Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 24. Nov 2011, 22:54

Highway hat geschrieben: Ich denke sie ist nicht richtig. Wieviel Coriolis stellt sich denn ein wenn keine Masse vorhanden ist? Ich würde mal schätzen, so ziemlich - Null. Wenn dem aber so ist, dann kann der Vektor nicht exakt 90 Grad sein. Wenn nicht exakt 90 Grad, dann wird sehr wohl Arbeit geleistet und ich denke das war Gerhards Gedankengang.

Quatsch. Die Rotation erfolgt nicht im rotierenden system, sondern im IS. Und dagibt es keine Corioliskraft. Einzig ist da die Zentripetalkraft und die liegt immer senkrecht zur Bewegung. Und daher kann sie keine Arbeit leisten. Und daher rotiert ein angestoßenes Rad mit oder ohne Unwucht unendlich lange.
Bitte Highway, was gibt´s denn da noch zu mauscheln.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 24. Nov 2011, 22:54

Gerhard Kemme hat geschrieben:Vorwort: Zwischen gegnerischen Personen oder gegnerischen politischen Richtungen oder gegnerischen Organisationen existiert keine Möglichkeit von Beweisen, Nachweisen oder Argumentationen - das lernt man spätestens an der Uni, wenn unterschiedliche politische Richtungen zur Wahl des Fachschaftsrates antreten - da existieren keine Koalitionsmöglichkeiten.

Das mag sein. Allerdings geht es hier ja nicht um Politik sondern um Physik und um Mathematik. Und da lassen sich sehrwohl konkrete Aussagen machen. Denn die Richtigkeit von physikalischen und mathematischen Aussagen wird nicht per Mehrheitsentscheid bestimmt.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Versuchsergebnis war, dass beide Stoppuhren nach diesen Stunden exakt auf 1/100-Sekunde dieselbe Zeit anzeigten. Eine sehr hohe Stabilität gehört somit zum heutigen Begriff einer Uhr.

Das ist natürlich schön. Und was sagt das jetzt in Bezug auf Hafele und Keating bzw. Zeitdilatation aufgrund von Graviationsfeldern und Beschleunigung aus? - Exakt garnichts. Denn der bei HK gemessene Effekt (und auch der Effekt der sich durch die Beschleunigung in der Wäscheschleuder ergibt) sind im Nanosekundenbereich. Deine Uhren sind also um den Faktor eine Millionen zu ungenau um überhaupt eine Aussage darüber treffen zu können, ob der von den RThen vorgesagt Effekt existiert. Deshalb wurden bei HK auch Atomuhren verwendet.

Noch mal die Frage, wo genau hast du dein Examen her? Und bedeutet "Examen", dass du Lehrer bist. Falls das stimmt - die armen Schüler...
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 24. Nov 2011, 23:01

Kurt hat geschrieben:
1'- sich drehende Scheibe irgendwo im Raum (x)
2'- drehende Scheibe auf der Erdoberfläche.
Bei 1' entsteht keine, bei 2' schon.

Guten Morgen. Hast Du die letzten 100 posts gut geschlafen? Wärst Du einen Moment aufgewacht, wäre Dir der Quatsch deiner Feststellung aufgefallen.
Wenn Du so weiter machst, füge ich Dich der Liste der Physikinteressierten hinzu, die weltverändernde Physik kreieren möchten und von den einfachsten Grundlagen nicht die Bohne einer Ahnung haben.
Also mach Dich sachkundig, bevor Du solchen Blödsinn schreibst.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 24. Nov 2011, 23:12

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
1'- sich drehende Scheibe irgendwo im Raum (x)
2'- drehende Scheibe auf der Erdoberfläche.
Bei 1' entsteht keine, bei 2' schon.

Guten Morgen. Hast Du die letzten 100 posts gut geschlafen? Wärst Du einen Moment aufgewacht, wäre Dir der Quatsch deiner Feststellung aufgefallen.
Wenn Du so weiter machst, füge ich Dich der Liste der Physikinteressierten hinzu, die weltverändernde Physik kreieren möchten und von den einfachsten Grundlagen nicht die Bohne einer Ahnung haben.
Also mach Dich sachkundig, bevor Du solchen Blödsinn schreibst.



Das mag ja alles sein.
Trotzdem hätte ich gerne eine Antwort auf meine "Behauptungen".

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 24. Nov 2011, 23:13

Highway hat geschrieben:Bist du sicher? Da gab es doch diese Atomuhrgeschichte und der Zugspitze. Hinterher kamen etwa 180 ns Zeitdifferenz raus oder so (finde den Link auf die Schnelle leider nicht :-/)

Ob ich sicher bin? Also Gerhard schrieb, dass seine Stoppuhren eine Genauigkeit von 1/100 Sekunde haben. Jetzt die Preisfrage für das Publikum, kann man mit Uhren, deren Genauigkeit 1/100 Sekunde beträgt, eine Zeitdifferenz von 180ns bestimmen? - Was glaubst du Highway?

Edit: Um dir das Leben einfacher zu machen, wieviele Nanosekunden sind 1/100 Sekunde?
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 24. Nov 2011, 23:31

Highway hat geschrieben:Viele: 10^9 - 10^2? Beantworte mal lieber meine Frage zur Sonnenoberfläche.

Bei dir sind Hopfen und Malz verloren...
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Do 24. Nov 2011, 23:35

Highway hat geschrieben:Ja da hast du natürlich recht. Was ist nun mit der Sonnenoberfläche?

Da ist der Effekt größer (sehr überraschend). Wieviel weiß ich nicht.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Do 24. Nov 2011, 23:36

Highway hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Ob ich sicher bin? Also Gerhard schrieb, dass seine Stoppuhren eine Genauigkeit von 1/100 Sekunde haben. Jetzt die Preisfrage für das Publikum, kann man mit Uhren, deren Genauigkeit 1/100 Sekunde beträgt, eine Zeitdifferenz von 180ns bestimmen? - Was glaubst du Highway?


Ich glaube das du recht hast in dem Punkt und man mit solchen Uhren keine Zeitdifferenz von 180 ns detektieren kann. Man könnte es eventuell, wenn man die Zeit des Versuches drastisch erhöhen würde oder sowas.

Du hast aber nicht auf meine Frage geantwortet. Wie wäre das gleiche Experiment beispielweise auf der Sonnen verlaufen.

contravariant hat geschrieben:Edit: Um dir das Leben einfacher zu machen, wieviele Nanosekunden sind 1/100 Sekunde?


Viele: 10^9 - 10^2? Beantworte mal lieber meine Frage zur Sonnenoberfläche. ;-)

Grüße,

Highway



Noch mal was für die Waschmashinen Spezialisten, auch wichtig für Harald Maurer (der ist irgendwie absent) :
Die Einwegmessung der LG hat eine Genauigkeit von 0,007%.

Zeiten werden inzwischen in Pico-Sekunden gemessen. (Milli, Micro, Nano, Pico, immer schön 3 Nullen dazu)




Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 00:08

Highway hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:Noch mal was für die Waschmashinen Spezialisten, auch wichtig für Harald Maurer (der ist irgendwie absent) :
Die Einwegmessung der LG hat eine Genauigkeit von 0,007%.


Aha... Sehr interessant, und das sagt uns jetzt bezüglich der Waschmaschinennummer was genau? Hat die Meßgenauigkeit einen Einfluß auf den Effekt oder was willst du uns damit mitteilen? Ich verstehe es noch nicht so recht. :?

Grüße,

Highway


Wenn also, jemand neue Theorien beweisen will, oder vorhandene als Falsch beweisen will,
muß er im Pico-Sekunden-Bereich arbeiten und nicht mit Omas Standuhr.
Davon hängen auch das Meter und andere Konstanten ab.

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Fr 25. Nov 2011, 00:26

Wie weist man einen Äther nach?
Auf die gleiche Weise, wie man eine Ladung, ein elektrisches Feld, ein Magnetfeld oder Gravitationsfeld nachweist. Nämlich auf Grund der Wirkungen, die diese theoretischen Gebilde ausüben, denn niemand weiß, was hinter den Phänomenen Feld oder Ladung etc. eigentlich steckt, woraus so ein Feld bestehen könnte und wieso es so funktioniert wie es sich uns offenbart. Setzt man voraus, dass Licht sich wellenförmig fortpflanzt, liegt die Annahme nahe, dass da etwas vorhanden sein muss, das sich wellt - also ein Medium, dessen Beschaffenheit aber ebenso unbekannt ist, wie die Beschaffenheit einer elektrischen Ladung. DIe Theorie einer Ladung bestätigt sich durch die Wirkung, aber was eine Ladung eigentlich ist, weiß dennoch keiner. Wie man nun dieses Medium nennt, Äther oder Matrix oder sonstwie, spielt keine Rolle. "Ladung" ist auch nur ein Wort. Es geht also um die Frage, ob man die theoretische Annahme eines Mediums durch Wirkungen bestätigen kann. Haben wir nun mal beschlossen, dieses Medium "Äther" zu nennen, so gucken wir erstmal, ob es Wirkungen gibt, die eine solche Annahme rechtfertigen. Für diesen Äther gibt es schon mal 3 starke Indizien, nämlich die Unabhängigkeit der LG von der Quelle (wie es bei Wellen zu erwarten ist), den Doppler-Effekt des Lichts und den Sagnac-Effekt. Will man nachweisen, ob sich eine Bewegung der Erde durch dieses Medium auswirkt, bietet sich das Licht an, dessen Unabhängigkeit von der Quelle zeigt, dass sich seine Fortpflanzung nicht auf das Bezugssystem der Quelle bezieht und sich daher auf etwas anderes beziehen muss. Der Sagnac-Effekt kann zwar dieses Medium lokal bestätigen, kann aber eine Bewegung der Erde durch das Medium nicht nachweisen, weil geschlossene Lichtkreise vorliegen, in welchen sich der allfällige Effekt einer linearen Drift durch den Äther gegenseitig aufhebt. Das Ziel ist nur mit Einwegmessungen des Lichts erreichbar, wo eben die bekannten Probleme mit der exakten Zeitmessung bzw. der Synchronisation vorliegen. Das sind technische Probleme, die man z.B. mit einer externen Synchronisation bewältigen kann. Gesetzt nun den Fall, man weist durch eine solche Messung nach, dass die Lichtgeschwindigkeit richtungsabhängig ist und sich aus dieser Richtungsabhängigkeit die Richtung und Geschwindigkeit der Erdbewegung ermitteln lässt, so ist das Medium im gleichen Ausmaß nachgewiesen wie der Nachweis eines elektromagnetischen Feldes, der uns zwar bestätigt, dass da etwas existiert, das wir so nennen aber von dem wir nach wie vor nicht wissen, was es eigentlich ist. Man kann also niemals einen "Äther" nachweisen, sondern man kann die Theorie des Äthers bestätigen oder widerlegen. Ebenso kann man die Quantenheorie bestätigen, ohne zu erfahren, was Quanten eigentlich sind!
Dass der Sagnac-Effekt bei Rotation funktioniert, weiß man. Weist man nach, dass dieser Effekt auch im gleichmäßig linear bewegten Bezugssystem auftritt, wäre die Theorie des Äthers bestätigt, und was nun dieses Medium wirklich ist, bleibt nach wie vor verborgen. Wir haben nur die Wirkung - mehr können wir auch nicht erwarten. Und dann kann es immer noch sein, dass etwas der Erwartung des Äthers entsprechendes gar nicht existiert, sondern das Licht einfach die Eigenschaft hat, an seinem Entstehungsort einen absoluten Punkt zu setzen, der sich generell auf die Massenverteilung des Universums orientieren lässt. Dann hat man eben ein absolutes Bezugssystem nachgewiesen, einen "Äther" aber noch lange nicht! Auch eine bestätigte Theorie bleibt eine Theorie!
Wenn also Relativisten den Kritiker auffordern, er möge doch mal die Beschaffenheit dieses Äthers beweisen, so sollten sie erstmal die Beschaffenheit einer elektr. "Ladung" oder eines elektromagnetischen Feldes oder der Materie schlechthin beschreiben - und dann können sie das auch nicht, denn das Ergebnis aller Schlussfolgerungen aus den Wirkungen wird immer nur eine Theorie sein. Mich kann man daher nicht in die Enge treiben mit der Frage, wie würde ich den Äther messen. Man kann den Äther nicht messen, aber man kann Wirkungen messen, die eine theoretische Annahme des Äthers bestätigen können. Und was da nun tatsächlich im Raum ist, das den Transport von Energie mittels wellenförmiger Fortpflanzung ermöglicht, ist immer noch die Frage! Vielleicht ist der ganze Raum des Universums ein elektromagnetisches Feld, dessen Vibrationen Energie transportiert und dessen Oszillationen oder Verdichtungen die Materie manifestiert. Auch wenn wir so eine Theorie entwickeln würden, bliebe "elektromagnetisches Feld" nur ein Ausdruck für etwas, dessen Beschaffenheit unbekannt bliebe. Es gibt also offenbar Grenzen der Erkenntnis, die auch ein Anhänger der Theorie eines Mediums nicht überschreiten kann. Er kann es nicht und kein Physiker kann es, gleich welche Theorie er vertreten mag.
Relativisten sollten vorsichtig sein mit ihrem Anspruch auf letztgültige Wahrheit, die sie der SRT-Ideologie unterschieben mit ihrer bedingungslosen Verteidigung. Sie sollten sich klar darüber sein, dass es in diesem Universum unendlicher Wandlung so etwas wie Konstanten nicht geben kann. Und schon gar nicht, wenn sich diese Konstanten nach Koordinatensystemen richten. Schon der Grundgedanke einer solchen Theorie ist absurd.
Das Universum ist ein Informationsereignis. Information gibt es ohne einen Informationsträger aber nicht. Ein Medium als Träger der Informationen ist deshalb geradezu zwingend anzunehmen. Dass der Äther über die Hintertür wieder in die Physik Einzug hält (Quantenschaum, Quantenfluktuation, Dunkle Materie oder Dunkle Energie, Vakuumenergie etc.etc.) ist daher kein Zufall. Eines weiß man heute schon mit großer Sicherheit: der Raum ist nicht leer. Und welchen Namen wir diesem Etwas geben, das den Raum erfüllt,ist völlig egal.
Kopernikus hat geschrieben:Die Einwegmessung der LG hat eine Genauigkeit von 0,007%.

Tatsächlich? Wer hat denn so eine Messung durchgeführt? Und was hat er denn für eine LG heraus bekommen?

Grüße
Harald Maurer
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