt... :)

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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mai 2012, 06:09

HD116657 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es geht um die Veranschaulichung dazu, das solcherart unendliche Reihen einen endlichen Grenzwert besitzen.


das kannst Du einfacher haben: stelle Dich vor Wand, gehe Hälfte bis Wand, dann wieder Hälfte bis Wand usw...... - kannst Du unendlich oft machen, doch Wand erreichst Du nie


Hier hat mich HDtralala doch verblüfft: Ich hätte nie gedacht, dass er bei seiner Nachahmung unseres wortkargen Russen auch seinen IQ nachahmen könnte. Man lernt nie aus. :)

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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mai 2012, 06:56

Ernst hat geschrieben:
Ich hab's doch schon mehrmals erklärt. Es geht nicht um die Lösung der Aufgabe. Das kann jedes Kind.
Es geht um die Veranschaulichung dazu, das solcherart unendliche Reihen einen endlichen Grenzwert besitzen.


Ja, und man hat es Dir auch mehrmals erklärt: Die Setzung dieser endlichen Grenzwerte durch die Mathematik in diesem Paradoxon ist künstlich und realitätsfremd: Es handelt sich nicht um unendlich viele Läufe auf unendlich vielen Teilstrecken, sondern um einen einzigen Lauf auf einer einzigen Strecke.

Die Setzung von künstlichen, endlichen Grenzwerten ist meiner Meinung nach auf eine grundsätzliche Schwäche der Mathematik bei dem Einsatz der Zahl 0 als Werkzeug züruckzuführen, was grundsätzlich paradox ist, wie ich versucht habe, es weiter oben darzulegen:

Zitat Jocelyne Lopez:

Die Zahl 0 sehe ich auch in der Mathematik nur als Werkzeug und als Einführung einer unendlichen Unterteilung zwischen den natürlichen Zahlen (Negativzahlen). Die Unendlichkeit steckt in der Mathematik zwischen den natürlichen Zahlen und nicht am Ende des natürlichen Zahlenstrahls, jedoch nur abstrakt, naturfremd und auch paradox: 1... unendlich... 2... unendlich ... 3 ... unendlich... usw.


Die Unendlichkeit kann nämlich nicht ohne Logikbruch zwischen den natürlichen Zahlen eingebaut werden, sonst dürfte man nicht mal bis zu 2 zählen. :(

Viele Grüße
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Re: den Hirn nicht voll genug

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mai 2012, 07:34

Yukterez hat geschrieben:
Frau Loprez hat geschrieben:Dementsprechend sind Aussagen nonsens bzw. völlig realitätsfremd, die eine unbekannte Zahl x unterteilen, wie z.B. 0,52 Apfel...

Die Fadenwurm DNA hat 75% Ähnlichkeit mit der des Menschen. Ein Mensch plus ein Fadenwurm ergibt daher folgerichtig 1.75 Mensch. Man kann aber statt in DNA auch in Gewicht rechnen, beispielsweise bei der Maximallast eines Aufzuges, die oft im Vielfachen eines durchschnittlichen Menschengewichtes angegeben ist. Ein Dicker zählt so viel wie eine Mutter mit Kind: 1.75 Mensch.

Bild


Hier zeigt das Mathematik-Genie Yukterez, dass er nicht in der Lage ist eine statistische Auswertung von der Realität zu trennen: Weder ein Dicker ist 1,75 Mensch, noch eine Mutter mit Kind ist 1,75 Mensch: Diese drei Menschen sind in der Realität jeweils immer 100% Mensch, definitiv.

Auf diese grundsätzliche Unfähigkeit des Mathematik-Genies Yukterez und anderen Mathematik-Genies seiner Sorte, ist die Polemik um das moderne Paradoxon "Ziegen-Problem" der Logikerin Marilyn vos Savants zurückzuführen, das einzig darauf beruht, dass zwischen Realität und statistische Auswertung streng zu unterscheiden ist. Die Mathematik-Genies à la Yukterez sind jedoch nicht in der Lage zwischen Realität und statistischer Auswertung zu unterscheiden. Das "Ziegen-Problem" behandeln sie einzig wie in diesem Witz ein Problem behandelt wird:

    Sagt ein Statistiker zu einem Mathematiker: "Jede Minute wird in Deutschland ein Mensch überfahren".
    Antwortet der Mathematiker: "Der arme Kerl!"

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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon All » Mi 23. Mai 2012, 07:57

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Genau so ist das. Durch geschickte Formulierungen lenkt man die Aufmerksamkeit davon ab, .....



Geh an die nächste Uni, such dir ne Mathevorlesung und frag die Studenten dort nach Achilles und der Schildkröter, keiner wird dieses Paradoxon in deinem Sinne missverstanden haben.


Diese Ansichten sind mathematisch geprägt.

Das bedeutet ja nicht, dass man diese Paradoxon nicht anders analysieren darf.



Gruß
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Mikesch » Mi 23. Mai 2012, 08:12

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, und man hat es Dir auch mehrmals erklärt: Die Setzung dieser endlichen Grenzwerte durch die Mathematik in diesem Paradoxon ist künstlich und realitätsfremd: Es handelt sich nicht um unendlich viele Läufe auf unendlich vielen Teilstrecken, sondern um einen einzigen Lauf auf einer einzigen Strecke.
...
Die Setzung von künstlichen, endlichen Grenzwerten ist meiner Meinung nach auf eine grundsätzliche Schwäche der Mathematik bei dem Einsatz der Zahl 0 als Werkzeug züruckzuführen, was grundsätzlich paradox ist, wie ich versucht habe, es weiter oben darzulegen:
...
Die Zahl 0 sehe ich auch in der Mathematik nur als Werkzeug und als Einführung einer unendlichen Unterteilung zwischen den natürlichen Zahlen (Negativzahlen). Die Unendlichkeit steckt in der Mathematik zwischen den natürlichen Zahlen und nicht am Ende des natürlichen Zahlenstrahls, jedoch nur abstrakt, naturfremd und auch paradox: 1... unendlich... 2... unendlich ... 3 ... unendlich... usw.

Die Unendlichkeit kann nämlich nicht ohne Logikbruch zwischen den natürlichen Zahlen eingebaut werden, sonst dürfte man nicht mal bis zu 2 zählen. :(

Ich finde es eindrucksvoll, wie Sie es schaffen, ihre selbst beschriebene Fähigkeit in der Mathematik und Physik als Laie immer wieder zu bestätigen. Wenn Sie von der Materie keine Ahnung haben, so haben Sie doch eine Meinung und das Sendungsbewusstsein, um der Welt diese Ihre Meinung kundzutun.
Zwar sind Ihre Bemühungen noch nicht von Erfolg gekrönt, aber ich drücke Ihnen die Daumen, auf das ich in den Genuss weiterer Lopezscher intellektueller Höhenflüge komme. Ich hole schon mal neues Popcorn.

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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon HD116657 » Mi 23. Mai 2012, 08:17

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Unendlichkeit kann nämlich nicht ohne Logikbruch zwischen den natürlichen Zahlen eingebaut werden

das macht auch niemand
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Re: Genie oder Spinner? Warum wir Querdenker brauchen

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mai 2012, 08:58

HD116657 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Unendlichkeit kann nämlich nicht ohne Logikbruch zwischen den natürlichen Zahlen eingebaut werden

das macht auch niemand


Das macht man eben zwangsläufig beim Einsatz der Zahl 0 als Werkzeug in der Mathematik,

- weil man die 0 als Mittelpunkt des natürlichen Zahlenstrahls setzt und dadurch unendliche Negativwerte erzeugt, die in der Realität nicht existieren, im Gegensatz zu den Positivwerten: In der Realität existieren zum Beispiel keine Minus-Temperaturen, keine Minus-Fahrgäste, keine Minus-Euros usw.

- weil man durch die Einsatz der Zahl 0 unendliche Unterteilungen jeder natürlichen Zahl ermöglicht und dadurch die Unendlichkeit zwischen den natürlichen Zahlen einbaut, zum Beispiel : 1 ... 0,1 ... unendlich... 2 ... 0,2 ... unendlich ... 3 ... 0,3 ... unendlich ....

Man sieht auch im Paradoxon Achilles und die Schildkröte, dass die Unendlichkeit zwischen allen gesetzen Grenzwerten steckt, so daß Achille die Schildkröte nie einholen kann. Das hast Du auch selbst knapp veranschaulicht:

HD116657 hat geschrieben:
das kannst Du einfacher haben: stelle Dich vor Wand, gehe Hälfte bis Wand, dann wieder Hälfte bis Wand usw...... - kannst Du unendlich oft machen, doch Wand erreichst Du nie


Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Mi 23. Mai 2012, 09:27, insgesamt 1-mal geändert.
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