LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Do 15. Mai 2014, 18:32

deejey Do 15. Mai 2014, 15:22

Ja, leider muss ich mit Dir lachen, erst nach mehrmaligem Durchlesen meines Beitrages fiel mir die Besonderheit auf und es dämmerte mir. Photon – Proton Da war er der Fehlerteufel.

Mein erster Gedanke war Du willst mir etwas unterjubeln und war überwältigt von Deiner Qualifikation zum Thema Beschleuniger. In der Hierarchie der Experimentatoren bist Du auf alle Fälle aufgestiegen. Die Protonen sind aber auch ganz schön schnell. Nicht c aber fast c. Oder doch schneller?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Do 15. Mai 2014, 18:35

Yukterez Do 15. Mai 2014, 17:20

Rohrkrepierer Rebe,


Ich bin ja bei Dir.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon deejey » Fr 16. Mai 2014, 00:37

REBE hat geschrieben:deejey Do 15. Mai 2014, 15:22

Ja, leider muss ich mit Dir lachen, erst nach mehrmaligem Durchlesen meines Beitrages fiel mir die Besonderheit auf und es dämmerte mir. Photon – Proton Da war er der Fehlerteufel.

Kann passieren
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Mo 19. Mai 2014, 17:34

Liebe gequälte Gemeinde,

die Lichtuhr ist ein Lieblingskind von mir und daher mache ich mir immer noch Gedanken darüber. Deshalb die nachfolgende Frage.

Die Frage nach der bewegten Lichtuhr ist noch nicht geklärt. Ich bin immer noch der Meinung, dass der Impuls nur senkrecht auf und ab geht. Die RT sagt, dass eine Lichtuhr in einem bewegten Raumschiff langsamer geht, wenn ein ruhender Beobachter sie beobachtet. Erweitern wir das Experiment doch um einen Beobachter der parallel zum bewegten Raumschiff mit seinem Raumschiff mit gleicher Geschwindigkeit nebenher fliegt. Was sehen die Beobachter?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon All » Mo 19. Mai 2014, 17:54

@ REBE

Da jeder die Uhr des Anderen langsamer laufen sieht und beide sich als ruhend betrachten können, erreichen beide Unterstandgeschwindigkeit, die jeweils nur mit einer Zeitkontraktion ausgeglichen werden kann. :mrgreen: :arrow: :shock: :arrow: :o :arrow:
Zuletzt geändert von All am Mo 19. Mai 2014, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon All » Mo 19. Mai 2014, 19:40

Was bedeutet das????

Die Zeit läuft rückwärts.

Was muss man tun, um dieses zu erreichen?

1.Postulat.

Man postuliert den Wert –c.

2. Postulat.

Die Standgeschwindigkeit im Vakuum ist für alle Beobachter eine absolute Konstante. Sie ist von der Geschwindigkeit der Lichtquelle und der des Beobachters unabhängig.

Berücksichtigt man, dass die Zeitkontraktion nur mit der Längendilatation gibt, dann bedeutet das, dass es für Inertialsysteme keine Ereignisse mehr gibt. Alle Werte schrumpfen gegen unendlich und ergeben NULL. Es gilt die umgekehrte Lorentz-Gleichung und kommt hier zur Anwendung.

Das hat zur Folge, dass man mit (-c) in die Vergangenheit reisen kann.

Wenn man dann –c überschreitet, schaut man wieder in die Zukunft. Man ist aus dem zeitlichen Loch raus, was bei Einsteins Postulaten zwangsläufig entstehen muss.

Das ergibt die Logik, da man bei überschreiten von normal c zurück in die Zukunft schaut.

Da man nicht mit –c reisen kann, mit normal c aber auch nicht, hat sich der ganze Scheiß für eine weltliche Anschauung erledigt.

Grüß Gott

Ähh ich meine, Ich grüße euch

Gott
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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Di 20. Mai 2014, 18:03

Lichtuhr Experiment.jpg
Lichtuhr Experiment.jpg (27.51 KiB) 4183-mal betrachtet

Wie immer beherrsche ich nicht die Kunst mich mit ein paar Worten verständlich auszudrücken und deshalb ein Bildchen mit der Darstellung die mir vorschwebt.

Laut RT sieht der Beobachter 1 den Lichtimpuls in der Lichtuhr im bewegten Raumschiff als Zick-Zack-Linie und begründet damit die Zeitdehnung im bewegten Raumschiff. (In Wirklichkeit natürlich Quatsch)

Zur gleichen Zeit fliegt aber ein Raumschiff mit Beobachter 2 neben dem Lichtuhr-Raumschiff her und sieht auch die Lichtuhr. Aufgrund der gleichen Geschwindigkeit darf der Beobachter 2 keine Zeitdehnung registrieren, weil er den Impuls nur auf/ab gehen sieht.

Zusätzlich stehen die beiden Beobachter in Funkverbindung und übermitteln sich gegenseitig ihre Beobachtungen und kommen zum Ergebnis, das da etwas nicht stimmen kann. Zur gleichen Zeit gedehnte Zeit und normale Zeit.

Was mich immer wundert, warum wurde immer nur ein Beobachter von Einstein eingesetzt, wenn auch mehrere möglich sind. Hat er bewusst nur einen Beobachter genutzt um zu vertuschen dass die RT nicht funktioniert?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 22. Mai 2014, 01:14

REBE hat geschrieben:
Laut RT sieht der Beobachter 1 den Lichtimpuls in der Lichtuhr im bewegten Raumschiff als Zick-Zack-Linie und begründet damit die Zeitdehnung im bewegten Raumschiff. (In Wirklichkeit natürlich Quatsch)

Zur gleichen Zeit fliegt aber ein Raumschiff mit Beobachter 2 neben dem Lichtuhr-Raumschiff her und sieht auch die Lichtuhr. Aufgrund der gleichen Geschwindigkeit darf der Beobachter 2 keine Zeitdehnung registrieren, weil er den Impuls nur auf/ab gehen sieht.

Zusätzlich stehen die beiden Beobachter in Funkverbindung und übermitteln sich gegenseitig ihre Beobachtungen und kommen zum Ergebnis, das da etwas nicht stimmen kann. Zur gleichen Zeit gedehnte Zeit und normale Zeit.

Was mich immer wundert, warum wurde immer nur ein Beobachter von Einstein eingesetzt, wenn auch mehrere möglich sind. Hat er bewusst nur einen Beobachter genutzt um zu vertuschen dass die RT nicht funktioniert?
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Ganz so einfach ist die SRT leider nicht zu überlisten.
Warum sagt hier eigentlich niemand, dass ein Beobachter 2 der neben der Lichtuhr herfliegt, nix anderes ist, als ein Beobachter der neben der Lichtuhr steht.
Und Einstein setzt (so weit ich weiß) immer zwei Beobachter ein - einen im IS der Lichtuhr und einen der eben zur Uhr bewegt ist.

Euer Beispiel ist daher absolut nichts anderes als das von Einstein. Ein Beobachter im IS der Uhr ( da spielt es absolut keine Rolle ob er neben der Uhr steht oder mit gleicher Geschwindigkeit wie die Uhr danebenherfliegt) - sowie ein dazu bewegter Beobachter. Beide beurteilen die Situation anders.

Das mit der Funkverbindung haben schon viele probiert (ich auch) - keine Chance damit eine Widerspruch in der SRT aufzuzeigen, weil ja Funk auch elektromagnetische Wellen sind die sich invariant mit c ausbreiten.

Da kann man also nur diese Invarianz ablehnen - aber dann braucht man eh nicht über die SRT zu reden. Ohne Invarianz keine SRT - was zwar eine einfache Lösung wäre, aber damit eben eine andere Erklärung braucht um die ganzen Experimente zu erklären die eine Invarianz von c aufzeigen.

So, nun leg ich mich hin - bin bis Sonntag weg und werde diese Zeit am Meer verbringen
Gute Nacht und viele Grüße
fallili
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » Do 22. Mai 2014, 01:44

fallili hat geschrieben:Ohne Invarianz keine SRT - was zwar eine einfache Lösung wäre, aber damit eben eine andere Erklärung braucht um die ganzen Experimente zu erklären die eine Invarianz von c aufzeigen.

Und welche Experimente wären das z.B.? Mir ist keines bekannt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » Do 22. Mai 2014, 08:15

Spacerat hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Und welche Experimente wären das z.B.? Mir ist keines bekannt!
Lies mein Pampflet! Michelson Morley soll ein solches gewesen sein.

Nein, Michelson-Morley beweist nicht die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit. Es gibt ja keinen dem MMI gegenüber bewegten Beobachter, der diese Invarianz bestätigen könnte. Und das Nullresultat ist auch mit anderen Theorien erklärbar!
Michelson-Morley beweist gar nichts!
Ein Experiment, das die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit nachweist, müsste die Messung eines gegen das Licht bewegten Beobachters sein, der trotz seiner Bewegung die Lichtgeschwindigkeit stets mit c feststellt. Dieses Experiment gibt es nicht. Aber es gibt das Gegenteil: die Messungen des Cobe-Satelliten und deren Auswertung von Smoot et al gegen die Hintergrundstrahlung (CMB) und die damit festgestellten Doppler-Effekte, aus welchen sich eine Bewegung des Planetensystems mit durchschnittlich etwa 370 km/s zum Alpha Leonis ergibt. Das widerlegt die Isotropie der Lichtausbreitung gegenüber bewegtem Beobachter bereits in erster Ordnung, weil die Quellen dieser Strahlung nicht mehr existieren!
Also, mit Michelson-Morley geht's jedenfalls nicht.
Welches Experiment hat ansonsten noch die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit bewiesen?
Keines!
Das Üble an der Sache ist, dass Relativitätsfanatiker ständig behaupten, Experimente hätten die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit bestätigt. Das ist eine glatte Lüge!

Grüße
Harald Maurer
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